Planung Gefahrenabwehrmaßnahmen HE 1, 15 und 16

GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH

Ingenieurleistungen zur Planung von Detailerkundung und Sanierung sowie Bauüberwachung von Gefahrenabwehrmaßnahmen an einem ehem. industr. genutzten Standort in Berlin Treptow-Köpenick.
Hauptkontaminanten sind COP (HCH, DDT), BTEX. LCKW und Arsen. Der Eintrag erfolgte in Boden, Bodenluft und Grundwasser. Auf der HE-Fläche 1 wurden folgende Gefahrenabwehrmaßnahmen durchgeführt:
1) Bausubstanz- und Untergrunderkundung;
2) Rückbau der aufstehenden Gebäudesubstanz;
3) Tiefenenttrümmerung bis 1,6 m unter ehem. GOK.
Vergeben werden Planungsleistungen entspr. dem Leistungsbild der HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke § 41 und § 43 i.V. mit Anlage 12.
Der Auftrag umfaßt ausgesuchte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 7 sowie Besondere Leistungen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die ausgesuchten Grundleistungen der LP 1 und 2 inkl. Besonderer Leistungen.
Die folgenden Leistungsphasen 3 bis 7 sowie weitere Besondere Leistungen werden stufenweise vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-02 Auftragsbekanntmachung
2019-06-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 10025-VgV-2-2018
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung von Detailerkundung und Sanierung sowie Bauüberwachung von Gefahrenabwehrmaßnahmen an einem ehem. industr. genutzten Standort in Berlin Treptow-Köpenick. Hauptkontaminanten sind COP (HCH, DDT), BTEX. LCKW und Arsen. Der Eintrag erfolgte in Boden, Bodenluft und Grundwasser. Auf der HE-Fläche 1 wurden folgende Gefahrenabwehrmaßnahmen durchgeführt: 1) Bausubstanz- und Untergrunderkundung; 2) Rückbau der aufstehenden Gebäudesubstanz; 3) Tiefenenttrümmerung bis 1,6 m unter ehem. GOK. Vergeben werden Planungsleistungen entspr. dem Leistungsbild der HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke § 41 und § 43 i.V. mit Anlage 12. Der Auftrag umfaßt ausgesuchte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 7 sowie Besondere Leistungen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die ausgesuchten Grundleistungen der LP 1 und 2 inkl. Besonderer Leistungen. Die folgenden Leistungsphasen 3 bis 7 sowie weitere Besondere Leistungen werden stufenweise vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
Postanschrift: Schöneberger Ufer 89 – 91
Postleitzahl: 10785
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.gesa-info.de 🌏
E-Mail: a.kucht@gesa-info.de 📧
Telefon: +49 3024513-192 📞
Fax: +49 3024513-652 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YYQYNFQ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 192-434126
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Auf der Vergabeplattform befinden sich folgende Unterlagen: — zwingend durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auszufüllender Bewerberbogen, — Aufforderung zur Abgabe von Teilnahmeanträgen, Vertragsunterlagen (Aufgabenbeschreibung und Vertragsbedingungen).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung von Detailerkundung und Sanierung sowie Bauüberwachung von Gefahrenabwehrmaßnahmen an einem ehem. industr. genutzten Standort in Berlin Treptow-Köpenick.
Hauptkontaminanten sind COP (HCH, DDT), BTEX. LCKW und Arsen. Der Eintrag erfolgte in Boden, Bodenluft und Grundwasser. Auf der HE-Fläche 1 wurden folgende Gefahrenabwehrmaßnahmen durchgeführt:
1) Bausubstanz- und Untergrunderkundung;
2) Rückbau der aufstehenden Gebäudesubstanz;
3) Tiefenenttrümmerung bis 1,6 m unter ehem. GOK.
Vergeben werden Planungsleistungen entspr. dem Leistungsbild der HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke § 41 und § 43 i.V. mit Anlage 12.
Der Auftrag umfaßt ausgesuchte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 7 sowie Besondere Leistungen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die ausgesuchten Grundleistungen der LP 1 und 2 inkl. Besonderer Leistungen.
Die folgenden Leistungsphasen 3 bis 7 sowie weitere Besondere Leistungen werden stufenweise vergeben.
Geschätzter Gesamtwert: 260 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung: s. II.1.4 und Leistungsbeschreibung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 260 000 EUR 💰
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Sofern die Gefahrenabwehrmaßnahmen nicth innerhalb von 36 Monaten zum Abschluss gebracht werden können, besteht die Option der Vertragsverlängerung.
Zusätzliche Informationen:
Auf der Vergabeplattform befinden sich folgende Unterlagen:
— zwingend durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auszufüllender Bewerberbogen,
— Aufforderung zur Abgabe von Teilnahmeanträgen, Vertragsunterlagen (Aufgabenbeschreibung und Vertragsbedingungen).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH Glienicker Weg / Adlergestell 12489 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft;
2) Nachweis der Eintragung in einem Berufsregister;
3) Nachweis der Eintragung im Handelsregister;
4) Auszug aus dem Gewerbezentralregister;
5) Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
6) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
7) Eigenerklärung, dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt;
8) Nachweis über die Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung;
9) Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben;
10) Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
11) Umsatz für vergleichbare Leistungen im Mittel über die Jahre 2015-2017;
12) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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Mindeststandards:
Zu 11: Umsatz für vergleichbare Leistungen im Mittel über die Jahre 2015-2017: > 200 000 EUR netto pro Jahr;
Zu 12: Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
13) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers, Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2015-2017), aufgeteilt nach Ingenieuren/ Geologen o. glw. mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, sowie nach sonstigen Mitarbeitern;
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14) Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern, hier Projektleiter:
Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüssen, Studiennachweis durch Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; Lebenslauf und Qualifikationen, Berufserfahrung, eine Liste von Referenzen mit Vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren, je Mitarbeiter mind. 2 Referenzen. Die durch die Projektmitarbeiter vorgelegten Referenzen müssen folgende Angaben enthalten:
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a) Name des Projektes;
b) Umfang des Projektes (Baukosten);
c)Bearbeitungszeitraum;
d) Leistungsphasen nach HOAI;
e) Aufgabe des Büros im Projekt;
f) Aufgabe des Mitarbeiters innerhalb des Projektes;.
15) wie 14, jedoch stellv. Projektleiter;
16) wie 14, jedoch Projektmitarbeiter;
17) Vorstellung von Referenzprojekten.
Die Referenzprojekte werden nur bewertet, wenn nachfolgende Anforderungen/Bedingungen a) bis c) erfüllt sind:
a) die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein d. h. die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein;
b) die Leistungen an den Referenzprojekten dürfen maximal 5 Jahre zurückliegen (d. h. VOB-Abnahme des Referenzprojektes bis spätestens 5 Jahre vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung). Laufende Projekte müssen mindestens seit 1 Jahr in Bearbeitung sein (Beauftragung mindestens 1 Jahr vor dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung);
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c) bei dem Referenzprojekt handelt es sich um die Planung einer Erdbauleistung im kontaminierten Bereich DGUV 101/004 (ehemals BGR 128)
* Gewertet werden Referenzen aus den Jahren 2013 – 2018.
Es werden maximal 10 Referenzen in die Wertung mit einbezogen.
Die o. g. Unterlagen 1. -17. sind mit der Bewerbung vorzulegen. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden einmalig unter Fristsetzung von 7 Kalendertagen nachgefordert. Das Fehlen der o. g. Unterlage 1. -17. nach Verstreichen der genannten Frist führt zum Ausschluss der Bewerbung.
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Zusätzlich vorzulegende Unterlagen bei Bewerbergemeinschaften oder beim Einsatz von Nachunternehmern:
18) Verzeichnis benannten Unternehmen und Auftragsanteile;
19) Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen;
20) Erklärung der wirtschaftl. Leistungsfähigkeit und Ressourcen des NU;
21) Erklärung der Bewerbergemeinschaft;
22) Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft.
Die Unterlagen 18. bis 22. sind mit der Bewerbung vorzulegen, sofern sich Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer eingesetzt werden. Fehlende und/oder Unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden einmalig unter Fristsetzung von 7 Kalendertagen nachgefordert. Das Fehlen der Unterlage 18. bis 22. nach Verstreichen der genannten Frist führt zum Ausschluss der Bewerbung.
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Mindeststandards:
23: Im Mittel der letzten 3 Jahre (2015/2016/2017) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 3 Ingenieure und/oder Geologen o.glw. und davon mindestens 2 Ingenieure und/oder Geologen o. glw. mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachweist und mindestens 2 Mitarbeiter mit dem Nachweis DGUV 101-004.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: s. Beschaffungsunterlage
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-11-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-01-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Durchführungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentationstermin
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Angebotspreis
Kostenkriterium (Gewichtung): 60

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Mittelbare Bundesgesellschaft
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.dtvp.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YYQYNFQ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe des Auftrags erfolgt im Ergebnis eines 2-stufigen Verfahrens:
1) Stufe: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist durch den Bewerber lediglich der Bewerberbogen auszufüllen und bis zum 1.11.2018, 23.59 Uhr inkl. der geforderten Anlagen abzugeben. Die Vergabeunterlagen, d. h. die Leistungsbeschreibung sowie die Anlagen 1-7, stehen auf der dtvp-Plattform, Bezug nehmend auf § 41 Abs. 1 VgV, zum Abruf bereit;
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2) Stufe: Im Ergebnis der Auswertung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt die Auswahl der 3-5 Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind keine Angebote abzugeben!
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYQYNFQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Quelle: OJS 2018/S 192-434126 (2018-10-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-06-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung von Detailerkundung und Sanierung sowie Bauüberwachung von Gefahrenabwehrmaßnahmen an einem ehem. industr. genutzten Standort in Berlin Treptow-Köpenick. Hauptkontaminanten sind COP (HCH, DDT), BTEX. LCKW und Arsen. Der Eintrag erfolgte in Boden, Bodenluft und Grundwasser. Auf der HE-Fläche 1 wurden folgende Gefahrenabwehrmaßnahmen durchgeführt: 1. Bausubstanz- und Untergrunderkundung; 2. Rückbau der aufstehenden Gebäudesubstanz; 3. Tiefenenttrümmerung bis 1,6 m unter ehem. GOK. Vergeben werden Planungsleistungen entspr. dem Leistungsbild der HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 3, Ingenieurbauwerke § 41 und § 43 i.V. mit Anlage 12. Der Auftrag umfaßt ausgesuchte Grundleistungen der Leistungsphasen 1-7 sowie Besondere Leistungen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die ausgesuchten Grundleistungen der LP 1 und 2 inkl. besonderer Leistungen. Die folgenden Leistungsphasen 3 bis 7 sowie weitere Besondere Leistungen werden stufenweise vergeben.
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Gesamtwert des Auftrags: 223148.32 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Schöneberger Ufer 89-91

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 119-292095
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 192-434126
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYQY2P5

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Bausubstanz- und Untergrunderkundung;
2. Rückbau der aufstehenden Gebäudesubstanz;
3. Tiefenenttrümmerung bis 1,6 m unter ehem. GOK.
Der Auftrag umfaßt ausgesuchte Grundleistungen der Leistungsphasen 1-7 sowie Besondere Leistungen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die ausgesuchten Grundleistungen der LP 1 und 2 inkl. besonderer Leistungen.
Siehe Aufgabenbeschreibung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-05-29 📅
Name: KWS Geotechnik mbH
Postanschrift: Lützowstr. 102-104
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Name: envi sann GmbH
Postanschrift: Hauptstr. 31a
Postleitzahl: 13158
Gesamtwert des Auftrags: 223148.32 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Dr. Kucht
Quelle: OJS 2019/S 119-292095 (2019-06-20)