Komplexe Trinkwassersanierung am Standort Semmelweisstraße des UKL

Universitätsklinikum Leipzig AöR, Bereich 5 – Planung und technische Gebäudeverwaltung

Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Fachplanung TGA – Sanitär – AG 1 HOAI Teil 4, Abschnitt 2 § 55 LP 1-9.
Die Universitätsmedizin Leipzig will im Zeitraum 2019-2022 das Trinkwassernetz der Liegenschaft Semmelweisstraße mit insgesamt 43 000 m BGF unter laufendem Betrieb sanieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-10-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-09-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-09-21 Auftragsbekanntmachung
2018-11-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-09-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Fachplanung TGA – Sanitär – AG 1 HOAI Teil 4, Abschnitt 2 § 55 LP 1-9. Die Universitätsmedizin Leipzig will im Zeitraum 2019-2022 das Trinkwassernetz der Liegenschaft Semmelweisstraße mit insgesamt 43 000 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Leipzig AöR, Bereich 5 – Planung und technische Gebäudeverwaltung
Postanschrift: Liebigstraße 18 Haus B
Postleitzahl: 04103
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinik-leipzig.de 🌏
E-Mail: vergabestelle-b5@uniklinik-leipzig.de 📧
Telefon: +49 3419719205 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E27597379 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E27597379 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-09-21 📅
Einreichungsfrist: 2018-10-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-09-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 184-416552
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS. Teilnahmeanträge, die nur in Papierform eingereicht wurden, werden nicht gewertet. Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49 22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos. Termine: Versand an EU-Amtsblatt: 21.9.2018 Ende Bewerbungsfrist 22.10.2018 10:00 Uhr Einladung Bewerber 2.11.2018 Abgabe Erstangebot 16.11.2018 10 Uhr Vergabeverhandlung 20.11.2018 Abgabe Letztangebot 23.11.2018 10 Uhr Information über beabsichtigte Vergabe 26.11.2018.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Fachplanung TGA – Sanitär – AG 1 HOAI Teil 4, Abschnitt 2 § 55 LP 1-9.
Die Universitätsmedizin Leipzig will im Zeitraum 2019-2022 das Trinkwassernetz der Liegenschaft Semmelweisstraße mit insgesamt 43 000 m
Geschätzter Gesamtwert: 400 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Am Außenstandort Semmelweisstraße/Philipp-Rosenthal-Straße betreibt das Universitätsklinikum Leipzig in sanierten bzw. in Sanierung befindlichen Bestandsbauten das Zentrum für Psychische Gesundheit (Haus 13) und die Palliativmedizin (Haus 14). Weiterhin nutzt die medizinische Fakultät der Universität Leipzig das Haus W an der Philipp-Rosenthal-Straße für Lehrzwecke. Diese Liegenschaft umfasst 43 100 m
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Die gesamte Liegenschaft verfügt noch aus der früheren Nutzung als Frauenklinik und Orthopädische Klinik über ein weit verzweigtes Trinkwassernetz, dass alle Gebäudeteile versorgt. Aus hygienischen Gründen muss die gesamte Anlage in allen Gebäudeteilen zunächst im Bestand erfasst und bewertet werden. Daraus sind Sanierungsvarianten zu entwickeln und mit den unterschiedlichen Beteiligten (Universitätsklinikum als Hauptauftraggeber sowie Medizinische Fakultät und Universität) so abzustimmen, dass ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept entsteht. Die sich daraus ergebenden Bauleistungen (Rohrnetzerneuerung, Stilllegung und Rückbau von Teilnetzen) sind für die Gebäude des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät zu planen, auszuschreiben und zu überwachen.
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Nahezu alle Leistungen erfolgen unter laufendem Betrieb. Daher sind Bauzwischenzustände mit Freilenkung von Stationen/Ebenen zu berücksichtigen.
Die Planung soll 2019 erfolgen (Planungsbeginn Januar). Baubeginn ist Ende 2019 vorgesehen, die Baufertigstellung im Frühjahr 2022.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000 EUR 💰
Dauer: 102 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Wenn sich bei Bearbeitung und Umsetzung der Gesamtkonzeption für die Liegenschaft neue Gesichtspunkte mit veränderten oder zusätzlichen Leistungen ergeben, kann der Vertrag vom Auftraggeber verlängert und erweitert werden.
Beschreibung der Optionen:
Der mögliche Gesamtumfang beläuft sich für Haus 14 (8 000 m
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und bauabschnittsweise.
Beauftragt wird zunächst die Erarbeitung der Sanierungskonzeption für die gesamte Liegenschaft (ohne Flügel B) und die Planung der Leistungsphasen 1-3 HOAI für Haus 14 und Haus W. Die weitere Beauftragung erfolgt optional stufenweise und bauabschnittsweise.
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Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Personalqualifikation: Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die Projektleiter(in) und muss über die Qualifikation „Ingenieur“ oder „Techniker“ verfügen. Der/die Fachbauleiter(in) muss über die Qualifikation „Ingenieur“, „Techniker“ oder „Meister“ verfügen.
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Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem qualifizierenden Abschluss verfügen;
b) Der Bewerber muss eine Eigenerklärung vorlegen, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich;
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c) Bewerbergemeinschaften müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und der Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung vorlegen;
d) Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung führen. Die Deckungssumme muss mindestens 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden betragen. Der Nachweis kann z. B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde erfolgen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich.
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Besteht eine Haftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme, muss zusätzlich die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssumme auf den geforderten Betrag im Auftragsfall erklärt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, insbesondere mit Hard- und Softwareherstellern und -lieferanten.
Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für weitere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;
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b) Eigenerklärung Umsatz netto der letzten 3 Geschäftsjahre 2015 bis 2017 mit Planungsleistungen für TGA und speziell Anlagengruppe 1. Der Auftraggeber behält sich vor, eine entsprechende Bestätigung durch den Wirtschaftsprüfer/Steuerberater nachzufordern;
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c) Eigenerklärung Anzahl des fest angestellten Personals für Planungsleistungen der ausgeschriebenen Art in den letzten 3 Geschäftsjahren 2015 bis 2017.
Der Auftraggeber behält sich vor, eine entsprechende Bestätigung durch den Wirtschaftsprüfer/Steuerberater nachzufordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es sind insgesamt bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem 1.1.2008 in Betrieb genommen wurden, zu benennen.
Mindeststandards:
Mindestbedingung für die Teilnahme am Verfahren ist der Nachweis eines Referenzprojektes mit sehr hohen Anforderungen an die Umgebungsbedingungen, die den spezifischen Anforderungen eines Krankenhausbetriebes entsprechen. Folgende Randbedingungen müssen erfüllt sein:
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– in Betrieb genommen zwischen dem 1.1.2012 bis 31.8.2018,
– Investitionsvolumen KG 410 brutto >= 500 000 EUR,
– Planungsleistung mindestens LP 2-8 (in der LP 8 das volle Leistungsbild bei gewerkeweiser Vergabe der Bauleistungen, nicht nur Oberleitung oder Qualitätskontrolle bei einer GU-Vergabe),
– Im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich. Hierzu muss ein Ansprechpartner auf Bauherrenseite benannt werden (Name, Telefon und E-Mail), der die Angaben bestätigt.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die in der Bekanntmachung unter „III.1.1 Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2 wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit)“ geforderten Nachweise und Erklärungen müssen vorliegen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
Ein Projekt muss die Mindestbedingungen erfüllen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
Jeder Planer darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Auch Nachauftragnehmer dürfen sich nur einmal bewerben. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Der Auftraggeber wird ein Auswahlgremium bilden und die Eignung der Bewerber auf der Grundlage der benannten vergleichbaren Referenzprojekte einschätzen. Hierbei wird er folgende Punkte bewerten:
— vergleichbare Inhalte und Komplexität der Aufgabe im Referenzprojekt; (50 % Gewichtung),
— Termin- und Kosteneinhaltung (Referenzschreiben) (20 %),
— Ist das im Referenzprojekt eingesetzte Personal heute noch beim Bewerber beschäftigt, soll es in diesem Projekt zum Einsatz kommen? (20 %),
— Erfahrungen mit gewerkeweiser Vergabe (10 %).
Sollte damit keine Differenzierung möglich sein, entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-11-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.uniklinik-leipzig.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E27597379 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ingenieurbüro Prof. Fellmann
Postort: Taucha
Telefon: +49 1629435624 📞
E-Mail: vof@pm-fellmann.de 📧
Land: Nordsachsen 🏙️
Internetadresse: www.pm-fellmann.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS.
Teilnahmeanträge, die nur in Papierform eingereicht wurden, werden nicht gewertet.
Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49 22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos.
Termine:
Versand an EU-Amtsblatt: 21.9.2018 Ende Bewerbungsfrist 22.10.2018 10:00 Uhr Einladung Bewerber 2.11.2018 Abgabe Erstangebot 16.11.2018 10 Uhr Vergabeverhandlung 20.11.2018 Abgabe Letztangebot 23.11.2018 10 Uhr Information über beabsichtigte Vergabe 26.11.2018.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 101364
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773202 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2018/S 184-416552 (2018-09-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 214-490853
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 184-416552
ABl. S-Ausgabe: 214
Zusätzliche Informationen
Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS. Teilnahmeanträge, die nur in Papierform eingereicht wurden, werden nicht gewertet. Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49 22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos. Termine: Versand an EU-Amtsblatt: 21.9.2018 Ende Bewerbungsfrist 22.10.2018 10.00 Uhr Einladung Bewerber 2.11.2018 Abgabe Erstangebot 16.11.2018 10 Uhr Vergabeverhandlung 20.11.2018 Abgabe Letztangebot 23.11.2018 10 Uhr Information über beabsichtigte Vergabe 26.11.2018
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Versand an EU-Amtsblatt: 21.9.2018 Ende Bewerbungsfrist 22.10.2018 10.00 Uhr Einladung Bewerber 2.11.2018 Abgabe Erstangebot 16.11.2018 10 Uhr Vergabeverhandlung 20.11.2018 Abgabe Letztangebot 23.11.2018 10 Uhr Information über beabsichtigte Vergabe 26.11.2018
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 214-490853 (2018-11-06)