Planung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Tunnelkompostierungsanlage mit vorgeschalteter Batch-Fermentation

Göttinger Entsorgungsbetriebe

Werkplanung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Tunnelrotteanlage mit vorgeschalteter Trockenvergärung nach dem sog. Batch-Verfahren für eine Menge von 20 800 Mg/a bei Auslegung auf 120 % der im Mittel pro Woche angelieferten Abfallmenge.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-11-21 Auftragsbekanntmachung
2019-01-14 Ergänzende Angaben
2019-02-04 Ergänzende Angaben
2019-05-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-11-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Kompostierungsanlagen
Referenznummer: 242_2018
Kurze Beschreibung:
Werkplanung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Tunnelrotteanlage mit vorgeschalteter Trockenvergärung nach dem sog. Batch-Verfahren für eine Menge von 20 800 Mg/a bei Auslegung auf 120 % der im Mittel pro Woche angelieferten Abfallmenge.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Kompostierungsanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Faulungsanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Göttinger Entsorgungsbetriebe
Postanschrift: Rudolf-Wissell-Str. 5
Postleitzahl: 37079
Postort: Göttingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.geb-goettingen.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de 📧
Telefon: +49 551400-2310 📞
Fax: +49 551400-3201 📠
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/77564 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe.rib.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-21 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 227-518581
ABl. S-Ausgabe: 227
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.7) Die Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung beträgt 5 % der Auftragssumme. Die Sicherheitsleistung für die Mängelansprüche beträgt 5 % der Abrechnungssumme.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Nach einem Brandereignis im August 2016, bei dem wesentliche Anlagenteile zerstört wurden, soll am Standort des Bioenergiezentrums Königsbühl der Göttinger Entsorgungsbetriebe der Wiederaufbau als Tunnelkompostierung mit vorgeschalteter Teilstromvergärung erfolgen. Leistungsgegenstand ist die Werkplanung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Tunnelrotteanlage mit vorgeschalteter Trockenvergärung nach dem sog. Batch-Verfahren für eine Menge von 20 800 Mg/a bei Auslegung auf 120 % der im Mittel pro Woche angelieferten Abfallmenge. Eine Nassvergärung und eine kontinuierliche Trockenvergärung ist nicht Gegenstand der Ausschreibung und wird somit vom abgefragten Lieferumfang ausgeschlossen. Bei Leistungsbeginn am 17.5.2019 soll des Ende des Probebetriebes bis zum 30.11.2020 erfolgen.
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Dauer: 564 Tage
Zusätzliche Informationen:
Zu II.2.7)
Die Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung beträgt 5 % der Auftragssumme.
Die Sicherheitsleistung für die Mängelansprüche beträgt 5 % der Abrechnungssumme.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Göttinger Entsorgungsbetriebe
Entsorgungszentrum Königsbühl
Königsbühl 98
37079 Göttingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate),
— Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen zum Nichtbestehen von Ausschlussgründen vorzulegen:
— Eigenerklärung des Bieters zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB sowie nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG) sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwArbG),
— Eigenerklärung des Bieters zu fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB,
— Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat,
— Eigenerklärung, dass der Bieter in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen hat.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zum Nichtbestehen von Ausschlussgründen vorzulegen:
— Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt,was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist),
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind – nicht älter als 6 Monate),
— aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Soweit der Eignungsnachweis über eine Präqualifizierung erfolgen soll:
Angabe der Zertifikatsnummer des Bieters und Benennung des Präqualifizierungsverzeichnisses
Allgemein gilt für die Vorlage von geforderten Unterlagen:
— für die Nachforderung von Unterlagen gilt § 16a EU VOB/A,
— die Bieter haben anzugeben, für welche Leistungsteile der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die verbindliche, schriftliche Erklärung von ggf. vorgesehenen Unterauftragnehmern einzuholen, dass diese für den Fall des Zuschlags die vorgesehene Leistung erbringen werden, sowie die Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB sowie für Unterauftragnehmer die gleichen Nachweise und Erklärungen wie für den Hauptauftragnehmer zu fordern,
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— für die im Präqualifizierungsverzeichnis enthaltenen und geprüften Nachweise wird nach Angabe der Zertifikatsnummer auch die Eintragung des Bieters in die PQ akzeptiert. Für Referenzen gelten jedoch die in den Vergabeunterlagen genannten Mindeststandards,
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— Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen,
— bei Bietergemeinschaften sind der aktuelle Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) sowie die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB (hier unter III.1.1)) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen und über die Bilanzsumme, jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Bankerklärung zu Liquidität und Kreditrahmen (nicht älter als 6 Monate).
— Nachweis des Versicherungsschutzes:
Der Bieter hat nachfolgende, bei Vorlage gültige Versicherungen mit den genannten Deckungssummen je Schadensfall durch Vorlage von Erklärungen des Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Alle Versicherungen müssen auch ein Auswahlverschulden bei der Einschaltung von Unterauftragnehmern decken.
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Betriebshaftpflichtversicherung (Personen- und Sachschäden: 5 000 000 EUR (pauschal), Vermögensschäden: 1 000 000 EUR, Jahreshöchstleistung: jeweils 2-fach)
Die Vergabestelle akzeptiert auch eine Versicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Betriebshaftpflichtversicherung ist bis zum Ablauf der letzten Gewährleistungsfrist aufrecht zu erhalten.
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Umwelthaftpflichtversicherung (Deckungssumme: 5 000 000 EUR, Sublimit: 1 000 000 EUR für Normalbetriebsschäden, Jahreshöchstleistung: jeweils 3-fach)
Der Deckungsumfang der Umwelthaftpflichtversicherung muss der deutschen Allgemeinen Haftpflichtbedingung (AHB) entsprechen. Das Risiko des übergreifenden Schadensfeuers (Brand- und Explosionsschäden) ist mit der für die Umwelthaftpflichtversicherung genannten Deckungssumme zu versichern. Der Geltungsbereich der Umwelthaftpflichtversicherung muss sich auf das Anlagengrundstück einschließlich Umgebung beziehen. Die Umwelthaftpflichtversicherung ist bis 3 Jahre nach Abnahme aufrecht zu erhalten.
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Ferner ist das Vorliegen nachfolgend genannter, gültiger Versicherungen durch Vorlage von Erklärungen des Versicherungsunternehmens nachzuweisen:
— Transportversicherung,
— Montageversicherung (unter Einschluss von Bauteilen),
— Versicherung über sogenannte Bearbeitungs-/ Tätigkeitsschäden.
Für den Fall, dass die geforderten Versicherungen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht bestehen, ist durch den Bieter die schriftliche Erklärung abzugeben, im Fall der Zuschlagserteilung die genannten Versicherungen abzuschließen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Benennung von im Zeitraum von 2013 bis 2018 erbrachten vergleichbaren Leistungen auf dem Gebiet der Planung und Errichtung einer Tunnelrotte mit vorgeschalteter Batch-Fermentation unter Angabe der Auftagssumme in Euro (netto), der Art der ausgeführten Leistung, des Ausführungszeitraumes, Kurzbeschreibung der Leistung, genehmigte Kapazität, Datum der Warminbetriebnahme und des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Telefonnummer). Auf Verlangen ist eine Bestätigung des Auftraggebers über die angegebene Referenz nachzureichen.
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Erklärung über die Zahl der Beschäftigten
(Jahresdurchschnitt der letzten 3 Jahre)
Mindeststandards:
Die Vergabestelle akzeptiert nur Bieter, die mindestens über eine Referenz für eine Tunnelrotte mit vorgeschalteter Batch-Fermentation zur Aufbereitung von getrennt erfassten Bioabfällen aus Haushalten, mit einer Kapazität von mindestens 10 000 Mg/a Bioabfälle, mit einem Anlagenstandort in der Europäischen Union verfügen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Unterbeauftragungen sind zugelassen.
Die Regelungen zur Tariftreue (Ziff. 1.2 des Dokuments 231 „Vereinbarung Tariftreue NTVergG“) werden Vertragsbestandteil und gelten entsprechend für sämtliche Unterbeauftragungen.
Bei Auftragserteilung besteht die Verpflichtung, den in seinem Unternehmen mit der Ausführung des Auftragsgegenstands beschäftigten Personen ein Entgelt von voraussichtlich mindestens 9,19 EUR brutto pro Stunde nach Maßgabe des MiLoG zu zahlen.
Wurden Unteraufträge erteilt, ist den eingesetzten Unterauftragnehmern vor Auftragserteilung die Erklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG abzuverlangen und dem AG vorzulegen.
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
— 5 % der Brutto-Auftragssumme als Sicherheit für die Vertragserfüllung,
— 5 % der Brutto-Abrechnungssumme als Sicherheit für Mängelansprüche, ablösbar gegen Vorlage einer Bankbürgschaft.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-05-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-01-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Göttingen
Zentrale Vergabestelle -Zimmer 102
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
Zusätzliche Informationen: Die Angebotseröffnung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technischer Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium (Name): Wertungssumme
Kostenkriterium (Gewichtung): 80

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE-115 303 707
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle – Zimmer 102
Adresse des Käuferprofils: https://www.vergabe.rib.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/77564 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden allen Interessenten bis zum 30.1.2019 (Bewerbungsende) elektronisch unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/77564 als Lesefassung und zum elektronischen Abruf zur Verfügung gestellt.
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Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens erfolgt grundsätzlich über die eVergabe-Plattform www.vergabe.rib.de.
Es ist erforderlich, dass Bieter sich für den Abruf der Vergabeunterlagen und für die elektronische Angebotsabgabe auf der vorgenannten eVergabe-Plattform registriert haben (https://www.meinauftrag.rib.de/public/registerCompany).
Für die Abgabe eines Angebotes in diesem Vergabeverfahren ist der Bieterclient ava-sign der Vergabeplattform nicht erforderlich.
Unter http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot-abgeben-ohne-ava-sign.html sind u. a. Schulungsvideos für die elektronische Angebotsabgabe abrufbar.
1) Unternehmen haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, so haben sie unverzüglich und vor Abgabe eines Angebots darauf hinzuweisen.
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Unternehmen werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Unternehmen haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen.
Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, ist das rügende Unternehmen insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
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Da die Vergabeunterlagen dem Bewerberkreis ohne Registrierung zur Verfügung stehen, sind diese selbst in der Verantwortung, eventuelle Nachträge und Mitteilungen zu beziehen; derartige Informationen können nur registrierten oder legitimierten Bewerbern automatisch zugesandt werden.
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Alle nicht registrierte Bewerber müssen regelmäßig die auf der Vergabeplattform einsehbaren Vergabeunterlagen einschl. Fragen-/Antwortenkatalog und Bieterinformationen auf etwaige Änderungen prüfen (vgl. VK Südbayern, Beschluss vom 17.10.2016 – Z3-3-3194-1-36-09/16);
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2) Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Bei Verzicht auf Angebotsabgabe sind alle Vergabeunterlagen zu vernichten;
3) Aufwendungen des Bieters im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für die Angebotserstellung, werden nicht vergütet. Mit der Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter mit dieser Regelung einverstanden;
4) Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis zum 25.1.2019 – 10.00 Uhr per E-Mail (vergabestelle@goettingen.de) oder vorzugsweise über die Bieterkommunikation der Online-Plattform gestellt werden.
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Später eingehende Fragen werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt das anfragende Unternehmen;
5) Das Angebot ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in elektronischer Form einzureichen. Eine Angebotsabgabe in Papierform, Fax oder E-Mail ist nicht zulässig;
6) Nebenangebote sind nicht zugelassen;
7) Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§ 165 Abs. 2 GWB).
Jeder Beteiligte hat bei Angebotsabgabe auf den Geheimschutz hinzuweisen und dies im Angebot entsprechend kenntlich zu machen. Erfolgt keine Kenntlichmachung, kann die Vergabekammer von der Zustimmung auf Einsicht ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerum für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151331 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage.
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Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 227-518581 (2018-11-21)
Ergänzende Angaben (2019-01-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-14 📅
Einreichungsfrist: 2019-02-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 012-023166
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 227-518581
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Zu VI.3) Zusätzliche Angaben: Die Vergabeunterlagen werden allen Interessenten bis zum 7.2.2019 (Bewerbungsende) elektronisch unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/77564 als Lesefassung und zum elektronischen Abruf zur Verfügung gestellt. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis zum 8.2.2019 – 10.00 Uhr per E-Mail (vergabestelle@goettingen.de) oder vorzugsweise über die Bieterkommunikation der Online-Plattform gestellt werden. Später eingehende Fragen werden grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt.
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Quelle: OJS 2019/S 012-023166 (2019-01-14)
Ergänzende Angaben (2019-02-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Werkplanung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Tunnelrotteanlage mit vorgeschalteter Trockenvergärung nach dem sog. Batch-Verfahren für eine Menge von 20.800 Mg/a bei Auslegung auf 120 % der im Mittel pro Woche angelieferten Abfallmenge.

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 028-061586
ABl. S-Ausgabe: 28
Zusätzliche Informationen
Wichtige Ergänzung zu Ziff. II.2.14) Zusätzliche Angaben Die Auftraggeberin bewirbt sich zwischenzeitlich um Fördermittel gemäß der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalem Umfeld“. Ein Vertragsschluss erfolgt erst nach Bewilligung der beantragten Zuwendung. Nach derzeitigem Stand ist gleichwohl von einem Leistungsbeginn ab dem 17.5.2019 auszugehen. Die in der Ursprungsbekanntmachung unter Ziff. IV.2.6) ausgewiesene Bindefrist des Angebots bleibt daher unberührt.
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Quelle: OJS 2019/S 028-061586 (2019-02-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 11 974 745 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 096-231264
ABl. S-Ausgabe: 96

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technischer Wert (Ausführung/Funktionalität – Gesamtkonzept/Betriebsführung – Garantiewerte – Bauteil,Außenanlagen)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-05-10 📅
Name: Waste Treatment Technologies B.V. (HQ)
Postanschrift: Münsterstraat 14
Postort: Oldenzaal
Postleitzahl: 7575 ED
Land: Malta 🇲🇹
Telefon: +31 546581-230 📞
E-Mail: info@wtt.nl 📧
Land: Overijssel 🏙️
Internetadresse: https://wtt.nl 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 11 974 745 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2019/S 096-231264 (2019-05-15)