KWT35_GL_GT_T

Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH

Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH ist eine 100 %ige Tochter der EVH GmbH und betreibt am Standort Halle Trotha ein Heizkraftwerk, das mittels einer GuD-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) Strom und Fernwärme erzeugt. Als Energieträger kommt hierbei Erdgas zum Einsatz. Die Gasturbine erzielt bei Normalbedingungen eine elektrische Leistung von ca. 42 MW und erreicht im Sprintbetrieb eine elektrische Leistung von 48 MW. Durch den nachgeschalteten Dampfturbinenprozess kann nochmal eine elektrische Leistung von ca. 8 MW erzeugt werden. Mittels Wärmeübertrager wird die Abwärme des GuD-Prozesses als Heizwärme an das Fernwärmenetz abgegeben. Die Wärmeleistung beträgt dabei ca. 40 MW.
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH beabsichtigt die Ertüchtigung der GuD-Anlage, die bis zum 30.9.2021 – zum Beginn der Heizperiode 2021/22 – abgeschlossen sein muss.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-23 Auftragsbekanntmachung
2019-03-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gasturbinen
Kurze Beschreibung:
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH ist eine 100 %ige Tochter der EVH GmbH und betreibt am Standort Halle Trotha ein Heizkraftwerk, das mittels einer GuD-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) Strom und Fernwärme erzeugt. Als Energieträger kommt hierbei Erdgas zum Einsatz. Die Gasturbine erzielt bei Normalbedingungen eine elektrische Leistung von ca. 42 MW und erreicht im Sprintbetrieb eine elektrische Leistung von 48 MW. Durch den nachgeschalteten Dampfturbinenprozess kann nochmal eine elektrische Leistung von ca. 8 MW erzeugt werden. Mittels Wärmeübertrager wird die Abwärme des GuD-Prozesses als Heizwärme an das Fernwärmenetz abgegeben. Die Wärmeleistung beträgt dabei ca. 40 MW. Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH beabsichtigt die Ertüchtigung der GuD-Anlage, die bis zum 30.9.2021 – zum Beginn der Heizperiode 2021/22 – abgeschlossen sein muss.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gasturbinen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH
Postanschrift: Bornknechtstraße 5
Postleitzahl: 06108
Postort: Halle
Kontakt
Internetadresse: http://www.evh.de 🌏
E-Mail: nico.burschil@evh.de 📧
Telefon: +49 345/5812280 📞
Fax: +49 345/5811779 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E18472818 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-23 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 143-327953
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihres Teilnahmeantrags verwenden müssen. 2) Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. 3) Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der einzureichenden Unterlagen des Teilnahmeantrags oder des Angebots. 4) Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. 5) Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht gewertet. 6) Die Teilnahme der Bewerber/ Bieter bei der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen. 7) Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag oder sonstigem geschlossenen Behältnis einzureichen und unter Verwendung des Bewerberbogens bis zum Ablauf der Einreichungsfrist vollständig an die in Ziffer I.3) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Dies gilt nicht bei elektronischer Einreichung des Teilnahmeantrags. 8) Bei schrftlicher Bewerbung ist der Umschlag/ das geschlossene Behältnis mit dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Kennzettel zu versehen. 9) Es werden nur die geforderten Erklärungen/ Unterlagen/ Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt. 10) Die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen. 11) Fragen sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Teilnahmewettbewerb KWT35_GL_GT_T“ zu stellen und werden über den unter Ziffer I.3) genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerber an Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: ralf.jedecke@subreport.de, Tel.: +49 (0) 221-98 578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 8. August 2018 (Ortszeit: 12:00 Uhr) eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen. 12) Die Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft hat den vollständigen Teilnahmeantrag und das vollständige Angebot in elektronischer Kopie auf einem USB-Stick oder einer Daten-CD/ Daten-DVD einzureichen. Der Datenträger ist mit dem Namen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zu beschriften. Dies gilt nicht bei elektronischer Einreichung des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH ist eine 100 %ige Tochter der EVH GmbH und betreibt am Standort Halle Trotha ein Heizkraftwerk, das mittels einer GuD-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) Strom und Fernwärme erzeugt. Als Energieträger kommt hierbei Erdgas zum Einsatz. Die Gasturbine erzielt bei Normalbedingungen eine elektrische Leistung von ca. 42 MW und erreicht im Sprintbetrieb eine elektrische Leistung von 48 MW. Durch den nachgeschalteten Dampfturbinenprozess kann nochmal eine elektrische Leistung von ca. 8 MW erzeugt werden. Mittels Wärmeübertrager wird die Abwärme des GuD-Prozesses als Heizwärme an das Fernwärmenetz abgegeben. Die Wärmeleistung beträgt dabei ca. 40 MW.
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Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH beabsichtigt die Ertüchtigung der GuD-Anlage, die bis zum 30.9.2021 – zum Beginn der Heizperiode 2021/22 – abgeschlossen sein muss.
Das Grundkonzept der Modernisierung im Projekt besteht darin, die vorhandene Gasturbine durch eine neue und fortschrittlichere Turbine zu ersetzen. Diese soll eine elektrische Leistung von ca. 50 MW bis 60 MW erreichen und im Vergleich zur derzeit vorhandenen LM 6000 PF einen erhöhten Wirkungsgrad aufweisen. Durch eine erhöhte Gasturbinenleistung und die damit verbundene höhere Abwärmeleistung des Turbinenabgases soll auch die im Dampfturbinenprozess erzeugte elektrische Leistung auf ca. 10 MW ansteigen. Die elektrische Gesamtleistung des Kraftwerks soll somit im Zuge der Modernisierung erhöht werden. Die Fernwärmeleistung soll durch den Umbau auf rund 55 MW anwachsen.
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Ggf. wird die vorhandene Gasturbine an den Auftragnehmer veräußert.
Dauer: 27 Monate
Beschreibung der Optionen:
Wartungsvertrag (Inhalt: Wartung, Instandsetzung, Inspektion und Verbesserung) über eine Laufzeit von max. 50 000 (25.000 fest vereinbart + optional weitere 25.000) Betriebsstunden
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Formulare zu verwenden und ausgefüllt einzureichen.
Vorzulegende Unterlagen:
1) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaats am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist.
2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 des AEntG, § 98c des AufenthG, § 19 des MiLoG und § 21 des SchwarzarbG vorliegen.
4) Kurze Unternehmensdarstellung (insb. Gesellschaftsstruktur, Geschäftsfelder, ggf. bestehende wirtschaftliche Verflechtungen).
5) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindliche, unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der:
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind,
— ein von allen Mitgliedern gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist und - die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird.
Eine besondere Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und/ oder Arbeitsgemeinschaft wird nicht vorgeschrieben. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bewerbern bzw.
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Bewerbergemeinschaften eingebunden werden bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind. Zwingende Maßgabe ist hierbei jedoch, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis über die Angebotspreise der relevanten Bewerber/ Bewerbergemeinschaften hat, bei denen er Nachunternehmer ist. Dies ist nach Aufforderung durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bewerbers.
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6) Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Bedient sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er/ sie sich auf dessen technische, wirtschaftliche und/ oder finanzielle Leistungsfähigkeit, so hat er die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein. Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sofern sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/ Nachunternehmen/ konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/ sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung).
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7) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Gleiches gilt für die Korrektur fehlerhafter Unterlagen.
Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Bilanzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Kopie.
2) Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bewerbers/ des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
3) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers/ des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
4) Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte; gegliedert nach Berufsgruppen unter Angabe der Qualifikation.
5) Verpflichtungserklärung, dass das Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt vom 19.11.2012 (LVG LSA) – insbesondere §§ 10 und 12 LVG LSA – eingehalten wird. Sofern der Bewerber beabsichtigt, Nachunternehmer einzusetzen, ist in der Verpflichtungserklärung anzugeben, dass auch diese Unternehmen entsprechend verpflichtet werden (vgl. § 13 LVG LSA).
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6) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, die sämtliche vertragliche Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit abdeckt. Die Deckungssummen müssen mindestens betragen: (a) Personenschäden 10 Mio. EUR; (b) Sach-/ Vermögensschäden, sonstige Schäden 10 Mio. EUR. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis des Versicherungsschutzes kann durch eine Bestätigung der Versicherung (z.B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) geführt werden. Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung sind mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Versicherers und eine Eigenerklärung des Bewerbers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird.
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7) Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Bedient sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er/ sie sich auf dessen wirtschaftliche und/ oder finanzielle Leistungsfähigkeit, so hat er die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.
Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
8) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Gleiches gilt für die Korrektur fehlerhafter Unterlagen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzen über die in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen; hierzu vgl. Eignungskriterien Ziff. II.2.9). Die jeweilige Referenz hat die Adresse und den jeweiligen Ansprechpartner bei dem Auftraggeber sowie dessen Telefonnummer zu enthalten.
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2) Namentliche Benennung und Organigramm des/ der für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiter/s, stellvertretenden Projektleiter/s sowie Teilprojektleiter/s inklusive Lebenslauf nebst Angabe zur beruflichen Qualifikation und Erfahrung der letzten 10 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen.
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3) Eigenerklärung über die Mindestvorhaltezeit von Ersatzteilen für den ausgeschriebenen Leistungsumfang für einen Zeitraum von 10 Jahren.
4) Nachweis (Zertifikat) über die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems entsprechend der Norm EN ISO 9001 oder gleichwertig.
5) Eigenerklärung über die vorhandene Qualifikation des Bewerbers zur Erstellung der nötigen genehmigungsrelevanten Unterlagen unter Beachtung der am Projektort geltenden Gesetze, Verordnungen und Vorschriften.
6) Eigenerklärung über die systemgerechte Anwendung des Kraftwerks-Kennzeichnungssystem gemäß Projektrichtlinie 000VPABD01102.
7) Eigenerklärung über die Ausführung nach einschlägigen Bestimmungen wie z.B. Maschinenrichtlinie, Druckgeräterichtlinie, Produktsicherheitsgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsschutzgesetz, Bundesimmissionsschutzgesetz, DIN-EN oder DIN-Normen, technischen Regeln, VGB, VDI, VDE, DVGW und VDS.
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8) Eigenerklärung über die Verwendung des SI-Einheitensystems für alle technischen Angaben und Dokumentationen.
9) Eigenerklärung zur Abwicklung des Projekts in deutscher Sprache.
10) Eigenerklärung zur Erstellung und Benennung der Dokumentation in deutscher Sprache sowie zur Übergabe mittels der projekteigenen Datenbank entsprechend VGB-S-831 (vormals VGB-R-171).
11) Eigenerklärung 3D-Modell und Zeichnungserstellung sowie Dokumentenaustausch zwischen den Projektpartnern.
12) Eigenerklärung DokuDBV6 – Anwendung und Nutzungsbedingungen.
13) Eigenerklärung zur Übernahme der Tätigkeit als „Importer of Record“.
14) Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Bedient sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er/ sie sich auf dessen technische Leistungsfähigkeit, so hat er die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.
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Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
15. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Gleiches gilt für die Korrektur fehlerhafter Unterlagen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
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Mindeststandards:
Vorlage von zwei Referenzen, die mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar sind und innerhalb der letzten 10 Jahre erbracht worden sind.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Bedingungen gemäß Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen.
Eignungskriterien sind dabei: Gesamtumsatz des Bewerbers (10 %), Umsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind (20 %);
Referenzen (Einschlägigkeit, Anzahl) (50 %) sowie Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters, stellvertretenden Projektleiters sowie der Teilprojektleiter (20 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-09-17 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-06-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Nico Burschil
Internetadresse: www.evh.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E18472818 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: EVH GmbH
Land: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihres Teilnahmeantrags verwenden müssen.
2) Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
3) Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der einzureichenden Unterlagen des Teilnahmeantrags oder des Angebots.
4) Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.
5) Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht gewertet.
6) Die Teilnahme der Bewerber/ Bieter bei der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen.
7) Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag oder sonstigem geschlossenen Behältnis einzureichen und unter Verwendung des Bewerberbogens bis zum Ablauf der Einreichungsfrist vollständig an die in Ziffer I.3) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Dies gilt nicht bei elektronischer Einreichung des Teilnahmeantrags.
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8) Bei schrftlicher Bewerbung ist der Umschlag/ das geschlossene Behältnis mit dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Kennzettel zu versehen.
9) Es werden nur die geforderten Erklärungen/ Unterlagen/ Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
10) Die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen.
11) Fragen sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Teilnahmewettbewerb KWT35_GL_GT_T“ zu stellen und werden über den unter Ziffer I.3) genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerber an Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: ralf.jedecke@subreport.de, Tel.: +49 (0) 221-98 578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 8. August 2018 (Ortszeit: 12:00 Uhr) eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen.
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12) Die Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft hat den vollständigen Teilnahmeantrag und das vollständige Angebot in elektronischer Kopie auf einem USB-Stick oder einer Daten-CD/ Daten-DVD einzureichen. Der Datenträger ist mit dem Namen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zu beschriften. Dies gilt nicht bei elektronischer Einreichung des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Fax: +49 3455141115 📠
Internetadresse: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/wirtschaft/vergabekammern 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 143-327953 (2018-07-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH ist eine 100%ige Tochter der EVH GmbH und betreibt am Standort Halle Trotha ein Heizkraftwerk, das mittels einer GuD-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) Strom und Fernwärme erzeugt. Als Energieträger kommt hierbei Erdgas zum Einsatz. Die Gasturbine erzielt bei Normalbedingungen eine elektrische Leistung von ca. 42 MW und erreicht im Sprintbetrieb eine elektrische Leistung von 48 MW. Durch den nachgeschalteten Dampfturbinenprozess kann nochmal eine elektrische Leistung von ca. 8 MW erzeugt werden. Mittels Wärmeübertrager wird die Abwärme des GuD-Prozesses als Heizwärme an das Fernwärmenetz abgegeben. Die Wärmeleistung beträgt dabei ca. 40 MW. Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH beabsichtigt die Ertüchtigung der GuD-Anlage, die bis zum 30. September 2021 - zum Beginn der Heizperiode 2021/22 - abgeschlossen sein muss.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 065-152938
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 143-327953
ABl. S-Ausgabe: 65

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH ist eine 100%ige Tochter der EVH GmbH und betreibt am Standort Halle Trotha ein Heizkraftwerk, das mittels einer GuD-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) Strom und Fernwärme erzeugt. Als Energieträger kommt hierbei Erdgas zum Einsatz. Die Gasturbine erzielt bei Normalbedingungen eine elektrische Leistung von ca. 42 MW und erreicht im Sprintbetrieb eine elektrische Leistung von 48 MW. Durch den nachgeschalteten Dampfturbinenprozess kann nochmal eine elektrische Leistung von ca. 8 MW erzeugt werden. Mittels Wärmeübertrager wird die Abwärme des GuD-Prozesses als Heizwärme an das Fernwärmenetz abgegeben. Die Wärmeleistung beträgt dabei ca. 40 MW.
Mehr anzeigen
Die Heizkraftwerk Halle-Trotha GmbH beabsichtigt die Ertüchtigung der GuD-Anlage, die bis zum 30. September 2021 - zum Beginn der Heizperiode 2021/22 - abgeschlossen sein muss.
Beschreibung der Optionen:
Wartungsvertrag (Inhalt: Wartung, Instandsetzung, Inspektion und Verbesserung) über eine Laufzeit von max. 50.000 (25.000 fest vereinbart + optional weitere 25.000) Betriebsstunden

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-03-28 📅
Quelle: OJS 2019/S 065-152938 (2019-03-28)