Beschreibung der Beschaffung
— Lieferung und Montage von ca. 1 300 Sensoren,
— Lieferung von ca. 450 Aktoren,
— Lieferung und Montage von ca. 120 E-Zählern,
— Lieferung von ca. 85 Wärmemengenzählern,
— Lieferung von ca. 80 Trinkwasserzählern,
— Lieferung und Montage von ca. 5 km Leitung (NYM-J),
— Lieferung und Montage von ca. 15 km Fernmeldekabel (J-Y(St)Y),
— Lieferung und Montage von ca. 2 km Datenkabel,
— Lieferung und Montage von ca. 68 Schaltschränken und systembedingten Automationsstationen,
— Managementebene mit Zubehör,
— Sonstiges.
Die technischen Funktionalforderungen für Gebäudeautomationsanlagen innerhalb der Bundeswehr müssen erfüllt werden. Hierfür sind folgende Punkte nachzuweisen:
— für den Datentransfer von der Managementebene zu einer Zentralen Überwachungs- und Betriebsführungsstation (ZÜB) müssen auf der Inselzentrale Transferdateien erzeugt werden und für den regelmäßigen automatischen Datentransfer in einem definierten Verzeichnis bereitgehalten werden. Diese Transferdateien müssen in einem definiertem „xls“-Format oder „xml“-Format bereitgestellt werden,
— der Prozess zur Alarmweitermeldung erfolgt über ein Sicherheitsgateway. Dieses Sicherheitsgateway muss über eine RS232-Schnittstelle mit den Kommunikationsprotokollen ESPA oder TAP angesprochen werden,
— die Kommunikation der Automationsstationen (AS) untereinander und mit der Managementebene erfolgt über TCP/IP 100Mbits Kupfer-Ports. Für die Adressierung wird ein IP-Netz der Größe Class C (/24) aus der Liegenschaftszuweisung der Liegenschaft bereitgestellt. Allen IP-kommunizierenden Baugruppen (Bedienrechner, Recheneinheit, AS etc.) sind aus dem Adressbereich zum Teil vorgegebene IP-Adressen statisch zuzuweisen.
Die Datenpunktadressen sind 32-stellig nach Vorgabe des Auftraggebers zu vergeben.
Die Grundprogramme auf der Managementebene müssen die Dienstleistungen für den Betrieb mit den AS und für alle Anwenderprogramme enthalten. Dazu sind folgende Funktionen notwendig:
— Automatisch ohne Bedienereingriff nach Netzwiederkehr startbar,
— Führung des Dialogs mit allen an die Inselzentrale (IZ) angeschlossenen Informationsschwerpunkten, Bedienplätzen und Ein- und Ausgabegeräten von der Inselzentrale, mit jeweils parallelem Zugriff (Mehrplatzfähigkeit),
— Überwachungs- und Befehlsfunktion sowie zyklische und spontane Übernahme von Ereignis- und Aktualisierungsinformationen aus den angeschlossenen Systemen zur Aktualisierung des in der IZ ständig verfügbaren Betriebsabbildes,
— Bedienerführung mit Klartexteingabe und über Menütechnik Übergabe von Befehlen und Parametern an die angeschlossenen Automationssysteme,
— Ereignis-, Übersichts- und Trendprotokollerstellung im Klartext,
— grafische Darstellung von Trendkurven,
— logische Gruppierungen der Datenpunkte mit selektiver Anwahl,
— Sicherung der Programme und der Dateien der angeschlossenen AS,
— Überwachung des Betriebszustandes der technischen Gebäudeausrüstung.