Beschreibung der Beschaffung
Die Baumaßnahme inkl. BE-Fläche und Zufahrt etc. wird für die Dauer der Bauzeit dem „Betriebsbereich“ zugeordnet (kein Vorfeldbereich).
Neubau Feuerwache 3 – Elektrotechnik sind unter anderem die folgenden, wesentlichen Leistungen enthalten:
443 Niederspannungsschaltanlagen
443.1 Niederspannungs-Hauptverteiler (NSHVen)
Die NSHVen werden als Stahlblech-Standverteiler nach DIN EN 61439 aufgebaut.
Alle Abgänge der NSHVen werden als TN-S Netz ausgeführt. Stör- und Betriebsmeldungen werden über eine IEC 61850 Schnitt-
Stelle an die Technik-Leitwarte weitergeleitet.
Die NSHV-AV (Trafo 1) wird ausgebaut (je 1x Einspeisung/Kupplung, 2x Abgangsfelder), für den Stationausbau (Trafos 2 und 3)
Wird lediglich Platzreserve vorgehalten. Für die Station NSHV-SV sind je 1x Einspeisung/Kupplung, 4x Abgangsfelder und für die Notstromhauptverteilung sind je 1x Einspeisung/Kupplung, 1x Abgangsfeld und Platzreserve für 3 Abgangsfelder vorgesehen. Der Gebäudehauptverteiler für die Feuerwache besteht aus 1x Einspeisung und 3x Abgangsfelder.
443.2 Allgemeine Starkstrom-UV
Alle Unterverteiler sind gemäß dem Fraport-Planungshandbuch aufzubauen.
443.3 UV-NE (Netzersatzversorgung)
Die Feuerwache wird über Notstromversorgung versorgt. Die Zuleitungen von den NSHVen-NE werden nicht in Funktionserhalt ausgeführt.
442.2 USV-Anlage
Für die Überbrückung von Netzausfällen wird in der Rückfallebene Leitstelle, eine modulare USV-Anlage benötigt.
444 Niederspannungsinstallationen
444.1 Allgemeine Niederspannungsinstallationen
Die Fahrzeughallen, Technik-, Lager-, Putzmittel-Räume, Archive, Werkstätten usw. erhalten AP-(Auf-Putz) Installationen.
Besprechungs- und Büroräume, Leitstelle, Flure, Küchen, Sozialräume erhalten UP-Installationen (unter Putz).
444.2 Installationssysteme
Verlegesysteme
Bei Häufungen von Kabeln und Leitungen werden Kabeltrassen aus verzinktem Stahlblech installiert. Steigetrassen werden mit Vertikalen Kabelleitern und mit C-Profilschienen realisiert. Für die Büros, Konferenzräume und Schulungsräume ist ein Brüstungs-Kanalsystem an der Fensterfront geplant.
445 Beleuchtungsanlagen
445.1 Anforderungen an Beleuchtungsanlagen
Die mittleren Beleuchtungsstärken sind entsprechend des Leitfaden „Nachhaltiges Bauen am Flughafen Frankfurt“ und der DIN
12464-1 auszulegen. Die Steuerung der Beleuchtung erfolgt örtlich über Taster und/oder Präsenzmelder.
445.2 Flucht- und Rettungswegausschilderung
Flucht- und Rettungswegen erhalten Piktogramme (LED hinterleuchtet) nach DIN 4844 aus den Zentralbatteriesystemen versorgt.
445.3 Sicherheitsbeleuchtung, batteriegestützt
In der Kalthalle, in der Feuerwache und im Feuerwehrtrainingscenter (FTC) wird jeweils ein batteriegestütztes Sicherheitslichtgerät
Nach DIN 50171 / VDE 0100, Teil 560 installiert. Die 216 V Batterien werden für eine Autonomiezeit von 1 Stunde ausgelegt.
446.1 Potentialausgleich
Herstellung des Potentialausgleichs gemäß VDE 0100. In Technikräumen werden Potentialausgleichschienen (PAS) installiert.
Die PAS werden über Erdungsfestpunkte mit der Erdungsanlage verbunden.
An die PAS werden Kabeltrassen, Rohrnetze für Heizung und Sanitär, Blitzstrom- und Überspannungsableiter, Netzwerkschränke usw. angeschlossen.
446.2 Innerer Blitzschutz
Für die Rückfallebene Leitstelle wird eine LPZ 2 aufgebaut. Die NSHVen werden mit kombinierten Blitzstrom- und Überspannungs-Ableitern (Type 1+2) ausgerüstet. In den UV werden Überspannungsableiter Type 2 eingebaut.