Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe. Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen. Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden. Dafür wurden 2 Machbarkeitsstudien durchgeführt, die unabhängig voneinander zu dem gleichen Ergebnis gekommen sind. Zum einen soll die Belebung vergrößert, zum anderen die aktuelle Biofiltration in eine Sandfiltration umgebaut werden. Die Leistungen sollen in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und technische Ausrüstung vergeben werden. Büros können sich für ein oder für 21 Lose bewerben. Die Vergabe erfolgt unabhängig voneinander.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-07-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: AH-0201-01(02)
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe.
Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen.
Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden.
Dafür wurden 2 Machbarkeitsstudien durchgeführt, die unabhängig voneinander zu dem gleichen Ergebnis gekommen sind. Zum einen soll die Belebung vergrößert, zum anderen die aktuelle Biofiltration in eine Sandfiltration umgebaut werden.
Die Leistungen sollen in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und technische Ausrüstung vergeben werden. Büros können sich für ein oder für 21 Lose bewerben. Die Vergabe erfolgt unabhängig voneinander.
Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe.
Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen.
Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden.
Dafür wurden 2 Machbarkeitsstudien durchgeführt, die unabhängig voneinander zu dem gleichen Ergebnis gekommen sind. Zum einen soll die Belebung vergrößert, zum anderen die aktuelle Biofiltration in eine Sandfiltration umgebaut werden.
Die Leistungen sollen in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und technische Ausrüstung vergeben werden. Büros können sich für ein oder für 21 Lose bewerben. Die Vergabe erfolgt unabhängig voneinander.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hanau Infrastruktur Service -Eigenbetrieb der Stadt Hanau-
Postanschrift: Hessen-Homburg-Platz 5
Postleitzahl: 63452
Postort: Hanau
Kontakt
Internetadresse: http://www.hanau.de🌏
E-Mail: his@hanau.de📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E88113469🌏
Die Büros können sich für ein oder 2 Lose bewerben. Die Vergabe der Lose erfolgt unabhängig voneinander.
Den Büros, die die Machbarkeitsstudien erstellt haben, steht es frei, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe.
Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen.
Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden.
Dafür wurden 2 Machbarkeitsstudien durchgeführt, die unabhängig voneinander zu dem gleichen Ergebnis gekommen sind. Zum einen soll die Belebung vergrößert, zum anderen die aktuelle Biofiltration in eine Sandfiltration umgebaut werden.
Die Leistungen sollen in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und technische Ausrüstung vergeben werden. Büros können sich für ein oder für 21 Lose bewerben. Die Vergabe erfolgt unabhängig voneinander.
Geschätzter Gesamtwert: 10 000 000 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Erweiterung der Belebung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 + örtliche Bauüberwachung
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, LPH 1-6
Für die biologische Reinigungsstufe ist eine Erweiterung der Belebung geplant. Die aktuelle Belebung, die zurzeit aus 3 Becken besteht, soll um 2 weitere Becken mit insgesamt 11 000 m
Für den Bauablauf ist vorgesehen, zunächst eines der Belebungsbecken im laufenden Betrieb zu bauen. Danach kann die Filtrationsanlage abgeschaltet und dann in einem weiteren Bauabschnitt umgebaut werden. Im letzten Bauabschnitt soll das zweite Belebungsbecken entstehen.
Für den Bauablauf ist vorgesehen, zunächst eines der Belebungsbecken im laufenden Betrieb zu bauen. Danach kann die Filtrationsanlage abgeschaltet und dann in einem weiteren Bauabschnitt umgebaut werden. Im letzten Bauabschnitt soll das zweite Belebungsbecken entstehen.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Ein Anspruch auf Gesamtbauauftragung besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Die Büros können sich für ein oder 2 Lose bewerben. Die Vergabe der Lose erfolgt unabhängig voneinander.
Den Büros, die die Machbarkeitsstudien erstellt haben, steht es frei, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
Bezeichnung des Loses: Umbau der Filtrationsanlage
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, statische Prüfung des vorhandenen Bauwerks, sofern erforderlich Tragwerksplanung
Der aktuelle Biofilter besteht aus insgesamt 7 aneinandergereihten Kammern und dient der nachgeschalteten Denitrifikation. Der Biofilter soll nun in einen Sandfilter umgebaut werden, wobei die vorhandenen Stahlbetonbauteile erhalten und lediglich die funktionale Ausrüstung (Filtermaterial, Belüftungsdüsen, Spülgebläse etc.) ersetzt werden soll.
Der aktuelle Biofilter besteht aus insgesamt 7 aneinandergereihten Kammern und dient der nachgeschalteten Denitrifikation. Der Biofilter soll nun in einen Sandfilter umgebaut werden, wobei die vorhandenen Stahlbetonbauteile erhalten und lediglich die funktionale Ausrüstung (Filtermaterial, Belüftungsdüsen, Spülgebläse etc.) ersetzt werden soll.
Dazu zählt auch die vorhandene Schalt- und Automatisierungstechnik, die in einer separaten Warte untergebracht ist. Die Automatisierungstechnik wird über eine Schnittstelle mit dem übergeordneten Prozessleitsystem (WinCC) verbunden. Hier bedarf es einer Abstimmung vor Beginn der Planung.
Dazu zählt auch die vorhandene Schalt- und Automatisierungstechnik, die in einer separaten Warte untergebracht ist. Die Automatisierungstechnik wird über eine Schnittstelle mit dem übergeordneten Prozessleitsystem (WinCC) verbunden. Hier bedarf es einer Abstimmung vor Beginn der Planung.
Voraussetzung für den Umbau der Filtrationsanlage ist die Inbetriebnahme der 4. Belebungsstraße, die vor der Umrüstung des Biofilters errichtet werden soll.
Für den Bauablauf ist vorgesehen zunächst eines der Belebungsbecken im laufenden Betrieb zu bauen. Danach kann die Filtrationsanlage abgeschaltet und dann in einem weiteren Bauabschnitt umgebaut werden. Im letzten Bauabschnitt soll das zweite Belebungsbecken entstehen.
Für den Bauablauf ist vorgesehen zunächst eines der Belebungsbecken im laufenden Betrieb zu bauen. Danach kann die Filtrationsanlage abgeschaltet und dann in einem weiteren Bauabschnitt umgebaut werden. Im letzten Bauabschnitt soll das zweite Belebungsbecken entstehen.
Dauer: 18 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Klärwerk Hanau
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) oder eine einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (wird nicht vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt) zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist ausgefüllt und von einem bevollm. Vertreter unterzeichnet fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.3 genannten Adresse einzureichen. Die Bewerbungsunterlagen sind unter https://www.subreport.de/E88113469 herunterzuladen. Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) oder eine einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (wird nicht vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt) zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist ausgefüllt und von einem bevollm. Vertreter unterzeichnet fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.3 genannten Adresse einzureichen. Die Bewerbungsunterlagen sind unter https://www.subreport.de/E88113469 herunterzuladen. Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dieser muss den Teilnahmeantrag (und evtl. eine Bewerbergemeinschafts- oder Nachunternehmerverpflichtungserklärung) an der angegebenen Stelle unterschreiben,
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dieser muss den Teilnahmeantrag (und evtl. eine Bewerbergemeinschafts- oder Nachunternehmerverpflichtungserklärung) an der angegebenen Stelle unterschreiben,
— bei jurist. Personen ist ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU)),
— bei jurist. Personen ist ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU)),
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung,
— Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und der NU),
— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr.10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit u. Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr.10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit u. Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Teilnahmeantrag versichert,
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Bewerbungsbogen versichert)
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Bewerbungsbogen versichert)
Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
Hinweise:
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
— Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
— Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel; differenziert nach:
Los 1:
— Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke,
— Leistungen der Tragwerksplanung,
— Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anl.-Gr. 4, 5, 8.
Los 2:
— Leistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 4, 5, 8.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Folgender Umsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gilt als Mindesteignung:
Los 1:
— Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke: 0,5 Mio. EUR netto,
— Leistungen der Tragwerksplanung: 0,2 Mio. EUR netto,
Das Nichterreichen der geforderten Werte führt zum Ausschluss – Wertungspunkte werden nicht vergeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Anzahl der aktuell fachlich qualifizierten Mitarbeiter in 2018.
Los 1:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke,
— Tragwerksplanung (TW),
— Technische Ausrüstung (TA) Anl.-Gr. 8.
Los 2:
— TA, Anl.-Gr. 8.
Die Bewertung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit erfolgt anhand vergleichbarer Referenzen (Ref.) der letzten 5 Jahre. Punkte (P.) (max. 100) werden dabei auf folgende Kriterien vergeben:
Ingenieurbauwerke:
— 1 Ref. zu kommunalen Kläranlagen im europäischen Raum aus dem Bereich biologische Reinigungsstufe, Einwohnerwert mind. 50 000 – max. 40 P,
— 1 Ref. zu Kläranlagen im europäischen Raum, Einwohnerwert mind. 50.000, Baumaßnahmen im laufenden Betrieb, Umbau/Erweiterung – max. 20 P,
— 1 Ref. mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts (beliebiger Planungsgegenstand) – max. 10 P.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013, eine Mindestgröße von 2 Mio. EUR anrechenbaren Kosten erfüllen und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013, eine Mindestgröße von 2 Mio. EUR anrechenbaren Kosten erfüllen und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
TW:
— 1 Ref. zu Schachtbauwerken (statische Leistungen im Tiefbau) – max. 15 P.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. Abschluss der Leistungen nicht vor 2013, eine Mindestgröße von 1 Mio. EUR anrechenbaren Kosten erfüllen und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der TW gemäß §§ 49 ff. HOAI, LPH 1-6 beinhalten.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. Abschluss der Leistungen nicht vor 2013, eine Mindestgröße von 1 Mio. EUR anrechenbaren Kosten erfüllen und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der TW gemäß §§ 49 ff. HOAI, LPH 1-6 beinhalten.
TA:
— 1 Ref. zu Steuerungstechnik/Automation, 2 500 Datenpunkte, 200 000 EUR anrechenbare Kosten – max. 15 P.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013, und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der TA Anl.-Gr. 8 gemäß §§ 53 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
Die eingereichten Ref. werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013, und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der TA Anl.-Gr. 8 gemäß §§ 53 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
— 1 Ref. zu Filteranlagen bei Klärwerken oder zur Wasseraufbereitung oder vergleichbar (kommunal/industriell) mit einem Raumfilter (Durchsatzleistung mind. 500 m
— 1 Ref. mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts (beliebiger Planungsgegenstand), mind. 1,0 Mio. EUR anrechenbare Kosten – max. 20 P.
Die eingereichten Referenzen werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013 und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
Die eingereichten Referenzen werden mit voller Punktzahl bewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2013 und mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 beinhalten.
— 1 Ref. zu Steuerungstechnik/Automation, 2 500 Datenpunkte, 200 000 EUR anrechenbare Kosten – max. 20 P.
Bei einem Nichtvorliegen der geforderten Werte kann die jeweilige Referenz nicht gewertet werden. Sollten o.a. Anforderungen an die Referenzen nicht voll, bzw. nur teilweise erfüllt sein, gibt es Abzüge.
Die eingereichten Ref. werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Folgende Anzahl an aktuell fachlich qualifizierten Mitarbeitern in 2018 gilt als Mindesteignung:
Ein weiterer Bestandteil der Mindesteignung, bei deren Nichtvorliegen ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren erfolgt, ist das Vorliegen mindestens einer wertbaren Referenz
Bei Los 1:
— zu kommunalen Kläranlagen im europäischen Raum aus dem Bereich biologische Reinigungsstufe.
Bei Los 2:
— zu Filteranlagen bei Klärwerken oder zur Wasseraufbereitung oder vergleichbar (kommunal / industriell).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung
Im Falle einer Beauftragung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von:
— für Personenschäden – 3 000 000 EUR,
— für Sachschäden – 1 000 000 EUR.
Nachzuweisen.
Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Eignungsnachweis geleistet.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus dem Teilnahmewettbewerb werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu einer Vergabeverhandlung eingeladen.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Bewerber. In diesem Falle werden 5 Bieter ausgelost.
Nachweis von Referenzen:
— Referenzen zu kommunalen Kläranlagen im europäischen Raum aus dem Bereich biologische Reinigungsstufe – 40 %,
— Referenzen zu Kläranlagen im europäischen Raum, Baumaßnahmen im laufenden Betrieb – 20 %,
— Referenzen mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts – 10 %,
— Referenzen zu Schachtbauwerken – 15 %,
— Referenzen zu Steuerungstechnik/Automation – 15 %.
Hinweise:
— Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des Auftraggebers oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden,
— Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.),
— Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben,
— Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages (oder der einheitlichen europäischen Eigenerklärung EEE) benannt und beschrieben sind,
— Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
— Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,
— Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen,
— Geforderte Eignungsnachweise (§ 46 Abs. 3 und § 49 VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
— Referenzen zu Filteranlagen bei Klärwerken oder zur Wasseraufbereitung oder vergleichbar (kommunal/industriell) – 60 %,
— Referenzen mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts – 20 %,
— Referenzen zu Steuerungstechnik/Automation – 20 %.
— Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.)
— Geforderte Eignungsnachweise (§ 46 Abs. 3 und § 49 VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:30
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-09-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-01-07 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Preis (Gewichtung): 15
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz
Internetadresse: www.hanau.de🌏
Dokumente URL: www.subreport.de/E88113469🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
E-Mail: hka@stadtbauplan.de📧
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Internetadresse: www.stadtbauplan.de🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Hanau, Submissionsstelle
Postanschrift: Am Markt 14-18
Postleitzahl: 63450
Kontaktperson: Raum 195
Land: Main-Kinzig-Kreis🏙️
URL der Dokumente: www.subreport.de/E88113469🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Im Rahmen der Angebotserstellung wird für die Bieter eine Ortsbesichtigung eingeräumt. Diese ist geplant für die KW 38/39.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Quelle: OJS 2018/S 139-318032 (2018-07-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-12-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe.
Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen.
Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden.
Die Leistungen wurden in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung ausgeschrieben.
Büros konnten sich für ein oder für zwei Lose bewerben. Die Vergabe erfolgte unabhängig voneinander.
Die Stadt Hanau plant für ihr Klärwerk (Ausbaugröße 200 000 EW) eine Erweiterung bzw. Umbau der biologischen Reinigungsstufe.
Aufgrund des Maßnahmenprogramms der europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss die hessische Landesregierung eine Verschärfung des P-Überwachungswertes verfügen.
Da das Klärwerk Hanau die geforderten Phosphorwerte im Ablauf nicht einhalten kann, muss die Anlage entsprechend der Vorgaben umgebaut bzw. erweitert werden.
Die Leistungen wurden in 2 Losen jeweils als Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung ausgeschrieben.
Büros konnten sich für ein oder für zwei Lose bewerben. Die Vergabe erfolgte unabhängig voneinander.
Gesamtwert des Auftrags: 1635906.40 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge