Projektmanagementleistungen im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 137e SGB V

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Projektmanagementleistungen (PML) im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 137e SGB V. Nach § 137e SGB V kann der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei der Prüfung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 SGB V oder § 137c SGB V eine Richtlinie zur Erprobung beschließen, wenn er zu der Feststellung gelangt, dass eine Methode das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative bietet, ihr Nutzen aber noch nicht hinreichend belegt ist. Für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Erprobungen beauftragt der G-BA eine fachlich unabhängige wissenschaftliche Institution. Nach 2. Kapitel 7. Abschnitt § 24 der Verfahrensordnung (VerfO) richtet der G-BA für die Erprobungen ein Projektmanagement (PM) ein. Das PM unterstützt den G-BA im Sinne einer Projektträgerschaft fachlich und administrativ in allen Phasen der Durchführung der Erprobung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-09-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-08-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-08-16 Auftragsbekanntmachung
2019-04-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Referenznummer: 14/18
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Projektmanagementleistungen (PML) im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 137e SGB V. Nach § 137e SGB V kann der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei der Prüfung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 SGB V oder § 137c SGB V eine Richtlinie zur Erprobung beschließen, wenn er zu der Feststellung gelangt, dass eine Methode das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative bietet, ihr Nutzen aber noch nicht hinreichend belegt ist. Für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Erprobungen beauftragt der G-BA eine fachlich unabhängige wissenschaftliche Institution. Nach 2. Kapitel 7. Abschnitt § 24 der Verfahrensordnung (VerfO) richtet der G-BA für die Erprobungen ein Projektmanagement (PM) ein. Das PM unterstützt den G-BA im Sinne einer Projektträgerschaft fachlich und administrativ in allen Phasen der Durchführung der Erprobung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beschaffungsberatung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@g-ba.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRPYSK7 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRPYSK7 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-08-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-18 📅
Datum des Beginns: 2019-07-01 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 158-362522
ABl. S-Ausgabe: 158
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsbogen zu verwenden, den der G-BA auf dem unter Ziffer 1.3 genannten elektronischen Vergabeportal registrierungsfrei zur Verfügung stellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darum gebeten, sich auf dem Vergabeportal zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. 2) Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1 geforderten Angaben eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Weiter enthält er einen Erklärungsvordruck zur fachlichen Unabhängigkeit der am Vergabeverfahren beteiligten Einrichtungen/Unternehmen und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2 ausschließlich elektronisch über den unter Ziff. I.3 genannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht elektronisch über den Projektraum) eingehen, können grds. nicht berücksichtigt werden; 3) Im elektronischen Projektraum ist neben dem Bewerbungsbogen auch die Leistungsbeschreibung registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, Angebotsvordruck nebst Preisblatt) werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt. 4) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o. g. Vergabeportal eingereicht werden. 5) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen/deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird. 6) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. Bekanntmachungs-ID: CXP4YRPYSK7
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die auftragsgegenständlichen Projektmanagementleistungen umfassen insbesondere
— die Ausschreibung und das Management der Vergabe des Auftrags der Studiendurchführung an eine wissenschaftliche Institution gemäß § 25 VerfO des G-BA,
— die Prüfung von Studienprotokoll und Durchführungsschritten auf Übereinstimmung mit den Vorgaben der Erprobungs-Richtlinie,
— die laufende Prüfung der Finanzierung nach den Vorgaben gemäß § 26 VerfO des G-BA,
— die Erstellung von Berichten über die Wahrnehmung seiner Aufgaben,
— sowie die Unterstützung des G-BA bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben nach § 137e SGB V.
Die Projektmanagementleistungen im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 137e SGB V waren bereits Gegenstand einer früheren Ausschreibung und Beauftragung (seit 2014). Der aktuelle Vertrag endet zum 29.9.2019.
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Siehe im Übrigen die auf dem Vergabeportal bereitgestellte Leistungsbeschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
Der G-BA kann den Vertrag einmalig um drei Jahre, d. h. bis zum 30.6.2025 verlängern.
Beschreibung der Optionen:
Der G-BA kann den Auftragnehmer mit geänderten und zusätzlichen Leistungen zur Unterstützung des G-BA im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden i.S.d. § 137e SGB V beauftragen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Mitgliedstaats, in dem das Un-ternehmen ansässig ist, einzureichen (sofern Eintragungspflicht besteht, bei Ablauf der Bewerbungsfrist möglichst nicht älter als 3 Monate).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks (siehe Ziff. VI. 3) zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
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a) Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2015, 2016, 2017) sowie des in den letzten drei Jahren mit vergleichbaren Leistungen erzielten Umsatzes, jeweils getrennt nach Jahren; wurde der mit vergleichbaren Leistungen erzielte Umsatz nicht separat erfasst, genügt die Angabe einer Schätzung;
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b) aktuelle (möglichst nicht älter als drei Monate) schriftliche Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten. Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsbeziehungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und dem Bewerber/ Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bestehen. Die Vorlage einer Fotokopie ist ausreichend.
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c) Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 Mio. EUR für Sach-, Personen- und Vermögensschäden pro Schadensfall, zweifach maximiert pro Jahr durch Vorlage einer Bescheinigung des Versicherungsgebers (Kopie ausreichend) oder Vorlage einer Erklärung eines Versicherungsgebers, dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den vorstehenden Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird. Ein gültiger Versicherungsschein muss spätestens innerhalb von 4 Wochen nach Erteilung des Auftrags nachgereicht werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks (siehe Ziff. VI. 3) zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
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a) Darstellung von Referenzprojekten: Ausführliche Darstellung von Referenzen bzw. Referenzprojekten der letzten fünf Jahre, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind (d. h. insb. Projektmanagementleistungen im Gesundheitswesen mit Bezügen zur Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, Durchführung von Auftragsvergaben auf dem Gebiet klinischer Studien/ Evaluationen) mit möglichst genauer Beschreibung der konkret erbrachten Leistungen sowie Angaben zur Leistungszeit, zum Auftraggeber, zur Größe des eingesetzten Projektteams und zum Rechnungswert;
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b) Angaben zum Bestehen eines nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifizierten Qualitätsmanagementsystems;
c) Angabe und Nachweis der beruflichen / fachlichen Befähigung der/des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiterin/ Projektleiters: Ausführliche Darstellung der Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen;
d) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung des Personals, welches für die Durchführung des Auftrags vorgesehen ist: Ausführliche Darstellung der Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen.
Mindeststandards:
Zu a): Der Bewerber/zumindest ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss anhand der vorgelegten Referenzangaben
— Kenntnisse und Erfahrungen über die Durchführung von klinischen Studien,
— Erfahrung mit der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation öffentlicher Auftragsvergaben nachweisen.
Zu b): Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügen.
Zu c): Die/ der im Auftragsfall vorgesehene Projektleiter(in) muss folgende Erfahrungen anhand von Angaben zu persönlichen Referenzprojekten nachweisen können:
— mindestens zweijährige Projektleitungserfahrung,
— mindestens dreijährige Erfahrung mit Auftragsvergaben auf dem Gebiet medizinischer Studien,
— Kenntnisse im Bereich klinischer Studien.
Zu d): Mindestens ein Mitglied des Projektteams des AN muss eine mindestens zweijährige Erfahrung im Bereich der Durchführung von öffentlichen Auftragsvergaben nachweisen können. Insbesondere vergabe-rechtliche Kenntnisse sind hier nachzuweisen. Weiter muss mindestens ein Mitglied des Projektteams des AN Kenntnisse sowie durch entsprechende persönliche Referenzen belegte Erfahrungen auf dem Gebiet der Biostatistik nachweisen können.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Zur Sicherstellung der Informationssicherheit hat der AN ein IT-Sicherheitskonzept entspr. ISO/IEC/DIN 27001 o.glw. - vorzugsweise nach BSI-Standard 200 - vorzulegen. Falls der AN nicht nach ISO 27001 o.glw. zertifiziert ist, soll die Umsetzung des Konzeptes durch Prüfungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik oder anerkannte Prüfstellen in den ersten 6 Monaten der Vertragslaufzeit nachgewiesen werden;
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2) Sämtliche Vorgänge in Bezug auf die Erprobung sind so zu dokumentieren, dass deren jeweils aktueller Umsetzungsstand einschließlich aller vorausgegangenen Prozessschritte einwandfrei nachzuvollziehen ist. Ein entspr. Projektcontrollinginstrument- und Archivierungskonzept ist vom AN vorzuhalten. Der G-BA erwartet, dass der AN in seinem IT-Bereich eine ITIL-konforme Betriebsorganisation implementiert hat;
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3) Der AN muss gegenüber den Trägerorganisationen des G-BA und weiteren Personengruppen fachlich unabhängig sein, siehe hierzu Vordruck 5 im Bewerbungsbogen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig:
1) Im Rahmen der ersten Stufe wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben / Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 5 Werktagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtig werden;
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2) Anschließend wird anhand der geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise geprüft, ob der Bewerber für die Übernahme des Auftrags grundsätzlich geeignet erscheint, insbesondere die unter Ziff. III.1.3 festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit erfüllt. Soweit ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter III.1.3) genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV;
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3) Bei einer größeren Anzahl grds. geeigneter Bewerber erfolgt die Auswahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Basis der unter Ziff. III.1.3 geforderten Angaben/Unterlagen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.1.4) und II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen vorweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Unternehmen / Einrichtungen, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-10-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Umsetzungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Preis (Gewichtung): 35

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE300
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YRPYSK7 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsbogen zu verwenden, den der G-BA auf dem unter Ziffer 1.3 genannten elektronischen Vergabeportal registrierungsfrei zur Verfügung stellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darum gebeten, sich auf dem Vergabeportal zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
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2) Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1 geforderten Angaben eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Weiter enthält er einen Erklärungsvordruck zur fachlichen Unabhängigkeit der am Vergabeverfahren beteiligten Einrichtungen/Unternehmen und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2 ausschließlich elektronisch über den unter Ziff. I.3 genannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht elektronisch über den Projektraum) eingehen, können grds. nicht berücksichtigt werden;
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3) Im elektronischen Projektraum ist neben dem Bewerbungsbogen auch die Leistungsbeschreibung registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, Angebotsvordruck nebst Preisblatt) werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
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4) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o. g. Vergabeportal eingereicht werden.
5) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen/deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird.
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6) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YRPYSK7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 160 Abs.3 GWB).
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Quelle: OJS 2018/S 158-362522 (2018-08-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-04-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vergeben Auftrags waren Projektmanagementleistungen (PML) im Zusammenhang mit der Erprobung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach § 137e SGB V. Nach § 137e SGB V kann der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei der Prüfung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 SGB V oder § 137c SGB V eine Richtlinie zur Erprobung beschließen, wenn er zu der Feststellung gelangt, dass eine Methode das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative bietet, ihr Nutzen aber noch nicht hinreichend belegt ist. Für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Erprobungen beauftragt der G-BA eine fachlich unabhängige wissenschaftliche Institution. Nach 2. Kapitel 7. Abschnitt § 24 der Verfahrensordnung (VerfO) richtet der G-BA für die Erprobungen ein Projektmanagement (PM) ein. Das PM unterstützt den G-BA im Sinne einer Projektträgerschaft fachlich und administrativ in allen Phasen der Durchführung der Erprobung.
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Gesamtwert des Auftrags: 301 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Gutenbergstr. 13
Postleitzahl: 10587

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 072-171001
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 158-362522
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRPYP2R

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Projektmanagementleistungen nach § 24 der VerfO

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-04-02 📅
Name: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 301 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2019/S 072-171001 (2019-04-09)