Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8: Leistungen gemäß §55 HOAI, Leistungsphase 1 bis 9, Neubau Besucherzentrum

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Ausgehend von dem Bewerbungsprozess um die Anerkennung der Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbestätte wird das primäre Ziel verfolgt, bei der Weiterentwicklung der Mathildenhöhe den internationalen denkmalpflegerischen Standards genüge zu leisten und zugleich einen modernen, neuen urbanen Lebens- und Erlebnisraum zu schaffen. Hiermit verbunden wird eine Wiederbelebung der Mathildenhöhe im Sinne der innovativen Ansätze des frühen 20sten Jahrhunderts angestrebt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: 310 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 310 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Postanschrift: Stadthaus Frankfurter Str. 71
Postleitzahl: 64293
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.darmstadt.de 🌏
E-Mail: vergabe-und-beschaffungsstelle@darmstadt.de 📧
Telefon: +49 6151/132681 📞
Fax: +49 6151/133451 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 202-460927
ABl. S-Ausgabe: 202
Zusätzliche Informationen
Voraussichtliche Termine Dez 2018 Auswahlsitzung Feb 2019 Verhandlungsgespräche

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgehend von dem Bewerbungsprozess um die Anerkennung der Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbestätte wird das primäre Ziel verfolgt, bei der Weiterentwicklung der Mathildenhöhe den internationalen denkmalpflegerischen Standards genüge zu leisten und zugleich einen modernen, neuen urbanen Lebens- und Erlebnisraum zu schaffen. Hiermit verbunden wird eine Wiederbelebung der Mathildenhöhe im Sinne der innovativen Ansätze des frühen 20sten Jahrhunderts angestrebt.
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Entsprechend dem aktuell erarbeiteten Masterplan im Rahmen des Welterbeantragsverfahrens ist der Neubau eines Besucherzentrums auf der Ostseite des Mathildenhöhenhügels vis à vis des Ausstellungsgebäudes vorgesehen. Das vorgesehene Raumprogramm sieht Funktionen wie Informations- und Sanitärräume für die Besucher der Mathildenhöhe, Veranstaltungsräume, Büroflächen und gastronomische Angebote
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Vor. Das Gebäude soll Vorbildcharakter für eine barrierefreie Gesamterschließung haben.
Von der Ausloberin ist für den Neubau des Besucherzentrums ein Kostenrahmen in Höhe von 7,6 Mio. EUR für die Baukosten der Kostengruppen 300/400 und 0,4 Mio. EUR für die Kostengruppen 500 vorgesehen. Zurzeit wird ein Architektenwettbewerb als nicht offener hoch- und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichen Ideenteil gemäß den RPW 2013 durchgeführt. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Enwtiscklung eines Konzept für den Neubau eines Besucherzentrums für die Mathildenhöhein Darmstadt mit einer Größe von ca. 2 000 m
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Für die Vergabe der Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung wird ein VgV-Verfahren durchgeführt. In dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sollen 3-5 Bieter für die Verhandlungsgespräche ausgewählt werden. Dem Auswahlgremium sollen als Berater min. ein externer TGA-Planer angehören. Zu den Verhandlunsggesprächen soll der bis dahin ausgewählte Architekt als weiterer Berater hinzugezogen werden. Mit der Einladung zu den Verhandlungsgesprächen werden detailierte Projektinformationen zur Verfügung gestellt.
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Dauer: 30 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Olbrichweg
64287 Darmstadt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Bewerbung ist das vorgegebene Formular zwingend zu verwenden. Dieses und weitere Informationen zur Bauaufgabe können ausschließlich auf der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen und heruntergeladen werden.
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Angaben auf dem Bewerberformblatt u. a.:
— Daten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft,
— Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung,
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien,
— Eigenerklärung zum Versicherungsschutz,
— Nachweis der beruflichen Qualifikation,
— Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit,
— Technische Leistungsfähigkeit – Referenzprojekte.
Der vom dem/den bevollmächtigten Vertreter/n unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bewerberbogen mit Anlagen ist in Papierform fristgerecht einzureichen bei:
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
STADTHAUS III, Vergabe- und Beschaffungsstelle,
z. Hd. Herr Michael Schattling, Zi 1.14
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Gemäß §53 (2) VgV sind die Originalunterlagen auf dem Postwege oder einem anderen geeigneten Weg einzureichen. Einsendungen per Fax oder E-Mail werden nicht berücksichtigt !
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren* (2015, 2016, 2017).
Erklärung über das Personal des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren* (2015, 2016, 2017).
*Sonderfall: Bewerber die sich neu gegründet haben und deshalb nicht in der Lage sind, 3 Geschäftsjahre anzugeben, haben die Umsatzzahlen ab dem Zeitpunkt der Gründung des Unternehmens, mindestens jedoch für das Jahr 2017 abzugeben.
Erklärung über Referenzen fertiggestellter Projekte (Neubau oder Sanierung, Fertigstellung im Zeitraum 2008 – Oktober 2018) einer Bauaufgabe vergleichbarer Komplexität. Die max. Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch min. 3 bis max. 5 Referenzen auswählen, welche bewertet werden sollen.
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Mindeststandards:
— durchschnittlicher Jahresumsatz min. 183 000 EUR,
— durchschnittliche Mitarbeiteranzahl min. 3,
— min. 2 fertiggestellte Projekte vergleichbarer Komplexität aus dem Bereich HLKS (Zuordnung min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013),
— min. 1 Projekt vergleichbarer Komplexität aus dem Bereich ELT (Zuordnung min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage des Projektsteckbriefs und der vorgelegten Referenzblätter dreier ausgewählter Referenzen:
R1_Referenzblatt HLKS Projekt 1 (Anlage 1):
Ein fertiggestelltes Projekt (Neubau oder Sanierung) einer Bauaufgabe vergleichbarer Komplexität.
— Fertigstellung im Zeitraum 2008 bis Oktober 2018,
— KG 400 ALG 1-3, 7-8 min.1,0 Mio. EUR brutto,
— min. Lph 2-5 im eigenen Unternehmen oder als Projektleiter erbracht
— min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013
R2_Referenzblatt HLKS Projekt 2 (Anlage 2):
R3_Referenzblatt ELT - Projekt 3 (Anlage 3):
— KG 400 ALG 4-6 min. 0,4 Mio. EUR brutto,
> Darstellung auf je einem Blatt DIN A3, vorzugsweise Querformat, einseitig bedruckt. Graphische und ergänzende stichwortartige Erläuterungen zur Technischen Gebäudeausrüstung und Projektbesonderheiten mit min. jeweils 1 Foto (keine Renderings) eines fertiggestellten Anlagenraums zum Nachweis der Realisierung.
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Die Referenzblätter R1, R2 und R3 dienen dem Nachweis der Fachkunde im Hinblick auf die technische Leistungsfähigkeit des jeweiligen Bewerbers. Die Präsentation der Referenzblätter erfolgt in Form einer Ausstellung.
Die Planungsleistungen müssen im Wesentlichen (= min. 75 % der Leistung) im Unternehmen des jeweiligen Bewerbers erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Unternehmen und der Beteiligung von Nachunternehmen gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Arge. Refernzen von unter Punkt 1.5 genannter Nachunternehmern sind zulässig.
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Bewerber können auch Referenzen einreichen, die Sie als Projektleiter für ein anderes Büro erbracht haben. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen.
Mindeststandards:
Wenn eines der zuvor genannten Kriterien nicht erfüllt wird, bzw. bei fehlender Angabe, wird die jeweilige Referenz mit 0 Punkte bewertet.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Bieter die zur Teilnahme an den Verhandlungsgesprächen ausgewählt werden, haben einen ausreichenden Versicherungsschutz durch eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertarg genannten Deckungssumme ermöglicht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die Deckungssummen der Berufshaftplichtversicherung müssen betragen:
a) für Personenschäden 1 000 000 EUR;
b) für Sach- und Vermögensschäden 600 000 EUR.
Der Bewerber erklärt, dass er den Versicherungsschutzes min. in der genannten Höhe (2-fach maximiert) im Falle der Auswahl nachweisen wird.
Bei Bewerbergemeinschaften, die nicht ständige Arbeitsgemeinschaften sind, kann der Nachweis durch den federführenden Bewerber erbracht werden.
Erklärt ein Bewerber, dass er den Versicherungsschutz im Falle der Auswahl und Einladung zur Teilnahme an den Verhandlungsgesprächen nicht nachweisen wird, führt zum Ausschluss !
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit der Angebotsabgabe (2. Stufe Verhandlungsverfahren) im Rahmen der Angebotsabgabe eine formlose Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und Legitimation des bevollmächtigten Vertreters abzugeben.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es gilt das deutsche Vertragsrecht. Die Bewerbung sowie alle Beschreibungen werden in deutscher Sprache gefordert.
Die deutschen DIN-Normen und Bauordnungen sind den Planungen zugrunde zu legen.
Die Auftragskriterien und weitere projektbezogene Unterlagen werden den ausgewählten Bietern mit der Einladung zu den Verhandlungsgesprächen übersandt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren zugelassen sind der/die bevollmächtigte/-n Vertreter des federführenden Bewerbers ist/sind zur Führung der Berufsbezeichnung 'Ingenieur' eines ingenieurwisssenschaftlichen Studiengangs (Bauningenieurwesen) berechtigt oder besitzt eine vergleichbare Qualifikation (z. B. Kammereintragung bei einer Ingenieurkammer).
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Teilnahmeberechtigt sind weiterhin Arbeitsgemeinschaften von Ingenieuren und juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen und Arbeitsgemeinschaften haben bereits im Bewerbungsbogen einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Min. ein bevollmächtigter Vertreter muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
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Die Beteiligung von Nachunternehmen ist zulässig, wenn diese mit der Bewerbung benannt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1) Zulassungskriterien: Zur Auswahl und Bewertung zugelassen werden Bewerbungen, die fristgerecht eingericht wurden, alle wesentlichen Angaben zum Bieter gemacht haben, die Zulassungskriterien erfüllen, die geforderten Nachweise als Anlage vorzuweisen haben und rechtsverbindlich unterschrieben sind.
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2) Auswahlkriterien
— Gewichtung:
— Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 40 %
— Technische Leistungsfähigkeit (Referenzblätter) 60 %.
Die qualitative Bewertung der Referenzblätter erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem mindestens ein externer Fachplaner angehören wird, auf Grundlage einer vorab festgelegten Bewertungsmatrix. Diese kann auf dem Beschafferportal unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen werden. Sollten insgesamt mehr als min. 3 und max. 5 Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losziehung aus dem Kreis der gleichrangig platzierten Bewerber.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Unternehmensstruktur (30)
2. Projektmanagement (20)
3. Arbeitsmethodik (30)
4. Honorarangebot (10)
5. Gesamteindruck der Präsentation + Rückfragen (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabe- und Beschaffungsstelle
Hr. Schattling
Internetadresse: www.darmstadt.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://www.baeumlearchitekten.de 🌏
Name: BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
Postanschrift: Langgässerweg 26
Postleitzahl: 64285
Kontaktperson: Gregor Bäumle
Telefon: +49 6151 / 278-398-0 📞
E-Mail: mail@baeumlearchitekten.de 📧
URL für weitere Informationen: www.baeumlearchitekten.de 🌏
URL der Dokumente: www.baeumlearchitekten.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Voraussichtliche Termine
Dez 2018 Auswahlsitzung
Feb 2019 Verhandlungsgespräche

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
E-Mail: poststelle@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151/12-6601 📞
Fax: +49 6151/12-5816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2018/S 202-460927 (2018-10-16)