Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Stufe 1 – Teilnahmeantrag
Berufliche und technische Leistungsfähigkeit bezogen auf die ausgeschriebene Projektentwicklung (max. 10 DIN A4 Seiten)
— Referenzen für selbsterbrachte Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (in Form von Projektblättern mit folgenden Angaben:
Projektbezeichnung, Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektverantwortung, Projektleitung, Honorarzone nach HOAI, beauftragte Leistungsphasen nach HOAI, Anteil der eigenen Leistung (anzugeben, wenn Bewerber nicht Entwurfsverfasser ist), Kosten/ Kostengruppen 300/400 nach DIN 276, ohne MwSt., Leistungszeitraum, Erläuterung zum Projekt):
— max. 2 Projekte aus dem Bereich Hochbau und/oder Geschosswohnungsbau,
— Referenzen/Erfahrungen bei Projekten mit denkmalschutzrechtlichen Anforderungen, max. 2 Projekte,
— Referenzen Erfahrungen bei Projekten mit bahnbetrieblichen Anforderungen, max. 2 Projekte,
— Referenzen/Erfahrungen in der Entwicklung von Mobilitätskonzepten im Zusammenhang mit Hochbauprojekten, max. 2 Projekte.
— Schriftliche Erläuterung (max. 2 DIN A4 Seiten) zum geplanten Nutzungs-, Bau- und Mobilitätskonzept (Grobkonzept),
Die vollständigen Unterlagen sind in zweifacher Ausfertigung sowie in digitaler Form (.pdf) abzugeben.
Stufe 2 – Konzeptvergabe
In der zweiten Stufe wird von den Bewerbern eine Konkretisierung des Interesses mit den folgenden Unterlagen erwartet:
— Lageplan 1:500,
— Vorlage eines Bebauungsentwurfs mit Lageplan und schematischer Grundrissdarstellung
Im Maßstab 1:200 (Regelgeschoss und Staffelgeschoss),
— Freiflächenplan mit verkehrlichen Einrichtungen (u.a. Stellplatznachweis für PKW und Fahrrad, Feuerwehrzufahrt etc.) im Maßstab 1:200,
— Mobilitätskonzept mit den geforderten Inhalten in geeigneter Darstellungsform,
— Gebäudeansichten und Höhenangaben,
— Berechnungen der GRZ und GFZ,
— Erläuterungsbericht/Baubeschreibung mit Darstellung des Nutzungskonzeptes, der maßgeblichen Bauqualitäten, etc. (max. 3 DIN A4 Seiten),
— Details, Skizzen, Visualisierungen – falls für erforderlich erachtet – in beliebigem Maßstab,
— Darstellung des geplanten Bauablaufs mit Angabe der erforderlichen Zeiträume für Planung und Bau sowie eines voraussichtlichen Fertigstellungstermins (Grobterminplan nach Rechtskraft des Bebauungsplans).
Die Unterlagen sind in zweifacher Ausfertigung (ein Satz Ausdrucke im Originalmaßstab
Gefaltet und ein Satz Verkleinerungen auf A3) sowie in digitaler Form (.pdf) abzugeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.