Ersatzneubau Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin, Planungsleistungen gem. HOAI § 53, ALG 1-3

Landkreis Jerichower Land

Der Landkreis Jerichower Land beabsichtigt, für das Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin einen Ersatzneubau angrenzend an das historische Bestandsgebäude Haus III und Sporthalle errichten zu lassen. Das zur Verfügung stehende Baufeld besitzt eine Fläche von ca. 880 m. Der Ersatzneubau soll sich in das Ensemble, auch im städtebaulichen Sinne, einfügen.
In diesem EU-weiten Vergabeverfahren sollen Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53.2 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 3 vergeben werden.
Die Terminplanung sieht vor, das bestehende Haus II im 3. Quartal 2019 abzubrechen, daran anschließend sollen die Gründungsarbeiten für den Ersatzneubau, vorbehaltlich der Fördermittelzusage, beginnen. Der Fertigstellungstermin ist zum Beginn des Schuljahres 2021/ 2022 geplant.
Es steht ein Gesamtbudget von 4,3 Mio. EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-11-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 18-021-§53_1-3
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Jerichower Land beabsichtigt, für das Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin einen Ersatzneubau angrenzend an das historische Bestandsgebäude Haus III und Sporthalle errichten zu lassen. Das zur Verfügung stehende Baufeld besitzt eine Fläche von ca. 880 m In diesem EU-weiten Vergabeverfahren sollen Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53.2 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 3 vergeben werden. Die Terminplanung sieht vor, das bestehende Haus II im 3. Quartal 2019 abzubrechen, daran anschließend sollen die Gründungsarbeiten für den Ersatzneubau, vorbehaltlich der Fördermittelzusage, beginnen. Der Fertigstellungstermin ist zum Beginn des Schuljahres 2021/ 2022 geplant. Es steht ein Gesamtbudget von 4,3 Mio. EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Jerichower Land 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Jerichower Land
Postanschrift: Bahnhofstraße 9
Postleitzahl: 39288
Postort: Burg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lkjl.de 🌏
E-Mail: post@lkjl.de 📧
Telefon: +49 39219492300 📞
Fax: +49 39219499523 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-01 📅
Datum des Beginns: 2019-03-22 📅
Datum des Endes: 2021-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 232-530536
ABl. S-Ausgabe: 232
Zusätzliche Informationen
Konkrete Termine werden mit Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben; Aufgabenstellung mit Bewertungsmatrix für die Verhandlung sowie Bearbeitungszeit sind Bestandteil der Auftragsbekanntmachung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Jerichower Land beabsichtigt, für das Haus II des Bismarck-Gymnasiums in Genthin einen Ersatzneubau angrenzend an das historische Bestandsgebäude Haus III und Sporthalle errichten zu lassen. Das zur Verfügung stehende Baufeld besitzt eine Fläche von ca. 880 m
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In diesem EU-weiten Vergabeverfahren sollen Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53.2 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 3 vergeben werden.
Die Terminplanung sieht vor, das bestehende Haus II im 3. Quartal 2019 abzubrechen, daran anschließend sollen die Gründungsarbeiten für den Ersatzneubau, vorbehaltlich der Fördermittelzusage, beginnen. Der Fertigstellungstermin ist zum Beginn des Schuljahres 2021/ 2022 geplant.
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Es steht ein Gesamtbudget von 4,3 Mio. EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung.
Geschätzter Gesamtwert: 700 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, für die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53.2 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 3 in Verbindung mit Anlage 15 zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufen- und bauabschnittsweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Leistungsphasen 2 bis 4 für den Ersatzneubau beauftragt. Die Entwurfsplanung (LP 2 bis 4) einschließlich Fördermittelantrag soll bis Ende Juni 2019 vorliegen. Die nachfolgenden Leistungsphasen 5 bis 8 sollen bis Ende Juli 2021 fertiggestellt werden. Siehe dazu Punkt II.2.7 (Laufzeit des Vertrags).
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Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Die ausgeschriebene Aufgabe besteht aus der Planung des Hauses II des Bismarck-Gymnasiums, als Schulgebäude für 8 Schuljahre, je 3-zügig, mit einer Klassenstärke von jeweils ca. 28 Schülern. Die Planung der Außenanlagen ist nicht Bestandteil der Aufgabenstellung.
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Termine:
Bewerbungsfrist/Abgabe Teilnahmeanträge ....................... voraussichtlich bis 14.1.2019
Einladung zum Verhandlungsverfahren ............................. voraussichtlich 8.2.2019
Bietergespräche ............................................................ geplant am 20.2.2019
Der genaue Termin mit Nennung der Uhrzeit und der genauen Örtlichkeit für das Bietergespräch wird voraussichtlich bis 8.2.2019 schriftlich bekanntgegeben.
Rückfragen im Zusammenhang mit der Planungsaufgabe/der Veröffentlichung sind schriftlich an den Verfahrensbetreuer bis zum 18.12.2018 mit Angabe der Bezugspunkte zu dieser Unterlage unter dem Kennwort „VgV- Ersatzneubau Haus II Bismarck- Gymnasium Genthin – HOAI § 53, ALG 1-3“ zu richten. Die Beantwortung erfolgt in Abstimmung mit dem Auslober ausschließlich durch den Verfahrensbetreuer voraussichtlich bis 20.12.2018.
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Diese Fragen werden im Anschluss zusammen mit den Antworten allen noch im Verfahren befindlichen Teilnehmern anonymisiert bekannt gegeben.
Hinweis: es erfolgt eine sukzessive Reduzierung der Teilnehmerzahl. Der Auslober behält sich diese Option vor.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 832 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
— Leistungsphase 1 bis 4: bis Ende 06/2019,
— Leistungsphasen 5 bis 8 für den Ersatzneubau: bis Juli 2021,
— Leistungsphase 9: folgend, entsprechend den Gewährleistungsfristen.
Beschreibung der Optionen:
Auswahlkriterium im VgV- Verfahren zur Vergabe der Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung, ALG 1-3 ist das Bietergespräch/Schlussverhandlung, welches dem Bauherrn Einblick in die Vorbereitung des Bieters auf die anstehende Aufgabe geben soll. Vom Bieter wird erwartet, dass er sich inhaltlich, nicht aber in Form von Konzeptentwürfen mit der Aufgabe auseinandersetzt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Planungsleistung besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme am Bieter-/Verhandlungsgespräch.
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Zusätzliche Informationen:
Konkrete Termine werden mit Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben; Aufgabenstellung mit Bewertungsmatrix für die Verhandlung sowie Bearbeitungszeit sind Bestandteil der Auftragsbekanntmachung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Genthin, DE

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Ingenieure der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung (Versorgungstechnik) sowie Bachelor of Engineering (B. Eng.) und Master of Engineering Gebäude- und Energietechnik (M. Eng.) mit einer mindestens 3-jährigen Berufserfahrung in der Planung von Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (ALG 1), Wärmeversorgungsanlagen (ALG 2) und Lufttechnischen Anlagen (ALG 3),
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— geforderte Mindeststandards Büro (Personal inkl. Inhaber):
Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3: mindestens 1 Ingenieur der Technischen Ausrüstung; mindestens 1 Ingenieur muss eine 3-jährige Berufserfahrung in der Bearbeitung der Anlagengruppen 1 bis 3 nachweisen können.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindestanzahl: mindestens zwei, besser drei Mitarbeiter Fachplanung Technische Ausrüstung, ALG 1-3.
Honorarumsatz im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 53.2-9 HOAI 2013), ALG 1 bis 3:
— 300 000 EUR = 5 Pkt. x Wichtung 12,
— 250 000 EUR = 4 Pkt.,
— 200 000 EUR = 3 Pkt.,
— 150 000 EUR = 2 Pkt.,
— 100.000 EUR = 1 Pkt..
Maximal zu erreichende Gesamtpunktezahl: 60 Punkte/480 Punkten.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Berufsjahre PL Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, ALG 1-3, gem. Referenzliste:
>= 10 Jahre = 5 Punkte x Wichtung 8 = 40 Punkte
>= 8 Jahre = 4 Punkte
>= 6 Jahre = 3 Punkte
>= 4 Jahre = 2 Punkte
>= 3 Jahre = 1 Punkt
Persönliche Referenzen PL:
3 = 5 Punkte x Wichtung 12 = 60 Punkte
2 = 3 Punkte
1 = 1 Punkte
Berufsjahre stellv. PL Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, ALG 1 bis 3, gem. Referenzliste:
>= 6 Jahre = 5 Punkte x Wichtung 6 = 30 Punkte
>= 5 Jahre = 4 Punkte
>= 4 Jahre = 3 Punkte
>= 3 Jahre = 2 Punkte
>= 2 Jahre = 1 Punkt
Persönliche Referenzen stellv. PL:
3 = 5 Punkte x Wichtung 8 = 40 Punkte
Maximal zu erreichende Punktzahl: 170 Punkte/480 Punkten
Anzahl Ingenieure des Bewerbers im Mittel:
>= 4 = 4 Punkte x Wichtung 10 = 40 Punkte
>= 3 = 3 Punkte
>= 2 = 2 Punkte
>= 1 = 1 Punkt
Der Bewerber kann somit max. 40 Punkte/ 480 Punkten erreichen.
Anzahl der vergleichbaren Referenzen bei der im Bereich Planungsleistungen gemäß §§53 ff. HOAI 2013 für Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, ALG 1 bis 3; Referenzeinordnung aller Referenzen: gem. Anlage 10.2 HOAI 2013, außer Wohnen und Gewerbe/Industrie/Landwirtschaft:
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— 1) vergleichbare Referenz, Anlagengruppe 1 – in Summe 70 Punkte:
Fachplanung TGA für den Neubau eines Gebäudes; volle Punktzahl bei Bauwerkskosten KG 400 >= 1,75 Mio. EUR brutto, KG 410 >= 200 TEUR brutto sowie Nachweis erbrachter LP 2 bis 8, ohne LP 4; Übergabe Nutzer in den letzten 10 Jahren,
— 2) vergleichbare Referenz, Anlagengruppe 2 – in Summe 70 Punkte:
Fachplanung TGA für den Neubau eines Gebäudes; volle Punktzahl bei Bauwerkskosten KG 400 >= 1,75 Mio. EUR brutto, KG 420 >= 400 TEUR brutto sowie Nachweis erbrachter LP 2 bis 8, ohne LP 4; Übergabe Nutzer in den letzten 10 Jahren,
— 3) vergleichbare Referenz Anlagengruppe 3 – in Summe 70 Punkte:
Fachplanung TGA für den Neubau eines Gebäudes; volle Punktzahl bei Bauwerkskosten KG 400 >= 1,75 Mio. EUR brutto/KG 430 >= 400 TEUR brutto sowie Nachweis erbrachter LP 2 bis 8, ohne LP 4; Übergabe Nutzer in den letzten 10 Jahren.
Pro Referenzprojekt wird folgende Abstufung vorgenommen:
Referenz 1:
Nachweis Herstell.-Kosten
KG 400 >= 1,75 Mio. EUR, davon KG 410 >= 200 TEUR: 5 Pkt. x Wichtung 7 = 35 Pkt.
KG 400 >= 1,50 Mio. EUR, davon KG 410 >= 150 TEUR: 4 Pkt.;
KG 400 >= 1,25 Mio. EUR, davon KG 410 >= 100 TEUR: 3 Pkt.;
KG 400 >= 1,00 Mio. EUR, davon KG 410 >= 75 TEUR: 2 Pkt.;
KG 400 >= 0,75 Mio. EUR, davon KG 410 >= 50 TEUR: 1 Pkt.
Nachw. der Leistungsphasen 2 - 3 + 5 - 8: 5 Pkt. x Wichtung 7 = 35 Pkt.
Nachweis 4 zusammenhängend erbrachte LP: 3 Pkt.
Nachweis 3 zusammenhängend erbrachte LP: 1 Pkt.
Referenz 2:
KG 400 >= 1,75 Mio. EUR, davon KG 420 >= 400 TEUR: 5 Pkt. x Wichtung 7 = 35 Pkt.
KG 400 >= 1,50 Mio. EUR, davon KG 420 >= 350 TEUR: 4 Pkt.;
KG 400 >= 1,25 Mio. EUR, davon KG 420 >= 300 TEUR: 3 Pkt.;
KG 400 >= 1,00 Mio. EUR, davon KG 420 >= 230 TEUR: 2 Pkt.;
KG 400 >= 0,75 Mio. EUR, davon KG 420 >= 150 TEUR: 1 Pkt.
Referenz 3:
KG 400 >= 1,75 Mio. EUR, davon KG 430 >= 400 TEUR: 5 Pkt. x Wichtung 7 = 35 Pkt.
KG 400 >= 1,50 Mio. EUR, davon KG 430 >= 350 TEUR: 4 Pkt.;
KG 400 >= 1,25 Mio. EUR, davon KG 430 >= 300 TEUR: 3 Pkt.;
KG 400 >= 1,00 Mio. EUR, davon KG 430 >= 230 TEUR: 2 Pkt.;
KG 400 >= 0,75 Mio. EUR, davon KG 430 >= 150 TEUR: 1 Pkt.
Nachw. der Leistungsphasen 2-3 + 5-8: 5 Pkt. x Wichtung 7 = 35 Pkt.
Der Bewerber kann somit max. 210 Punkte/480 Punkten erreichen.
Mindeststandards: Keine
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Absätze 2 und 3 VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG):
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter für Einzelbewerber. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das dem Teilnahmeantrag beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Geforderte Nachweise sind zwingend zu erfüllende Teilnahmevoraussetzungen, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG)/ Nachunternehmer (NU):
Für jede Bewerbung ist zwingend ein vorgegebener Teilnahmeantrag (TA) vollständig ausgefüllt + rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen, Abforderung unter www.evergabe.de.
Es werden nur Bewerbungen mit TA, über www.evergabe.de elektronisch übermittelt oder in Papierform eingereicht, gewertet. Teilnahmeanträge müssen von allen Bewerbern/Mitgliedern von BG/ggf. eingebundenen NU vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben sein; geforderte Anlagen, Formblätter, Erklärungen, Nachweise müssen vorhanden sein. Bietergemeinschaften müssen mit Bewerbung den TA, geforderte Formblätter, Erklärungen + Nachweise für jedes Mitglied der BG einreichen.
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Bei Einbindung von NU: mit Bewerbung der Haupt-AN muss für jeden eingebundenen NU ein TA, geforderte Formblätter, Erklärungen + Nachweise eingereicht werden. Durch die Bewerber/BG/NU sind als Teilnahmevoraussetzung zwingend folgende wirksame und gültige Nachweise zu führen bzw. Erklärungen abzugeben bzw. nach Vorgaben im TA einzureichen, gültige Kopien der Nachweise sind zulässig: Auszug aus dem Berufsregister (für natürliche Personen)/Gesellschaftsregister (für juristische Personen); Angabe projektverantwortliche Person + Stellvertreter einschl. Angabe beruflicher Qualifikation + personenbezogene Referenzliste, Nachweis mind. 10-jährige Berufserfahrung als Planer Technische Ausrüstungen der Anlagengruppen 1 bis 3.
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Sofern es sich bei Bewerbern um natürliche Personen aus den Mitgliedstaaten der EU handelt: Berechtigungsnachweis gem. Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung Berufsbezeichnung, Einreichung von Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigem Befähigungsnachweis.
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Für alle Bewerber/BG/NU: Ausbildungsnachweise, Berufserfahrung und persönliche Referenzen für Projektleiter (PL)/stellvertretender PL, jeweils Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3, gem. TA; Erklärungen zur steuerliche Unbedenklichkeit, Sozialversicherung; Berufsgenossenschaft (TA); Angaben zur geforderten Berufshaftpflichtversicherung (TA); Bestätigung über Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe §§ 123,124 GWB (TA); Einhaltung Bewerbungsfrist; Einreichung vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeanträge. Für Bewerber und/oder BG mit NU: gesonderte rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über verbindliche Verfügbarkeit benannter Nachunternehmerkapazitäten im Auftragsfall.
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Gemäß § 51 Absatz 2, 1. Halbsatz und Satz 2, VgV: bei nichtoffenen Verfahren darf die Mindestanzahl von 5 einzuladenden Bewerbern nicht unterschritten werden. In jedem Fall muss die vorgesehene Mindestanzahl so hoch sein, dass ein Wettbewerb gewährleistet ist.
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Laut § 51 Absatz 3 Satz 1 VgV lädt der öffentliche AG eine Anzahl geeigneter Bewerber ein.
Nach § 51 Absatz 3 Satz 2 VgV: Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestanzahl liegt, kann der öffentliche AG das Verhandlungsverfahren fortführen, indem er die Bewerber zum Verhandlungsverfahren einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-02-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-04-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Vorstellung des vorgesehenen Planungsteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur allgemeinen Arbeitsweise
Darstellung der Umsetzung an einem vergleichbaren Referenzprojekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konkrete Darstellung zur Einhaltung von Kosten und Terminen
Konkrete Darstellung zur Präsenz im Projekt
Darstellung des Umganges mit Nutzeranforderungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Rother
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Prolog GmbH
Postanschrift: Humboldtstraße 17
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04105
Kontaktperson: Frau Pfeilschifter
Telefon: +49 34158154180 📞
E-Mail: vgv@prolog-bau.de 📧
Fax: +49 34158154181 📠
Land: Sachsen 🏙️
Internetadresse: www.prolog-bau.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Elektronische Signatur auf elektronisch übermittelten Abschlusserklärungen bzw. originale Unterschriften auf Abschlusserklärungen, postalischer Versand: Unterzeichnende erklären förmlich, dass von ihnen angegebene Informationen genau und korrekt sind, sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschungen bewusst sind. Sie erklären förmlich, dass sie in der Lage sind, Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen. Teilnahme am Verfahren erfolgt über den TA, der um die in Pkt. III.1) + III.2) geforderten Angaben/Nachweise zu ergänzen ist. +++ Vollständig ausgefüllter Antrag mit Eigenerklärung ist fristgerecht einzureichen. Per E-Mail/Fax eingereichte TA bleiben unberücksichtigt. Unvollständige Bewerbungen, fehlende geforderte Angaben, Nachweise, Referenzen werden ausgeschlossen, wenn diese nicht auf Anforderung innerhalb der gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, wenn Übereinstimmung mit dem Original zweifelsfrei gegeben ist. Mit der Unterschrift bestätigt Bewerber die Richtigkeit aller in Eigenerklärung gegebenen Angaben. Der AG behält sich vor, widersprüchliche, unvollständige/fehlende, nicht jedoch fehlerhafte bzw. falsche Erklärungen oder Nachweise, entsprechend § 56 (2-4) VgV nachzufordern, ohne dass jedoch insoweit bereits ein Ermessen ausgeübt wurde. +++ Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorliegen (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat den AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. Angaben im TA zu erbringen. Nur mit ausnahmsweise vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG sind weitere, im TA nicht angekündigte Unterbeauftragungen zulässig. +++ Für die gesamte Projektlaufzeit ist personelle Kontinuität hinsichtlich Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Kommunikationssprache auf der Baustelle: deutsch. +++ Unerwünscht sind allgemeine Werbebroschüren, Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers und zusätzliche über die geforderten hinausgehende Angaben; sie bleiben im Verfahren unberücksichtigt. +++ Mehrfachbewerbungen sind unzulässig; eine Mehrfachbewerbung ist auch die von unterschiedlichen Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlichen Niederlassungen eines Büros und Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG sowie aller Bewerber mit gleichem Nachauftragnehmer zur Folge (Ausschlusskriterium). +++ Für Ausarbeitungen der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. +++ Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem.§ 47 VgV: Nachauftragnehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich Bieter/Mitglieder einer BG, die den Zuschlag erhalten soll/en, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmer beruft. Sollten die Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorliegen, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium). Aufgabenstellung, Bearbeitungszeit, Termine Verhandlungsverfahren siehe Punkt II.2.4.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt, 1. Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Karmieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Fax: +49 3455141115 📠
Internetadresse: www.lvwa.sachsen-anhalt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Enthalten Bekanntmachung oder Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen sie nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, wird dem Bewerber die Geltendmachung dieses Rechtsmittels/-anspruches wegen Versäumnis gerichtlich verweigert. +++ Einlegen von Rechtsbehelfserklärungen: Der Nachprüfungsantrag gem. § 160 (3) GWB ist unzulässig, wenn folgender Sachverhalt vorliegt: +++
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1.) Der Antragsteller hat geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt, gegenüber dem Auftraggeber jedoch nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt. Der Fristablauf gem. § 134 (2) bleibt unberührt. +++
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2.) Erkennbare Verstöße in der Bekanntmachung gegen Vergabevorschriften werden nicht bis spätestens vor Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt. +++
3.) Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den ausgereichten Vergabeunterlagen werden nicht spätestens bis Fristablauf der Angebotsabgabe gerügt. +++
4.) Mehr als 15 Kalendertage nach eingegangener Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, sind vergangen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Prolog GmbH
Postanschrift: Humboldtstraße 17
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04105
Telefon: +49 34158154180 📞
E-Mail: vgv@prolog-bau.de 📧
Fax: +49 34158154181 📠
Quelle: OJS 2018/S 232-530536 (2018-11-29)