Planungs- und Ingenieurleistungen für die Fernwärmeerschließung Gebiet Dresden-Nordwest (Teilgebiet BA B Elbtunnel inklusive Fernwärme-Haupttrasse)

DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH

Das „Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept 2030 der Landeshauptstadt Dresden“ und die Entwicklungskonzeption der DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH sehen vor, die Stadtteile Pieschen u. Leipziger Vorstadt zukünftig über das zentrale Fernwärmenetz mit Wärme zu versorgen. Da die bisher einzige Elbquerung in der Carola-Brücke perspektivisch den steigenden Bedarf nördlich der Elbe nicht decken kann, beabsichtigt die DREWAG die Errichtung einer zweiten Elbquerung. Im Ergebnis der Voruntersuchung liegt folgende Vorzugstrasse im BA B vor: Querung der Elbe unterhalb der Marienbrücke in einem begehbaren Kanal (Innendurchmesser 2,6 m; Fernwärmeleitung 2 x DN 500). Der Planungsbereich befindet sich im Überschwemmungsgebiet der Elbe und zusätzlich linkselbisch (Volksfestgelände) im überschwemmungsgefährdeten Gebiet der Weißeritz. Die Errichtung der Start- und Zielbauwerke wird als offene Senkkästen erfolgen. Die Unterquerung der Elbe erfolgt mittels Hydroschildverfahren (ca. 242 m).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 312.0/DI/18
Kurze Beschreibung:
Das „Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept 2030 der Landeshauptstadt Dresden“ und die Entwicklungskonzeption der DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH sehen vor, die Stadtteile Pieschen u. Leipziger Vorstadt zukünftig über das zentrale Fernwärmenetz mit Wärme zu versorgen. Da die bisher einzige Elbquerung in der Carola-Brücke perspektivisch den steigenden Bedarf nördlich der Elbe nicht decken kann, beabsichtigt die DREWAG die Errichtung einer zweiten Elbquerung. Im Ergebnis der Voruntersuchung liegt folgende Vorzugstrasse im BA B vor: Querung der Elbe unterhalb der Marienbrücke in einem begehbaren Kanal (Innendurchmesser 2,6 m; Fernwärmeleitung 2 x DN 500). Der Planungsbereich befindet sich im Überschwemmungsgebiet der Elbe und zusätzlich linkselbisch (Volksfestgelände) im überschwemmungsgefährdeten Gebiet der Weißeritz. Die Errichtung der Start- und Zielbauwerke wird als offene Senkkästen erfolgen. Die Unterquerung der Elbe erfolgt mittels Hydroschildverfahren (ca. 242 m).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH
Postleitzahl: 01065
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.drewag.de 🌏
E-Mail: andrea_voigt@drewag-netz.de 📧
Fax: +49 35120585-764264 📠
URL der Dokumente: http://www.drewag.de/ava 🌏
URL der Teilnahme: http://www.drewag.de/ava 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-29 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-31 📅
Datum des Beginns: 2018-05-29 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 064-143467
ABl. S-Ausgabe: 64
Zusätzliche Informationen
Für das Vorhaben ist die Plangenehmigung beantragt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Ingenieurbauwerke (Versorgungsanlage) Elbtunnel, Objektplanung Ingenieurbauwerke der Fernwärmehaupttrasse (Rohr- und Tiefbau), Planung der Technische Ausrüstung – Elektroanlagen (Elt FM sowie Elt NS/MS) und Lüftung.
Leistungen:
— Aktualisierung der Genehmigungsplanung,
— Ausführungsplanung,
— Vorbereitung der Vergabe,
— Mitwirkung bei der Vergabe,
— Erarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsplanes nach Baustellenverordnung (BaustellV) vom 10.6.1998 und den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen,
— Tragwerksplanungen
Die Aufzählung ist nicht abschließend.
Die Entwurfsplanung liegt vor und die Plangenehmigung wurde beantragt.
Die Planungen werden 2018 erfolgen. Die Errichtung der Start- und Zielbauwerke und des Elbtunnels inklusive der Fernwärmetrasse werden von 2018 bis 2020 erfolgen.
Die Investitionen für die Errichtung der Gesamtdükeranlage betragen in EUR (netto):
Ingenieurbauwerk ca. 4,9 Mio
Technische Ausrüstung ca. 0,2 Mio
Gesamtinvestition ca. 5,1 Mio
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE Dresden Nordwest
Zusätzliche Informationen: Für das Vorhaben ist die Plangenehmigung beantragt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Der Planungsraum gehört verwaltungstechnisch zum Freistaat Sachsen, Regierungsbezirk Dresden, Landeshauptstadt Dresden, Stadtteile Friedrichstadt und Leipziger Vorstadt (Elbe bei Strom-km 56,7).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Erbringung der in Ziffer III.1.1) geforderten Angaben und Nachweise ist zur Bewerbung ein Angebotsbogen zu verwenden. Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
a) Nachweis der fachlichen Eignung z. B. durch Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Anbieter tätig ist.
b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB bestehen
c) Auskunft aus dem Gewerbezentralregister, nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichungsdatum dieser Ausschreibung (Vorlage erforderlich, keine Eigenerklärung!)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Erbringung der in Ziffer III.1.2) geforderten Angaben und Nachweise ist ein Angebotsbogen zu verwenden. Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
— Erklärung über den Umsatz (in EUR netto) für entsprechende Dienstleistungen, Umsatz für Ingenieurleistungen Ingenieurbau Dükerbau/Tunnelbau zu Planungsleistungen nach HOAI (LPh1-7) und für die Errichtung von Fernwärmeleitungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, Zeitraum ab 1.1.2015,
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— Angaben zu Berufs-/Haftpflichtversicherungen
Mindeststandards:
Durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz (2015 bis 2017) für die Planung in den Leistungsphasen 1 bis 7 der HOAI (2013) für Ingenieurleistungen Ingenieurbau (Dükerbau/Tunnelbau, Tiefbau, Fernwärmeleitungen) von insgesamt 400 000 EUR netto.
— Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR pauschal für Vermögensschäden je Versicherungsfall, zweifach maximiert je Versicherungsjahr.
Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung mit einer jeweiligen Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR, einfach maximiert je Versicherungsjahr.
(entsprechend Punkt 2.1 des Angebotsbogens)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Erbringung der in Ziffer III.1.3) geforderten Angaben und Nachweise ist ein Angebotsbogen zu verwenden.Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
Folgende Planungsreferenzen bis zur Vorbereitung der Vergabe sind zu übergeben:
— Referenzprojekt 1: Planungsleistungen Ingenieurbau einschl. Tragwerksplanung im Dükerbau/Tunnelbau und Spezialtiefbau,
— Referenzprojekt 2: Planungsleistungen Ingenieurbau, einschl. Tragwerksplanung - Mediendüker im Grundwasserbereich > 2,00 m Innen-Durchmesser,
— Referenzprojekt 3: Planungsleistungen Ingenieurbau, Fernwärmetrasse größer DN 200
Mindeststandards:
— Referenzen entsprechend Angebotsbogen gemäß Punkt 2.2.3,
— mindestens 12 Mitarbeiter als Ingenieure oder mit gleichwertigen Qualifikationsabschlüssen,
— der Projektleiter verfügt über Sprachkenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Ingenieure oder gleichwertige Qualifikationen
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen: Zahlungsfrist 30 Tage netto
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern diese Leistung als Bietergemeinschaft angeboten wird, bitte Anlage 1 zum Angebotsbogen ausfüllen.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-04-30 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: http://www.drewag.de/ava 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Unterlagen, Erklärungen und Nachweise zu III.1) sind in deutscher Sprache, vollständig und mit dem Angebotsbogen elektronisch über die folgende Internetadresse einzureichen: www.drewag.de/ava (Vergabe-Nr. 312.0/DI/18). Für die Ausarbeitung der Angebote erfolgt keine Kostenerstattung. Angebote müssen ausschließlich digital eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingegangene Angebote schließt der Auftraggeber aus. Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze von Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen – insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise -nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren oder fehlende, unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1.Vergabekammer Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 341977-1040 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 341977-1049 📠
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 064-143467 (2018-03-29)