Generalplanung Sanierung und Umbau des Freibades Stavernbusch in Ennigerloh

Wirtschafts- und Bäderbetrieb der Stadt Ennigerloh

Das Freibad Stavernbusch in Ennigerloh wurde 1939 errichtet und in Betrieb genommen. Das Freibad weist eine Wasserfläche von rd. 900 m auf und 20 000 m an Liege- und Attraktionsflächen. Die Becken und zum Teil auch die technischen Anlagen sind sanierungsbedürftig. Die politischen Beratungen der letzten Jahre haben zu dem Beschluss geführt, ein Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung im bisherigen Becken zu errichten. Dafür steht nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Die für die Umsetzung der Maßnahme notwendigen Planungsleistungen sind Gegenstand dieser Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-20 Auftragsbekanntmachung
2018-11-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Das Freibad Stavernbusch in Ennigerloh wurde 1939 errichtet und in Betrieb genommen. Das Freibad weist eine Wasserfläche von rd. 900 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Warendorf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschafts- und Bäderbetrieb der Stadt Ennigerloh
Postanschrift: Marktplatz 1
Postleitzahl: 59320
Postort: Ennigerloh
Kontakt
Internetadresse: http://www.ennigerloh.de 🌏
E-Mail: klein@ennigerloh.de 📧
URL der Dokumente: https://nextcloud.wolter-hoppenberg.de/index.php/s/C2HyjlwCW8Fz1by 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-24 📅
Datum des Beginns: 2018-11-01 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 140-320929
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
Rückfragen der Bewerber bzw. Bieter werden durch Bewerber- bzw. Bieterinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Über neue Bewerber- bzw. Bieterinformationsschreiben werden nur die Bewerber bzw. Bieter unaufgefordert informiert, die sich bei der in Abschn. I.3 angegebenen Kontaktadresse unter Angabe des Betreffs „Generalplanung Sanierung und Umbau des Freibades Stavernbusch in Ennigerloh“ als Interessent registrieren, eine entsprechende Registrierung wird deswegen dringend empfohlen. Alle übrigen Interessenten sind aufgefordert regelmäßig die in Abschn. I.3 angegebenen Internetadresse aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerber- bzw. Bieterinformationsschreiben abzurufen.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 350 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Beschaffungsmaßnahme sind die Generalplanungsleistungen für die Sanierung und den Umbau des Freibades Stavernbusch in Ennigerloh. Von der Leistungspflicht des Generalplaners sind die Leistungsbilder Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Freianlagen umfasst sowie die Fachplanungsleistungen in den Leistungsbildern Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 4 und 7). Der genaue Umfang der zu erbringenden Planungsleistungen wird Gegenstand der Verhandlungen sein. Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungsphasen vorgesehen. Mit Vertragsabschluss werden zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt.
Mehr anzeigen
Geschätzter Wert ohne MwSt: 350 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen beabsichtigt der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterzubeauftragen, worauf der Auftragnehmer aber keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind: 2. Beauftragungsstufe (LPhen 4 bis 6), 3. Beauftragungsstufe (LPhen 7 und 8) und 4. Beauftragungsstufe (LPh 9).
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ennigerloh

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt, Bauingenieur oder als Ingenieur der Fachrichtung Verfahrenstechnik oder Elektrotechnik mit mindestens 3 vollen Jahren Berufserfahrung, siehe Abschn. III.2.1
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eignungskriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind:
1) durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren;
2) durchschnittlicher Umsatz mit Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerberformular.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind:
1) Referenzen des Büros für vergleichbare Planungsleistungen zu Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 6 sowie 8 der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke und Freianlagen (jeweils mind. Honorarzone III) mit Baukosten in den KG 300 bis 500 gem. DIN 276 in Höhe von mind. 1 000 000 EUR (ohne MwSt.), wobei das Objekt fertiggestellt ist (aber nicht vor dem 1.8.2013);
Mehr anzeigen
2) Benennung eines verantwortlichen Projektleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
3) Persönliche Referenzen der gem. Ziff. 2 benannten Person für die verantwortliche Projektleitung von Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Freianlagen (jeweils mind. Honorarzone III) für ein Freibad oder den Freibadbereich eines Kombibades mit biologischer Wasseraufbereitung mit Baukosten in den KG 300 bis 500 gem. DIN 276 in Höhe von mind. 500 000 EUR (ohne MwSt.), wobei die Ausführungsplanung (von ggf. baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist;
Mehr anzeigen
4) Benennung eines verantwortlichen Bauleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
5) Persönliche Referenzen der gem. Ziff. 4 benannten Person für die verantwortliche Bauleitung mindestens in der Leistungsphase 8 in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Freianlagen (jeweils mind. Honorarzone III) für ein Freibad oder den Freibadbereich eines Kombibades mit biologischer Wasseraufbereitung mit Baukosten in den KG 300 bis 500 gem. DIN 276 in Höhe von mind. 500 000 EUR (ohne MwSt.), wobei das Objekt bereits in Betrieb genommen oder bezugsfertig fertiggestellt worden ist;
Mehr anzeigen
6) Angabe der aktuellen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (m/w) mit der Berufsqualifikation Architekt, Landschaftsarchitekt, Bauingenieur und Ingenieure der Fachrichtung Elektro- oder Verfahrenstechnik.
Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerberformular.
Mindeststandards:
Bewerber müssen zu Ziff. 1 mindestens eine Referenz des Büros vorweisen, die die genannten allgemeinen Anforderungen erfüllt, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Möglichkeit zur Eignungsleihe gem. § 57 Abs. 1 VgV bleibt hiervon unberührt. Die Benennung passender Referenzen zu den vorstehenden Ziff. 3) und 5) ist keine Mindestanforderung an die Eignung.
Mehr anzeigen
Zu Ziff. 2 muss eine Person als verantwortlicher Projektleiter (m/w) benannt werden, die über eine Berufsqualifikation als Architekt, Landschaftsarchitekt, Bauingenieur oder als Ingenieur der Fachrichtungen Verfahrenstechnik oder Elektrotechnik verfügt und mindestens drei aktive volle Berufsjahre seit Erwerb dieser Berufsqualifikation aufweist.
Mehr anzeigen
Bewerber müssen zu Ziff. 6 über mindestens 5 qualifizierte Mitarbeiter mit den genannten Berufsqualifikationen (umgerechnet in Vollzeitstellen) verfügen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Bauingenieur/in oder Ingenieur/in (Fachrichtung Verfahrenstechnik oder Elektrotechnik) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Bauingenieur/in oder Ingenieur/in der genannten Fachrichtungen tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.
Mehr anzeigen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Ein Nachfordern von Unterlagen nach § 56 VgV bleibt vorbehalten.
Mehr anzeigen
Verbleiben mehr Bewerber als aufgefordert werden sollen, gelten für die Auswahl folgende Kriterien:
1) Referenzen des Büros im Bereich Planungsleistungen für Freibäder mit biologischer Wasseraufbereitung gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 1 (Gewichtung 30 %), Unterkriterien: 1.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen gem. Abschn. B der Bewerbungsunterlage (Gewichtung 5 %); 1.2) zusätzl. zu 1.1: davon Freibäder mit Sandstrandbereich/Sandlagune (Gewichtung 10 %); 1.3) zusätzl. zu 1.1: Planung betraf Sanierung oder Umbau eines Freibades (Gewichtung 5 %); 1.4) zusätzl. zu 1.1: Bearbeitung als Generalplaner (insbes. einschließlich TGA-Planung) (Gewichtung 5 %); 1.5) zusätzl. zu 1.1: Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewichtung 2,5 %) und 1.6) zusätzl. zu 1.1: Geltung der VOB/B für Nachträge und Behinderungen (Gewichtung 2,5 %);
Mehr anzeigen
2) Berufsqualifikation und Berufsjahre des verantwortlichen Projektleiters (Gewichtung 5 %), Unterkriterien: 2.1) Berufsabschluss (Gewichtung 1 %); 2.2) Berufsjahre mit der zu Punkt 2.1 angegebenen Berufsqualifikation (Gewichtung 3 %) und 2.3) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewichtung 1 %);
Mehr anzeigen
3) Persönliche Referenzen des verantwortlichen Projektleiters über vergleichbare Leistungen der Projektleitung (Gewichtung 25 %), Unterkriterien: 3.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen gem. Abschn. D der Bewerbungsunterlage (Gewichtung 2,50 %); 3.2) zusätzl. zu 3.1: Planung betraf Freibad mit Sandstrandbereich/Sandlagune (Gewichtung 7,5 %); 3.3) zusätzl. zu 3.1: Planung betraf Sanierung oder Umbau eines Freibades (Gewichtung 7,5 %); 3.4) zusätzl. zu 3.1: Bearbeitung als Generalplaner (insbes. einschließlich TGA-Planung) (Gewichtung 5 %) und 3.5) zusätzl. zu 3.1: Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewichtung 2,5 %);
Mehr anzeigen
4) Berufsqualifikation und Berufsjahre des verantwortlichen Bauleiters (Gewichtung 5 %), Unterkriterien: 4.1) Berufsabschluss (Gewichtung 1 %); 4.2) Berufsjahre mit der zu Punkt 4.1 angegebenen Berufsqualifikation (Gewichtung 3 %) und 4.3) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewichtung 1 %);
Mehr anzeigen
5) Persönliche Referenzen des verantwortlichen Bauleiters über vergleichbare Bauüberwachungsleistungen (Gewichtung 25 %), Unterkriterien: 5.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen gem. Abschn. F der Bewerbungsunterlage (Gewichtung 2,50 %); 5.2) zusätzl. zu 5.1: Bauleitung betraf Freibad mit Sandstrandbereich/Sandlagune (Gewichtung 7,5 %); 5.3) zusätzl. zu 5.1: Bauleitung betraf Sanierung oder Umbau eines Freibades (Gewichtung 7,5 %); 5.4) zusätzl. zu 5.1: Bauleitung im Rahmen einer Generalplanung (insbes. einschließlich TGA-Planung) (Gewichtung 5 %) und 5.5) zusätzl. zu 5.1: Geltung der VOB/B für Nachträge und Behinderungen (Gewichtung 2,5 %);
Mehr anzeigen
6) Personelle Leistungsfähigkeit (durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (Architekten, Landschaftsarchitekten und Ingenieure) in den Jahren 2015, 2016 und 2017 (Gewichtung 5 %);
7) Finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewichtung 5 %), Unterkriterien: 7.1) durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Gewichtung 1 %) und 7.2) durchschnittlicher Umsatz mit Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Gewichtung 4 %).
Mehr anzeigen
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-09-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Friederike Klein
Internetadresse: www.ennigerloh.de 🌏
Dokumente URL: https://nextcloud.wolter-hoppenberg.de/index.php/s/C2HyjlwCW8Fz1by 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Münsterstr. 1-3
Postort: Hamm
Postleitzahl: 59065
Kontaktperson: Herr Rechtsanwalt David Garthoff
Telefon: +49 238192122474 📞
E-Mail: vergabestelle@wolter-hoppenberg.de 📧
Fax: +49 2381921227059 📠
Land: Hamm, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.wolter-hoppenberg.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Mehr anzeigen
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die
aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist gerügt werden, oder
erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 140-320929 (2018-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 425 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 224-513059
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 140-320929
ABl. S-Ausgabe: 224

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es sind zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen beabsichtigt der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterzubeauftragen, worauf der Auftragnehmer aber keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind: 2. Beauftragungsstufe (LPhen 4 bis 6), 3. Beauftragungsstufe (LPhen 7 und 8) und 4. Beauftragungsstufe (LPh 9).
Mehr anzeigen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der fachlich-inhaltlichen Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des organisatorischen Konzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 9
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der methodichen Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualifikation und Erfahrung der Mitglieder des Kernprojektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16
Kostenkriterium (Name): Höhe des angebeotenen Honorars
Kostenkriterium (Gewichtung): 15

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-16 📅
Name: Polyplan GmbH
Postanschrift: Überseetor 14
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28217
Land: Deutschland 🇩🇪
Bremen 🏙️
Internetadresse: www.polyplan-gmbh.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 425 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Mehr anzeigen
Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann ein zulässiger Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer gestellt werden.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der in IV.2.1) angegebenen Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist gerügt worden sind, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Quelle: OJS 2018/S 224-513059 (2018-11-19)