Erweiterung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses des Deutschen Bundestags, Inbetriebnahmemanagement für das Leistungsbild Technische Ausrüstung, VgV 14-1662/18

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, vertreten durch das Bundesamt

Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffung

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: VgV 14-1662/18
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30-184018450 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=207600 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=207600 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-23 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 141-323138
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Allgemeine Beschreibung:
Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages wird in östliche Richtung erweitert. Begrenzt wird das Grundstück im Osten durch die Luisenstraße, im Norden durch die Adele-Schreiber-Kriegerstraße, im Süden durch den Schiffbauerdamm sowie im Westen durch das Bestandsgebäude des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.
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Der Erweiterungsbau wird den neuen Haupteingang zum gesamten MELH aufnehmen Das Bestandsgebäude besteht aus 10 Vollgeschossen (Erdgeschoss, sieben Obergeschosse, zwei Untergeschosse). Als Sonderbaukörper wurde auf den Erweiterungsbau ein 3 geschossiger Turm aufgesetzt. Mit der Erweiterung wird die zentrale Halle des Bestandsgebäudes, verlängert und durch eine Freitreppe ergänzt. Der Erweiterungsbau wird vom Bundestag als Büro- und Verwaltungsgebäude, mit Veranstaltungs- und Besprechungsräumen sowie mit einer Kantine inklusive einer Küche im Untergeschoss genutzt. Weiterhin werden im Zuge der Baumaßahme des Erweiterungsbaus Umbauten im Bereich des Bestandsgebäudes durchgeführt. Zum Beispiel wird der Kunstausstellungsbereich zu einem öffentlichen Bistro umgebaut sowie die Halle des Bestandsgebäudes zu einer Versammlungsstätte für bis zu 1 200 Personen ertüchtigt. Die Projektkosten für KG 200-600 gem. DIN 276 belaufen sich auf ca. 194 Mio. EUR brutto. Die BGF/der BRI beträgt ca. 44 000 m
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Besonderheit durch Sanierung U2: Aufgrund umfangreicher Sanierungsleistungen an der Bodenplatte wurden die Haustechnischen Versorgungszentralen nur teilweise errichtet und können auch erst nach der Fertigstellung der oberen Geschosse fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Hieraus ergeben sich besondere Leistungen im Rahmen der Inbetriebnahme, da es erforderlich wird, die Anlagen gestaffelt, je nach Fertigstellung, in Betrieb zu nehmen.
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Besonderheit „Technikverbund Parlamentsbauten“: Der Technikverbund Parlamentsbauten (TVP) erstreckt sich auf die Liegenschaften Reichstagsgebäude, Jakob-Kaiser-Haus, Paul-Löbe-Haus, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Erweiterung Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Unterirdisches Erschließungssystem und die Kindertagesstätte des Bundestags.
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Der Erweiterungsbau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses muss integraler Bestandteil des TVP werden. Die technischen Anlagen der elektrischen Energietechnik (Energieverbund), der Kommunikationstechnik (Kommunikationsverbund) und der heizungs- sowie kältetechnischen Anlagen und der Gebäudeautomation sind errichtet, um eine optimale Auslastung und Überwachung der Anlagentechnik zu gewährleisten. Technische Anlagenteile, die für den Gebäudebetrieb notwendig sind, liegen damit nicht zwangsläufig im neu zu errichtenden Erweiterungsbau. Neben den Anlagen des Erweiterungsbaus müssen auch Anlagenteile des Technikverbundes erweitert werden, um die Gesamtfunktionalität sicherzustellen.
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Leistungsumfang:
Inbetriebnahmemanagement für das Leistungsbild technische Ausrüstung, Anlagengruppe (AG) 1-8 in der Leistungsphase 8.
Die Leistung beinhaltet das Inbetriebnahmemanagement in Anlehnung an VDI 6039 und AHO-Heft Nr. 19, Kapitel 8 und 9.
Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass eine umfassende Konzipierung, Begleitung und Koordinierung des Inbetriebnahmeprozesses und der daran Beteiligten erfolgt einschl. der Entwicklung und Vorgabe der hierzu erforderlichen Dokumentationsstruktur. (Aufgeteilt in folgende Planungsschritte: IBM-Vorbereitung, Ausführung und Abschluss.) Die lnbetriebsetzung der Anlagen selbst und die Inbetriebnahme erfolgen durch die ausführenden Firmen, überwacht und kontrolliert durch die jeweils zuständige Objektüberwachung.
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Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er ein Baustellenbüro über die gesamte Dauer des Vertrages auf einer vom Nutzer bestimmten Liegenschaft unterhält.
Der Auftragnehmer hat mindestens mit 1 fachlich geeigneten Mitarbeiter an einem Werktag im Baustellenbüro präsent zu sein.
Beginn/Ende der Leistungserbringung:
Beginn: ca. 4. Quartal 2018
Ende: ca. September 2021
Dauer: 35 Monate
Zusätzliche Informationen:
Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Luisenstraße 30 in 10117 Berlin-Mitte

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.
Weitere Hinweise:
1) Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die eVergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
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2) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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3) Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4).
5) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).
6) Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen.
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Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.
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Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
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7) Hinweis: bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß BauO Bln erforderlich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. – siehe III.1.1) Punkt 6 –
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Mindeststandards:
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich der Technischen Ausrüstung der AG 1–8 mindestens 600 000 EUR netto betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden. (Darf nicht gestrichen werden)
— siehe III.1.1) Punkt 6 beachten –
2) Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Ort, Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektdauer, Gebäudenutzung/Anlagen/Auftraggeber, Projektkosten, erbrachte Leistungen, projektbezogenes Referenzschreiben, Ansprechpartner
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
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3) Vorstellung des Projektteams – Projektleiter (PL), Projektmitarbeiter (MA-1, MA-2) die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
Name, Ausbildung/Abschluss, Berufserfahrung
Beruflicher Werdegang Studiennachweise sowie Fortbildungsnachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in digitaler Form vorzulegen
4) Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
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Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht:
Mindeststandards:
Zu 1.
Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) mit Studienabschluss der Fachrichtung Automatisierungstechnik oder Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik oder Versorgungs-, Gebäude- und Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 6
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Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Automatisierungstechnik oder Versorgungs-, Gebäude- und Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung in den Anlagengruppen 1-3, 6 und 7 gem. HOAI
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Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 2
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung in den Anlagengruppen 4 und 5 gem. HOAI
Automatisierungstechnik oder Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik oder Versorgungs-, Gebäude- und Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung in der Anlagengruppe 8 gem. HOAI
Zu 2.
Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vorzustellen, welche die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen:
Beide Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 2010 mit der Lph. 5 begonnen worden sein
Davon:
— mindestens ein Referenzprojekt, bei der die Überwachung der Ausführung der Gesamt-TGA (AG 1-8) im Rahmen der LP 8 mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen wurde
— mindestens ein Referenzprojekt mit Projektkosten KG 400 netto gem. DIN 276 mindestens 6 Mio.
Zu 3.
Projektleiter (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Automatisierungstechnik oder Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik oder Versorgungs-, Gebäude- und Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit:
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— mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung gem. HOAI.
Davon
— mind. 2 Jahre in der Inbetriebnahme von Anlagen der KG 400 nach DIN 276 haben.
Mitarbeiter 1 (MA-1) mit Studienabschluss der Fachrichtung Automatisierungstechnik oder Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit:
— mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung in den Anlagengruppen 4 und 5 gem. HOAI.
Mitarbeiter 2 (MA-2) mit Studienabschluss der Fachrichtung Automatisierungstechnik oder Versorgungs-, Gebäude- und Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit:
— mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der technischen Ausrüstung in der Anlagengruppe 1-3, 6 und 7 oder 8 gem. HOAI.
Das Projektteam soll sich aus mindestens 3 Personen zusammensetzen. Doppelbenennungen sind nicht möglich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: (siehe Hinweise III.1.1)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Bauwesen und Raumordung, Referat Vergabe A4
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=207600 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de zur Verfügung. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.
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Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.
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Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des Bundes (unter www.evergabe-online.de) durchgeführt.
Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die E-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.
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Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig kostenfrei unter www.evergabe-online.de. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.
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Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
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Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30-184018450 📠
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
Quelle: OJS 2018/S 141-323138 (2018-07-23)