Die Gemeinde Gerbrunn plant die Nachnutzung der ehem. US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn als Jugendspiel- und Naturerlebnisgelände. Durch die Planung soll eine Umwertung der militärischen Vergangenheit hin zu einer positiven zukunftsfähigen Nutzung erreicht werden, ohne dabei die Geschichte des Ortes unkenntlich zu machen. Geplant sind u.a. Flächen für naturnahe Aufenthalts- und Spielbereiche, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken. Daneben sollen ein abwechslungsreiches Wegenetz, ein Naturerlebnishaus und ein Aussichtsturm dem Naturerlebnis und der Erholung dienen. Die Gesamtkosten der KG 200 + 500 mit 700 nach DIN 276 nach Kostenberechnung betragen ca. 2,2 Mio. EUR brutto inkl. 19 % MWSt. Als Terminablauf ist geplant: — Planungsbeginn 2019 direkt nach Abschluss VgV, — Baubeginn Ende 2019, — Fertigstellung 2021. Siehe auch II.2.4)
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-20.
Auftragsbekanntmachung (2018-12-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Gerbrunn plant die Nachnutzung der ehem. US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn als Jugendspiel- und Naturerlebnisgelände. Durch die Planung soll eine Umwertung der militärischen Vergangenheit hin zu einer positiven zukunftsfähigen Nutzung erreicht werden, ohne dabei die Geschichte des Ortes unkenntlich zu machen. Geplant sind u.a. Flächen für naturnahe Aufenthalts- und Spielbereiche, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken. Daneben sollen ein abwechslungsreiches Wegenetz, ein Naturerlebnishaus und ein Aussichtsturm dem Naturerlebnis und der Erholung dienen.
Die Gesamtkosten der KG 200 + 500 mit 700 nach DIN 276 nach Kostenberechnung betragen ca. 2,2 Mio. EUR brutto inkl. 19 % MWSt.
Als Terminablauf ist geplant:
— Planungsbeginn 2019 direkt nach Abschluss VgV,
— Baubeginn Ende 2019,
— Fertigstellung 2021.
Siehe auch II.2.4)
Die Gemeinde Gerbrunn plant die Nachnutzung der ehem. US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn als Jugendspiel- und Naturerlebnisgelände. Durch die Planung soll eine Umwertung der militärischen Vergangenheit hin zu einer positiven zukunftsfähigen Nutzung erreicht werden, ohne dabei die Geschichte des Ortes unkenntlich zu machen. Geplant sind u.a. Flächen für naturnahe Aufenthalts- und Spielbereiche, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken. Daneben sollen ein abwechslungsreiches Wegenetz, ein Naturerlebnishaus und ein Aussichtsturm dem Naturerlebnis und der Erholung dienen.
Die Gesamtkosten der KG 200 + 500 mit 700 nach DIN 276 nach Kostenberechnung betragen ca. 2,2 Mio. EUR brutto inkl. 19 % MWSt.
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 3 – 8 und abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die 36 Monate beinhalten nicht die Dauer für den Anspruch auf Mangelbeseitigung nach §13 VOB/B.
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 3 – 8 und abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die 36 Monate beinhalten nicht die Dauer für den Anspruch auf Mangelbeseitigung nach §13 VOB/B.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Gerbrunn plant die Nachnutzung der ehem. US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn als Jugendspiel- und Naturerlebnisgelände. Durch die Planung soll eine Umwertung der militärischen Vergangenheit hin zu einer positiven zukunftsfähigen Nutzung erreicht werden, ohne dabei die Geschichte des Ortes unkenntlich zu machen. Geplant sind u.a. Flächen für naturnahe Aufenthalts- und Spielbereiche, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken. Daneben sollen ein abwechslungsreiches Wegenetz, ein Naturerlebnishaus und ein Aussichtsturm dem Naturerlebnis und der Erholung dienen.
Die Gemeinde Gerbrunn plant die Nachnutzung der ehem. US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn als Jugendspiel- und Naturerlebnisgelände. Durch die Planung soll eine Umwertung der militärischen Vergangenheit hin zu einer positiven zukunftsfähigen Nutzung erreicht werden, ohne dabei die Geschichte des Ortes unkenntlich zu machen. Geplant sind u.a. Flächen für naturnahe Aufenthalts- und Spielbereiche, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken. Daneben sollen ein abwechslungsreiches Wegenetz, ein Naturerlebnishaus und ein Aussichtsturm dem Naturerlebnis und der Erholung dienen.
Die Gesamtkosten der KG 200 + 500 mit 700 nach DIN 276 nach Kostenberechnung betragen ca. 2,2 Mio. EUR brutto inkl. 19 % MWSt.
Als Terminablauf ist geplant:
— Planungsbeginn 2019 direkt nach Abschluss VgV,
— Baubeginn Ende 2019,
— Fertigstellung 2021.
Siehe auch II.2.4)
Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 2, § 38.ff:
— Grundleistungen der LPH 3 bis 9,
— vorerst nur Stufe 2 mit LPH (3 bis 5),
— später beabsichtigt LPH 6+7 (Stufe 3) und LPH 8+9 (Stufe 4),
— je Stufe einschl. zugehöriger Bes. Leistungen Besondere Leistung: (Zuordnung je Leistungsphase siehe Vertragsmuster),
— Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis,
— Projektbearbeitung unter den Bedingungen der Förderverfahren,
— Weiterführung und Begleitung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses (z. B. Workshops, Events und Veranstaltungen),
— Erarbeiten von Ausarbeitungen nach den Anforderungen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung,
— Teilnahme an Sitzungen in politischen Gremien oder im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung,
— Mitwirken beim Einholen von Genehmigungen und Erlaubnissen nach Naturschutz-, Fach- und Satzungsrecht,
— Erstellen von Genehmigungsunterlagen nach besonderen Anforderungen,
— Erstellen einer Freianlagenbestandsdokumentation.
Die Beauftragung mit den Leistungsphasen der Stufen 3 und 4 einschl. Zugehöriger Besonderer Leistungen ist entsprechend der Bereitstellung der Finanz- und Fördermittel beabsichtigt;
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es wurden bereits umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt.
Eine fertige Vorplanung (Stufe 1) liegt vor, als Grundlage für die weitere Projektbearbeitung und kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Für das Vorhaben ist beabsichtigt Förderprogramme in Anspruch zu nehmen, insb. Städtebauförderung.
Ziele:
— Erarbeitung eines ganzheitlichen Konzepts, das unterschiedliche Ansprüche integriert und in Bausteinen umgesetzt werden kann,
— Gliederung in intensiv nutzbare Freizeitbereiche und extensivere Bereiche für Erholung und Naturschutz,
— Auseinandersetzung und Umwertung der Geschichte des Ortes, Einbeziehung der Topographie, der Materialität und des Aufbaus der Anlage,
— Umnutzung statt Abriss der bestehenden Baustrukturen und Integration der Neuplanung in die vorgefundene Struktur,
— Öffnung und Erschließung des Geländes für die Allgemeinheit durch ein abwechslungsreiches, möglichst barrierefreies Wegesystem und Anbindung an das regionale Freizeitwegenetz,
— Weiterführung und Begleitung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses durch unterschiedliche Formate (z. B. (Kinder- und Jugend-)Workshops, Mitmachevents und Veranstaltungen),
— Reduzierung des Abfallvolumens durch Sanierung der Baustrukturen und innovative Konzepte zur Nachnutzung.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung mit weiteren Leistungen sowie bei Bedarf Besonderer Leistungen nach II.2.4).
Zusätzliche Informationen:
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 3 – 8 und abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die 36 Monate beinhalten nicht die Dauer für den Anspruch auf Mangelbeseitigung nach §13 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gerbrunn
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a)fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium),
b)Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform (https://www.staatsanzeiger-eservices.de) entsprechend den geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium)
c)Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium),
d)Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV,
e)Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV,
f)Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht VgV § 75 (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61BayBO),
g)Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht,
h)Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug,
i)Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder auch freie Mitarbeiter) berufen § 36/46 VgV, so ist gesondert nachzuweisen:
i.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe des Nachunternehmers oder freien Mitarbeiters § 47 VgV,
i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag durch Nachunternehmer oder Freie Mitarbeiter bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,
i.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h) durch Nachunternehmer oder freie Mitarbeiter,
i.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch Nachunternehmer oder freie Mitarbeiter.
j)Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:
j.1.) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,
j.2) Erklärung zur Rechtsform,
j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,
j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,
j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,
j.6) Organigramm zur Leistungserbringung,
j.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h) durch jedes Mitglied,
j.8) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch jedes Mitglied.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige und Sachschäden mind. 1,0 Mio. EUR beträgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige und Sachschäden mind. 1,0 Mio. EUR beträgt.
Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Erklärung in Euro Brutto über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.a.) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter/in),
— sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende),
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei bis zu 2 vergleichbaren Referenzen der Personen (in gleicher Position), welche die geforderten Leistungen tatsächlich erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiter/in, (mind. Dipl.-Ing. Architektur od. vergleichbar),
— dessen Stellvertreter/in, bzw. Projektmitarbeiter/in für den Projektleiter/in ist anzugeben ob er bei Referenzen nach III.1.3.b.) als Projektleiter/in tätig war.
III.1.3.b.) Referenzen:
Angabe und Beschreibung der selbst erbrachten Leistungen bei bis zu 2 Referenzen die mit den Planungsanforderungen der Bauaufgabe „Nachnutzung / Konversion“ vgl. sind.
Je Referenz sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild, mit Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Planungsanforderung der genannten Referenz mit der Aufgabenstellung,
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer,
— Projektleiter/in des AN,
— Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Baukosten in der 1. Ebene,
— Angaben zur eigenen Honorierung (Einordnung nach HOAI, Honorar in EUR),
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung), Angabe Datum der Nutzungsaufnahme,
— Angabe projektbezogene Kennzahlen (vgl. Fläche in m2, bes. Nutzung, etc.),
— aktuelles Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers zum akt. Leistungsstand.
III.1.3.c.) Besondere technische Fähigkeiten
Nachweis Besonderer Qualifikationen / Erfahrung bei jeweils max. 2 Referenzen über:
— Freizeit- und Erholungsflächen,
— Kommunikations- und Beteiligungsprozesse,
— Umgang mit Altlasten,
— besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) bei vergl. öffentlichen Bauvorhaben,
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentl. Auftraggebern.
Eine Referenz zu III.1.3.c. kann ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.
Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hardware, Rechnerart, Software, etc).
Geforderte Mindeststandards:
— Qualifikation Projektleiter/in mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt od. vgl,,
— Gewertet werden Referenzen für III.1.3.a), III.1.3.b) und III.1.3.c) mit Inbetriebnahme nach dem 1.1.2008,
— Die Vergleichbarkeit von Referenzen für III.1.3.a), III.1.3.b) und III.1.3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend,
— Die Vergleichbarkeit von Referenzen für III.1.3.a), III.1.3.b) und III.1.3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend,
— Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden,
— Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Leistungsteil der Gebäudeplanung ist Architekten vorbehalten.
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind.
Der Bewerber muss nachweisen, dass er gemäß BayBO Art. 61 bauvorlageberechtigt ist.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Der Vertrag wird nach dem HAV-KOM Vertragsmuster Freianlagen einschl. AVB und ZVB geschlossen.
Ein Mustervertrag im Entwurf kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Formale Ausschlussgründe / Mindestkriterien nach III.1.1),
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach III.1.2) (max. Punktezahl: 10 Punkte),
— Berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3) (max. Punktezahl: 32 Punkte),
— Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3) (max. Punktezahl: 56 Punkte),
— Besondere Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3) (max. Punktezahl: 28 Punkte),
— Technische Ausstattung nach III.1.3) (max. Punktzahl: 5 Punkte).
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 131 Punkten.
Ein Muster der detaillierten Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachkunde und Qualifikation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden der Kosten- und Terminsteuerung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz
Gesamteindruck Präsentation / Eindruck verantwortl. Personen
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 35
b)Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Wertungsmatrix Stufe 1 vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftl. Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig;
c)Gesonderte Formulare (z. B. Teilnahmeanträge) werden nicht ausgegeben bzw. sind nicht erforderlich;
d)Es sind ausschließlich digitale Bewerbungsunterlagen zugelassen. Die Bewerbung ist digital über die Vergabeplattform https://www.staatsanzeiger-eservices.de fristgemäß einzureichen;
e)Es werden ausschließlich nur digitale Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der e-Vergabe eingereicht wurden.
f)Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen;
g)Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird;
g)Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird;
h)Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen;
h)Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen;
i)Es wurden noch keine Planungsleistungen Architekt Gebäude nach HOAI erbracht;
j)Die wesentlichen Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden / oder werden mit Einladung an die ausgewählten Teilnehmer der Stufe 2 bereitgestellt;
k)Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link: https://www.gerbrunn.de/Impressum-Datenschutz.18.0.html einsehbar.
k)Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link: https://www.gerbrunn.de/Impressum-Datenschutz.18.0.html einsehbar.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Fax: +49 981531837 📠
Internetadresse: www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: wie VI.4.1.
Quelle: OJS 2018/S 247-569761 (2018-12-20)