Planungsleistungen für das Vorhaben „Modernisierung des Erfurter Dreienbrunnenbades“

SWE Bäder GmbH

Das Erfurter Dreienbrunnenbad wurde 1903 in der Nähe der Dreienbrunnenquellen und der traditionellen Erfurter Kressefelder erbaut. Es existieren ein Mehrzweckbecken mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich sowie ein Kleinkindbecken. Es existieren Kinderspielgeräte, gehegte Rasenflächen mit Sonnen- und Schattenplätzen sowie ein FKK-Bereich und ein altes Kneipbecken. Das 19,5 m x 35 m große Mehrzweckbecken wurde anno 1993/1994 mit Beton vergossen und mit Folie ausgekleidet. Eine Wasseraufbereitungstechnik ist nicht vorhanden; die Wassereinspeisung und kontinuierliche Nachspeisung erfolgen über Brunnenwasser. Dem Wasser wird über eine Dosiereinrichtung Chlorgas zugesetzt. Ebenso wenig existiert eine automatische Mess- und Regeltechnik.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-05-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-04-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-04-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-04-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: SWE Bäder GmbH
Postanschrift: Magdeburger Allee 34
Postleitzahl: 99086
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-erfurt.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-04 📅
Einreichungsfrist: 2018-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 067-149926
ABl. S-Ausgabe: 67
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV). Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Internetseite: www.schickerthies.de/swe-b002-2018
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Erfurter Dreienbrunnenbad wurde 1903 in der Nähe der Dreienbrunnenquellen und der traditionellen Erfurter Kressefelder erbaut. Es existieren ein Mehrzweckbecken mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich sowie ein Kleinkindbecken. Es existieren Kinderspielgeräte, gehegte Rasenflächen mit Sonnen- und Schattenplätzen sowie ein FKK-Bereich und ein altes Kneipbecken. Das 19,5 m x 35 m große Mehrzweckbecken wurde anno 1993/1994 mit Beton vergossen und mit Folie ausgekleidet. Eine Wasseraufbereitungstechnik ist nicht vorhanden; die Wassereinspeisung und kontinuierliche Nachspeisung erfolgen über Brunnenwasser. Dem Wasser wird über eine Dosiereinrichtung Chlorgas zugesetzt. Ebenso wenig existiert eine automatische Mess- und Regeltechnik.
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Auch für Kleinkindbecken gibt es weder eine Wasseraufbereitungstechnik, noch eine automatische Mess- und Regeltechnik; hier erfolgt die Desinfektion des Beckenwassers (über Natriumhypochlorit) mittels einfacher Injektion in die Frischwasserleitung.
Die Brunnenwasserpumpe und der Chlorgasraum sind derzeit in einem kleinen separaten Gebäude untergebracht.
Die Anlage verfügt zudem über denkmalgeschützte Fachwerkgebäude (als Gebäudeensemble). Darin sind die Kasse und die Toiletten- und Umkleidebereiche untergebracht, ebenso ein Sanitäts- und Schwimmmeisterraum. Ein Holzschutzgutachten der Fachwerkkonstruktion an den Bestandsgebäuden dokumentiert Holzschädigungen in verschiedenen Bereichen. An dem nordwestlich gelegenen Umkleidebereich ist die Standsicherheit durch eine aufstehende Stahlkonstruktion (ehemalige Terrasse) beeinträchtigt.
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Das Dreienbrunnenbad liegt in einem in der Vergangenheit mehrfach überfluteten Gebiet.
Das Dreienbrunnenbad soll nunmehr modernisiert werden, einhergehend mit:
— einer Verkleinerung der bestehenden Beckenanlage (unter Beibehaltung von Nichtschwimmerbecken und Schwimmerbecken) bei maximaler Wasserfläche von 400 m
— einer denkmalschutzgerechten Sanierung des Gebäudeensembles (= zweiter Funktionsbereich).
Es sind also zwei eigenständige Funktionsbereiche beabsichtigt.
Nur der erste Funktionsbereich ist Bestandteil dieser Ausschreibung.
Erster Funktionsbereich (Ausschreibungsgegenstand).
Für den ersten Funktionsbereich (als Gegenstand der Ausschreibung) soll im Wesentlichen die neue Beckenanlage in das Bestandsbecken integriert werden. Im nord-westlichen Teil des Bestandsbeckens ist ein Technikkeller für die Badewasseraufbereitung- und Umwälzanlage zu planen. Für die dafür benötigten Behälter der Badewassertechnik werden entsprechende Betonbauwerke erforderlich.
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Folgende Behälter in WU-Beton sind vorgesehen:
— Rohwasserspeicher,
— Spülwasserspeicher,
— Brunnenwasserspeicher,
— Spülabwasserspeicher.
Die Wassertiefen des neuen Beckens sollen im Nichtschwimmerbereich 1,00 m bis 1,35 m und im Schwimmerbereich 1,35 m bis 2,00 m betragen. Die Abtrennung zwischen dem Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich soll per Trennseil erfolgen.
Für den Einstieg in den Nichtschwimmerbereich ist eine Gewöhnungstreppe zu planen; der Schwimmerbereich soll plankonform Einstiegsleitern erhalten, die in die Beckenwand eingelassen sind.
Das neue Becken muss dabei so vorbereitet werden, dass die vorgefertigten Betonfertigteilelemente mit einer integrierten Kunststoffverkleidung BEKA POOL montiert und verschweißt werden können. Für die Wasseraufbereitungstechnik, die Zu- und Überläufe, Überlaufrinne, Details und Einbauten sind die Öffnungen bereits im Fertigsegment vorbereitet und müssen vor Ort angeschlossen werden. Die Beckenhydraulik soll als Vertikaldurchströmung ausgeführt werden. Der neue Technikkeller soll so hergerichtet werden, dass eine komplette Abdichtung oberhalb der Decken erfolgt und somit kein Tagwasser in die technischen Bereiche eindringen kann. Treppenabgang und Krananlage zum Technikkeller sind einzuplanen. Es soll eine neue Wasseraufbereitungs- und Umwälzanlage installiert werden mit Niederdruckfiltern aus Kunststoff, Werkstoff PE-HD (Polyethylen) bzw. PP-Platten (Polypropylen). Benötigt werden mindestens zwei Niederdruckfilter mit einer Filterfläche von jeweils 3 m
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Die Anlage soll vollautomatisch errichtet werden; folgende technische Parameter sollen bei der Planung zugrunde gelegt werden:
Mehrzweckbecken (Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken):
(Nichtschwimmerbecken Anteil 420 m
Wasserfläche A = 400 m
Umwälzleistung Q = 185 m
Wassertemperatur T = 20-24
Kleinkindbecken:
Umwälzleistung Q = 60 m
Die Aufbereitungsanlage soll als Ein-Kreislaufanlage geplant werden; das Kleinkindbecken soll gemäß Planung über eine separate Reinwasserleitung versorgt werden.
Der vorhandene Brunnen soll für das Schwimmbeckenwasser genutzt werden (solehaltiges Wasser). Die Desinfektion soll über Chlorgas erfolgen; der vorhandene Chlorgasraum soll zur Weiternutzung instandgesetzt werden. Das Spülabwasser aus der Filterrückspülung soll über eine separate Anlage nach DIN 19645-3 aufbereitet und in die angrenzende Vorflut der „Gera“ abgeleitet werden. Die Einleitung zur Vorflut muss dabei neu erstellt werden. Der Stromanschluss soll auf die benötigte KW-Leistung erhöht werden. Die Beckenwassererwärmung soll über Solarenergie erfolgen. Eine alternative Ergänzung zur Erwärmung des Beckenwassers auf ca. 20
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Im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Beckenanlagen muss auch die Erneuerung der vorhandenen Stützmauer zur Gera geplant werden (separates Ingenieurbauwerk im Rahmen des hier gegenständlichen ersten Funktionsbereichs).
Die Freianlagen (als Bestandteil des ersten Funktionsbereichs) sollen für einen noch genau zu definierenden Bereich im Becken- und Gebäudeumfeld neu konzipiert werden. Um die neuen Becken sollen plankonform neue Pflasterungen entstehen. Erforderliche Geländer für Einstiegsnischen und -treppen sollen ebenfalls geplant werden. In dem Umgang des neuen Mehrzweckbeckens ist am Übergang zur Liegewiese eine Außendusche vorzusehen. Erforderliche Rasenpflegearbeiten, Neuansaaten bzw. Bepflanzungen (mit Qualitäten und Zeiten nach Pflanzplan) in dem noch genau zu definierenden Bereich im Becken- und Gebäudeumfeld sollen ebenfalls geplant werden. An dem nord-westlichen Nebengebäude müssen ein Abfallsammelplatz und ein Fahrradstellplatz geplant werden. Im Zuge der räumlichen Gestaltung (in dem noch genau zu definierenden Bereich) sind die Wege neu anzulegen und zu befestigen, auch das ist bei der Planung zu berücksichtigen.
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Die entsprechenden Freianlagen sollen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechend geplant werden und sind so auszuschreiben, dass sie dem Betreiber betriebsfertig zur Verfügung gestellt werden können.
Soweit sich die Freianlagen außerhalb des noch genau zu definierenden Bereichs im Becken- bzw. Gebäudeumfeld befinden, bleiben sie ganz überwiegend unangetastet. Eine Ausnahme besteht nur für das alte Kneipbecken, das zurückgebaut werden soll; der Rückbau ist in die Planung einzubeziehen.
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Öffentliche Fördermittel sind für den ersten Funktionsbereich nicht vorgesehen.
Es liegt eine Planung der Ingenieurbüro Möller + Meyer Gotha GmbH hinsichtlich des ersten eigenständigen Funktionsbereichs der neuen Beckenanlage vor. Diese Planung im Stadium eines Vorentwurfs für die Objektplanung „Ingenieurbauwerke – Becken“ und die zugehörige Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den betroffenen Anlagengruppen) ist bei allen zukünftigen Planungen zwingend zu beachten. Die Planung ist diesem Teil A als Anlage beigefügt. Weitere Objekt- und Fachplanungen (insbesondere Freianlagenplanung, Planung „Ingenieurbauwerk – Erneuerung Stützmauer“, Vermessungsplan, Baugrundgutachten) liegen allesamt nicht vor.
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Es bedarf einer Koordination der Planung für den ersten Funktionsbereich mit der des zweiten Funktionsbereichs. (In der Bauphase wird diese Koordination von der SWE Bäder GmbH übernommen werden.) Diese Besondere Leistung ist ebenfalls Gegenstand der Ausschreibung.
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Zweiter Funktionsbereich (kein Ausschreibungsgegenstand).
Die nachfolgend beschriebenen Leistungen des zweiten eigenständigen Funktionsbereichs sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Die nachfolgenden Ausführungen dienen daher lediglich der Information potentieller Teilnehmer am Verfahren.
Das Gebäudeensemble, dessen Sanierung den zweiten eigenständigen Funktionsbereich bildet, steht unter Denkmalschutz. Es soll komplett denkmalschutzgerecht saniert werden, einhergehend mit einem neuen Raumkonzept. Für die Sanierung des Bauwerkes sind folgende Schwerpunkte erfasst:
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— Seitengebäude: Abriss der Terrasse,
— die Gebäudefundamente zu sichern und zu isolieren,
— die Kellerwände sind zu sanieren und mit einer Horizontalsperre zu versehen,
— Schwammbeseitigung, Holzschutzmaßnahmen,
— Sanierung der Fachwerkwände,
— Dämmungsmaßnahmen im Hauptgebäude,
— Fenster-, Außen- und Innentürenerneuerung (nach altem Muster),
— die Innenwände entsprechend Raumprogramm neu zu setzen,
— Sanierung der Decken im Haupthaus,
— Fußbodenneuaufbau,
— Sanierung der Dachkonstruktion mit Dachsanierung (Schindel nach altem Muster) an Haupt- und Mittelhaus, andere Dächer mit Bitumenbahnen,
— Einbau einer Kleingastronomie mit Innen- und Außenversorgung gemäß Raumprogramm,
— die Haustechnik zu erneuern.
Es liegt bereits eine Planung der Spangenberg+Braun, Freie Architekten, Erfurt, hinsichtlich des zweiten eigenständigen Funktionsbereichs der denkmalschutzgerechten Sanierung des Gebäudeensembles vor. Diese Objektplanung „Gebäude“ im Stadium eines Vorentwurfs ist bei allen zukünftigen Planungen zwingend zu beachten. Auch wurde in Vorbereitung der geplanten Sanierung anno 2016 ein holztechnisches Schadgutachten veranlasst, dessen Festlegungen und Empfehlungen bei der zukünftigen Planung ebenfalls zu berücksichtigen sind. Andere Fachplanungen, insbesondere was die Haustechnik/Technische Ausrüstung und die Tragwerksplanung anbelangt, liegen bislang nicht vor.
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Zu beauftragende Leistungen.
Die hinsichtlich des ersten eigenständigen Funktionsbereichs zu beauftragenden Leistungen (als alleiniger Gegenstand dieser Ausschreibung) können wie folgt zusammengefasst werden:
Generalplanerleistungen (stufenweise) im Rahmen des eigenständigen Funktionsbereichs „neue Beckenanlage“ für das Dreienbrunnenbad unter Beibehaltung von Nichtschwimmerbecken und Schwimmerbecken bei maximaler Wasserfläche von 400 m
Es werden dabei folgende Generalplanerleistungen stufenweise beauftragt:
— Ingenieurbauwerk „neue Beckenanlage“,
— Ingenieurbauwerk „Erneuerung Stützmauer“,
— Freianlagen,
— Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 4, 5, 7 und 8),
— Tragwerksplanung (Beckenanlage, Stützmauer).
Es sollen die Leistungsphasen 3 bis 9 der Objektplanung „Ingenieurbauwerk „neue Beckenanlage““ und der Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den betroffenen Anlagengruppen) beauftragt werden, bei der weiteren Fachplanung „Tragwerksplanung“ in (Bezug auf Beckenteille/-Aggregate und Stützmauer) gesondert die Leistungsphasen 2 bis 6 und bei Freianlagenplanung (als zusätzliche Objektplanung) die Leistungsphasen 2 bis 9. (Weitere Honorar-Grundlagen enthält Ziffer VII und der Vertragsentwurf gemäß Teil D der Ausschreibungsunterlagen).
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Die Beauftragung erfolgt stufenweise, auf einer ersten Stufe jeweils bis zur Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung über die erste Stufe hinaus besteht nicht. Sie hängt insbesondere davon ab, ob im Ergebnis dieser weiteren Planungen für die Umsetzung des Vorhabens optiert wird.
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Die vorgenannten Leistungen bilden den Gegenstand der Ausschreibung. Baugrunduntersuchung, SiGeKo-Leistungen, Prüfstatik und Koordinierung zwischen den beiden eigenständigen Funktionsbereichen sind dem gegenüber nicht Bestandteile der Generalplanung und damit auch nicht der Ausschreibung. Notwendige Leistungen der Entwurfsvermessung sind bereits erbracht worden und in die in der Anlage ersichtliche Planung eingeflossen.
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Vorgesehen ist auch eine Kostenobergrenze (ohne KG 700) in Höhe von 1 605 000,00 € (netto). Der bereits vorliegende Vorentwurf (Anlage) ist zwingende Grundlage aller weiteren Planungsleistungen. Mit der Planung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen. Die Planungsleistungen sind auf der ersten Stufe so auszuführen, dass die Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“ in Gänze spätestens am 14.12.2018 fertiggestellt wird.
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Referenznummer: B002/2018

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat sich im Bewerberformular an der angegebenen Stelle darüber zu erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine einschlägige Berufshaftpflicht und unter hinreichender Versicherung aller General- und Fachplanungsrisiken mit folgenden Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen:
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Für Personenschäden mindestens 2 Mio. € für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. € für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr).
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Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenz:
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen (geeignete Referenz im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Das (geeignete) Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen:
— Zugehörigkeit der Referenz zu der BWZ 5520 gemäß Bauwerkszuordnungskatalog in der aktuellen Fassung,
— Referenz muss mindestens die Fachplanung Technische Ausrüstung beinhalten, dort mindestens die Anlagengruppen 1,2 und 7 und es müssen jeweils mindestens die HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8 erbracht worden sein,
— Investitionsvolumen (inklusive KG 700) mindestens 1,5 Mio. € (brutto),
— bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts nach dem 31.12.2010 (maßgeblich ist der Zeitpunkt der baulichen Abnahme).
Entsprechende Angaben werden im Bewerberformular abgefragt.
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle verfügbaren Referenzen anzugeben. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (mit diesem fest zu verbinden) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
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Achtung:
— auch hinsichtlich der Referenzen gilt der unter IV.9.1) von Teil A der Vergabeunterlagen statuierte Vorbehalt bezüglich des Vorranges der Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich also vor, die Angaben zu den Referenzen in Zweifelsfällen genau zu überprüfen und dabei auch Auftraggeber-Bescheinigungen (unter Fristsetzung) zu fordern.
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— Auch für das Auswahlkriterium „Referenzen“ sollten alle weiter verfügbaren Referenzen nach dem 31.12.2010 in Form von Eigenerklärungen angegeben werden. (Bei diesen weiteren Referenzen gelten prinzipiell ebenfalls die oben statuierten Mindestanforderungen.).
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Zahl der Beschäftigten/Anzahl der Führungskräfte:
Erklärung (im Bewerberformular), aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren 2015 bis 2017 Beschäftigten (zu ermitteln gemäß § 267 Abs. 5 HGB) und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2015 bis 2017 ersichtlich ist. Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Im Falle einer Bietergemeinschaft kommt es auf die Anzahl der bei allen Mitgliedern gemeinsam Beschäftigten bzw. auf die Anzahl der dort insgesamt vorgehaltenen Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2015 bis 2017 an.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine einschlägige Berufshaftpflicht und unter hinreichender Versicherung aller General- und Fachplanungsrisiken mit folgenden Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen:
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Für Personenschäden mindestens 2 Mio. € für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. € für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. € für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr).
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Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Details werden in den Verdingungsunterlagen für das Verhandlungsverfahren und in dem Entwurf eines Generalplanervertrags festgelegt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— gesamtschuldnerisch haftend, mit bevollmächtigtem Vertreter,
— Mehrfachbewerbungen – einzeln und als Mitglied einer Bietergemeinschaft (Bewerbergemeinschaft) – sind unzulässig.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten im Ergebnis von Ziffer IV.9) mehr als vier Bewerber ihre Eignung nachweisen, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren wie folgt: Für jede angegebene zusätzliche Referenz (Referenz > 1), die den unter Ziff. IV.9.3) von Teil A der Vergabeunterlagen angegebenen Mindestanforderungen genügt, erhält der Bewerber 1 Punkt. Es werden maximal 9 zusätzliche Referenzen (Referenzen > 1) gewertet. Dabei werden von der Vergabestelle alle im Teilnahmeantrag und in einem etwaigen Beiblatt zum Teilnahmeantrag (mit diesem fest zu verbinden!) eventuell zusätzlich angeführte Referenzen geprüft. Ein Bewerber kann daher maximal 9 Punkte erreichen. Die einzelnen Bewertungen werden hinreichend dokumentiert. Ergibt sich nach Durchführung des entsprechenden Auswahlverfahrens noch keine hinreichende Differenzierung, so erfolgt die Auswahl zwischen punktgleichen Bewerbern anhand folgender Kriterien (in der angegebenen Rangfolge bzw. Priorität):
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1) Zahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren 2015 bis 2017 (2. Rangstelle);
2) Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren 2015 bis 2017 (3. Rangstelle).
Sollten sich anhand der vorgenannten, auch hilfsweise eingeführten Auswahlkriterien und trotz der gebildeten Rangfolge immer noch mehr als vier in die engere Auswahl zu nehmende Bewerber ergeben, dann wird in erforderlichem Umfang gelost.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Postanschrift: Dalbergsweg 3
Postleitzahl: 99084
Kontaktperson: Hr. RA Dr. Thies
Telefon: +49 3616592419 📞
E-Mail: post@schickerthies.de 📧
Fax: +49 3616592499 📠
URL für weitere Informationen: http://www.schickerthies.de 🌏
URL der Dokumente: www.schickerthies.de/swe-b002-2018 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B002/2018
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV).
Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Internetseite: www.schickerthies.de/swe-b002-2018

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276 📞
Fax: +49 36137739354 📠
Quelle: OJS 2018/S 067-149926 (2018-04-04)