Generalplaner Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund

Leistung als Generalplaner für das Projekt „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-03-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: F002/18
Kurze Beschreibung: Leistung als Generalplaner für das Projekt „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund
Postanschrift: Viktoriastraße 15
Postleitzahl: 44135
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dortmund.de 🌏
E-Mail: swildoer@stadtdo.de 📧
Telefon: +49 2315027256 📞
Fax: +49 2315029458 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFYNDH 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-08 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 049-108136
ABl. S-Ausgabe: 49
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen-Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden. Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW). Mit Angebotsabgabe sind die nach § 4, § 18 und § 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen vom Bieter und den bereits bekannten Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abzugeben. Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Bereitstellung der Unterlagen: Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.). Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYNDH
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 2 900 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
An der Geschwister-Scholl-Gesamtschule im Stadtbezirk Brackel besteht zusätzlicher Raumbedarf.
Das bestehende 2-3-geschossige Schulgebäude besteht aus 3 Baukörpern (BT A, B und C), die En-der der 1960
In den 1980
Im Untergeschoss des Bauteils B befindet sich eine Seniorenbegegnungsstätte.
Der Schulkomplex bietet derzeit Raum für ca. 1 400 Schüler.
Der ermittelte zusätzliche Raumbedarf der Schule stellt sich wie folgt dar:
— 5 Unterrichtsräume je 60 m
— 2 Selbstlernzentren je 84 m
— Ganztagsflächen/ Schüleraufenthalt mit insgesamt ca. 354 m
In Summe somit ca. 820 m
Im Erdgeschoß des Erweiterungsneubaus sollen außerdem neue Räumlichkeiten für die Seniorenbegegnungsstätte mit folgendem Raumprogramm vorgesehen werden:
— Aufenthaltsraum ca. 120 m
— Küche ca. 20 m
— Vorraum mit Garderobe und WC- Anlagen ca. 50 m
— Lager ca. 10 m
In Summe somit ca. 200 m
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden für den Erweiterungsneubau verschiedene Standorte auf dem Gelände untersucht. Ausgewählt aus den dort dargestellten Alternativen wurde ein 3-geschossiger Neubau auf dem Schulhof mit erdgeschossiger Anbindung an das vorhandene Pädagogische Zentrum.
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BGF Neubau ca. 2 000 m
BRI Neubau ca. 7 600 m
Wegen der Anbindung des Neubaus an das Pädagogische Zentrum ist auch dieser Bereich im Bestand BT C Bestandteil der Planung, da sich durch die Anbindung des Neubaus Auswirkungen auf z. B. die Fluchtwegsituation und Belüftung/ Entrauchung dieser Versammlungsstätte ergeben.
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BGF PZ ca. 560 m
Die Neubau- und Umbaumaßnahmen werden im laufenden Schulbetrieb ausgeführt. Parallel zu diesem Projekt finden weitere Baumaßnahmen am Objekt statt, die nicht Bestandteil dieses Auftrags sind.
Leistungen Generalplaner:
Objektplanung des Erweiterungsneubaus inkl. der Anbindung an den Bestand (Leistungsbild Gebäude, LP 1-9). Da für die Bestandsgebäude nur teilweise Planunterlagen und Statik vorhanden sind, ist eine Bestandsaufnahme (maßlich und technisch) in Verbindung mit Archivrecherche einzukalkulieren und anzubieten.
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Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 (Leistungsbild Technische Ausrüstung LP 1-9).
Fachplanung/ Nachweise für Wärmeschutz, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik (Leistungsbild Bauphysik analog Anlage 1.2 HOAI, LP 1-8).
Fachplanung der Tragwerksplanung (LP 1-6).
Sicherheits- und Gesundheitskoordination.
Fachplanung Brandschutz inkl. Erstellung des Brandschutzkonzeptes durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen.
Eine Baugrunduntersuchung mit Gründungsempfehlung und eine orientierende Schadstoffuntersuchung des flankierenden Gebäudebestands werden direkt vom AG beauftragt. Hierzu sollen bereits zum Planungsbeginn Ergebnisse vorliegen.
In der LP 2 soll die energetische Optimierung des Neubaus in Zusammenarbeit mit den Teams QM/LCC (Qualitätsmanagement /Life Cycle Costing), EM (Energiemanagement) und PL (Projektleitung) des AG erfolgen und eine vergleichende Lebenszykluskostenberechnung durch den AG durchgeführt werden. Der Variantenvergleich soll den energetischen Mindeststandard nach EnEV, den Standard KfW 55 (ca. EnEV -30 %) und den Passivhausstandard berücksichtigen. Das integrale Planungsteam des AN steuert hierzu die entsprechenden Planungsdaten bei.
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Das Projektbudget über die Kostengruppen 200-700 für den Erweiterungsneubau wurde mit 4 450 000 EUR brutto ermittelt.
Vorläufige Ausführungsfristen:
LP 1-5 08/2018 – 04/2019,
LP 6 02/2019 – 05/2019,
LP 8 08/2019 – 12/2020.
Dauer: 28 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst.
Das Bewerbungsformular ist vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu versehen und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform zu erfolgen.
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Eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV vorliegen ist beizubringen (siehe Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es werden nach § 42 ff VgV folgende Eignungskriterien festgelegt:
— Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Abführung von Steuern, Gebühren und Beiträgen,
— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden und 250 000 EUR für Vermögensschäden). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Generalplaners/federführenden Architekten als bevollmächtigten Vertreters,
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— Nachweis eines Handelsregisterauszugs, falls dieser nicht beigebracht werden kann (z. B. GbR), ist eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Handelsregistereintrags ein-zureichen,
— Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium: 10 Mitarbeiter in den folgenden Fachdisziplinen: Hochbau 4 MA, TGA 4 MA, Tragwerksplanung 2 MA),
— Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Dienstleistung Objektplanung, TGA und TWG in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 600 000 EUR Umsatz für Generalplaner-Leistungen),
— Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Es ist 1 Referenzprojekt zu benennen (bei Bietergemeinschaften je Mitglied), das in die Bewertung einfließt. In der Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen, Nutzungstyp, Art der Generalplanung und abgeschlossene Referenz) sowie zusätzliche Bewertungskriterien (Erfahrungen im Schulbau, Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, Bauen im laufenden Betrieb, Bauen im Bestand, Erfahrungen mit Brandschutz im Bestand) vorgegeben,
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— Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros, in welcher Organisations-form bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
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Mindeststandards: Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Nachweise gem. § 46 VgG sind mit der Bewerbung abzugeben.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV)

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit.
Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Wildoer
Internetadresse: www.dortmund.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFYNDH 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen-Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Mit Angebotsabgabe sind die nach § 4, § 18 und § 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen vom Bieter und den bereits bekannten Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abzugeben.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.).
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Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYNDH

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-muenster.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalender-tage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S. o.
Quelle: OJS 2018/S 049-108136 (2018-03-08)