Die Handwerkskammer Niederbayern – Oberpfalz beabsichtigt in Erweiterung des Bildungszentrums Schwandorfs als Ergänzung zu den Bestandsgebäuden den Neubau eines Zentrums für digitale Gebäudetechnik. Ziel des Vorhabens ist es, durch Fort- und Weiterbildungsangebote die Digitalisierung im Handwerk weiterzuentwickeln. Die gesamte Planung und Durchführung des Projekts soll nach der BIM-Arbeitsmethode erfolgen. Die Nutzung elektronischer Mittel für die Bauwerksdatenmodellierung wird auftraggeberseits verlangt. Ziel dieser Ausschreibung ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung, § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1 (ELT), Anlgr. 4 und 5. Auftragsgegenstand sind die Grundleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung – BIM mit Besonderen Leistungen.
Von dem zu beauftragenden Planer wird BIM-Kompetenz vorausgesetzt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-08-09) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz
Postanschrift: Ditthornstraße 10
Postort: Regensburg
Postleitzahl: 93055
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Telefon: +49 94129734-10📞
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de📧
Fax: +49 94129734-11 📠
Region: Regensburg, Kreisfreie Stadt🏙️
URL: https://www.hwkno.de/🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz - Neubau Zentrum für digitale Gebäudetechnik, Schwandorf - Technische Ausrüstung (ELT)
75/18”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Die Handwerkskammer Niederbayern - Oberpfalz beabsichtigt in Erweiterung des Bildungszentrums Schwandorfs als Ergänzung zu den Bestandsgebäuden den Neubau...”
Kurze Beschreibung
Die Handwerkskammer Niederbayern - Oberpfalz beabsichtigt in Erweiterung des Bildungszentrums Schwandorfs als Ergänzung zu den Bestandsgebäuden den Neubau eines Zentrums für digitale Gebäudetechnik. Ziel des Vorhabens ist es, durch Fort- und Weiterbildungsangebote die Digitalisierung im Handwerk weiterzuentwickeln. Die gesamte Planung und Durchführung des Projekts soll nach der BIM-Arbeitsmethode erfolgen. Die Nutzung elektronischer Mittel für die Bauwerksdatenmodellierung wird auftraggeberseits verlangt. Ziel dieser Ausschreibung ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung, § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1 (ELT), Anlgr. 4 und 5. Auftragsgegenstand sind die Grundleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung - BIM mit Besonderen Leistungen.
Von dem zu beauftragenden Planer wird BIM-Kompetenz vorausgesetzt.
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Währungscode: EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 116410.08
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 126028.91
Schwandorf Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
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Beschreibung der Beschaffung:
“Die Handwerkskammer Niederbayern – Oberpfalz beabsichtigt in Erweiterung des Standortes als Ergänzung zu den Bestandsgebäuden den Neubau eines Zentrums für...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Handwerkskammer Niederbayern – Oberpfalz beabsichtigt in Erweiterung des Standortes als Ergänzung zu den Bestandsgebäuden den Neubau eines Zentrums für digitale Gebäudetechnik. Ziel des Vorhabens ist es, durch Fort- und Weiterbildungsangebote die Digitalisierung im Handwerk weiterzuentwickeln. Die Bildungsschwerpunkte im neuen Gebäude werden auf der digitalen Gebäudetechnik und den regenerativen Energien liegen. Es soll ein fachübergreifendes Bildungs- und Informationszentrum für die Region Niederbayern-Oberpfalz entstehen.
Der Nutzung und Funktion entsprechend soll das neue Gebäude innovativ gestaltet und ausgestattet werden. Der Ausbildungsinhalt soll sich auch in der Außenhülle des Gebäudes widerspiegeln. Das Gebäude selbst und dessen Ausstattung soll zu Schulungs- und Demonstrationszwecken genutzt werden.
Ein besonderes Augenmerk soll auch auf die Positionierung im Gelände und die Integration in die Umgebung gelegt werden. Es soll ein erdgeschossiger, eigenständiger Baukörper entstehen. Alle Unterrichtseinheiten müssen barrierefrei erreichbar sein. Die Baukonstruktion soll innovativ und flexibel sein. Der Neubau soll über eine intelligente Gebäudetechnik verfügen, die soweit wie möglich sichtbar ist. Werkstätten und Unterrichtsräume werden mit modernster Ausstattung versehen (digitale Medientechnik für Projektarbeiten, für Visualisierung, Online-Diagnosen, Simulationen usw). Die Unterrichtsräume werden mit modernster Medien- und Präsentationstechnik ausgestattet.
Im Gebäude soll ein Werkstattbereich für die Anlagenmechaniker Heizung/Sanitär/Klima, ein Labor für digitale Gebäudetechniken und regenerative Energien, ein Lehrsaal und ein Demonstrationsraum sowie die erforderlichen Nebenräume untergebracht werden. Das Foyer/Aula/Aufenthaltsraum soll als Demonstrationsraum ausgestaltet werden, es soll eine höherwertige Aula entstehen. Das Handwerk im digitalen Bereich soll auch aus dem Gebäude selbst heraus dargestellt werden.
Um dem Schulungsinhalt gerecht zu werden, ist das Gebäude technisch und konstruktiv sehr innovativ, ressourcenschonend und nachhaltig zu planen und zu errichten.
Es ist von einer Bruttogeschossfläche von ca. 1 400 m auszugehen. Die Projektkosten werden mit ca. 5,2 Mio. EUR brutto veranschlagt, hiervon werden auf die Kosten der Kostengruppe 300 2 100 000 EUR und auf die Kostengruppe 400 1 470 000 EUR entfallen; die anrechenbaren Kosten der Kostengruppe 440 betragen hierbei etwa 380 000 EUR netto, die der Kostengruppe 450 etwa 100 000 EUR netto.
Die Maßnahme wird gefördert von der EU über den Freistaat Bayern und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das Gebäude ist als Schulungsgebäude definiert und wird als solches auch gefördert. Die Belange der Zuwendungsgeber sind für die gesamte Abwicklung der Planungs- und Baumaßnahme zu beachten.
Die gesamte Planung und Durchführung des Projekts soll nach der BIM-Arbeitsmethode erfolgen. Die Nutzung elektronischer Mittel für die Bauwerksdatenmodellierung wird auftraggeberseits verlangt. Ziel dieser Ausschreibung ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung, § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 Nr. 15.1 (ELT), Anlgr. 4 und 5. Auftragsgegenstand sind die Grundleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung – BIM. Weiterhin werden folgende Besonderen Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung BIM sowie aus der HOAI beauftragt:
Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches auf Basis digitaler Informationen (optional); Fortschreiben von Raumbüchern auf Basis digitaler Modelle (optional); Aufbereiten des Fachmodells als Bestandteil der Vergabeunterlagen; Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
Vom Planer wird BIM-Kompetenz vorausgesetzt
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.0 Angaben zur Herangehensweise und Arbeitsweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“2.0 Bitte legen Sie anhand von Ihnen bearbeiteter Referenzprojekte dar, wie Sie mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung umgegangen sind oder welche Ideen...”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
2.0 Bitte legen Sie anhand von Ihnen bearbeiteter Referenzprojekte dar, wie Sie mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung umgegangen sind oder welche Ideen Sie in diesem Zusammenhang haben.
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Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3.0 Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 4.0 Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 5.0 Qualität der Präsentation
Preis (Gewichtung): 15
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Stufenweise Beauftragung:
Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3
Stufe 2: Leistungsphase 4
Stufe 3: Leistungsphasen 5 – 9” Umfang der Beschaffung
Informationen über die Fonds der Europäischen Union: Noch nicht vorhanden
Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Die Fertigstellung des Gebäudes soll im Jahr 2020 stattfinden, so dass die Vertragslaufzeit somit inkl. Lph. 9 bis 2024 läuft.”
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 059-130492
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-07-16 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Ibz Ingenieurbüro Zeisig GmbH & Co. KG
Postanschrift: Zur Hohen Straße 2
Postort: Birgland
Postleitzahl: 92262
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Amberg-Sulzbach🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Währungscode: EUR 💰
Niedrigstes Angebot: 116410.08
Höchstes Angebot: 126028.91
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYYZ7Z
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern – Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2018/S 153-351613 (2018-08-09)