Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-12-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Beratung und Konstruktionsberatung
Referenznummer: 4183161
Kurze Beschreibung:
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“.
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“.
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Beratung und Konstruktionsberatung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu
Verwendenden Formblätter (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag, Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben;
2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen;
3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag;
4) Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform,
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;
6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält;
7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
8) „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann;
9) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / F. Zuschlagskriterien);
10) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen;
11) geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 21.3.2019
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDEKD
1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu
Verwendenden Formblätter (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag, Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben;
2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen;
3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag;
4) Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform,
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;
6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält;
7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
8) „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann;
9) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / F. Zuschlagskriterien);
10) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen;
11) geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 21.3.2019
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDEKD
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“.
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Das Orangerieschloss wurde 1851-1864 unter Friedrich Wilhelm IV. in mehreren Bauabschnitten im Stil der italienischen Renaissance (u. a. durch Ludwig Persius, August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse) errichtet.
Teilbereiche der Gebäudehülle wurden in den vergangenen Jahren saniert, dazu zählen die beiden südlichen Pavillons, die westliche Pflanzenhalle, die Südseite der östlichen Pflanzenhalle sowie der Turmbereich des Mittelbaus.
Zum Abschluss der Hüllensanierung des Gesamtensembles und der Sanierung der Pflanzenhallen werden zurzeit die Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI vergeben (s. EU-Bekanntmachung 2018/S 171-388607), der restauratorischen Fachberatung (s. EU-Bekanntmachung 2018/S 187-422789) und der Tragwerksplanung (2018/S 215-492360)
Zum Abschluss der Hüllensanierung des Gesamtensembles und der Sanierung der Pflanzenhallen werden zurzeit die Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI vergeben (s. EU-Bekanntmachung 2018/S 171-388607), der restauratorischen Fachberatung (s. EU-Bekanntmachung 2018/S 187-422789) und der Tragwerksplanung (2018/S 215-492360)
Die Maßnahme umfasst im Detail:
— die sanierungsbedürftigen Fassaden des Mittelbaus und des Säulenhofs, beide nördliche Kopfbauten mit den Verbindungsloggien sowie die Nordseite der östlichen Pflanzenhalle,
— die Dächer des Säulenhofs, der nördlichen und südwestlichen Kopfbauten, der Verbindungsloggien und der östlichen Pflanzenhalle,
— die Innenraumsanierung der beiden Pflanzenhallen u. den Bereich des Nordost-Pavillons als Besucherempfang für Veranstaltungen.
Derzeit geschätzte Bauwerkskosten: Kgr 300 brutto ca. 10,4 Mio.EUR, Kgr 400 brutto ca. 2,4 Mio. EUR.
Die Maßnahme wird planerisch in einem zusammenhängenden Projekt bearbeitet werden, die Realisierung erfolgt in 4 Bauabschnitten.
Schwerpunkt der Maßnahme ist der Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude, verbunden mit einem behutsamen Umgang mit originaler Bausubstanz, die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes, das im Zusammenspiel des Erscheinungsbildes der bereits fertig gestellten Bauabschnitte des Gesamtensembles funktioniert, unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs einzelner Gebäudeabschnitte, insbesondere des Museumsbetriebs, der Pflanzenhallen und der Wohnungen.
Schwerpunkt der Maßnahme ist der Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude, verbunden mit einem behutsamen Umgang mit originaler Bausubstanz, die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes, das im Zusammenspiel des Erscheinungsbildes der bereits fertig gestellten Bauabschnitte des Gesamtensembles funktioniert, unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs einzelner Gebäudeabschnitte, insbesondere des Museumsbetriebs, der Pflanzenhallen und der Wohnungen.
Für die Pflanzenhallen kommen zusätzlich die Fragestellungen des Brandschutzes in Verbindung mit der sommerlichen Veranstaltungsnutzung als Versammlungsstätte hinzu sowie die Modernisierung vorhandener technischer Anlagen wie z. Bsp. Heizung, Sanitärbereiche, Wasserversorgung, Elektro- und Sicherheitstechnik.
Für die Pflanzenhallen kommen zusätzlich die Fragestellungen des Brandschutzes in Verbindung mit der sommerlichen Veranstaltungsnutzung als Versammlungsstätte hinzu sowie die Modernisierung vorhandener technischer Anlagen wie z. Bsp. Heizung, Sanitärbereiche, Wasserversorgung, Elektro- und Sicherheitstechnik.
Dabei ist nicht nur der Sollzustand des Gebäudes wiederherzustellen, sondern auch eine nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswertes zu schaffen.
Die zu vergebenden Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1, umfassend die Anlagengruppen (AGr) 1, 2, 4, 5 und 8 nach HOAI § 53: Grundleistungen LPh 2-9 und Besondere Leistungen; s. Unterlagen Bewerbung C.) beziehen sich auf:
Die zu vergebenden Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1, umfassend die Anlagengruppen (AGr) 1, 2, 4, 5 und 8 nach HOAI § 53: Grundleistungen LPh 2-9 und Besondere Leistungen; s. Unterlagen Bewerbung C.) beziehen sich auf:
Zeitl. Ablauf nach derzeitiger Planung voraussichtlicher: Beauftragung Anfang II. Quartal 2019, Planungsbeginn Anfang II. Quartal 2019 (EW-Bau), Baubeginn voraussichtlich Anfang 2021, Gesamtbauzeit 8 Jahre. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
Zeitl. Ablauf nach derzeitiger Planung voraussichtlicher: Beauftragung Anfang II. Quartal 2019, Planungsbeginn Anfang II. Quartal 2019 (EW-Bau), Baubeginn voraussichtlich Anfang 2021, Gesamtbauzeit 8 Jahre. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
Dauer: 96 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
Beschreibung der Optionen:
Der Aufraggeber behält sich vor, die Leistungen stufenweise zu vergeben – für die Leistungsstufe 2 bis 5 getrennt nach Bauabschnitten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Orangerieschloss im Park Sanssouci 14469 Potsdam
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften), zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in für den Leistungsbereich gem. §§ 53-56 HOAI 2013 gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag) vorliegt.
Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften), zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in für den Leistungsbereich gem. §§ 53-56 HOAI 2013 gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag) vorliegt.
Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur der Technische Gebäudeausrüstung / Gebäudetechnik verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur der Technische Gebäudeausrüstung / Gebäudetechnik verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag). Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag). Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Leistungsbild Leistungen der Technischen Ausrüstung (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag).
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
c) Erklärung des Bewerbers zur Art und Größe von Referenzprojekten für die Leistungen der Leistungen der Technischen Ausrüstung erbracht worden sind (s. Unterlagen Bewerbung / B. Referenzdarstellung).
Mindeststandards: Keine
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Unterlagen Bewerbung / B. Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Aufgabe vergleichbare Referenzprojekte für Leistungen der Technischen Ausrüstung (Leistungszeitraum ab 2008) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe / Eignungskriterien bewertet werden (s. Unterlagen Bewerbung / A. Eignungskriterien).
1) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Unterlagen Bewerbung / B. Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Aufgabe vergleichbare Referenzprojekte für Leistungen der Technischen Ausrüstung (Leistungszeitraum ab 2008) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe / Eignungskriterien bewertet werden (s. Unterlagen Bewerbung / A. Eignungskriterien).
Es werden nur Referenzprojekte gewertet, für die Leistungen der Technischen Ausrüstung erbracht wurden.
Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und / oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer – sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Referenzdarstellung“ abgefragten Angaben zu machen. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in o. g. Formblättern abgefragten Angaben vollständig vorliegen;
2) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung im Leistungszeitraum 2008 oder später liegt.
2) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung im Leistungszeitraum 2008 oder später liegt.
Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblatt „Referenzdarstellung“ in ihren Merkmalen zu erläutern und ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein;
Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblatt „Referenzdarstellung“ in ihren Merkmalen zu erläutern und ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein;
3) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers im Leistungsbereich Technische Ausrüstung (s. Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Technische Ausrüstung tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2015, 2016 und 2017. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen;
3) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers im Leistungsbereich Technische Ausrüstung (s. Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Technische Ausrüstung tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2015, 2016 und 2017. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen;
4) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Unterlagen Bewerbung / B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen);
4) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Unterlagen Bewerbung / B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen);
5.) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (s. Unterlagen Bewerbung / B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
5.) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (s. Unterlagen Bewerbung / B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen;
Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Zu 2.:
Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die o. g genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):
Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die o. g genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):
a) Projektbearbeitung / bearbeitete Leistungsphasen aller (max. 3) Projekte im Leistungszeitraum ab 2008 oder später). In die Liste der Referenzprojekte sind nur die Leistungsphasen einzutragen, die ab 2008 erbracht wurden;
b) Alle Referenzprojekte müssen ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr 300 und 400 EUR) von – 2 Mio. EUR netto ausweisen und es müssen Leistungen der Technischen Ausrüstung nach §§ 53, 55 HOAI 2013 erbracht worden sein;
c) Mind. 1 Referenzprojekt (im Leistungszeitraum ab 2008) muss der Kategorie Bauen im Bestand i. S. § 2 HOAI 2013 zuzuordnen sein;
d) Mind. 1 Referenzprojekt muss als Baudenkmal (gem. Denkmalschutzgesetz) eingetragen sein.
e) Mind. 1 Referenzprojekt muss (im Leistungszeitraum ab 2008 oder später fertig gestellt sein (Fertigstellung Lph 8 nach § 34 HOAI; Übergabe an den Nutzer/Bauherrn).
f) Durch die Summe der eingereichten Referenzprojekte müssen die LPh 2 bis 8 i.S. §55 HOAI 2013 in den Anlagengruppen 1+2, 4+5 und 8 i. S. §53 HOAI 2013 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in den max. 3 darzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Zu 3:
a) Mind. 1 Ingenieur (Diplom, Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis) der Technischen Ausrüstung / Gebäudetechnik mit dem Schwerpunkt Heizungs- und Klimatechnik, Gas-, Wasser- und Sanitärtechnik mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung und
b) Mind. 1 Ingenieur (Diplom, Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis) der Technischen Ausrüstung / Gebäudetechnik mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik mind. 2 Jahren Berufserfahrung bei entsprechender Qualifikation können beide Fachbereiche (a. und b.) durch 1 Ingenieur vertreten werden
b) Mind. 1 Ingenieur (Diplom, Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis) der Technischen Ausrüstung / Gebäudetechnik mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik mind. 2 Jahren Berufserfahrung bei entsprechender Qualifikation können beide Fachbereiche (a. und b.) durch 1 Ingenieur vertreten werden
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: S. III.1.1) dieser Bekanntmachung.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
a) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit gem. Erfordernis sicherzustellen;
b) BHO/ VV-BHO, RBBau, BbGBauO, RZBau, VHB, BGB;
c) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind ein zusammenfassendes Honorarangebot (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / E. Formblatt Honorarangebot) sowie die Formblätter 5.5 EU, 5.6 EU) vorzulegen;
e) Vertrag inkl. Anlagen (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / G. Vertragsunterlagen);
f) Festlegungen AG: Folgende Stundensätze können nicht überschritten werden (Zeithonorare): Auftragnehmer/ Mitarbeiter/ sonstige Mitarbeiter: max. 63/53/42 EUR/Stunde; Festlegung bzgl. Nebenkostensatz: max. 5 %;
g) HOAI 2013. Festlegungen AG: Honorarzone gem. §56: Anlgr. 1 und 2 II Mindestsatz; Anlg. 4 und 5 II Mittelsatz, Anlgr. 8 III Mindestsatz; mitzuverarbeitende Bausubstanz nach § 4 (3): 0,00 EUR; Umbauzuschlag gem. § 56 (5): 1. bis 4. BA: 16,4 %.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Unterlagen Bewerbung / A. Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung abgebildet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Unterlagen Bewerbung / A. Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung abgebildet.
2) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung;
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung;
3) Die max. Punktzahl beträgt 500 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit max. 50 Punkte, Technische und berufliche Leistungsfähigkeit max. 450 Punkte;
4) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV). (1). Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
4) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV). (1). Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-02-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-08-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektumsetzung / Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an fachtechnische Aufgabenstellungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10
1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu
Verwendenden Formblätter (s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag, Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben;
2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen;
2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen;
3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag;
3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag;
4) Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform,
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;
5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;
6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält;
7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
8) „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann;
8) „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann;
9) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / F. Zuschlagskriterien);
10) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen;
11) geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 21.3.2019
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDEKD
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
E-Mail: vergabestelle@spsg.de📧
Fax: +49 3319697-373 📠
Internetadresse: www.spsg.de🌏
Quelle: OJS 2018/S 237-541629 (2018-12-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin".
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Das Orangerieschloss (1851-1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2 repräsentative Appartements. In den OG befanden sich Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten bilden.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin".
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
Gesamtwert des Auftrags: 186076.41 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-04-30 📅
Name: IPRO Consult GmbH
Postanschrift: Schnorrstraße 70
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01069
Land: Deutschland 🇩🇪 Dresden, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 186076.41 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,