Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-28) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR”
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Telefon: +49 431-599-2300📞
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
URL: www.gmsh.de🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.e-vergabe-sh.de🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Polizeidirektion für die Aus- und Fortbildung und die Bereitschaftspolizei S-H, PDAFB Eutin, Neubau von 2 Unterkunftsgebäuden für Auszubildende”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Generalplanerleistungen mit folgenden Leistungsbildern gem. HOAI, stufenweise Beauftragung:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, § 34 Gebäude und Innenräume,...”
Kurze Beschreibung
Generalplanerleistungen mit folgenden Leistungsbildern gem. HOAI, stufenweise Beauftragung:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, § 34 Gebäude und Innenräume, LPH 1-3, 6, 7,
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, § 39 Freianlagen, LPH 1-3, 6, 7,
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, § 43 Ingenieurbauwerke, LPH 1-3, 6, 7,
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, § 47 Verkehrsanlagen, LPH 1-3, 6, 7,
— Fachplanung gem. HOAI Teil 4, § 51 Tragwerksplanung, LPH 1-3, 6, 7,
— Fachplanung gem. HOAI Teil 4, § 55 Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-5 und 8, LPH 1-3, 6, 7.
Für alle Leistungsbilder ebenfalls "Besondere Leistungen".
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 870871.34 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Lübeck, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hubertushöhe Eutin
Beschreibung der Beschaffung:
“Generalplanerleistungen für die Errichtung des Neubaus von 2 Unterkunftsgebäuden für die Auszubildenden der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und...”
Beschreibung der Beschaffung
Generalplanerleistungen für die Errichtung des Neubaus von 2 Unterkunftsgebäuden für die Auszubildenden der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und der Bereitschaftspolizei in Eutin.
Es ist zur Deckung des Unterkunftsmehrbedarfs die Errichtung zweier identischer Neubauten auf dem Areal der PDAFB Eutin vorgesehen. Die Neubauten sind parallel bis 2022 zu erstellen.
Es werden 2 identische Gebäude geplant. Für jedes Gebäude ist eine Kapazität von insgesamt 75 Einzelzimmern vorgesehen. Jedes Zimmer ist standardmäßig mit einer Fläche von 16,5 m zuzüglich 3,1 m Duschbad herzustellen. Dadurch wird im Falle eines Mehrbedarfs eine flexible Nutzung der Räume als Doppelzimmer mit 2 Einzelbetten für die Maximalbelegung der jeweiligen Gebäude von 150 Betten ermöglicht. Gesamtbettenzahl: 300.
Die Nutzfläche NF je Gebäude soll jeweils ca. 1 700 m betragen. Geplante Bauweise 3-geschossig mit teilausgebautem Dachraum. Für die Neubauten der Liegenschaft ist ein einheitliches Gestaltungskonzept hinsichtlich Formensprache und Materialien vorgesehen. Parallel zur Baumaßnahme Unterkunftsgebäude wird in unmittelbarer Nachbarschaft der Neubau eines Wirtschaftsgebäudes als getrennte Maßnahme errichtet. Es bestehen daher Abstimmungserfordernisse hinsichtlich Baustellenlogistik aber auch hinsichtlich der Außenanlagen- und Tiefbauplanung.
Die Liegenschaft wird z.Zt. über ein zentrales Heizwerk mit Wärme versorgt. Die installierte Wärmeleistung beträgt ca. 3,5 MW und wird über 3 Heizkessel (Öl/Gas) versorgt. Weiterhin ist ein BHKW mit 381 kW thermische Leistung geplant. Die Wärmeversorgung der geplanten Unterkunftsgebäude soll über neu zu errichtenden Wärmeleitungen aus der Heizzentrale, Geb. 13 erfolgen.
Die Stromversorgung der Liegenschaft erfolgt über Mittelspannungstransformatoren mit einer Gesamtleistung von 950 kW. Die Anbindung der geplanten Unterkunftsgebäude soll über neu zu errichtende Niederspannungsleitungen erfolgen. Der Anschluss ist an einer in Planung befindlichen Trafostation mit einer Leistung von 630 kVA vorgesehen.
Die Leistung soll nach Abschluss der Leistungsphase 3 HOAI als funktionale Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ausgeschrieben werden.
Es ist beabsichtigt, den Auftragnehmer zunächst mit den Leistungsphasen 2-3, dann folgend je nach Projektfortschritt mit den weiteren Leistungsphasen nach HOAI bis einschließlich der Leistungsphase 8 zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
Das Gesetz zur Energiewende und zum Klimaschutz in Schleswig-Holstein (EWKG) ist einzuhalten. Der energetische Standard liegt mindestens 30 % über der EnEV 2014 mit den Anforderungen vom 1.1.2016
Der Bauherr bekennt sich zu den Prinzipien des nachhaltigen Bauens, wie sie beispielhaft im Leitfaden des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit niedergelegt sind. Ein Zertifizierungsverfahren gem. §4 (3) EWKG ist nicht vorgesehen.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e- vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Baudurchführung”
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Leistung verantwortlichen Personen”
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Mündliche Darstellung der Antworten auf die Fragen zu ZK 2 bis ZK 4
Preis (Gewichtung): 4
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Stufenbeauftragung
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 120-273644
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 19D00428
Titel:
“Polizeidirektion für die Aus- und Fortbildung und die Bereitschaftspolizei S-H, PDAFB Eutin, Neubau von 2 Unterkunftsgebäuden für Auszubildende”
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-03-25 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Der Auftrag wurde an eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern vergeben ✅ Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: bbp: architekten bda
Postanschrift: Dänische Straße 44
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅
Name: Oemig+Partner Ingenieurgesellschaft mbB
Postanschrift: Westring 455
Postleitzahl: 24118
Name: IPP ESN Power Engineering GmbH
Postanschrift: Rendsburger Landstraße 196-198
Postleitzahl: 24113
Name: IPP Ing.-Ges. Possel u. Partner GmbH & Co. KG
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 619681.02 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 870871.34 💰
“Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 16.7.2018 angenommen. Der...”
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 16.7.2018 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.
Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.
Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:
— Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,
— Soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,
— Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,
— Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,
— Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,
— Die Qualität des Teilnahmeantrages einschließlich seiner Anlagen bezüglich der Einhaltung und Umsetzung der Formalitäten hat bei Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, Einfluss auf die Auswahl der Bewerber,
— Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein”
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-988-4640📞
Fax: +49 431-988-4702 📠
URL: http://Vergabekammerwimi.landsh.de🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Nachprüfungsstelle Org.Z. 812
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-599-1112📞
Fax: +49 431-599-1119 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-599-2300📞
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Fax: +49 431-599-1510 📠
URL: http://www.gmsh.de🌏
Quelle: OJS 2019/S 065-152585 (2019-03-28)