Gegenstand des Auftrags sind (stufenweise) die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanungen, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1 sowie als Besondere Leistung die ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag, Fassung 2013.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-03-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-02-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-22) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Neumarkt in der Oberpfalz
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postort: Neumarkt in der Oberpfalz
Postleitzahl: 92318
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 94129734-10📞
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de📧
Fax: +49 94129734-11 📠
Region: Neumarkt i. d. OPf.🏙️
URL: https://www.neumarkt.de/🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Neumarkt – Außenstelle TH Nürnberg – TWP
462/17
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand des Auftrags sind (stufenweise) die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanungen, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1 sowie als...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand des Auftrags sind (stufenweise) die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanungen, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1 sowie als Besondere Leistung die ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag, Fassung 2013.
Mehr anzeigen
Währungscode: EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 157194.02
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 166584.86
Die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz plant in der Innenstadt eine Außenstelle der TH Nürnberg zu errichten. Bei dem ausgewählten Standort handelt es sich um eine städtebaulich äußerst bedeutsame, innerstädtische Lage mit wichtiger Zukunftsbestimmung hinsichtlich der Auswirkungen auf die Belebung, Stärkung und Aufwertung der gesamten Stadt.
Der Planungsbereich befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den historisch bedeutsamsten Gebäuden der Stadt, wie zum Beispiel dem historischen Pfalzgrafenschloss und jetzigen Amtsgericht, dem historischen Reitstadel, der Hofkirche, den Festsälen der Residenz, sowie dem ehemaligen Kasernengebäude des 18. Jh., das heute als Wohnanlage ausgebaut ist. Die vor genannten Gebäude bilden durch ihr Zusammenspiel von Material und Proportion, Baukörpergliederung und Fassadengestaltung, Gebäudecharakter und Gebäudeflucht, Dachform und Höhenentwicklung eine städtebaulich hochwertige Komposition an Aufenthaltsplätzen und Blickbeziehungen, die durch die Neuplanung der Hochschuleinrichtungen in angemessener Form aufgenommen und weiterentwickelt werden soll.
Nach dem vorliegenden Raumprogramm werden für das Vorhaben insgesamt 1270 m Nutzfläche benötigt. Nach dem Raumprogramm werden neben Büroräumen ein Hörsaal mit 100 Plätzen, 2 Seminarräume mit 50 und 30 Plätzen, eine Präsenzbibliothek, Lern- und Besprechungsräume sowie Sozialräume etc. benötigt.
Die Realisierung des Projekts kann in 2 Alternativen erfolgen. Welche der folgenden Alternativen beauftragt wird, hängt davon ab, ob städtebauliche Fördermittel realisiert werden:
1) Alternative:
Die genannte Nutzfläche kann sowohl (teilweise) in umzubauenden (nicht denkmalgeschützten) Bestandsgebäuden realisiert werden, oder Nutzfläche neu erstellt werden. Die Bestandsgebäude sind im Hinblick auf eventuelle Städtebau-Fördermittel nach Möglichkeit, zumindest weitgehend zu erhalten.
2) Alternative:
Es wird auf den Umbau vorhandener Bestandsgebäude verzichtet. Stattdessen soll die Einfügung von Neubauten – unter Achtung des historisch sehr bedeutsamen Umfelds und der städtebaulichen Leitlinien der stadtbildprägenden Denkmäler – die Grundlage des Projektes bilden.
Nach einer Kostenrahmenermittlung betragen die Baukosten (Kostengruppe 200-500 + 700) für den Um- und Neubau ca. 8,55 Mio. EUR brutto. Eine Machbarkeitsstudie vom April 2015 – allerdings beauftragt und erstellt mit anderer Zielsetzung (Jugendherberge/Studentenwohnheim) – wird zur Verfügung gestellt. Diese erfolgt im Hinblick auf die Fotos, die den Bestand darstellen, die Studie selbst hat für das nunmehrige Vorhaben keine Bedeutung.
Beauftragt werden – stufenweise – die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nr. 14.1, des Weiteren als Besondere Leistungen die ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag, Fassung 2013.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.0 Angaben zur Arbeitsweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.0 Örtliche Präsenz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3.0 Qualität der Präsentation
Preis (Gewichtung): 20
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Stufenweise Beauftragung:
Stufe 1: LPH. 1 und 2
Stufe 2: LPH. 3 und 4
Stufe 3: LPH. 5 und 6” Beschreibung
Zusätzliche Informationen: In der Vertragslaufzeit ist auch die LPH. 9 enthalten.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 040-087457
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-07-24 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Lerzer ING + Plan GmbH
Postanschrift: Rennbahnstraße 1
Postort: Neumarkt in der Oberpfalz
Postleitzahl: 92318
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Neumarkt i. d. OPf.🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Währungscode: EUR 💰
Niedrigstes Angebot: 187060.87
Höchstes Angebot: 198235.98
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYY3HM
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 205-468338 (2018-10-22)