Ingenieurleistungen Sprengstoffniederlage Niederwürschnitz

Sächsisches Oberbergamt

Bei dem Standort handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände des Johannes-Schachtes einschließlich des Otto-Schachtes, welches heute ein Unternehmen als Sprengstoffniederlage nach nutzt.
Insgesamt schätzt der Auftraggeber die gegenwärtige Situation der Schächte als bruchgefährdet bzw. nicht dauerstandsicher verwahrt ein. Die üblichen Sicherungsmaßnahmen von Steinkohlenschächten an der Tagesoberfläche sind an diesen Schächten nicht existent. Aufgrund der nicht vorhandenen Abdämmung der Füllörter, der eingetretenen Schachtbrüche und der nicht definierten Verfüllsäulen der beiden Schächte sind sowohl der Johannes-Schacht als auch der Otto-Schacht als unsicher verwahrte Schächte des alten Steinkohlenbergbaus einzuordnen.
Auf dem Standort befinden sich heute die Betriebsanlagen und Lager der Sprengstoffniederlage Niederwürschnitz. Eigentümer und Betreiber ist ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-16 Auftragsbekanntmachung
2018-06-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Installation (außer Software)
Referenznummer: 0453 - 2018/15
Kurze Beschreibung:
Bei dem Standort handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände des Johannes-Schachtes einschließlich des Otto-Schachtes, welches heute ein Unternehmen als Sprengstoffniederlage nach nutzt. Insgesamt schätzt der Auftraggeber die gegenwärtige Situation der Schächte als bruchgefährdet bzw. nicht dauerstandsicher verwahrt ein. Die üblichen Sicherungsmaßnahmen von Steinkohlenschächten an der Tagesoberfläche sind an diesen Schächten nicht existent. Aufgrund der nicht vorhandenen Abdämmung der Füllörter, der eingetretenen Schachtbrüche und der nicht definierten Verfüllsäulen der beiden Schächte sind sowohl der Johannes-Schacht als auch der Otto-Schacht als unsicher verwahrte Schächte des alten Steinkohlenbergbaus einzuordnen. Auf dem Standort befinden sich heute die Betriebsanlagen und Lager der Sprengstoffniederlage Niederwürschnitz. Eigentümer und Betreiber ist ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Installation (außer Software) 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Installation (außer Software) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Erzgebirgskreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Sächsisches Oberbergamt
Postanschrift: Kirchgasse 11
Postleitzahl: 09599
Postort: Freiberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.oba.sachsen.de 🌏
E-Mail: poststelle@oba.sachsen.de 📧
Telefon: +49 37313720 📞
Fax: +49 37313729001 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-21 📅
Datum des Beginns: 2018-09-01 📅
Datum des Endes: 2021-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 056-123982
ABl. S-Ausgabe: 56

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Standort handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände des Johannes-Schachtes einschließlich des Otto-Schachtes, welches heute ein Unternehmen als Sprengstoffniederlage nach nutzt.
Insgesamt schätzt der Auftraggeber die gegenwärtige Situation der Schächte als bruchgefährdet bzw. nicht dauerstandsicher verwahrt ein. Die üblichen Sicherungsmaßnahmen von Steinkohlenschächten an der Tagesoberfläche sind an diesen Schächten nicht existent. Aufgrund der nicht vorhandenen Abdämmung der Füllörter, der eingetretenen Schachtbrüche und der nicht definierten Verfüllsäulen der beiden Schächte sind sowohl der Johannes-Schacht als auch der Otto-Schacht als unsicher verwahrte Schächte des alten Steinkohlenbergbaus einzuordnen.
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Auf dem Standort befinden sich heute die Betriebsanlagen und Lager der Sprengstoffniederlage Niederwürschnitz. Eigentümer und Betreiber ist ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
Wie bei Arbeiten im Altbergbau häufig gegeben, sind vor beabsichtigten Sanierungsarbeiten die alt bergbaulichen Verhältnisse mehr oder weniger nur unzureichend bekannt. Diesen Zustand können Auftraggeber und beauftragtes Ingenieurbüro auch nicht im Rahmen einer Planung vollständig beseitigen. Die erforderlichen Erkundungs- und Sanierungs- bzw. Verwahrungsarbeiten sind auch vom Auftragnehmer deshalb so zu organisieren und auszuführen, dass er auf die jeweils angetroffenen Situationen angemessen reagieren kann. Bei den bergtechnischen Arbeiten treffen die umsetzenden Unternehmen sehr häufig weitere tagesnahe Grubenbaue und Verbruchbereiche des Altbergbaues an, zu denen bisher keine Kenntnisse vorlagen. Mit diesen Erkenntnissen über Zustand und Verlauf von alten Grubenbauen und Bruchbereichen ergeben sich häufig Änderungen. Insoweit kann der Auftraggeber die Leistungen für die erforderlichen Erkundungs- und Sanierungs- bzw. Verwahrungsarbeiten nach Art und Umfang nicht eindeutig und erst recht nicht erschöpfend beschreiben. Daraus resultiert auch ein regelmäßiges Umplanungserfordernis während der Bauphase der bergtechnischen Arbeiten.
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Nach den bisherigen Erfahrungen bei der Verwahrung von alten tiefen Steinkohlenschächten im Lugau-Oelsnitzer und Zwickauer Revier geht der Auftraggeber für die Ausführungsleistungen (zwei Schächte; teilweise paralleles Arbeiten) von einer Bauzeit von etwa 30 Monaten (2,5 Jahre) aus. Zur ingenieurtechnischen Vorbereitung rechnet er etwa mit sechs Monate ab Vertragsschluss, folglich mit einer Gesamtprojektzeit von etwa 36 Monaten.
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Bedingungen für späteres Angebot und die vertragliche Umsetzung.
Bewerber mit Sitz im Mitgliedstaat Deutschland:
Grundleistungen nach § 43 HOAI unter Ansatz der Honorarzone III mit anrechenbaren Kosten nach Kostenschätzung (2.950.000 €) zu den Leistungsphasen 1 bis 8 HOAI; Grundleistungen nach Leistungsphasen 3, 7 und 8 sind teilweise zu erbringen (im Einzelnen, s. Entwurf Ingenieurvertrag, Anlage 1). Mögliche Zuschläge zu den Leistungsphasen aufgrund von Planungsanforderungen hat der Auftragnehmer mit dem Angebot sichtbar zu kennzeichnen und zur jeweiligen Leistungsposition aufzuführen.
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Bewerber mit Sitz in anderen Mitgliedstaaten:
Leistungen im Umfang der Grundleistungen nach § 43 HOAI zu den Leistungsphasen 1 bis 8 HOAI; Grundleistungen nach Leistungsphasen 3, 7 und 8 sind nur teilweise zu erbringen (im Einzelnen, s. Entwurf Ingenieurvertrag).
Alle Bewerber:
Besondere Leistungen nach/im Sinne Anlage 12.1 der HOAI.
Besondere Leistungen nach Anlage 12.1 HOAI 2013:
A – Baubegleitung/Bauleitung,
B – Baubegleitende Planung bzw. Anpassungsprojektierung,
C – Vermessungsleistungen,
D – Verwahrungsdokumentation,
E – Sicherheits- und Gesundheitskonzept.
Beschreibung der Verlängerungen: Auf Anforderung des Auftraggebers, um Projektziel zu erreichen.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Operationelles Programm des Freistaates Sachsen zum EFRE - Förderperiode 2014 bis 2020; Vorhaben "Prävention von Risiken des Altbergbaus"
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Niederwürschnitz, DE

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
– Abgabe der geforderten Eigenerklärung zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 Abs. 1 VgV.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Wertung der vorgelegten bestimmten drei Referenzen (1. Projekt Erkundung und Verwahrung eines tieferen Schachtes im Steinkohlenbergbau, 2. Projekt Erkundung und Verwahrung tagesnaher Grubenbaue im Steinkohlen- oder Erzbergbau und 3. Projekt mit speziellen Bohrverfahren in undefinierten Schachtsäulen und Verfüll- und Verpressarbeiten in alten Grubenbauen),
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— Gesamtumsatz/Umsatz im auftragsrelevanten Tätigkeitsbereich,
— Personalstand/Personalstand Ingenieure.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-05-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-08-20 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Projektmanagement bezogen auf die zu vergebende Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 26
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Plausibilität des methodischen Ansatzes zur Umsetzung der Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 18
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Plausibilität Zeit- und Ablaufplan für die Bearbeitung der Ingenieurleistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 9
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung
Gewichtung des Preises: 38

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Peter Horler
Internetadresse: www.oba.sachsen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Erste Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Quelle: OJS 2018/S 056-123982 (2018-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Maschinenbau
Kurze Beschreibung:
Die erforderlichen Erkundungs- und Sanierungs- bzw. Verwahrungsarbeiten sind auch vom Auftragnehmer deshalb so zu organisieren und auszuführen, dass er auf die jeweils angetroffenen Situationen angemessen reagieren kann. Bei den bergtechnischen Arbeiten treffen die umsetzenden Unternehmen sehr häufig weitere tagesnahe Grubenbaue und Verbruchbereiche des Altbergbaues an, zun denen bisher keine Kenntnisse vorlagen. Mit diesen Erkenntnissen über Zustand und Verlauf von alten Grubenbauen und Bruchbereichen ergeben sich häufig Änderungen. Insoweit kann der Auftraggeber die Leistungen für die erforderlichen Erkundungs- und Sanierungs- bzw. Verwahrungsarbeiten nach Art und Umfang nicht eindeutig und erst recht nicht erschöpfend beschreiben. Daraus resultiert auch ein regelmäßiges Umplanungserfordernis während der Bauphase der bergtechnischen Arbeiten.
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Gesamtwert des Auftrags: 285297.77 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Maschinenbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen im Maschinenbau 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 118-268704
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 056-123982
ABl. S-Ausgabe: 118

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Grundleistungen nach § 43 HOAI unter Ansatz der Honorarzone III mit anrechenbaren Kosten nach Kostenschätzung (2 950 000 EUR) zu den Leistungsphasen 1 bis 8 HOAI; Grundleistungen nach Leistungsphasen 3, 7 und 8 sind teilweise zu erbringen (im Einzelnen, s. Entwurf Ingenieurvertrag, Anlage 1). Mögliche Zuschläge zu den Leistungsphasen aufgrund von Planungsanforderungen hat der Auftragnehmer mit dem Angebot sichtbar zu kennzeichnen und zur jeweiligen Leistungsposition aufzuführen.
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A — Baubegleitung/Bauleitung
— Kostenkontrolle,
— Prüfen von Nachträgen und Mengenänderungen,
— Mitwirken beim Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen und Prüfen der Aufmaße
— Rechnungsprüfung, Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit der Auftrags-summe,
— Mitwirkung bei Abnahmen
— Mitwirken beim Überwachen der Prüfungen der Funktionsfähigkeit der Anlagenteile und der Gesamtanlage,
— Überwachen der Ausführung von Tragwerken auf Übereinstimmung mit dem Standsiche-heitsnachweis,
— Örtliche Bauüberwachung
—— Plausibilitätsprüfung der Absteckung
—— Überwachen der Ausführung der Bauleistungen
—— Einweisen des Auftragnehmers in die Baumaßnahme (Bauanlaufbesprechung)
—— Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit den zur Ausführung freigegebenen Unterlagen, dem Bauvertrag und den Vorgaben des Auftrag-gebers
—— Prüfen und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen
—— Durchführen und Veranlassen von Kontrollprüfungen
—— Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel
—— Dokumentation des Bauablaufes
B — Baubegleitende Planung bzw. Anpassungsprojektierung
— Erarbeitung/Entwickeln von Lösungen für Probleme außerhalb der vorliegenden Ausführungsplanung; Erstellen von rechnerischen, zeichnerischen und baubeschreibenden Unter-lagen
Angenommener Umfang: 20 Einsatzfälle inkl. der Situationsaufnahme und Ortsbefahrung, Lösungsentwicklung, Unterlagenerstellung (pro Einsatzfall: 24 Team-Stunden; Abrechnung erfolgt auf Nachweis je Einsatzfall)
Die Team-Stunde ist hier als Mischansatz aus Projektleitung, Projektingenieur, Fachingenieur, Vermesser, Zeichner und Schreibkraft im angemessenen Verhältnis zu ermitteln.
C Vermessungsleistungen
— Unter und übertägige Vermessungsleistungen vor und während der Bauausführung, mit Planungsrisswerk, Arbeitsrisswerk während der Sanierungsarbeiten und Abschlussrisswerk nach Ende der bergtechnischen Arbeiten
D — Verwahrungsdokumentation
— vollständige Dokumentation der Arbeiten zum Abschluss der bergtechnischen Arbeiten, Verwahrungsdokumentation gemäß Merkblatt OBA
E – Sicherheits- und Gesundheitskonzept
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Operationelles Programm des Freistaates Sachsen zum EFRE, Förderperiode 2014 bis 2020, Prioritätsachse D, Vorhaben "Prävention von Risiken des Altbergbaus"

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-06-20 📅
Quelle: OJS 2018/S 118-268704 (2018-06-20)