JVA Weiterstadt, Planungsleistungen TGA und Gebäude

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Generalplanerleistung für die JVA Weiterstadt, Sanierung der Trinkwasserversorgung unter Herstellung der Trennung von Feuerlöschleitungen auf dem gesamten Gelände; Objektplanung Gebäude gemäß HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, Leistungsphasen 2 bis 9 und besondere Leistungen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2, Leistungsphasen 2 bis 9 und besondere Leistungen

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-16 Auftragsbekanntmachung
2019-02-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: VG-0427-2017-1970
Kurze Beschreibung:
Generalplanerleistung für die JVA Weiterstadt, Sanierung der Trinkwasserversorgung unter Herstellung der Trennung von Feuerlöschleitungen auf dem gesamten Gelände; Objektplanung Gebäude gemäß HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, Leistungsphasen 2 bis 9 und besondere Leistungen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 Teil 4 Abschnitt 2, Leistungsphasen 2 bis 9 und besondere Leistungen
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt-Dieburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6031-167-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15f9086022a-73ad8addd1c0856c 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-20 📅
Datum des Beginns: 2018-06-25 📅
Datum des Endes: 2019-09-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 055-121937
ABl. S-Ausgabe: 55
Zusätzliche Informationen
Aus Sicherheitsgründen werden nähere Beschreibungen von Projekt und Aufgabe sowie Planunterlagen erst den in erster Instanz ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Im Auftragsfall kann der ausgewählte Bieter einer Zuverlässigkeitsprüfung unterzogen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 220 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Installation von Trinkwassertrennstationen in den Hafthäusern und sonstigen Bereichen sowie einzelne Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen.
Die vorhandenen Anbindungen der Feuerlöschleitungen an das Trinkwassernetz entsprechen nicht mehr dem Stand der anerkannten Regeln der Technik. Die Feuerlöschleitung ist daher komplett vom Trinkwassernetz zu trennen. Die Trennung soll nach Möglichkeit durch Druckerhöhungsanlagen mit Vorlagebehältern (Trennstationen mit freiem Auslauf) erfolgen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten sind Gebäude zusammenzufassen und an eine gemeinsame Anlage anzuschließen. Nach Trennung beider Netze ist das gebäudeseitige Trinkwassernetz zu spülen. Abstimmung mit der Feuerwehr, ob auf eine Fremdeinspeisung des Löschwassernetzes verzichtet werden kann. Die Trennstationen sind an die vorhandene Gebäudeleittechnik sowie die Notstromversorgung der JVA anzuschließen.
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In der Sport- und Schwimmhalle sind zusätzlich die Umkleiden und sanitären Anlagen komplett den geänderten Nutzungsabläufen anzupassen. Dabei können ggf. kleinere Umbaumaßnahmen (Abbruch/Versetzen von Trennwänden) notwendig werden. Das Trinkwassernetz (Kalt, Warm und Zirkulation) ist nutzungsgerecht neu zu errichten. Gleiches gilt für die Warmwasserbereitung. Die überdimensionierten Bestandswarmwasserspeicher sind durch Einsatz einer Warmwasserstation im Durchlaufprinzip mit vorgeschalteter Enthärtungsanlage zu ersetzen. Weiterhin ist die Zu- und Abluftführung in den Räumen entsprechend dem Nutzerverhalten anzupassen, um die Luftqualität zu verbessern. Die Lüftungsanlagen sind auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen und ggf. durch eine zusätzliche Lüftungsanlage zu erweitern.
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Die damit einhergehenden Architektenleistungen für die Wiederherstellung der raumbildenden Oberflächen (Fußböden, Wände, Decken) sollen ebenfalls vom Auftragnehmer übernommen werden.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 - 9 und die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Aus Sicherheitsgründen werden nähere Beschreibungen von Projekt und Aufgabe sowie Planunterlagen erst den in erster Instanz ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Im Auftragsfall kann der ausgewählte Bieter einer Zuverlässigkeitsprüfung unterzogen werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Darmstadt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den Gesamtumsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-4, 6 und 7 (gem. § 53 und § 55 HOAI): mind. 400 000 EUR (brutto)/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
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3) Darstellung von drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten sechs Jahren (Projektübergabe bzw. Übergabe an den Nutzer nach dem 1.1.2012) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
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— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau),
— Art der Nutzung (JVA oder vergleichbar),
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppe 400 Anlagengruppe 1-4, 6 und 7 (gem. § 53 HOAI),
— Projektzeit,
— Alter der Referenz (nicht älter als 6 Jahre; Projektübergabe bzw. Übergabe an den Nutzer nach dem 1.1.2012),
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Anlagengruppen, Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Angabe von Maßnahmen im laufenden Betrieb,
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN-A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen sollen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen oder, falls diese nicht vorhanden sind, Eigenerklärungen vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann ebenfalls eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
ZUSATZINFORMATION bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV: 5 Personen, davon mindestens 3 festangestellte Architekten / Ingenieure für vergleichbare Leistungen;
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Zu 3) Mindestanforderung an die Referenzprojekte 1 – 3:
— die Referenzen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein (Übergabe an den Nutzer nach dem 1.1.2012),
— alle Referenzen aus dem Bereich Bauen im Bestand.
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der eingereichten.
Referenzprojekte abgedeckt werden:
— mind. eine Referenz aus dem Bereich des Justizvollzugs,
— mind. eine weitere Referenz mit den eines Strafvollzugs vergleichbaren Sicherheitsanforderungen (z.B. Gericht, Polizei o.ä.).
Bei Nichteinhaltung einer Mindestforderung, die für alle Referenzen gilt wird die Referenz nicht gewertet. Vorbehalten wird die Nachprüfung aller Angaben des Projektdatenblatts. Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Das Projektdatenblatt ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen. Das Unternehmen erklärt, dass die von ihm angegebenen Projektdaten zutreffend sind. Gewertet werden ausschließlich Referenzen, die die oben genannten Kriterien erfüllen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
3. Prüfung und Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix Stufe 1:
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix: 10 %),
— Technische Leistungsfähigkeit (Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix: 15 %),
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen 1 – 3 hinsichtlich fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften) (Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix: je Referenz 25 %, in Summe 75 %).
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50,00
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 10,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich Vergabe Freiberufliche Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15f9086022a-73ad8addd1c0856c 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und / oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2018/S 055-121937 (2018-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 223215.45 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032-8862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 038-086182
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 055-121937
ABl. S-Ausgabe: 38

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Installation von Trinkwassertrennstationen in den Hafthäusern und sonstigen Bereichen sowie einzelne Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen. Die vorhandenen Anbindungen der Feuerlöschleitungen an das Trinkwassernetz entsprechen nicht mehr dem Stand der anerkannten Regeln der Technik. Die Feuerlöschleitung ist daher komplett vom Trinkwassernetz zu trennen. Die Trennung soll nach Möglichkeit durch Druckerhöhungsanlagen mit Vorlagebehältern (Trennstationen mit freiem Auslauf) erfolgen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten sind Gebäude zusammenzufassen und an eine gemeinsame Anlage anzuschließen. Nach Trennung beider Netze ist das gebäudeseitige Trinkwassernetz zu spülen. Abstimmung mit der Feuerwehr, ob auf eine Fremdeinspeisung des Löschwassernetzes verzichtet werden kann. Die Trennstationen sind an die vorhandene Gebäudeleittechnik sowie die Notstromversorgung der JVA anzuschließen. In der Sport- und Schwimmhalle sind zusätzlich die Umkleiden und sanitären Anlagen komplett den geänderten Nutzungsabläufen anzupassen. Dabei können ggf. kleinere Umbaumaßnahmen (Abbruch/Versetzen von Trennwänden) notwendig werden. Das Trinkwassernetz (Kalt, Warm und Zirkulation) ist nutzungsgerecht neu zu errichten. Gleiches gilt für die Warmwasserbereitung. Die überdimensionierten Bestandswarmwasserspeicher sind durch Einsatz einer Warmwasserstation im Durchlaufprinzip mit vorgeschalteter Enthärtungsanlage zu ersetzen. Weiterhin ist die Zu- und Abluftführung in den Räumen entsprechend dem Nutzerverhalten anzupassen, um die Luftqualität zu verbessern. Die Lüftungsanlagen sind auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen und ggf. durch eine zusätzliche Lüftungsanlage zu erweitern. Die damit einhergehenden Architektenleistungen für die Wiederherstellung der raumbildenden Oberflächen (Fußböden, Wände, Decken) sollen ebenfalls vom Auftragnehmer übernommen werden.
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Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 – 9 und die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-01-22 📅
Name: Ingenieurbüro Rathenow BPS GmbH
Postanschrift: Königsbrücker Str. 96, Geb. 14
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01099
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3518186341 📞
E-Mail: hesse@ibr-bps.de 📧
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Projektgruppe Architektur + Planungs GmbH
Postanschrift: Ida-Rhodes-Straße 1
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Darmstadt 🏙️
Internetadresse: www.ibr-bps.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 223215.45 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2019/S 038-086182 (2019-02-19)