Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planung Erweiterung der Vergärungsanlage Leonberg um eine weitere Vergärungsstufe
2018_Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Europaweite Vergabe der Planung der Erweiterung der Vergärungsanlage am Standort Leonberg um eine weitere Vergärungsstufe.”
Die Landkreise Esslingen und Böblingen arbeiten im Bereich der Bioabfallbehandlung seit vielen Jahren eng zusammen. Mit der Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH, deren Gesellschafter der Landkreis Esslingen (bislang zu 80 %) und der Landkreis Böblingen (bislang zu 20 %) sind, gibt es bereits eine gemeinsame Behandlungsanlage, in der Bioabfälle sowie Gärprodukte aus beiden Landkreisen verarbeitet werden. Die Kapazität der Anlage beträgt 60 000 Mg/a. Der Landkreis Böblingen betreibt seit Anfang 2005 in Leonberg eine Vergärungsstufe als Vorschaltanlage mit einer Gesamtkapazität von bis zu 35.000 Mg/a. Es handelt sich um eine thermophile Feststoff-Vergärungsanlage nach dem DRANCO-Verfahren, d. h. mit stehendem Fermenter des Herstellers Organic Waste Systems (OWS). Die festen Gärrückstände aus dieser Vergärungsstufe in Leonberg werden wiederum dem Kompostwerk Kirchheim zur Nachrotte zugeführt. Neben dem Fehlen einer aeroben Behandlungsstufe am Standort in Leonberg besteht eine weitere Besonderheit darin, dass keine stofflich nutzbaren flüssigen Gärrückstande anfallen. Das in der Vergärungsstufe erzeugte Biogas wird derzeit in drei Blockheizkraftwerken verstromt. Die Bioabfälle aus dem Landkreis Esslingen werden bislang ohne Kaskadennutzung direkt im Kompostwerk Kirchheim ausschließlich aerob behandelt. Mit dem Projekt „Biogas PLUS" soll die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Landkreise intensiviert und alle Anlagen zur Bioabfallbehandlung in der gemeinsamen Gesellschaft Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH gebündelt werden, an der künftig beide Landkreise zu gleichen Teilen beteiligt sein sollen. Mit der Integration einer weiteren Vergärungsstufe mit einer Kapazität von rund 20 000 Mg/a am bestehenden Standort in Leonberg wird es ermöglicht, die Bioabfälle aus den beiden Landkreisen Böblingen und Esslingen im Rahmen einer Kaskadenlösung auch energetisch zu nutzen.
Mit der vergabegegenständlichen Planungsleistung werden sämtliche erforderlichen Ingenieurleistungen (Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) zur Realisierung einer weiteren Vergärungsstufe mit einer Kapazität von rund 20 000 Mg/a am bestehenden Standort der Vergärungsstufe in Leonberg nach der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieursleistungen (HOAI, Leistungsphasen 1 bis 8 sowie die örtliche Bauüberwachung) vergeben.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzepte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 Prozent
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kompetenz des vorgesehenen Projektteams
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bieterpräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 Prozent
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 Prozent
Dauer
Datum des Beginns: 2019-02-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden;
Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen;
Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei bis fünf grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Die Referenzen werden hierbei insbesondere im Hinblick auf den Leistungsumfang sowie die Aktualität betrachtet.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1) Vorbemerkung
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1) Vorbemerkung
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen. Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend;
2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
— Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister,
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
— Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Eigenerklärung über Umsatzangaben, Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung für die Jahre 2015, 2016, 2017,
— Nachweis einer abgeschlossenen...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Eigenerklärung über Umsatzangaben, Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung für die Jahre 2015, 2016, 2017,
— Nachweis einer abgeschlossenen Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,5 Mio. EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden jeweils pro Einzelfall bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle abzuschließen,
— Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte für die Jahre 2015, 2016, 2017 ersichtlich ist,
— Eigenerklärung zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Verfügbarkeit der erforderlichen personellen Ressourcen).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7 von Anlagen zur Behandlung von...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7 von Anlagen zur Behandlung von Bioabfällen aus der kommunalen Sammlung mittels thermophiler Feststoffvergärung in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.7.2013).
Es gelten folgende Mindestanforderungen (Mindestreferenz):
Nachweis von mindestens einer Referenz für die Fachplanungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7 von Anlagen zur Behandlung von Bioabfällen aus der kommunalen Sammlung mittels thermophiler Feststoffvergärung mit Herstellkosten (gemäß Kostenberechnung) in den Kostengruppen 400 gemäß DIN 276 von mindestens 6,0 Mio. EUR brutto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI erbracht worden sein (Beginn LPH 2 nicht vor dem 1.7.2013). Zudem muss eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Anlage erteilt worden sein.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem Angebot, die Forderungen des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) einzuhalten.
Für...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem Angebot, die Forderungen des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) einzuhalten.
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft;
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt;
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-01-02
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen...”
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJYGYL
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2018/S 243-555535 (2018-12-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-02-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Landkreise Esslingen und Böblingen arbeiten im Bereich der Bioabfallbehandlung seit vielen Jahren eng zusammen. Mit der Kompostwerk Kirchheim u. T....”
Beschreibung der Beschaffung
Die Landkreise Esslingen und Böblingen arbeiten im Bereich der Bioabfallbehandlung seit vielen Jahren eng zusammen. Mit der Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH, deren Gesellschafter der Landkreis Esslingen (bislang zu 80 %) und der Landkreis Böblingen (bislang zu 20 %) sind, gibt es bereits eine gemeinsame Behandlungsanlage, in der Bioabfälle sowie Gärprodukte aus beiden Landkreisen verarbeitet werden. Die Kapazität der Anlage beträgt 60 000 Mg/a. Der Landkreis Böblingen betreibt seit Anfang 2005 in Leonberg eine Vergärungsstufe als Vorschaltanlage mit einer Gesamtkapazität von bis zu 35 000 Mg/a. Es handelt sich um eine thermophile Feststoff-Vergärungsanlage nach dem DRANCO-Verfahren, d. h. mit stehendem Fermenter des Herstellers Organic Waste Systems (OWS). Die festen Gärrückstände aus dieser Vergärungsstufe in Leonberg werden wiederum dem Kompostwerk Kirchheim zur Nachrotte zugeführt. Neben dem Fehlen einer aeroben Behandlungsstufe am Standort in Leonberg besteht eine weitere Besonderheit darin, dass keine stofflich nutzbaren flüssigen Gärrückstande anfallen. Das in der Vergärungsstufe erzeugte Biogas wird derzeit in 3 Blockheizkraftwerken verstromt. Die Bioabfälle aus dem Landkreis Esslingen werden bislang ohne Kaskadennutzung direkt im Kompostwerk Kirchheim ausschließlich aerob behandelt. Mit dem Projekt „BiogasPLUS“ soll die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Landkreise intensiviert und alle Anlagen zur Bioabfallbehandlung in der gemeinsamen Gesellschaft Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH gebündelt werden, an der künftig beide Landkreise zu gleichen Teilen beteiligt sein sollen. Mit der Integration einer weiteren Vergärungsstufe mit einer Kapazität von rund 20 000 Mg/a am bestehenden Standort in Leonberg wird es ermöglicht, die Bioabfälle aus den beiden Landkreisen Böblingen und Esslingen im Rahmen einer Kaskadenlösung auch energetisch zu nutzen.
Mit der vergabegegenständlichen Planungsleistung werden sämtliche erforderlichen Ingenieurleistungen (Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 7) zur Realisierung einer weiteren Vergärungsstufe mit einer Kapazität von rund 20 000 Mg/a am bestehenden Standort der Vergärungsstufe in Leonberg nach der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieursleistungen (HOAI, Leistungsphasen 1 bis 8 sowie die örtliche Bauüberwachung) vergeben.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 243-555535
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel:
“Planung der Erweiterung der Vergärungsanlage am Standort Leonberg um eine weitere Vergärungsstufe”
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-02-12 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: AWIPLAN-PPD GmbH
Postort: Filderstadt
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Esslingen🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
“Hinweis zu den Angaben in Ziffer II.1.7) Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) sowie Ziffer V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.):
Die...”
Hinweis zu den Angaben in Ziffer II.1.7) Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) sowie Ziffer V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.):
Die Angaben in den Ziffern II.1.7) sowie V.2.4) entsprechen nicht den tatsächlichen Gesamtwert der Beschaffung oder den Wert des Auftrages und wurden in Hinblick auf die Wahrung des Geheimwettbewerbs mit „1.00 EUR“ dargestellt.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJY8RP
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Quelle: OJS 2019/S 045-103709 (2019-02-28)