Beschreibung der Beschaffung
Modularer Demonstrator mechatronischer Aspekte im
Werkzeugmaschinenbau für die Lehre, Ausbildung und Forschung“:
– Anlage besteht aus den aufeinander abgestimmten Komponenten:
–– Anlagengehäuse & Grundgestell,
–– Vorschubeinheiten,
–– elektrische Leistungs- & Steuerungskomponenten;
–– Sensorische Sonderausrüstung;
–– Transport, Montage, Inbetriebnahme der Komponenten; sowie Einweisung in Gesamtsystem.
– allgemein Rahmenbedingung:
–– Gesamtmaße inkl. Schutzumhausung und Schaltschrank L x B x H max. 3,2 m x 2,0 m x 2,5 m,
–– Nennanschlussstrom max. 32 A, Anschluss ist über CEE-Stecker vorzusehen,
–– Möglichkeiten zum Transport (Tragösen, Zugänge Gabelstapler) sind vorzusehen,
–– Anlage wird bei Auftragnehmer (AN) komplett montiert und verdrahtet,
–– elektrische und mechanische Inbetriebnahme sowie Abnahme durch Auftraggeber (AG) bei AN,
–– Lieferung der Anlage durch AN bis Verwendungsort (WHZ, Standort Zwickau),
–– Wiederinbetriebnahme bei AG, Einweisung und Schulung bei AG.
– mechanischer Aufbau:
–– Grundgestell und Schutzabsperrung als einheitliches Gestell aus Aluminiumsystemprofilen Aufstellung auf Stellfüße,
–– Ausführung des Demonstrators als horizontale x-y-Einheit,
–– Grundausrichtung der Y-Achse zu X-Achse 90, dabei Möglichkeit einer gezielten Fehlausrichtung für didaktische Zwecke von max. ±3,0 in min. 0,5 Schritten vorsehen,
–– X-Achse ist als fest verbautes Komplettsystem aus drei versch. Antriebskonzepten auszulegen, Deaktivierung der nicht benötigten Stränge über elektrisch betätigte Kupplungen vorsehen,
–– für Y-Achse einzelne Komplettsysteme für die jeweiligen Antriebskonzepte vorsehen, Gewicht, Ausmaße und Anschlussmöglichkeiten müssen manuellen Wechsel der Y-Achsen durch 1 Person Ermöglichen,
–– zusätzliche, dritte Verfahrebene in Richtung Y (=Y2),
–– Ausrichtung der Y2-Achse koaxial zur Y-Achse (fest), entsprechende Adapterplatte ist auszulegen,
–– gemeinsame Grundplatte für alle Antriebsstränge,
–– Grundplatte nimmt X-Achse auf, diese die Y-Achse, diese wiederum Y2-Achse,
–– entsprechende Adapter, Tische und Zwischenplatten sind zu entwickeln und auch in der Auslegung der Antriebsleistungen zu berücksichtigen Steuerung, Schaltschrank &
Leistungselektronik,
–– Schaltschrank an oder in der Anlage aufgestellt: Separates Aufstellen nicht zulässig,
–– Vollzugriff auf Maschinen- und Steuerungsparameter seitens Anlagensteuerung (elektrisch&EDV),
–– Antriebsmotoren, Steuerungskomponenten und Bedienelemente aus Kompatibilitätsgründen ausschließlich von SIEMENS AG, die NC-Steuerung wird mit „Sinumerik 840D sl“ fest vorgegeben,
–– Anlagensteuerung über Bedienpanel sowie über Schnittstelle zu Programmiergerät (PC) vorsehen, Programmiergerät ist im Angebot als Zubehör zur Steuerung zu handhaben.
– Anlagensicherheit:
–– alle Antriebstränge / Antriebe aller Achsen besitzen eine Überlastkupplung bzw. -schutz, damit bei einer eventuellen Fahrt gegen den Endanschlag keine Schäden am Antriebstrang entstehen,
–– der Fahrweg der Schlitten wird durch Festanschläge mit Stoßdämpfern begrenzt,
–– Schutzabsperrung an min. 2 Seiten mit Zugangstüren und Sicherheitstürschaltern mit magnetischer Zuhaltung,
–– Schutzabsperrung transparent ausgeführt (Plexiglas, Makrolon o. Ä.),
–– Mind. 3 NOT-AUS-Taster an Anlage vorsehen (1 am Schaltschrank, min. 2 im Bereich des Anlagengehäuses).
– Sensorik:
–– encoder an jedem rotatorischen Motor, aus didaktischen Gründen in gleicher Verteilung Inkrementalgeber und Absolutwertgeber verwenden,
–– Längenmesssystemen an jeder linearen Achse (X, Y und Y2),
–– Temperaturmessstellen an,
–– allen rotatorischen Motoren und Lineardirektantrieben,
–– spindellagern der Kugelumlaufspindel,
–– Möglichkeit zur Messung von Leistung, Effektivwert und Leistungsfaktor der elektr. Antriebe (Realisierung über portables Gerät oder durch fest verbaute Peripherie.