Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar- und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im Zoologischen Garten Berlin
Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege und die Freianlagen für das sich im Umbau befindende Raubtierhaus neu zu konzipieren und gestalterisch aufzuwerten. Die neu zu planenden Freianlagen mit jeweils ca. 550 qm großen Netzkonstruktionen für Jaguare und Leoparden sollen vom Raubtierhaus jeweils mittels Tierbrücken über das vorhandene Wegesystem erschlossen werden. Bei den Tier brücken sind ebenfalls entsprechende Netzkonstruktionen unter Einhaltung von Sicherheitsstandards vorzusehen. Durch die Ergänzung einer Volière an der Leopardenfreianlage soll der Eindruck eines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermittelt werden.
Es soll die Gesamtplanung beauftragt werden (Planung der Freianlagen gem. § 39, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43, Tragwerksplanung gem. § 51, Planung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-07-06) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Zoologischer Garten Berlin AG
Postanschrift: Hardenbergplatz 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10787
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Magoley
Telefon: +49 306162299-25📞
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de📧
Fax: +49 306162299-22 📠
Region: Berlin🏙️
URL: http://www.zoo-berlin.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/mR7wKbT95lhlWfv🌏 Weitere Informationen sind erhältlich bei
Name: Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Postanschrift: Kreuzbergstraße 30
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10965
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Klaus Wiechers
Telefon: +49 306162299-25📞
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de📧
Fax: +49 306162299-22 📠
Region: Berlin🏙️
URL: https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/mR7wKbT95lhlWfv🌏 Kommunikation (Beteiligung)
Name: Zoologischer Garten Berlin AG, Bereich Technik
Postanschrift: Hardenbergplatz 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10787
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Magoley
Telefon: +49 306162299-25📞
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de📧
Fax: +49 306162299-22 📠
Region: Berlin🏙️
URL: https://www.zoo-berlin.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art:
“Die Zoologischer Garten Berlin AG ist eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft.”
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar- und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im...”
Titel
Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar- und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im Zoologischen Garten Berlin
Mehr anzeigen
Produkte/Dienstleistungen: Landschaftsgestaltung📦
Kurze Beschreibung:
“Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege...”
Kurze Beschreibung
Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege und die Freianlagen für das sich im Umbau befindende Raubtierhaus neu zu konzipieren und gestalterisch aufzuwerten. Die neu zu planenden Freianlagen mit jeweils ca. 550 qm großen Netzkonstruktionen für Jaguare und Leoparden sollen vom Raubtierhaus jeweils mittels Tierbrücken über das vorhandene Wegesystem erschlossen werden. Bei den Tier brücken sind ebenfalls entsprechende Netzkonstruktionen unter Einhaltung von Sicherheitsstandards vorzusehen. Durch die Ergänzung einer Volière an der Leopardenfreianlage soll der Eindruck eines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermittelt werden.
Es soll die Gesamtplanung beauftragt werden (Planung der Freianlagen gem. § 39, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43, Tragwerksplanung gem. § 51, Planung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI).
Auf der Grundlage eines umfassenden und langfristig angelegten Entwicklungskonzeptes soll es für den Zoologischen Garten Berlin eine Neuausrichtung auf einen zeitgemäßen und attraktiven Zoobetrieb geben. Nach neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren in Zoologischen Gärten müssen die Anlagen für zahlreiche Arten sukzessive neu konzipiert werden. Insbesondere bei den Anlagen für Säugetiere sowie den Anlagen für Vögel besteht ein erhöhter Handlungsdruck, dem der Zoologische Garten parallel mit der gestalterischen Aufwertung der betroffenen Bereiche begegnen möchte.
In diesem Zusammenhang wird derzeit das bestehende Raubtierhaus umfangreichen Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen unterzogen, bei denen u. a. sowohl Innen- als auch Außenanlagen der Tiere maßgeblich vergrößert werden.
Durch die bestehende Wegeführung im unmittelbaren Umfeld des Raubtierhauses ist die Erweiterung der Raubtiergehege stark eingeschränkt. Aus diesem Grund sollen die Freianlagen der Jaguare und Leoparden östlich und nördlich der Besucherwege erweitert werden. Die Verbindung zum Raubtierhaus soll durch Wege überspannende netzgesicherte Tierbrücken hergestellt werden. Filigrane Netzkonstruktionen sollen für die, den natürlichen Lebensräumen der Raubkatzen, nachempfundenen Anlagen konzipiert und so die Schauattraktivität erhöht werden.
Darüber hinaus soll nördlich -an die zukünftige Leopardenfreianlage anschließend- der als Freianlage für Stelzvögel genutzte Bereich aufgewertet und weiterentwickelt werden. Der Tierbesatz der Anlage ergänzt dabei das thematische Leitmotiv, welches durch die Erweiterung der Leopardenfreianlage vorgegeben ist.
Gesucht wird für den Freianlagen- / Volièrenkomplex ein gestalterisches Gesamtkonzept, das den Eindruck eines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermitteln kann. Der Schauwert zwischen der bestehenden Zebrafreianlage und den Raubtierbereichen kann dadurch erheblich erhöht werden. Im Zentrum der Besucheraufmerksamkeit sollen die Tiere stehen und sich die baulichen Anlagen eher zurücknehmen.
Die Gesamtanlage des Zoologischen Garten Berlin steht unter Denkmalschutz, was bei dem zu erstellenden Planungskonzept zu berücksichtigen ist und mit den zuständigen Verwaltungen abgestimmt werden muss.
Im Besucherbereich ist eine barrierefreie Wegeführung zu berücksichtigen. Die Führung der Besucherströme während der Bauzeit muss durch einen gut organisierten Bauablauf sichergestellt werden. Es ist eine hohe örtliche Präsenz der Mitglieder des zu benennenden Projektteams erforderlich.
Es sind Leistungen in den folgenden Leistungsphasen zu erbringen:
Freianlagenplanung § 39 LPh 1-9,
Planung Ingenieurbauwerke § 43 LPh 1-9
Tragwerksplanung § 51 LPh 1-6
Technische Ausrüstung § 53 Anlagengruppen 1, 4+5 und § 55 LPh 1-9.
Die Gesamtmaßnahme ist mit 3,9 Mio. EUR brutto inkl. UV (KG 200-700) geplant.
Die Fertigstellung des Vorhabens ist für das 2. Quartal 2020 vorgesehen.
Dazu wird ein kompetentes Büro für die Gesamtplanung und Bauüberwachung gesucht. Die Leistungen bestehen im Wesentlichen aus der Freianlagen- und Tragwerksplanung, dem konstruktiven Ingenieurbau sowie ergänzende Leistungen der Technischen Ausrüstung. Die Bereitschaft zur Übernahme darüber hinaus gehender besonderer und sonstiger Leistungen soweit erforderlich wird vorausgesetzt.
Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2. Die weiteren optionalen Leistungsphasen 3 bis 6 bzw. 3 bis 9 und weitere Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt (vgl. auch II.2.11 der Bekanntmachung).
Der Auftraggeber behält sich hinsichtlich der zu vergebenden Leistungen ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 16
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Obige Angabe ist ein unverbindlicher Richtwert, der sich je nach...”
Beschreibung der Verlängerungen
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Obige Angabe ist ein unverbindlicher Richtwert, der sich je nach Projekterfordernis verändern wird und aus dem keinerlei Ansprüche abzuleiten sind.
Mehr anzeigen Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie III.1.3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Die Matrix der objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sowie die Bewertung und Gewichtung dieser Kriterien ist dem entsprechenden Dokument in der Anlage zum Bewerbungsbogen zu entnehmen. Dieses steht auf der Plattform zu diesem Verfahren unter folgendem Link zur Verfügung: https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/4s2ldnebYgOwpP5
In der Summe aller Kriterien werden maximal 234 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Einzelkriterien in der aufgeführten Reihenfolge. Sollte auch in allen Einzelkriterien ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Siehe auch Angaben unter II.2.4).
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren...”
Beschreibung der Optionen
Siehe auch Angaben unter II.2.4).
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz...”
Zusätzliche Informationen
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Einzureichen ist der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Einzureichen ist der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.
1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen),
2) Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen),
3) Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen),
4) Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben (siehe Anlage 4 und 4a zum Bewerbungsbogen),
5) Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden (siehe Anlage 5und 5a zum Bewerbungsbogen),
6) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen und dass ein entsprechender Nachweis (Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister) auf Anforderung des Auftraggebers umgehend nachgereicht wird (soweit zutreffend; siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen),
7) Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung (soweit zutreffend; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen),
8) Nachweis der Berechtigung, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt und/oder Architekt bzw. Ingenieur tragen zu dürfen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig werden zu dürfen (vgl. III.2.1 der Bekanntmachung) HINWEIS: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10.000 EUR gerundet werden.
2)...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10.000 EUR gerundet werden.
2) Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10.000 EUR gerundet werden.
3) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000,- € für Personen- und 1.000.000,- € für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.
(zu 1. bis 2., siehe Bewerbungsbogen)
HINWEIS: Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
“Zu 2.
Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI,...”
Zu 2.
Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: in der Summe mindestens 500 000 EUR netto p. a.
HINWEIS:
Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1) Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (siehe...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen);
2) Eigenerklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen);
3) Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird (siehe Anlage 8 zum Bewerbungsbogen);
4) Verpflichtungserklärung Drittunternehmer (soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen);
5) Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier Projektleitung, Stellvertretende Projektleitung unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):
a) Name;
b) Berufliche Qualifikation;
c) Berufserfahrung (in Jahren);
d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen;
e) Berufserfahrung im Unternehmen.
6. Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten in den Bereichen:
— Planung von Freiflächen eines Tiergeheges mit Netzanlage für Nichtheimische Tierarten,
— Planung von Freiflächen für einen öffentlichen Auftraggeber,
— Tragwerksplanung Netzanlage für nichtheimische Tierarten,
— Planung von konstruktiven Ingenieurbauten, z.B. Fußgänger- /Tierbrücken.
Mit Angaben zu (siehe Deckblatt Referenzen in der Anlage zum Bewerbungsbogen):
a) Art des Projektes;
b) Art der Leistung und Leistungsumfang/Projektbeschreibung;
c) Leistungsstandort;
d) Leistungszeitraum;
e) Flächen;
f) verantwortete Gesamtbaukosten;
g) bearbeiteter Leistungsumfang;
h) ggf. Wettbewerbserfolg, Auszeichnung Architekturpreis;
i) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners.
Zu 6. Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:
— Das Projekt wurde planerisch innerhalb der letzten zehn Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) vom Bewerber fertig gestellt (min. Abschluss der Leistungsphase 5); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit zehn Jahren existiert,
— Das Projekt wurde in der Leistungserbringung der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI und/oder der Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und/oder der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI bearbeitet,
— Das Projekt wurde mindestens zusammenhängend in den Leistungsphasen 2 bis 5 und/oder 5 bis 8 gem. § 39 HOAI und/oder § 43 HOAI und/oder in den Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI von dem für die Durchführung der Leistung vorgesehenen Personal (Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung) mindestens in der Position der stellvertretenden Projektleitung bearbeitet,
— Das Projekt wurde hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen,
— Es liegen keine negativen Auskünfte vor bzw. es liegen keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vor.
Siehe Deckblatt Referenzen in Anlage zum Bewerbungsbogen. Eine erläuternde Darstellung des Referenzprojektes ist zusätzlich auf max. einer DIN A4-Seite beizulegen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Zu 2.
Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Zu 2.
Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: mindestens 3.
Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Planung Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: mindestens 2.
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: mindestens 2.
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Planung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: mindestens 2.
Zu 5.
Berufserfahrung (in Jahren) der Projektleitung für die Planung der Freianlagen in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 6.
Berufserfahrung (in Jahren) der Stellvertretenden Projektleitung für die Planung der Freianlagen in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 4.
Berufserfahrung (in Jahren) der Projektleitung für die Planung im Ingenieurbau in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 6.
Berufserfahrung (in Jahren) der Stellvertretenden Projektleitung für die Planung im Ingenieurbau in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 4.
Berufserfahrung (in Jahren) der Projektleitung für die Tragwerksplanung in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 6.
Berufserfahrung (in Jahren) der Stellvertretenden Projektleitung für die Tragwerksplanung in der entsprechenden Dienstleistung: mindestens 4.
Zu 6.
Mindestens ein Referenzprojekt:
— mit Planung Freianlagen in Zoologischen Gärten mit verantworteten Gesamtbaukosten größer gleich 1,0 Mio. EUR brutto Mindestens ein Referenzprojekt,
— mit Planung Ingenieurbauwerk mit verantworteten Gesamtbaukosten größer gleich 1,0 Mio. EUR brutto Mindestens ein Referenzprojekt,
— mit Tragwerksplanung mit verantworteten Gesamtbaukosten größer gleich 1,0 Mio. EUR brutto Mindestens ein Referenzprojekt,
— für Planung Freianlagen für einen öffentlichen Auftraggeber (alternativ: Verwendung öffentliche Fördergelder), welches mindestens in der Position stellv. Projektleiter bearbeitet wurde.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“VgV § 75 (1) in Verbindung mit § 44 (1)
Zugelassen sind:
— natürliche und juristische Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
VgV § 75 (1) in Verbindung mit § 44 (1)
Zugelassen sind:
— natürliche und juristische Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt / Architekt (Freianlagenplanung) und Ingenieur (Tragwerksplanung, Ingenieurbau, Technische Ausrüstung) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden,
— juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt / Architekt (Freianlagenplanung) und Ingenieur (Tragwerksplanung, Ingenieurbau, Technische Ausrüstung) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 € für Personen- und 1 000 000 € für Sach- und...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 € für Personen- und 1 000 000 € für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2018-08-07
12:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2018-08-22 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2019-01-31 📅
“1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen;
2) Die Formblätter...”
1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen;
2) Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Plattform (https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/GU2SZ0K2KYkDsMH) abrufbar;
3) Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen;
4) Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Zoologischer Garten Berlin – Erweiterung Freigehege Raubtierhaus" „Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist." gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle (Zoologischer Garten Berlin AG) eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die in Papierform eingereichten Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen;
5) Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern;
6) Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung per E-Mail an die benannte Kontaktstelle (vergabe@wiechers-beck.de) erteilt. Die Beantwortung von Rückfragen und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, auf der projektbezogenen Plattform (https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/7oCTmKpEznlkAVG) veröffentlicht;
7) Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber;
8) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft;
9) Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. Davon abweichend behält sich die Vergabestelle vor, von den beteiligten Büros im Rahmen der Verhandlungsgespräche Lösungsansätze in skizzenhafter Form gegen angemessene Vergütung entwickeln zu lassen;
10) Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln;
11) Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären diese sich hiermit einverstanden.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege...”
Kurze Beschreibung
Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege und die Freianlagen für das sich im Umbau befindende Raubtierhaus neu zu konzipieren und gestalterisch aufzuwerten. Die neu zu planenden Freianlagen mit jeweils ca. 550 qm großen Netzkonstruktionen für Jaguare und Leoparden sollen vom Raubtierhaus jeweils mittels Tierbrücken über das vorhandene Wegesystem erschlossen werden. Bei den Tierbrücken sind ebenfalls entsprechende Netzkonstruktionen unter Einhaltung von Sicherheitsstandards vorzusehen. Durch die Ergänzung einer Volière an der Leopardenfreianlage soll der Eindruck eines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermittelt werden.
Es soll die Gesamtplanung beauftragt werden (Planung der Freianlagen gem. § 39, Planung Ingenieurbauwerke gem. § 43, Tragwerksplanung gem. § 51, Planung technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI).
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2018/S 130-296794
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.2.2)
Ort des zu ändernden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Alter Wert
Datum: 2018-08-07 📅
Zeit: 12:00
Neuer Wert
Datum: 2018-08-21 📅
Zeit: 12:00
Quelle: OJS 2018/S 149-342808 (2018-08-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar-und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im...”
Titel
Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar-und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im Zoologischen Garten Berlin.
2018/S 130-296794
Mehr anzeigen
Kurze Beschreibung:
“Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege...”
Kurze Beschreibung
Die Zoologische Garten Berlin AG beabsichtigt auf der Grundlage der in den letzten Jahren neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren, das Freigehege und die Freianlagen für das sich im Umbau befindende Raubtierhaus neu zu konzipieren und gestalterisch aufzuwerten. Die neu zu planenden Freianlagen mit jeweils ca. 550 qm großen Netzkonstruktionen für Jaguare und Leoparden sollen vom Raubtierhaus jeweilsmittels Tierbrücken über das vorhandene Wegesystem erschlossen werden. Bei den Tier brücken sind ebenfalls entsprechende Netzkonstruktionen unter Einhaltung von Sicherheitsstandards vorzusehen. Durch die Ergänzung einer Volière an der Leopardenfreianlage soll der Eindruck eines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermittelt werden.
Es soll die Gesamtplanung beauftragt werden (Planung der Freianlagen gem. § 39, Planung Ingenieurbauwerkegem. § 43, Tragwerksplanung gem. § 51, Planung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI).
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 517437.65 💰
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Landschaftsgestaltung📦
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Auf der Grundlage eines umfassenden und langfristig angelegten Entwicklungskonzeptes soll es für den Zoologischen Garten Berlin eine Neuausrichtung auf...”
Beschreibung der Beschaffung
Auf der Grundlage eines umfassenden und langfristig angelegten Entwicklungskonzeptes soll es für den Zoologischen Garten Berlin eine Neuausrichtung auf einen zeitgemäßen und attraktiven Zoobetrieb geben. Nach neu formulierten Regelungen zur Haltung von Tieren in Zoologischen Gärten müssen die Anlagen für zahlreiche Arten sukzessive neu konzipiert werden. Insbesondere bei den Anlagen für Säugetiere sowie den Anlagen für Vögel besteht ein erhöhter Handlungsdruck, dem der Zoologische Garten parallel mit der gestalterischen Aufwertung der betroffenen Bereiche begegnen möchte.
In diesem Zusammenhang wird derzeit das bestehende Raubtierhaus umfangreichen Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen unterzogen, bei denen u. a. sowohl Innen- als auch Außenanlagen der Tiere maßgeblich vergrößert werden.
Durch die bestehende Wegeführung im unmittelbaren Umfeld des Raubtierhauses ist die Erweiterung der Raubtiergehege stark eingeschränkt. Aus diesem Grund sollen die Freianlagen der Jaguare und Leoparden östlich und nördlich der Besucherwege erweitert werden. Die Verbindung zum Raubtierhaus soll durch Wege überspannende netzgesicherte Tierbrücken hergestellt werden. Filigrane Netzkonstruktionen sollen für die, den natürlichen Lebensräumen der Raubkatzen, nachempfundenen Anlagen konzipiert und so die Schauattraktivitäterhöht werden.
Darüber hinaus soll nördlich -an die zukünftige Leopardenfreianlage anschließend- der als Freianlage für Stelzvögel genutzte Bereich aufgewertet und weiterentwickelt werden. Der Tierbesatz der Anlage ergänzt dabei das thematische Leitmotiv, welches durch die Erweiterung der Leopardenfreianlage vorgegeben ist.
Gesucht wird für den Freianlagen- / Volièrenkomplex ein gestalterisches Gesamtkonzept, das den Eindruckeines zusammenhängenden Lebensraumes von Raubtieren und Vögeln vermitteln kann. Der Schauwert zwischen der bestehenden Zebrafreianlage und den Raubtierbereichen kann dadurch erheblich erhöht werden. Im Zentrum der Besucheraufmerksamkeit sollen die Tiere stehen und sich die baulichen Anlagen eher zurücknehmen.
Die Gesamtanlage des Zoologischen Garten Berlin steht unter Denkmalschutz, was bei dem zu erstellenden Planungskonzept zu berücksichtigen ist und mit den zuständigen Verwaltungen abgestimmt werden muss.
Im Besucherbereich ist eine barrierefreie Wegeführung zu berücksichtigen. Die Führung der Besucherströme während der Bauzeit muss durch einen gut organisierten Bauablauf sichergestellt werden. Es ist eine hohe örtliche Präsenz der Mitglieder des zu benennenden Projektteams erforderlich.
Es sind Leistungen in den folgenden Leistungsphasen zu erbringen:
Freianlagenplanung § 39 LPh 1-9,
Planung Ingenieurbauwerke § 43 LPh 1-9
Tragwerksplanung § 51 LPh 1-6
Technische Ausrüstung § 53 Anlagengruppen 1, 4+5 und § 55 LPh 1-9.
Die Gesamtmaßnahme ist mit 3,9 Mio. EUR brutto inkl. UV (KG 200-700) geplant.
Die Fertigstellung des Vorhabens ist für das 2. Quartal 2020 vorgesehen.
Dazu wird ein kompetentes Büro für die Gesamtplanung und Bauüberwachung gesucht. Die Leistungenbestehen im Wesentlichen aus der Freianlagen- und Tragwerksplanung, dem konstruktiven Ingenieurbau sowie ergänzende Leistungen der Technischen Ausrüstung. Die Bereitschaft zur Übernahme darüber hinaus gehender besonderer und sonstiger Leistungen soweit erforderlich wird vorausgesetzt.
Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2. Die weiteren optionalen Leistungsphasen 3 bis 6 bzw. 3 bis 9 und weitere Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt (vgl. auch II.2.11 der Bekanntmachung).
Der Auftraggeber behält sich hinsichtlich der zu vergebenden Leistungen ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene Herangehensweise
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptioneller Entwurfsansatz und Entwurfsprozess
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 40
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und...”
Beschreibung der Optionen
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 130-296794
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar-und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im...”
Titel
Gesamtplanung und Bauüberwachung der Freigehege mit Netzanlagen u. a. für die Erweiterung der Jaguar-und Leopardenfreiflächen am Raubtierhaus im Zoologischen Garten Berlin.
Mehr anzeigen
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-24 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: schlaich bergermann partner - sbp gmbh
Postanschrift: Brunnenstraße 110c
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13355
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
URL: https://www.sbp.de/standorte/berlin/🌏
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 517437.65 💰
“1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen;
2) Die Formblätter...”
1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen;
2) Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Plattform (https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/GU2SZ0K2KYkDsMH) abrufbar;
3) Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen;
4) Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Zoologischer Garten Berlin – Erweiterung Freigehege Raubtierhaus" „nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist“. gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle (Zoologischer Garten Berlin AG) eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die in Papierform eingereichten Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen;
5) Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungeninnerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern;
6) Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung per E-Mail an die benannte Kontaktstelle (vergabe@wiechers-beck.de) erteilt. Die Beantwortung von Rückfragen und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, auf der projektbezogenen Plattform (https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/7oCTmKpEznlkAVG) veröffentlicht;
7) Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber;
8) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft;
9) Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird. Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. Davon abweichend behält sich die Vergabestelle vor, von den beteiligten Büros im Rahmen der Verhandlungsgespräche Lösungsansätze in skizzenhafter Form gegen angemessene Vergütung entwickeln zu lassen;
10) Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln;
11) Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären diese sich hiermit einverstanden.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 144-355455 (2019-07-25)