Gebietsentwicklung Südwestlich des Westrings

Magistrat der Stadt Seligenstadt

Baugebietsentwicklung „Südwestlich des Westrings“ im Treuhandmodell mit Treuhandkonto.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-05 Auftragsbekanntmachung
2018-09-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Immobiliendienste für Eigenbesitz
Referenznummer: HAD-Ref. 4078/37
Kurze Beschreibung:
Baugebietsentwicklung „Südwestlich des Westrings“ im Treuhandmodell mit Treuhandkonto.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Immobiliendienste für Eigenbesitz 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Baulanderschließung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Offenbach, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Seligenstadt
Postanschrift: Marktplatz 1
Postleitzahl: 63500
Postort: Seligenstadt
Kontakt
Internetadresse: https://www.seligenstadt.de 🌏
E-Mail: entwicklungsgebiet_westring@seligenstadt.de 📧
Telefon: +49 618287189 📞
Fax: +49 618287389 📠
URL der Dokumente: http://www.seligenstadt.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-05 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 046-101254
ABl. S-Ausgabe: 46
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbergemeinschaft muss einen vertretungsberechtigten Ansprechpartner benennen. Eine Bewerbergemeinschaft ist verpflichtet, im Auftragsfall die Rechtsnorm Gesellschaft mit beschränkter Haftung anzunehmen. 2. Die Teilnahmeanträge müssen an die oben unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle in einem verschlossenen Briefumschlag bzw. als Paket übermittelt werden. Auf dem Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Gebietsentwicklung Südwestlich des Westrings – nicht öffnen !“ anzubringen. 3. Die Teilnahmeanträge müssen einmal schriftlich im Original und einmal elektronisch (CD-ROM oder USBStick) eingereicht werden. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax werden nicht berücksichtigt. 4. Die Teilnahmeanträge sind entsprechend dieser Bekanntmachung zu gliedern. Eigenerklärungen müssen unterschrieben sein. 5. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erklärungen oder Nachweise unter Fristsetzung gemäß den Bestimmungen der VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die Entwicklung von Bauland in einem Treuhandmodell mit Treuhandkonto. In dem Entwicklungsgebiet soll ein Wohngebiet mit abwechslungsreichen Bauformen (Geschosswohnungsbau/Mehrfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Einfamilienhäuser) sowie ergänzend weitere mischgebietstypische Nutzungen realisiert werden. Dabei sollen auch Flächen für bezahlbaren Wohnraum gesichert werden. Gegenstand der Entwicklung soll auch die notwendige Infrastruktur sein. Neben den Erschließungsanlagen sind auch Anlagen für soziale Infrastruktur (insb. Kindergarten), Spielplätze und Grünflächen Teil der Gebietsentwicklung.
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Das Entwicklungsgebiet ist im Regionalen Flächennutzungsplan bereits als geplante Wohnbaufläche dargestellt. Das Vertragegebiet steht nur zu einem geringen Teil im Eigentum der Stadt, überwiedend steht es im Eigentum mehrere privater Eigentümer. Für die Entwicklung des Gebietes (Südwestlich des Westrings) ist neben der Aufstellung der erforderlichen Bebauungspläne auch ein Umlegungsverfahren erforderlich. Der Treuhänder wird nach Maßgabe dieses Vertrages ein Umlegungsverfahren konzipieren und begleiten und in Abstimmung mit der Stadt ein oder mehrere Bauleitplanverfahren durchführen. Er wird den Erwerb von Grundstücken im Entwicklungsgebiet durch die Stadt vorbereiten und in Abstimmung mit der Stadt durchführen, die notwendigen Erschließungsplanungen und -maßnahmen einschließlich der Schaffung öffentlicher Grünflächen sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Stadt nach Maßgabe dieses Vertrages veranlassen und die städtischen Grundstücke im Entwicklungsgebiet anschließend im Auftrag der Stadt vermarkten und veräußern.
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Der Treuhänder wird dabei im vertraglichen Umfang für die Stadt treuhänderisch tätig. Die finanzielle Abwicklung aller Vorgänge erfolgt über ein Treuhandkonto. Der Treuhänder wird sämtliche Leistungen für die Entwicklung des Gebietes zu Lasten des Treuhandkontos vorfinanzieren. Die Kosten werden anschließend mit den Einnahmen aus den späteren Grundstücksverkäufen und sonstigen Einnahmen verrechnet. Der Treuhänder erhält für seine Leistungen ein Entgelt. Eine etwaige Unter- oder Überdeckung des Treuhandkontos wird nach Abschluss der Gebietsentwicklung zu Lasten bzw. zu Gunsten des Haushaltes der Stadt ausgeglichen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 000 000 EUR 💰
Dauer: 120 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Die Bedingungen der Verlängerung sind aus den Vergabeunterlagen ersichtlich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Seligenstadt am Main

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Kopie eines Auszugs aus dem Handels- bzw. Berufsregister; der Auszug darf nicht älter als drei Monate sein, gerechnet vom Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (Ziffer IV.3.4 dieser Bekanntmachung). Ausländische Bewerber legen einen vergleichbaren Nachweis vor.
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2. Eigenerklärung Nichtvorliegen der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB.
3. Eigenerklärung, dass die Durchführung der Leistungen im Auftragsfall unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen wird und keine Verflechtungen mit anderen Unternehmen bestehen.
4. Darstellung des Unternehmens, Angaben zur Gesellschafterstruktur und zur Konzernabhängigkeit sowie zu gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen.
5. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes vom 19.12.2014.
6. Nachweis der Eintragung in das Berufsverzeichnis nach § 3 HASG oder vergleichbarer Berufsverzeichnisse anderer Länder; bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften ist ein verantwortlicher Berufsträger zu benennen und dessen Befähigung nachzuweisen (§ 75 Abs. 3).
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Im Fall eine Bewerbergemeinschaft sind die in Nrm. 1 bis 5 genannten Erklärungen und Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Für die in Nr. 6 genannten Nachweise reicht die Vorlage von Nachweisen für ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens und zum Umsatz des Unternehmens mit vergleichbaren Leistungen, jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Vergleichbare Leistungen sind Erschließungsleistungen, Projektentwicklung, Bau- und Planungsleistungen und Vermarktung.
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2. Aussagekräftige Bankauskunft (Bestätigung ausreichender Liquidität und Bonität für ein Treuhandprojekt der ausgeschriebenen Größenordnung).
3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind die Nachweise zu Nrn. 1 und 2 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen und die Erklärung zu Nr. 3 für die Bietergemeinschaft.
Mindeststandards:
Die Berufshaftpflichtversicherung nach Nr. 3 muss eine Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Vermögensschäden betragen und jährlich zweifach zur Verfügung stehen. Es reicht die Vorlage der Bestätigung des Versicherungsinstitutes, im Auftragsfall eine Police über diese Versicherungssumme auszustellen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung über mindestens zwei vergleichbare Referenzen zu Planungsleistungen für die Aufstellung eines Bebauungsplanes;
2. Eigenerklärung über mindestens zwei vergleichbare Referenzen zu Auswahl und Koordination der Unternehmen für Planung und Ausführung von Erschließungsleistungen;
3. Eigenerklärung über mindestens zwei vergleichbare Referenzen zu Durchführung eines Umlegungsverfahrens im Sinne von § 45 ff. BauGB;
4. Eigenerklärung über mindestens zwei vergleichbare Referenzen zu Gebietsentwicklung in einem Treuhandmodell mit Treuhandkonto;
5. Angaben zu den im Durchschnitt der letzten drei Jahre beschäftigten Arbeitskräften und/oder zur Durchführung der vorgenannten Referenzen eingesetzten externen Dienstleistern.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen nach Nrn. 1 bis 5 für die Bewerbergemeinschaft als solche vorzulegen.
Mindeststandards:
Die an die Referenzen zu stellenden Mindestanforderungen zu den unter Nrn. 1 bis 4 geforderten Referenzen ergeben sich aus dem „Formblatt Referenzen“, das mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt wird. Die Bewerber sind verpflichtet, die Eigenerklärung zu den Referenzen mittels des Formblattes abzugeben. Das Formblatt steht den Bietern unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse zum download zur Verfügung. Sofern Bewerber sich zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft (Eignungsleihe), muss der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag oder dem Erstangebot auch eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgeben. Eingnungsleihe ist für die Referenzen zu Nr. 4 (Treuhandmodell) ausgeschlossen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die im Rahmen des Auftrags zu erbringenden Planungsleistungen sind Berufsträgern nach dem jeweiligen Architekten- und Stadtplaner- bzw. Ingenieurgesetz vorbehalten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Liegen mehr als 5 Teilnahmeanträge vor, die alle bekannt gemachten Kriterien erfüllen, werden die Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl anhand folgender Kriterien ausgewählt und zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert:
1. Gesamtanzahl der gem. Ziff. III.1.2) vorgelegten und als vergleichbar anzuerkennenden Referenzen. Der Bewerber mit der größten Anzahl wertbarer Referenzen erhält 10 Punkte, die übrigen Bewerber weniger Punkte, entsprechend der Differenz der Referenzen. Alle Bewerber, die mehr als 15 vergleichbare Referenzen vorlegen, erhalten 10 Punkte.
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2. Fläche der größten gem. Ziff. III.1.2) vorgelegten und als vergleichbar anzuerkennenden Referenzen zur Bauleitplanung: Bewerber mit mindestens einer Referenz zur Bauleitplanung von mehr als 30 ha erhalten 10 Punkte, bei einer Fläche von mehr als 20 ha 5 Punkte und bei einer Fläche von mindestens 10 ha 3 Punkte.
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3. Fläche der größten gem. Ziff. III.1.2) vorgelegten und als vergleichbar anzuerkennenden Referenzen zur Erschließung: Bewerber mit mindestens einer Referenz zur Erschließung von mehr als 30 ha erhalten 10 Punkte, bei einer Fläche von mehr als 20 ha 5 Punkte und bei einer Fläche von mindestens 10 ha 3 Punkte.
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4. Fläche der größten gem. Ziff. III.1.2) vorgelegten und als vergleichbar anzuerkennenden Referenzen zur Umlegung: Bewerber mit mindestens einer Referenz zur Umlegung von mehr als 30 ha erhalten 10 Punkte, bei einer Fläche von mehr als 20 ha 5 Punkte und bei einer Fläche von mindesten 10 ha 3 Punkte.
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5. Komplexität: Je mehr qualitativ geforderte Referenzen (Bauleitplaung, Erschließung, Finanzierung/Vermarktung, Umlegung) in einem einheitlichen Projekt erfüllt wurden, desto höher die Bewertung. Bewerber, die Erfahrung mit sehr komplexen Aufgaben nachweisen können, erhalten insgesamt 20 Punkte. Bewerber, die mittlere Komplexität nachweisen, insgesamt 10 Punkte und Bewerber mit jeweils getrennten Projekten in den einzelnen Referenzkategorien erhalten insgesamt 5 Punkte.
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Haben mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und kommt es dadurch zu einer Überschreitung der geplanten Höchstzahl, werden alle betroffenen Bewerber zur Abgabe des Erstangebotes aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-04-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Amt für Stadtentwicklung, Frau Elke Schmitt
Adresse des Käuferprofils: https://www.seligenstadt.de/aktuelles/ausschreibungen/ 🌏
Dokumente URL: www.seligenstadt.de 🌏
URL der Dokumente: www.seligenstadt.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbergemeinschaft muss einen vertretungsberechtigten Ansprechpartner benennen. Eine Bewerbergemeinschaft ist verpflichtet, im Auftragsfall die Rechtsnorm Gesellschaft mit beschränkter Haftung anzunehmen.
2. Die Teilnahmeanträge müssen an die oben unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle in einem verschlossenen Briefumschlag bzw. als Paket übermittelt werden. Auf dem Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Gebietsentwicklung Südwestlich des Westrings – nicht öffnen !“ anzubringen.
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3. Die Teilnahmeanträge müssen einmal schriftlich im Original und einmal elektronisch (CD-ROM oder USBStick) eingereicht werden. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
4. Die Teilnahmeanträge sind entsprechend dieser Bekanntmachung zu gliedern. Eigenerklärungen müssen unterschrieben sein.
5. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erklärungen oder Nachweise unter Fristsetzung gemäß den Bestimmungen der VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603 📞
E-Mail: vergabekammer@rpa.hessen.de 📧
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoss gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Antraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Vorstehende Regeln gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 046-101254 (2018-03-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-09-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Baugebietsentwicklung „Südwestlich des Westrings“ im Treuhandmodell mit Treuhandkonto
Gesamtwert des Auftrags: 1 000 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-09-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 184-416738
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 046-101254
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
1) Eine Bewerbergemeinschaft muss einen vertretungsberechtigten Ansprechpartner benennen. Eine Bewerbergemeinschaft ist verpflichtet, im Auftragsfall die Rechtsnorm Gesellschaft mit beschränkter Haftung anzunehmen; 2) Die Teilnahmeanträge müssen an die oben unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle in einem verschlossenen Briefumschlag bzw. als Paket übermittelt werden. Auf dem Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Gebietsentwicklung Südwestlich des Westrings – nicht öffnen!“ anzubringen; 3) Die Teilnahmeanträge müssen einmal schriftlich im Original und einmal elektronisch (CD-ROM oder USBStick) eingereicht werden. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax werden nicht berücksichtigt; 4) Die Teilnahmeanträge sind entsprechend dieser Bekanntmachung zu gliedern. Eigenerklärungen müssen unterschrieben sein; 5) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erkärungen oder Nachweise unter Fristsetzung gemäß den Bestimmungen der VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vertrag
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 25

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-09-11 📅
Name: Bietergemeinschaft Terramag GmbH und GEV AG
Postanschrift: Westbahnhofstraße 36
Postort: Hanau
Postleitzahl: 63450
Land: Deutschland 🇩🇪
Main-Kinzig-Kreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 000 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Eine Bewerbergemeinschaft muss einen vertretungsberechtigten Ansprechpartner benennen. Eine Bewerbergemeinschaft ist verpflichtet, im Auftragsfall die Rechtsnorm Gesellschaft mit beschränkter Haftung anzunehmen;
2) Die Teilnahmeanträge müssen an die oben unter Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle in einem verschlossenen Briefumschlag bzw. als Paket übermittelt werden. Auf dem Umschlag ist der Vermerk „Teilnahmeantrag Gebietsentwicklung Südwestlich des Westrings – nicht öffnen!“ anzubringen;
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3) Die Teilnahmeanträge müssen einmal schriftlich im Original und einmal elektronisch (CD-ROM oder USBStick) eingereicht werden. Bewerbungen per E-Mail oder Telefax werden nicht berücksichtigt;
4) Die Teilnahmeanträge sind entsprechend dieser Bekanntmachung zu gliedern. Eigenerklärungen müssen unterschrieben sein;
5) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erkärungen oder Nachweise unter Fristsetzung gemäß den Bestimmungen der VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung besteht nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoss gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Antraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 184-416738 (2018-09-20)