Projektmanagement und Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ in den Netzgebieten der Stadtwerke Kempen GmbH und (optional) der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH

Stadtwerke Kempen GmbH

Die Auftraggeber planen die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihren Netzgebieten. Die Ausschreibung für die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH erfolgt vorerst optional. Die voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte sind nach diesseitigem Stand in den Jahren 2024 und 2028, und zwar sollen.
— in 2024 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 5 000 Zählpunkten ca. 6000 Gasgeräte,
— in 2028 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 1 800 Zählpunkten ca. 2 200 Gasgeräte und,
— (optional) in 2028 im Netzgebiet der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH mit ca. 3 200 Zählpunkten ca. 3 800 Gasgeräte.
Bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-05-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-16 Auftragsbekanntmachung
2018-11-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erdgas
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber planen die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihren Netzgebieten. Die Ausschreibung für die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH erfolgt vorerst optional. Die voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte sind nach diesseitigem Stand in den Jahren 2024 und 2028, und zwar sollen. — in 2024 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 5 000 Zählpunkten ca. 6000 Gasgeräte, — in 2028 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 1 800 Zählpunkten ca. 2 200 Gasgeräte und, — (optional) in 2028 im Netzgebiet der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH mit ca. 3 200 Zählpunkten ca. 3 800 Gasgeräte. Bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Erdgas 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Erdgas 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordrhein-Westfalen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Kempen GmbH
Postanschrift: Heinrich-Horten-Straße 50
Postleitzahl: 47906
Postort: Kempen
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-kempen.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kanzlei-bommert.de 📧
Telefon: +49 40356239880 📞
Fax: +49 40356239899 📠
URL der Dokumente: http://www.kanzlei-bommert.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-21 📅
Datum des Beginns: 2018-09-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Datum des Beginns: 2022-01-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 056-124727
ABl. S-Ausgabe: 56
Zusätzliche Informationen
Klarstellungshalber weisen wir darauf hin, dass zwischen den beiden Umstellungszeitpunkten im Jahr 2024 und 2028 für das Projektmanangement eine Unterbrechung der Tätigkeit von ca. 2 Jahren besteht.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber planen die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihren Netzgebieten. Die Ausschreibung für die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH erfolgt vorerst optional. Die voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte sind nach diesseitigem Stand in den Jahren 2024 und 2028, und zwar sollen.
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— in 2024 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 5 000 Zählpunkten ca. 6000 Gasgeräte,
— in 2028 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 1 800 Zählpunkten ca. 2 200 Gasgeräte und,
— (optional) in 2028 im Netzgebiet der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH mit ca. 3 200 Zählpunkten ca. 3 800 Gasgeräte.
Bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement in den Netzgebieten der Stadtwerke Kempen GmbH und (optional) der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende verantwortlich durchführen. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit den Auftraggebern, als auch mit dem Qualitätssicherer, mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls mit den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im August 2018 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement Engineeringfirmen) sowie G 695 (M). Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur/ Techniker) sowie ein kompetenter Stellvertreter (Ingenieur/ Techniker) zur Verfügung stehen, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu gewährleisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben, dass so kompetent und erfahren zu besetzen ist, dass technische Fragen und Probleme, insbesondere auch in Bezug auf gewerbliche und industrielle Gasgeräte, vor Ort beantwortet und gelöst sowie Entscheidungen getroffen werden können. Die Räumlichkeiten werden ihm von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt.
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Eine Festlegung auf die Unternehmen für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen und auf eine zu verwendende Software für die Marktraumumstellung ist noch nicht getroffen worden. Die Auftraggeber wünschen sich daher eine Unterstützung des Projektmanagers für die Auswahl der noch gesondert zu beschaffenden Dienstleister und der Software.
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Die Tätigkeit für das Projektmanagement wird zunächst von August 2018 bis zum Ende der Umstellungsphase im Jahr 2024 angenommen. In diesem Zeitraum werden im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH ca. 6 000 Gasgeräte bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden. Des Weiteren beläuft sich die Tätigkeit für das Projektmanagement für den zweiten Umstellungszeitpunkt von ca. 2026 bis zum Abschluss der kompletten Anpassungsmaßnahmen im Jahr 2028. In diesem Zeitraum werden in den Netzgebieten der Stadtwerke Kempen GmbH ca. 2 200 Gasgeräte und (optional) im Netzgebiet der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH insgesamt ca. 3 800 Gasgeräte bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden.
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Beschreibung der Verlängerungen: Von ca. 3 Monaten
Beschreibung der Optionen:
Zur Information wird darauf hingewiesen, dass die Stadtwerke Kempen GmbH kaufmännische und technische Betriebsführerin der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH ist und die Veröffentlichung der Ausschreibung im Rahmen ihrer oben aufgeführten Funktion für die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH vorgenommen hat. Eine finale Entscheidung, ob die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH die Stadtwerke Kempen GmbH für die Marktraumumstellung im Rahmen dieser Ausschreibung beauftragen wird, wird erst im 3. Quartal des Jahres 2018 entschieden. Somit weisen wir darauf hin, dass die Bekanntmachung für die Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH lediglich optional erfolgt.
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Zusätzliche Informationen:
Klarstellungshalber weisen wir darauf hin, dass zwischen den beiden Umstellungszeitpunkten im Jahr 2024 und 2028 für das Projektmanangement eine Unterbrechung der Tätigkeit von ca. 2 Jahren besteht.
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung in den Netzgebieten der Stadtwerke Kempen GmbH und (optional) der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass für den Umstellungszeitraum 2024 bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 6 000 Gasgeräten in dem Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH (Kempen und St. Hubert) 2 x 600 Gasgeräte, also insgesamt mindestens 1 200 Gasgeräte und für den Umstellungszeitraum 2028 bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 2 200 (Tönisberg) 2 x 220 Gasgeräte, also insgesamt mindestens 440 Gasgeräte, qualitätsgesichert werden müssen. Optional müssen im Jahr 2028 in dem Netzgebiet der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH (Aldekerk Nieukerk, Wachtendonk) bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 3 800 Gasgeräten 2 x 380 Gasgeräte, insgesamt also mindestens 760 Gasgeräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen: Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden, und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase. Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche von den Auftraggebern durchgeführt werden. Die Qualitätssicherung ist nach einer verbindlichen Prüfungscheckliste durchzuführen und zu dokumentieren. Dem Projektmanager sowie ggf. den Auftraggebern ist eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1 und G 695 (M). Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
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Als Zeitraum der Tätigkeit für die Qualitätssicherung wird für den ersten Umstellungszeitpunkt der Januar 2022 bis ca. Dezember 2024 und für den zweiten Umstellungszeitpunkt Juli 2027 bis Dezember 2028 angenommen.
Zusätzliche Informationen:
Klarstellungshalber weisen wir darauf hin, dass zwischen den beiden Umstellungszeitpunkten im Jahr 2024 und 2028 für die Qualitätssicherung eine Unterbrechung der Tätigkeit von ca. 2 Jahren besteht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Netzgebiete der Stadtwerke Kempen GmbH und (optional) der Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag oder die Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (15) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.2.1 – III.2.3 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben.
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1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag oder der EEE ein Anschreiben voranzustellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt;
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet werden;
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber den Auftraggebern vertritt. Sollen Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen alle entsprechenden Nachweise und Erklärungen auch vom Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber den Auftraggebern durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen. Ist keine Bietergemeinschaft oder kein Einsatz von Nachunternehmen geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
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Weitere erforderliche Unterlagen und Nachweise sind zu erbringen:
4) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs)
5) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
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6) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.
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7) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB und keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 4 GWB vorliegen.
8) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach §§ 19, 21 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder das Mindestlohngesetz) oder wegen eines Verstoßes gegen §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz vorliegt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
9) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der Marktraumumstellung (Projektmanagement und Qualitätssicherung)
10) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig)
11) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
12) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/ Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen. Für das Los 1 ist eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement/ Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich. Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW-Arbeitsblattes G 676 B1.
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13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw.Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/ oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und/ oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen: a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden; b. Umfang des Projekts; c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben; d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzigen Auftraggeber.
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14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung.
15) Angabe des beim Projekt vor Ort einzusetzenden Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschreibung Projektmanagement & Qualitätssicherung erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 13 Abs. 1 SektVO. Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt. Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und daher zwei Teilnahmeanträge abgibt. Wenn der Bewerber sich auf beide Lose bewirbt, hat er ggf. die sich ergebenen Vorteile darzustellen. Es werden für jedes Los höchstens 3 Bewerber zugelassen. Die Auswahl der Bewerber erfolgt für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
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Los 1:
1. Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements (50 %)
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (50 %)
Los 2:
1. Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung (50 %)

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH
Postanschrift: Dionysiusplatz 4
Postort: Kerken
Postleitzahl: 47647
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert, Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 21029 Hamburg
Internetadresse: http://www.gasgesellschaft.de 🌏
Dokumente URL: www.kanzlei-bommert.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wir weisen darauf hin, dass zur Abgabe eines Angebotes eine Eigenerklärung vorgelegt werden muss, dass die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben vom 31.1.2017 eingehalten werden. Dieses Formular wird den Bietern, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, mit der Leistungsbeschreibung übersandt. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass ebenfalls zur Abgabe eines Angebots ein aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bieters, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist, vorzulegen ist.
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Die Teilnahmeanträge für alle Lose sind bei der genannten Kontaktstelle (Anwaltskanzlei Bommert, Herrn Rechtsanwalt Martin Bommert, Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 21029 Hamburg) abzugeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 211472891 📠
Quelle: OJS 2018/S 056-124727 (2018-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Die voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte sind nach diesseitigem Stand in den Jahren 2024 und 2028, und zwar sollen. — in 2024 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 5 000 Zählpunkten ca. 6 000 Gasgeräte, — in 2028 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 1 800 Zählpunkten ca. 2 200 Gasgeräte. Bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2)
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 232-531289
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 056-124727
ABl. S-Ausgabe: 232

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Die voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte sind nach diesseitigem Stand in den Jahren 2024 und 2028, und zwar sollen.
— in 2024 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 5 000 Zählpunkten ca. 6 000 Gasgeräte,
— in 2028 im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen mit ca. 1 800 Zählpunkten ca. 2 200 Gasgeräte.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2)
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung,eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement,eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende verantwortlich durchführen. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten,sowohl mit den Auftraggebern, als auch mit dem Qualitätssicherer, mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls mit den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs-und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeitbereits im August 2018 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1- Qualifikationskriterienfür Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement Engineeringfirmen) sowie G 695 (M).Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter(Ingenieur/ Techniker) sowie ein kompetenter Stellvertreter (Ingenieur/ Techniker) zur Verfügung stehen,wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu gewährleisten ist. Er hat dazu ein„Erdgasbüro“ zu betreiben, dass so kompetent und erfahren zu besetzen ist, dass technische Fragen und Probleme, insbesondere auch in Bezug auf gewerbliche und industrielle Gasgeräte, vor Ort beantwortet undgelöst sowie Entscheidungen getroffen werden können. Die Räumlichkeiten werden ihm von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt.
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Eine Festlegung auf die Unternehmen für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen und auf eine zu verwendende Software für die Marktraumumstellung ist noch nicht getroffen worden. Der Auftraggeber wünscht sich daher eine Unterstützung des Projektmanagers für die Auswahl der noch gesondert zubeschaffenden Dienstleister und der Software.
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Die Tätigkeit für das Projektmanagement wird zunächst von August 2018 bis zum Ende der Umstellungsphase im Jahr 2024 angenommen. In diesem Zeitraum werden im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH ca. 6 000 Gasgeräte bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden. Des Weiteren beläuft sich die Tätigkeit fürdas Projektmanagement für den zweiten Umstellungszeitpunkt von ca. 2026 bis zum Abschluss der kompletten Anpassungsmaßnahmen im Jahr 2028. In diesem Zeitraum werden in dem Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH ca. 2 200 Gasgeräte bei einem Gerätefaktor von 1,2 angepasst werden.
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Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung im Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmerüber prüft werden, so dass für den Umstellungszeitraum 2024 bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl vonca. 6 000 Gasgeräten in dem Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH (Kempen und St. Hubert) 2 x 600 Gasgeräte, also insgesamt mindestens 1 200 Gasgeräte und für den Umstellungszeitraum 2028 bei einergeschätzten Gasgeräteanzahl von ca. 2 200 (Tönisberg) 2 x 220 Gasgeräte, also insgesamt mindestens440 Gasgeräte, qualitätsgesichert werden müssen. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind insbesondere nachfolgende Tätigkeitenzu erbringen: Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden, und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase. Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche von den Auftraggebern durchgeführt werden. Die Qualitätssicherung ist nach einer verbindlichen Prüfungscheckliste durchzuführen und zu dokumentieren. Dem Projektmanager sowie ggf. den Auftraggebern ist eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereitsgenannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1 und G 695 (M). Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Netzgebiet der Stadtwerke Kempen GmbH

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-11 📅
Name: Gas- und Wärmeinstitut Essen e. V.
Postort: Essen
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/en/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2018/S 232-531289 (2018-11-29)