Fachplanung Technische Ausrüstung, Investive Baumaßnahme Neumark-Grundschule: Umbau, Modernisierung, Neubau als Schulerweiterung

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Serviceeinheit Facility Management

Leistungen der Fachplanung der technischen Ausrüstung für Umbau und Modernisierung des denkmalgeschützten Altbaus, für den Ersatzneubau einer Dreifeldsporthalle sowie für den Neubau von Unterrichtsräumen, Mensa und Hort an der Neumark-Grundschule, Steinmetzstraße 46-50, 10783 Berlin, jeweils im laufenden Betrieb.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-10-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Referenznummer: TW-STEI46-TA
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Fachplanung der technischen Ausrüstung für Umbau und Modernisierung des denkmalgeschützten Altbaus, für den Ersatzneubau einer Dreifeldsporthalle sowie für den Neubau von Unterrichtsräumen, Mensa und Hort an der Neumark-Grundschule, Steinmetzstraße 46-50, 10783 Berlin, jeweils im laufenden Betrieb.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin – Serviceeinheit Facility Management
Postanschrift: John-F.-Kennedy-Platz
Postleitzahl: 10820
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg 🌏
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de 📧
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/104434 🌏
URL der Teilnahme: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/104434 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-17 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 203-462493
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Standort der Neumark-Grundschule soll zu einer 4-zügigen Grundschule mit Ganztagsbetrieb ausgebaut werden. Gemäß den aktuellen Schulnetz- und Schulstandortplanungen werden die Schulplätze spätesten zum Schuljahr 2023 benötigt.
Das denkmalgeschützte im Blockinnenbereich freistehende Hauptgebäude (Baujahr 1885) soll innen bauabschnittsweise bei laufendem Betrieb umgebaut und an aktuelle Standards angepasst werden. Für die zu vergebenen Planungsleistungen ist eine besondere Sach- und Fachkunde im Bereich der Altbaumodernisierung und im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz unabdingbar. Für die während der Arbeiten nicht zur Verfügung stehenden Unterrichts- und Betreuungsräume werden Ausweichflächen in einem temporär zu errichtenden Modulbau geschaffen. (Dieser temporäre Modulbau ist nicht Teil des zu beauftragenden Leistungsumfangs.)
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Die für die vierzügige Nutzung zusätzlich erforderlichen Unterrichtsräumen, die neue Mensa und der Hort sollen in einem Neubau untergebracht werden.
Das straßenseitige Unterrichtsgebäude von 1979 an der Steinmetzstraße mit acht Klassenräumen ist inzwischen stark sanierungsbedürftig ist und soll zurückgebaut werden.
Die Turnhalle von 1959 ist ebenfalls stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr heutigem Standard. Deshalb soll die vorhandene Halle zurückgebaut und durch eine neue barrierefreie Dreifeldhalle ersetzt werden.
Die Bauausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.
Für die Maßnahmen wird von vorläufigen Kosten KGR 400 – Technische Anlagen in Höhe von ca. 2 300 000 EUR netto für den Altbau und von ca. 2 900 000 EUR netto für den Neubau ausgegangen.
Vorläufig wird für diese Maßnahmen von folgenden Terminen ausgegangen:
— Fertigstellung Erweiterte Vorplanungsunterlagen (EVU) inkl. vorgezogene Kostenberechnung nach DIN 276: Juni 2019 für den Altbau, September 2019 für den Neubau,
— Entwurfsplanung, Aussagen zu wesentlichen Inhalten der Ausführungsplanung und Kostenberechnung (Bauplanungsunterlagen (BPU), BPU-Reife): Herbst 2019 für den Altbau; Ende 2019 für den Neubau,
— Baubeginn: Anfang 2020 für den Altbau; Herbst 2020 für den Neubau,
— Fertigstellung: Frühjahr 2021 für den Altbau; Herbst 2022 für den Neubau.
Für dieses Projekt sucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin ein kompetentes Ingenieurbüro welches die Fachplanung Technische Ausrüstung in den folgenden Leistungsphasen übernimmt:
— LPh 1: Grundlagenermittlung,
— LPh 2: Vorplanung,
— LPh 3: Entwurfsplanung (optional),
— LPh 4: Genehmigungsplanung (optional),
— LPh 5: Ausführungsplanung (optional),
— LPh 6: Vorbereitung der Vergabe (optional),
— LPh 7: Mitwirkung bei der Vergabe (optional),
— LPh 8: Objektüberwachung (optional),
— LPh 9: Objektbetreuung (optional).
Es sind ggf. einzelne Besondere Leistungen zu übernehmen, die in der Angebotsaufforderung gesondert benannt werden. Besondere Leistungen werden gesondert beauftragt.
Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Musterverträge des Landes Berlin (ABau) stufenweise und ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2. (vgl. auch II.2.11 der Bekanntmachung)
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Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab. Die oben benannten Punkte werden im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
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Die Vergütung der Grundleistungen erfolgt entsprechend HOAI 2013. Die Anlagengruppen 1 bis 7 werden gemäß § 56 (2) HOAI in Verbindung mit Anlage 15 Nummer 15.2 der Honorarzone II zugeordnet, die Anlagen der Anlagengruppe 8 der Honorarzone III. Diese Zuordnung ist durch den Bieter im Rahmen der Angebotserstellung zu überprüfen.
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Hinweise:
Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt.
Dauer: 46 Monate
Beschreibung der Optionen:
Siehe auch Angaben unter II.2.4).
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Voraussetzung für die Beauftragung weiterer Leistungsstufen sind die Einhaltung der Termine und des vorgegebenen Kostenrahmens sowie die Vereinbarung einer Baukostenobergrenze.
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Der Auftraggeber weist explizit darauf hin, dass im Zuge der Planung mit einer Anpassung der anrechenbaren Kosten zu rechnen ist. Gegebenenfalls ist in Abhängigkeit vom weiteren Planungsverlauf auch eine Anpassung der Anzahl der Objekte möglich.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.
Zusätzliche Informationen:
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichen ist der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.
1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen);
2) Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen);
3) Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen);
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4) Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben (siehe Anlage 4 und 4a zum Bewerbungsbogen);
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5) Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden (siehe Anlage 5 und 5a zum Bewerbungsbogen);
6) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen. (soweit zutreffend; siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen);
7) Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung (soweit zutreffend; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen);
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8) Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers oder einer für die Leistungserbringung vorgesehenen Person als Fachplaner nach DIN 14675.
Hinweis: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
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Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden;
2) Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2) gegliedert nach den Anlagengruppenclustern HLS und ELT in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden;
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3) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EURfür Personenschäden sowie 5 000 000 für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.
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(Zu 1. bis 2., siehe Bewerbungsbogen)
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
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Mindeststandards:
Zu 2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2) im Anlagencluster HLS in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:
Mindestens 250 000 EUR netto p. a.
Zu 2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2) im Anlagencluster ELT in Euro netto p.a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen);
2) Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen);
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3) Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird (siehe Anlage 8 zum Bewerbungsbogen);
4) Verpflichtungserklärung Drittunternehmer (soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen);
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5) Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung in den beiden Anlagenclustern eingesetzt werden sollen, hier die Person für die Projektleitung, die Person für die Stellvertretende Projektleitung und die Person für die Bauleitung (es steht dem Bewerber frei, für die Projektleitung und die Bauleitung dieselbe Person zu benennen, sowie für die beiden Anlagencluster die Personen überschneidend zu benennen), unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):
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a) Name;
b) Berufliche Qualifikation;
c) Berufserfahrung (in Jahren);
d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen je Anlagencluster HLS bzw. ELT;
e) Berufserfahrung im Unternehmen.
6) Eigenerklärung zu möglichst vergleichbaren Referenzprojekten der letzten 10 Jahre mit Angaben zu (siehe Deckblatt Referenzen in der Anlage zum Bewerbungsbogen):
a) Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Moderinisierung, Umbau/Modernisierung im laufenden Betrieb);
b) Denkmalschutz;
c) Zugeordnete Honorarzone (vgl. § 56 HOAI);
d) Leistungsort;
e) Leistungszeitraum;
f) Geschossfläche;
g) verantwortete Gesamtbaukosten;
h) bearbeiteter Leistungsumfang;
i) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners
j) Art des Auftraggebers (öffentlich/sonstige, vgl. § 99 GWB).
Hinweis zu 6.
Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:
— Wenn das Projekt planerisch innerhalb der letzten 10 Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) vom Bewerber fertiggestellt wurde (Übergabe an den Bauherrn, also Abschluss der Leistungsphase 8); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit 10 Jahren existiert,
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— Wenn das Projekt mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 8 gem. HOAI vom Bewerber bearbeitet wurde,
— Wenn eine Referenz, die dem Anlagencluster HLS zugeordnet werden soll mindestens in den Anlagengruppen 1 bis 3 bearbeitet wurde, bzw. wenn eine Referenz, die dem Anlagencluster ELT zugeordnet werden soll, mindestens in den Anlagengruppen 4 und 5 bearbeitet wurde,
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— das Projekt hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurde,
— Wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
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Mindeststandards:
Zu 2. Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre: mindestens 4
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Zu 5.d) Berufserfahrung für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2) bei den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier die Person für die Projektleitung, die Person für die stellvertretende Projektleitung und die Person für die Bauleitung:
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Jeweils mindestens 5 Jahre in dem durch sie zu bearbeitenden Anlagencluster HLS bzw. ELT
Zu 6. Mindestens jeweils ein Referenzprojekt in jeder der beiden Anlagengruppencluster (HLS und ELT) zu jedem der folgenden Kriterien; die 4 Kriterien in den beiden Anlagenclustern müssen nicht durchgängig an einem einzigen Referenzprojekt nachgewiesen werden, sondern es können bis zu acht Referenzprojekte zum Nachweis der 4 Kriterien in den beiden Anlagenclustern herangezogen werden:
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a) Umbau/Modernisierung;
a) Neubau;
e) Größer gleich 2 000 qm BGF;
i) Öffentlicher Auftraggeber.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Gemäß VgV § 75 (2) in Verbindung mit § 44 (1): Zugelassen sind – natürliche und Juristische Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. – juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 5 000 000 für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
1) Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre.
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— mehr als 8 Mitarbeiter – 10 Punkte.
2) Berufserfahrung für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2) bei den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
— Projektleitung ELT – mehr als 10 Jahre im Anlagencluster ELT –10 Punkte
— Bauleitung ELT – mehr als 10 Jahre im Anlagencluster ELT – 10 Punkte
— Projektleitung HLS – mehr als 10 Jahre im Anlagencluster HLS – 10 Punkte
— Bauleitung HLS – mehr als 10 Jahre im Anlagencluster HLS – 10 Punkte
3) Anzahl der Referenzprojekt aus dem Anlagencluster ELT, die jeweils die im folgenden benannten Kriterien erfüllen; eine Referenz kann dabei für mehrere der aufgeführten Kriterien gewertet werden:
3.1) Umbau/Modernisierung im laufenden Betrieb.
Je Referenz – 20 Punkte; maximal 60 Punkte
3.2) Umbau/Modernisierung von denkmalgeschützten Objekten.
3.3) Umbau/Modernisierung von Objekten mit einer BGF größer gleich 4 000 qm.
Je Referenz – 10 Punkte; maximal 30 Punkte
3.4) Neubau von Objekten mit einer BGF größer gleich 4 000 qm.
4) Anzahl der Referenzprojekt aus dem Anlagencluster HLS, die jeweils die im folgenden benannten Kriterien erfüllen; eine Referenz kann dabei für mehrere der aufgeführten Kriterien gewertet werden:
4.1) Umbau/Modernisierung im laufenden Betrieb.
4.2) Umbau/Modernisierung von denkmalgeschützten Objekten.
4.3) Umbau/Modernisierung von Objekten mit einer BGF größer gleich 4 000 qm.
4.4) Neubau von Objekten mit einer BGF größer gleich 4 000 qm.
In der Summe aller Kriterien werden maximal 410 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/104434 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: wiechers beck Gesellschaft von Architekten mbH
Postanschrift: Kreuzbergstraße 30
Postleitzahl: 10965
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/104434 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Vergabeplattform abrufbar;
2) Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zu führen.
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Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen;
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3) Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch einzureichen;
4) Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern;
5) Fragen zum Bauvorhaben und zum Verfahren sind spätestens bis zum 7.11.2018 um 12.00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zu stellen. Die Übersicht zu Bieterfragen und den entsprechenden Antworten ist lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen;
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6) Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber;
7) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft;
8) Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird;
9) Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und nach den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet (siehe Bewerbungsbogen). Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Quelle: OJS 2018/S 203-462493 (2018-10-17)