Neckar-Odenwald-Klinik Buchen Planungs- und Bauleistungen mit Anbindungsmaßnahmen

Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH

Die Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH vergeben Planungs- und Bauleistungen für den Teilneubau mit Anbindungsmaßnahmen an den Bestand der Neckar-Odenwald-Klinik in Buchen. Als Grundlage dient eine mit Bauherr, Nutzern und Behörden (vor) abgestimmte Orientierungsplanung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-09-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-09-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-09-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Referenznummer: 3071/2018
Kurze Beschreibung:
Die Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH vergeben Planungs- und Bauleistungen für den Teilneubau mit Anbindungsmaßnahmen an den Bestand der Neckar-Odenwald-Klinik in Buchen. Als Grundlage dient eine mit Bauherr, Nutzern und Behörden (vor) abgestimmte Orientierungsplanung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Neckar-Odenwald-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH
Postanschrift: Knopfweg 1
Postleitzahl: 74821
Postort: Mosbach
Kontakt
Internetadresse: https://www.neckar-odenwald-kliniken.de/ 🌏
E-Mail: teilneubau-nok@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZYJH3 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-09-27 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-02 📅
Datum des Beginns: 2019-07-01 📅
Datum des Endes: 2023-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 189-426082
ABl. S-Ausgabe: 189
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYJH3
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH beabsichtigt den Teilneubau mit Anbindungsmaßnahmen an den Bestand der Neckar-Odenwald-Klinik in Buchen (nachfolgend auch „Projekt“ genannt). Im Bestandsgebäude sind derzeit neben den rund 179 Patientenbetten der zentrale OP-Bereich mit 4 OP-Sälen sowie weitere medizinische Einheiten (z. B. Endoskopie, Radiologie, Funktionsdiagnostik, Labor, Zentralsterilisation, Entbindung sowie Ambulanzen etc.) untergebracht.
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Für den Teilneubau mit Anbindungsmaßnahmen an den Bestand wird es erforderlich sein, im laufenden Betrieb in 2 Bauphasen nach Abbruch des Küchentraktes zunächst ein neues Bettenhaus mit ergänzenden Funktionen zu errichten und anschließend den Südteil eines alten Bettenflügels abzureißen und stattdessen einen Verbindungsbau ebenfalls mit Pflegestationsanteilen zum vorhandenen Ost-Bettenhaus fertigzustellen.
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Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die Planung sowie die anschließende schlüsselfertige Errichtung der Baumaßnahmen für das Klinikgebäude Buchen. Zudem ist möglicherweise die Finanzierung der Baumaßnahmen durch den Auftragnehmer mittels Werklohnstundungsmodell vorgesehen.
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Folgende Leistungen sind vorgesehen:
— Abbruch des alten Küchenbereiches, da zum Standort Mosbach verlagert, und Errichtung eines neuen Personal-Speiseraumes und einer neuen Zentralsterilisation in diesem Bereich, inkl. Sterilaufzug bis ins 2. OG. Demontage und Einlagerung von Keramikfassadenelementen des alten Küchentraktes und Wiederverwendung am neuen Speiseraum und Technikzentrale im 2. OG. Verlagerung eines vorhandenen Sauerstofftanks,
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— Neubau Bettenhaus West mit jeweils einer Station im EG und 1. OG mit Bettenaufbereitung und Diensträumen, unterlagert mit folgenden Funktionen im UG: Bereitschaftsdienst, Umkleiden, Werkstatt Medizintechnik, Dienstraum IT, Wäscheversorgung, Technikzentrale. Kleine Lüftungszentrale auf dem Flachdach im 2. OG,
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— Abbruch südlicher Teil Bettenhaus Mitte (Bauteil B) aus dem Jahre 1964. Demontage und Einlagerung für Wiederverwendung von Keramikfassadenelementen. Einbau eines neuen Fluchttreppenhauses in einen Innenhof sowie von Elektroverteilerräumen im verbleibenden nördlichen Teil des Bettenhauses Mitte,
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— Neubau eines Verbindungsbauwerks im EG und 1. OG mit Patientenzimmern vom bestehenden Ostbettenhaus (Bauteil A) zum neuen Westbettenhaus (Bauteil G), aufgeständert auf Stützen im UG,
— Abbruch und Ersatzneubau eines Übergangs vom Ostbettenhaus zur benachbarten Dialysepraxis, mit Aufzug ins UG und EG, mit Erdüberdeckung auf Nord und Westseite zum Patientengarten bis zum Anschluss an den vorhandenen Verbindungsgang,
— Fassaden: Neubaufassaden als Lochfassade mit Verkleidung aus Faserzementplatten bzw. Alublechen zwischen den Fensterelementen und an der Technikzentrale UG bzw. Glaselementfassaden in Flurbereichen. Untersichten als Verkleidung mit zementgebundenen Platten. Verbindungsgang zur Dialyse mit WDVS-Fassade auf Süd- und Ostseite. Neue Fassaden am Südende von Bauteil B im UG und 2. OG mit den oben beschriebenen Keramikelementen. Dito im Bereich neuer Speiseraum und Technikzentrale 2. OG,
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— Folgende Umbaumaßnahmen im Anschlussbereich an den Bestand sind neben den oben erwähnten Umbauteilen enthalten:
UG: Teile der Zentralsterilisation und des Speiseraumes
EG und 1. OG: Fluranbindungen der Neubauteile, Umbau Speisenregenerationsraum
Verbindungsgang Dialyse: Fluranbindungen an Bettenhaus Ost UG, EG und an vorhandenen Gang zur Dialyse
— Teilweise zeitlich parallel erfolgen Umbaumaßnahmen im Bestand, die mit der ausgeschriebenen Baumaßnahme keinen direkten Zusammenhang haben.
Projektvolumen:
—— Neubau von 88 Normalpflegebetten, davon 6 Betten für die Palliativpflege und 10 Betten Wöchnerinnenpflege
—— Brutto-Geschossfläche ca. 6 020 m
—— Geschosshöhen: UG: 3,40 m; EG: 3,38 m; 1. OG: 3,41 m; DG: teilweise Technikzentrale 3,64 m. Verbindungsgang Dialyse: 2,75 m.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Dr.-Konrad-Adenauer-Str. 37
74722 Buchen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vorbemerkung
a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen;
b) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.
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c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen;
(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 5 000 000,00 oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderter Höhe zu stellen.
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(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal;
(2) Eigenerklärung über die erbrachte Ausführung von Leistungen „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ sowie „schlüsselfertiger Bau“ für Gebäude im Gesundheitswesen (Referenzen).
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung („Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI))“ bzw. „schlüsselfertiger Bau“) erbracht werden, für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.
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Für jede Referenz sind folgende Unterlagen einzureichen:
— für die Bauleistungen: Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, kurze Beschreibung (insb. Umfang der Leistungen, BGF, BRI), Projektvolumen (Summe KG 200 – 700) nach DIN 276, selbst erbrachte Leistungen, Zeitraum der Bauleistungen, Zeitpunkt der Inbetriebnahme,
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— für die Planungsleistung Objektplanung: Projektbezeichnung, Bau-herr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, kurze Beschreibung (insb. Umfang der Bauleistungen, BGF, BRI), Projektvolumen (Summe KG 200 – 700) nach DIN 276, Inbetriebnahme, Leistungsphasen und -zeitraum.
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Die Vorlage von mehr als jeweils 3 Referenzen je geforderter Mindestreferenz „Bauleistungen“ bzw. „Planungsleistungen“ ist nicht gewünscht.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen:
(a) Vorlage mindestens einer Referenz über den „schlüsselfertigen Bau“ eines Gebäudes im Bereich Gesundheitswesen mit einem Projektvolumen (KG 200 – 700 nach DIN 276) von mindestens 15 Mio. EUR brutto. Die Fertigstellung des Referenzprojekts muss in den letzten 7 Jahren erfolgt sein (Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010);
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(b) Vorlage mindestens einer Referenz über die Erbringung von „Planungsleistungen der Objektplanung“ in den Leistungsphasen 4 bis 8 gem. HOAI für ein Gebäude im Gesundheitswesen mit einem Projektvolumen (KG 200 – 700) von mindestens 15 Mio. EUR brutto. Die Fertigstellung des Referenzprojekts muss in den letzten 7 Jahren erfolgt sein (Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfallgesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird
(1) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird;
(2) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet sind, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird;
(3) wird ausschließlich anhand der Referenzen (Mindestreferenzen gemäß Ziff. III.1.3 der europaweiten Vergabebekanntmachung) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Hierbei wird je Bewerber lediglich die als priorisiert gekennzeichnete Referenz über die „Bauleistungen“ Ziffer III.1.3 (2) a) und die als priorisiert gekennzeichnete Referenz über „Planungsleistungen“ Ziffer III.1.3 (2) b) herangezogen.
Dabei wird die Referenz zu Ziffer III.1.3 (2) a) der EU-Auftragsbekanntmachung wie folgt bewertet:
Kriterium „Zeitpunkt Inbetriebnahme“
— Inbetriebnahme vor dem 1.1.2010: 1 Punkte,
— Inbetriebnahme zwischen dem 1.1.2010 bis 31.12.2014: 2 Punkte,
— Inbetriebnahme ab 1.1.2015: 3 Punkte.
Dabei wird die Referenz zu Ziffer III.1.3 (2) b) der EU-Auftragsbekanntmachung wie folgt bewertet:
Kriterium „Projektvolumen“
— 15 bis 25 Mio. EUR brutto (KG 200 – 700 nach DIN 276) Projektvolumen: 1 Punkt
25 bis 35 Mio. EUR brutto Projektvolumen (KG 200 – 700 nach DIN 276): 2 Punkte
Über 35 Mio. EUR brutto Projektvolumen (KG 200 – 700 nach DIN 276): 3 Punkte
Die „Baureferenzen“ gemäß Ziffer III.1.3 (2)
a) der EU-Bekanntmachung werden mit 50 %, die „Objektplaner – Referenzen“ gemäß Ziffer III.1.3 (2);
b) der EU-Bekanntmachung mit 50 % gewichtet.
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führt eine jüngere Referenz (späterer Inbetriebnahmezeitpunkt) zur Bevorzugung des Bewerbers. Bei gleichem Inbetriebnahmezeitpunkt entscheidet ggf. das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMZYJH3 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYJH3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 189-426082 (2018-09-27)