Erneuerung Leitungen BA1/BA2, UW BERG- UW LOHB inklusive Anschluss Leitung 13 an UW BERG im Verteilungsnetz der Stromnetz Hamburg GmbH

Stromnetz Hamburg GmbH

Die 110-kV-Schaltanlage Bergedorf ist mit 3 Leitungen über mindestens 2 geografisch unabhängige Leitungstrassen an die 110-kV-Schaltanlage Hamburg-Ost anzuschließen. Als dritter Anschluss für die Anlage Bergedorf ist das Kabel 13 neu zu errichten. Die Ölkabel BA1 und BA2 sind fachgerecht zu demontieren und zu entsorgen. Alle Kabelverbindungen sollen mit einer Übertragungsfähigkeit von 150-MVA-Dauerlast realisiert werden. Die 110-kV-Transformatoren in UW Lohbrügge sollen mit Leistungsschaltern an den 110-kV-Anschlüssen ausgestattet sein

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-09-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-09-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-09-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Hochspannungskabel
Referenznummer: 2018003613
Kurze Beschreibung:
Die 110-kV-Schaltanlage Bergedorf ist mit 3 Leitungen über mindestens 2 geografisch unabhängige Leitungstrassen an die 110-kV-Schaltanlage Hamburg-Ost anzuschließen. Als dritter Anschluss für die Anlage Bergedorf ist das Kabel 13 neu zu errichten. Die Ölkabel BA1 und BA2 sind fachgerecht zu demontieren und zu entsorgen. Alle Kabelverbindungen sollen mit einer Übertragungsfähigkeit von 150-MVA-Dauerlast realisiert werden. Die 110-kV-Transformatoren in UW Lohbrügge sollen mit Leistungsschaltern an den 110-kV-Anschlüssen ausgestattet sein
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hochspannungskabel 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Hochspannungskabel 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stromnetz Hamburg GmbH
Postanschrift: Bramfelder Chaussee 130
Postleitzahl: 22177
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: https://www.stromnetz-hamburg.de 🌏
E-Mail: snh-einkauf@stromnetz-hamburg.de 📧
URL der Dokumente: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=x6M4YDWVc18%3d 🌏
URL der Teilnahme: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-09-21 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-09-25 📅
Datum des Beginns: 2020-07-01 📅
Datum des Endes: 2025-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 184-417244
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers und unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 20 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
In dem wettbewerblichen Dialog haben die Bieter eigenständig Lösungsvorschläge für die unter II.1.4) beschriebenen Planungs- und Bauleistungen zu erarbeiten. In der Dialogphase 1 dürfen je Bieter maximal 2 Lösungsvorschläge unterbreitet werden. Für jeden Lösungsvorschlag, der die Vorgaben in den Bewerbungsbedingungen Teil II erfüllt, erfolgt eine Aufwandserstattung in Höhe von jeweils 100 000 EUR netto. In der Dialogphase 2 ist lediglich der von der Auftraggeberin (AG) ausgewählte Lösungsvorschlag weiterzuentwickeln. Hierfür erfolgt eine Aufwandserstattung in Höhe von 125 000 EUR netto. In der Angebotsphase ist auf den von der AG favorisierten Lösungsvorschlag ein verbindliches Angebot abzugeben.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 20 000 000 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Unternehmensdarstellung mit Angaben zu Namen, Anschrift, Rechtsform, Umsatzsteuer-ID-Nummer, Name der Geschäftsführer/ Vorstände, Geburtsort und Geburtsdatum der Geschäftsführer/Vorstände, Organigramm zur Unternehmensstruktur (z. B. Muttergesellschaft, Konzernangehörigkeit, Niederlassungen), Darstellung der Eigentums- und Beteiligungsverhältnisse, sofern das Unternehmen im Eigentum natürlicher Personen steht: namentliche Benennung des Eigentümers/der Eigentümer.
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2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen. Sofern die Erklärung nicht bzw. nicht uneingeschränkt abgegeben werden kann, sind durch den Bewerber entsprechend § 125 GWB die Selbstreinigungsmaßnahmen nachzuweisen bzw. die Gründe darzulegen, die aus seiner Sicht das Absehen von einem Angebotsausschluss rechtfertigen.
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3) Die AG behält sich vor, für den Bewerber, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) beim Bundesamt für Justiz anzufordern bzw. anfordern zu lassen; von ausländischen Bewerbern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes gefordert.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro brutto (Angabe getrennt pro Jahr).
5) Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung bei einem europäischen Versicherungsinstitut mit einer Deckungssumme in Höhe von jeweils mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und sonstige Schäden, alternativ durch Vorlage einer Eigenerklärung über den geplanten Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung zu den o. g. Bedingungen im Auftragsfall.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
6) Eigenerklärung über die wesentlichen Referenzprojekte der letzten 3 Jahre, die inhaltlich und umfänglich vergleichbar mit den ausgeschriebenen Bauleistungen sind, jeweils unter Angabe
— der Bezeichnung der Leistung,
— des Auftraggebers mit Name und Anschrift,
— der vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer),
— des Ortes der Ausführung,
— des Ausführungszeitraums (von/bis),
— der Beschreibung der Leistung mit stichwortartiger Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfangs.
Die Leistungsinhalte müssen aus der Beschreibung der Leistung eindeutig hervorgehen, damit die Referenz als vergleichbar bewertet werden kann.
7) Eigenerklärung bzw. Nachweis über ein bestehendes Umweltmanagementsystem (z. B. DIN EN ISO 14001:2005-06 oder gleichwertig.
8) Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen.
Mindeststandards:
Mindestanforderung zu 6. – Referenzen:
Die Referenzprojekte dürfen nicht älter als 10 Jahre sein.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gilt Teil I der Bewerbungsbedingungen nebst Anlagen 1 bis 10. Die Anträge selbst werden mit dem Formblatt Anlage 1 gestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass Angaben in Teilnahmeanträgen, die an anderen Stellen als in den Anlagen angegeben werden, ggf. nicht berücksichtigt werden. Die vollständige Verwendung der vorgenannten Anlagen ist zwingend. Änderungen sind unzulässig und können zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen.
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Ermittlung der Unternehmen, die zum weiteren Dialogverfahren gemäß den Bewerbungsbedingungen Teil II aufgefordert werden: siehe II.2.9).
Eine Kosten- oder Aufwandsentschädigung für diesen Teilnahmewettbewerb wird nicht gewährt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Unbefristete Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % des Netto-Pauschalfestpreises sowie eine unbefristete Bürgschaft über 5 % des Netto-Pauschalfestpreises für Mängelansprüche.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Sofern im Rahmen des Vergabeverfahrens und/oder bei der späteren Projektumsetzung sicherheitsrelevante Unterlagen über das Verteilungsnetz der Stromnetz Hamburg GmbH von dem Teilnehmer des wettbewerblichen Dialogs bzw. dem späteren Auftragnehmer benötigt werden, ist vorab der Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung erforderlich.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 3 überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen 3 Bewerber, die zum wettbewerblichen Dialog aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema:
Bewertet wird die Erfahrung der Bewerber mit der Erbringung von Leistungen vergleichbar mit den ausgeschriebenen Leistungen.
(a) Referenzen in Bezug auf die Anzahl durchgeführter 110-kV-Kabellegungen inklusive Montage mit einer Systemlänge > 2 km (Gewichtung 30 %):
Bei (a) können maximal 5 Punkte erreicht werden.
— Anzahl größer oder gleich 5 = 5 Punkte,
— Anzahl größer oder gleich 3 = 3 Punkte,
— Anzahl größer oder gleich 1 = 1 Punkt,
— Anzahl kleiner 1 oder keine Angabe = 0 Punkte.
(b) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf das Alter der angegebenen Referenzen für durchgeführte 110-kV-Kabellegungen (Gewichtung 10 %): Bei (b) können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die chronologisch jüngste Referenz wird gewertet.
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— 1 bis 3 Jahre = 3 Punkte,
— 3 bis 5 Jahre = 2 Punkte,
— 5 bis 10 Jahre = 1 Punkt,
— keine Angaben oder älter als 10 Jahre = 0 Punkte.
(c) Referenzen in Bezug auf die Anzahl durchgeführter Trassenplanungen für 110-kV-Kabel (Gewichtung 30 %): Bei (c) können maximal 5 Punkte erreicht werden.
(d) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf den Ort der Leistungserbringung für durchgeführte 110-kV-Kabellegungen (Gewichtung 30 %): Bei (d) können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die chronologisch jüngste Referenz wird gewertet.
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— in Städten > 1 000 000 Einwohner = 3 Punkte,
— in Städten > 500 000 Einwohner = 1 Punkte.
Zunächst ermittelt die Vergabestelle anhand der vorstehenden Angaben die erreichten Punkte innerhalb jeder Kategorie (a, b, c, d). Anschließend werden die erreichten Punkte pro Kategorie wie angegeben gewichtet (a = 30 %, b = 10 %, c = 30 %, d = 30 %).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-02-03 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Minimierung von Genehmigungsrisiken
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Nachhaltigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Wartungsfreundlichkeit
Preis (Gewichtung): 50 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Proksch, Rainer
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=x6M4YDWVc18%3d 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Vergabe von Bauleistungen und für freiberufliche Leistungen im Baubereich
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428402441 📞
E-Mail: vergabekammer@bsu.hamburg.de 📧
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 GWB).
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S.1 Nr.2 GWB).
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c) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB).
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d) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.4 GWB).
Quelle: OJS 2018/S 184-417244 (2018-09-21)