Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz. Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten. Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto. Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-21.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-12-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: VG-0455-2018-2230
Kurze Beschreibung:
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und
Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und
Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2018-12-21 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-22 📅
Datum des Beginns: 2019-05-15 📅
Datum des Endes: 2023-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 247-569936
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und
Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. - 18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme bezieht sich auf den Innenraum des Ostflügels.
Der Klausur Ostflügel ist ein zweigeschossiger Gebäudeteil des Klausurbereichs.
Im Erdgeschoss befindet sich der Kapitelsaal, das Armarium, ein tonnengewölbter Verbindungsgang (Auslass) zum barocken Neuen Krankenhaus (bereits untersucht und kürzlich saniert- heute: Besuchereingang), der Aufgang zum Dormitorium, sowie die Fraternei und das Parlatorium (seit ca. 1475: weinwirtschaftliche Nutzung: Besucherrundgang und Weinproben). Durch die gotischen Umbauten in den Jahren 1245-1270 und um 1350 ist die romanische Bausubstanz in der Erdgeschosszone weitgehend verändert worden.
Im Erdgeschoss befindet sich der Kapitelsaal, das Armarium, ein tonnengewölbter Verbindungsgang (Auslass) zum barocken Neuen Krankenhaus (bereits untersucht und kürzlich saniert- heute: Besuchereingang), der Aufgang zum Dormitorium, sowie die Fraternei und das Parlatorium (seit ca. 1475: weinwirtschaftliche Nutzung: Besucherrundgang und Weinproben). Durch die gotischen Umbauten in den Jahren 1245-1270 und um 1350 ist die romanische Bausubstanz in der Erdgeschosszone weitgehend verändert worden.
Im Obergeschoss befindet sich das Mönchsdormitorium (Fläche ca. 1020 m2) mit einigen Nebenräumen sowie die Treppe zur Basilika. Überwölbt ist es von 2 parallel verlaufenden Kreuzrippengewölben, die in Raummitte auf einer Mittelstütze und an den Außenwänden auf Wandkonsolen aufgelegt sind.
Im Obergeschoss befindet sich das Mönchsdormitorium (Fläche ca. 1020 m2) mit einigen Nebenräumen sowie die Treppe zur Basilika. Überwölbt ist es von 2 parallel verlaufenden Kreuzrippengewölben, die in Raummitte auf einer Mittelstütze und an den Außenwänden auf Wandkonsolen aufgelegt sind.
Der Ostflügel der Klausur ist das einzige Gebäude der Klosteranlage, an dem sich noch das mittelalterliche Dachgesims erhalten hat.
Nutzfläche, insgesamt: ca. 2 100 m
Vorgesehene Nutzung: Die Räume sind Teil des Besucherrundgangs. Zukünftig ist auch an eine erweiterte Nutzung u.a. durch Veranstaltungen, Tagungen, Empfänge, Ausstellungen, Musikaufführungen sowie an eine museale Nutzung gedacht. Das Museumskonzept ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Vorgesehene Nutzung: Die Räume sind Teil des Besucherrundgangs. Zukünftig ist auch an eine erweiterte Nutzung u.a. durch Veranstaltungen, Tagungen, Empfänge, Ausstellungen, Musikaufführungen sowie an eine museale Nutzung gedacht. Das Museumskonzept ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Art der Arbeiten: Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb der Anlage.
Bewerber für die ausgeschriebene Architektenleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere denkmalpflegerische Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Dies kann durch entsprechende Aus- oder Fortbildungen und/oder eine Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten Restauratoren bzw. Handwerkern erfolgen.
Bewerber für die ausgeschriebene Architektenleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere denkmalpflegerische Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Dies kann durch entsprechende Aus- oder Fortbildungen und/oder eine Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten Restauratoren bzw. Handwerkern erfolgen.
Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 3 600 000 EUR brutto.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 546218.49 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.
Mit Abschluss des Vertrags wird die Leistungsphase 1 und 2 beauftragt. Die Leistungsphasen 3 bis 9 sowie die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kloster Eberbach
65346 Eltville
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten drei Kalenderjahren 2015-2017, gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§122 ff. GWB, §§42 ff. VgV), die in Form
Anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Zu 2) Mindestanforderung an den mittleren Jahresumsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude: mind. 200 000 EUR (netto)/ Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist, gem. §46 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist, gem. §46 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation des Büroinhabers, des Projektleiters oder des Unterauftragnehmers durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Architekt /Dipl.-Ing./ Master/Bachelor führen zu dürfen, gem. §44, §46;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation des Büroinhabers, des Projektleiters oder des Unterauftragnehmers durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Architekt /Dipl.-Ing./ Master/Bachelor führen zu dürfen, gem. §44, §46;
3) Nachweis des Büroinhabers, des Projektleiters oder des Unterauftragnehmers über zusätzliche Kenntnisse, Erfahrungen, Fortbildungen im Bereich der Denkmalpflege;
— bei einem Handwerksmeister: über eine zusätzliche Ausbildung als Restaurator im Handwerk in den Gewerken Putz und Stein,
— bei einem Restaurator: über ein nachgewiesenes Studium an einer anerkannten Ausbildungsstätte oder Mitgliedschaft im Verband der Restauratoren,
— bei einem Architekt: Zusatzqualifikation: Architekt/in in der Denkmalpflege oder
Anerkanntes Aufbaustudium Restaurator oder Denkmalpfleger;
4) Darstellung von mind. 2 erbrachten, vergleichbaren Referenzprojekten nach §46 VgV für in den letzten 16 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Projektgegenstand (Sanierung/Restaurierung mit ähnlicher Schwierigkeit),
— Projektgröße,
— Projektzeit,
— Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnr. und E-Mail,
— Name des Projektleiters,
— beauftragte und bisher erbrachte Leistungsphasen.
Als Bauten ähnlicher Schwierigkeit gelten Bauten mind. Honorarzone III.
Darüberhinaus können 3 weitere Referenzen eingereicht werden, um die
Mindestanforderungen und maximalen Eignungskriterien zu erfüllen. Es gehen damit maximal 5 Referenzen in die Wertung ein.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Ausführliche Dokumentation der vorgenannten vergleichbaren Referenzprojekte durch aussagekräftige Unterlagen (z.B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos, Arbeitsberichte, Erläuterungen) auf jeweils bis zu 5 DIN A4 Seiten.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Ausführliche Dokumentation der vorgenannten vergleichbaren Referenzprojekte durch aussagekräftige Unterlagen (z.B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos, Arbeitsberichte, Erläuterungen) auf jeweils bis zu 5 DIN A4 Seiten.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z.B. Projektbroschüren).
Auch bei Bewerbergemeinschaften sind in Summe mind. 2 geforderte Referenzen einzureichen.
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/ nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/ nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Bewertung der Referenzen durch ein fachlich besetztes Auswahlgremium. Bewertet werden die o.g. zwei Mindestreferenzen und die Referenz mit Umsetzung von baulichen Maßnahmen in einem denkmalgeschützten Ensemble/Gesamtanlage.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies -bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre- unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies -bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre- unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
Anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 2 + 3) Mindestanforderung:
Zeugnis/ Urkunde der geforderten Qualifikation.
Zu 4) Mindestanforderungen an die mind. 2 geforderten Referenzen:
Nachweis von erbrachten, vergleichbaren Planungsleistungen (Referenzprojekte), nach §34 HOAI für Sanierung/Restaurierung im einzeldenkmalgeschützen Bestand mit ähnlicher Schwierigkeit, bei der im Zeitraum 2002-2017 mindestens LPH 5 abgeschlossen wurde, mit den beauftragten LPH 2-8, Baukosten (KG 300+400) jeweils > 2,0 Mio Euro (brutto).
Nachweis von erbrachten, vergleichbaren Planungsleistungen (Referenzprojekte), nach §34 HOAI für Sanierung/Restaurierung im einzeldenkmalgeschützen Bestand mit ähnlicher Schwierigkeit, bei der im Zeitraum 2002-2017 mindestens LPH 5 abgeschlossen wurde, mit den beauftragten LPH 2-8, Baukosten (KG 300+400) jeweils > 2,0 Mio Euro (brutto).
Als Bauten ähnlicher Schwierigkeit gelten Bauten mind. Honorarzone III.
Nachweis Einzelkulturdenkmal mit Baujahr 1750 oder früher in Form einer Bescheinigung (z.B. Auszug aus der Denkmalliste, Schreiben vom Denkmalamt).
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfüllt sein müssen:
— ein Projekt mit Nutzung als Kloster, Kirche oder Schloss,
— ein Projekt mit der Umsetzung von baulichen Maßnahmen in einem denkmalgeschützten Ensemble/ einer denkmalgeschützten Gesamtanlage,
— ein Projekt mit Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß §99 GWB.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender WERTUNGSKRITERIEN:
— Angabe der Leistungsphasen (mind. LPH 2-5),
— Angabe der Baukosten (mind. > 2,0 Mio € brutto),
— Angabe der Honorarzone (mind. III),
— Vorlage Referenzschreiben,
— Umsetzung in einem denkmalgeschützten Ensemble/einer denkmalgeschützten Gesamtanlage (mind. 1),
— Merkmal: Nutzung als Kloster/Kirche/Schloss (mind. 1),
— Projekt mit Durchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften (mind. 1).
Zusatzpunkte für Einzelmerkmale:
— Klosteranlage oder Gebäude eines Klosters,
— Entstehungszeit 1500 oder früher,
— Umnutzung als Museum.
Die verschiedenen Zusatzpunkte können in einer oder mehreren Referenz/en nachgewiesen werden. Die Wertung erfolgt nur, wenn die Maßnahme eindeutig beschrieben ist.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Anschlusskriterien
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit: siehe Punkte III 1.1); III 1.2); III 1.3); sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß Wertungsmatrix und gemäß benannten Auswahlkriterien:
1. Referenzprojekte (5 mit jeweils 11 %): 55 %;
2. Bewertung durch ein fachlich besetztes Auswahlgremium: 33 %
3. Nachweise über zusätzliche Kenntnisse im Bereich Denkmalpflege: 12 %
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektivenAuswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (gem. § 75 Abs. 6 VGV).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektivenAuswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (gem. § 75 Abs. 6 VGV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 247-569936 (2018-12-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12.-18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12.-18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR brutto.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 05.2019 – 12.2023
Gesamtwert des Auftrags: 574206.72 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12.-18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter…
… Denkmalschutz.
… Denkmalschutz. Die Maßnahme bezieht sich auf den Innenraum des Ostflügels. Der Klausur Ostflügel ist ein zweigeschossiger Gebäudeteil des Klausurbereichs. Im Erdgeschoss befindet sich der Kapitelsaal, das Armarium, ein tonnengewölbter Verbindungsgang (Auslass) zum barocken Neuen Krankenhaus (bereits untersucht und kürzlich saniert- heute: Besuchereingang), der Aufgang zum Dormitorium, sowie die Fraternei und das Parlatorium (seit ca. 1475: weinwirtschaftliche Nutzung: Besucherrundgang und Weinproben). Durch die gotischen Umbauten in den Jahren 1245-1270 und um 1350 ist die romanische Bausubstanz in der Erdgeschosszone weitgehend verändert worden. Im Obergeschoss befindet sich das Mönchsdormitorium (Fläche ca. 1 020 m
Gebäudebreite: ca. 17 m; Vorgesehene Nutzung: Die Räume sind Teil des Besucherrundgangs. Zukünftig ist auch an eine erweiterte Nutzung u.a. durch Veranstaltungen, Tagungen, Empfänge, Ausstellungen, Musikaufführungen sowie an eine museale Nutzung gedacht. Das Museumskonzept ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Art der Arbeiten: Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb der Anlage. Bewerber für die ausgeschriebene Architektenleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere denkmalpflegerische Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Dies kann durch entsprechende Aus- oder Fortbildungen und/oder eine Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten Restauratoren bzw. Handwerkern erfolgen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 3 600 000 EUR brutto. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Gebäudebreite: ca. 17 m; Vorgesehene Nutzung: Die Räume sind Teil des Besucherrundgangs. Zukünftig ist auch an eine erweiterte Nutzung u.a. durch Veranstaltungen, Tagungen, Empfänge, Ausstellungen, Musikaufführungen sowie an eine museale Nutzung gedacht. Das Museumskonzept ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Art der Arbeiten: Die Maßnahme umfasst die Sanierung der Innenraumschale des Ostflügels. Der genaue Umfang und die Einzelmaßnahmen sind innerhalb der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zu klären und zu erarbeiten. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb der Anlage. Bewerber für die ausgeschriebene Architektenleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere denkmalpflegerische Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen. Dies kann durch entsprechende Aus- oder Fortbildungen und/oder eine Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten Restauratoren bzw. Handwerkern erfolgen. Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 3 600 000 EUR brutto. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Mit Abschluss des Vertrags wird die Leistungsphase 1 und 2 beauftragt. Die Leistungsphasen 3 bis 9 sowie die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Mit Abschluss des Vertrags wird die Leistungsphase 1 und 2 beauftragt. Die Leistungsphasen 3 bis 9 sowie die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präzision der Projektanalyse, Erkennen der Aufgabenstellung, Vorschlag Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): allgemeine Qualifikation des Projektleiters und des Bauleiters anhand persönlicher Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): projektbezogene Personal- und Kommunikationsstruktur
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 7,50
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 2,50
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-06-27 📅
Name: Macholz Kummer – Architektur und Denkmalpflege
Postanschrift: Odenwaldstr. 5
Postort: Dieburg
Postleitzahl: 64807
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6071/5050862📞
E-Mail: kummer@mk-ad.de📧
Land: Darmstadt
🏙️
Name: Diplom Restaurator Matthias Steyer
Postanschrift: Bezirksstr.1
Postort: Eppstein
Postleitzahl: 65817
Land: Main-Taunus-Kreis
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 574206.72 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2019/S 130-319880 (2019-07-05)