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Imland Klinik Eckernförde
Investitionsvorhaben nach Aufnahme in den Krankenhausplan S-H mit Investitionsförderung
Die imland Klinik in Eckernförde aus den 60er Jahren ist im Krankenhausplan 2017 als Krankenhaus der Regelversorgung mit 179 stationären Betten und 30 tagesklinischen Plätzen aufgenommen.
Für die „Erweiterung Geriatriezentrum“ sind stationär 27 Betten und 12 Tagesklinikplätze beantragt und anteilig in der vorgelegten Planung berücksichtigt.
Die Umsetzung in der Planung erfordert 2 Erweiterungen als Aufstockungen und mehrere Umbaumaßnahmen im Bestand in allen Geschossen.
Sie ermöglicht die Umstrukturierung der vorhandenen Gebäudestruktur, beseitigt die funktionalen, hygienischen, brandschutztechnischen und auch die fehlenden Flächendefizite zur Anpassung an den Standard im Pflegebereich, insbesondere hinsichtlich der fehlenden Nasszellen und den geringen Patienten-Zimmergrößen.
Mit den vorgesehenen Umstrukturierungsmaßnahmen werden innerhalb der gesamten Klinik die Prozessabläufe optimiert.
Die Priorisierung und Zeitschiene der einzelnen Projekte werden durch die Fördermittelverfügbarkeit bestimmt. Somit ist ein genauer Ablauf und vollständiger Abschluss der Projekte noch nicht zu terminieren.
Nach aktuellem Stand sind die KHU-Bau-Unterlagen für das Projekt Geriatrisches/Internistisches Zentrum (Leistungsverzeichnis Pkt. 1 und 2) inkl. Brandschutz prioritär abzuwickeln.
Den Schwerpunkt bilden dabei das zusätzliche „Geriatriezentrum“ im 3. OG und das „internistische Zentrum“ im1. OG, jeweils zusammenhängend auf einer Geschossebene dargestellt.
Weitere Einzelmaßnahmen aus dem Gesamtplan sind u. a.:
1) Standardverbesserung in der Patientenversorgung
Alle Patientenzimmer werden mit Nasszellen versorgt. Zusätzlich werden die Zimmer durch Einbeziehung der Balkone vergrößert, bleiben aber immer noch unter den RP-Werten des Standardprogramms S-H;
2) Standardverbesserung der Kreißsäle und der Mutter-Kind-Station;
3) Anpassung im OP Bereich;
4) Funktionale Anpassung ZSVA;
5) Notstromversorgung zur Sicherstellung der Betriebssicherheit;
6) Neugestaltung des Eingangsbereiches;
7) und viele weitere Einzelmaßnahmen zur dringend erforderlichen Umstrukturierung und funktionaler Anpassung der tatsächliche Umbauanteil ist konzeptabhängig und kann erst im Rahmen der Planung abschließend festgelegt werden.
In diesem Vergabeverfahren werden Planungsbüros mit Erfahrungen aus ähnlichen Maßnahmen, zur Teilnahme am Wettbewerb zu folgenden Leistungsbildern aufgefordert:
Generalplanungsleistungen gemäß HOAI, stufenweise Beauftragung:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, § 34 Gebäude und Innenräume, LPH 2-9,
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 2, § 39 Freianlagen, LPH 2-9,
— Fachplanung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 1, § 51 Tragwerksplanung, LPH 2-6,
— Fachplanung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 55 der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis8, LPH 2-9,
— Beratungsleistungen gem. HOAI Anlage 1.2, Bauphysik, Wärmeschutz und Energiebilanzierung und Bauakustik (Schallschutz),
— Beratungsleistungen Planungsbegleitende Brandschutzleistungen gemäß AHO, LPH 2-9.
Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Vergabe der Planungsleistungen gem. HOAI erfolgt stufenweise.
Die Gesamtbaukosten der KG 200 bis 700 wurden mit ca. 19 Mio. EUR brutto veranschlagt.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter
http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.