F 2018/01 – Erstellung der Objekt- und Tragwerksplanung sowie Erarbeitung eines Räumkonzepts für die Küstenschutzmaßnahme Deichverstärkung Helgoland
Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) beabsichtigt die Verstärkung des Landesschutzdeiches im nördlichen Unterland der Hauptinsel Helgoland im schleswig-holsteinischen Landkreis Pinneberg auf einer Länge von rd. 1 km in den Jahren 2021/2022. Der als Nordost-Deich bezeichnete Landesschutzdeich ist nach heutigen Bemessungskriterien unterdimensioniert und muss für den Bauabschnitt von Station 0+000 km bis 0+975 km verstärkt werden. Da Helgoland angesichts seiner militärischen Bedeutung während des zweiten Weltkrieges und nach Kriegsende wegen der exponierten Lage wiederholtes (Übungs-) Ziel von Bombenangriffen gewesen ist, ist die Gemeinde Helgoland gem. „Landesverordnung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch Kampfmittel“ (Kampfmittelverordnung) als Bombenabwurfstelle gelistet. Für das gesamte Planungsgebiet besteht Kampfmittelverdacht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-02-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-01-24.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2018-01-24
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Auftragsbekanntmachung
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