Rahmenvereinbarung über die Lieferung von technischen Gasen

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.

Vertragsgegenstand ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Lieferung von technischen Gasen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-02 Auftragsbekanntmachung
2019-01-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Gase
Referenznummer: 2018-12
Kurze Beschreibung:
Vertragsgegenstand ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Lieferung von technischen Gasen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Gase 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Gase 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Gemischt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.
Postanschrift: Glinkastr. 40
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de/ 🌏
E-Mail: referat.vergaberecht@dguv.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYX6S 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYX6S 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 191-431410
ABl. S-Ausgabe: 191
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt, d. h. der aktuelle Stand der beantworteten Bieterfragen ist nur im DTVP-Projektraum abgebildet. Deshalb ist es entscheidend, dass hierzu Zugang besteht; 2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Unklarheiten hin zu prüfen. Fragen und Anmerkungen zu Bekanntmachung und Vergabeunterlagen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum Ablauf der in der Angebotsaufforderung genannten Frist ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen(ebenfalls über den DTVP-Projektraum als Nachrichten der Vergabestelle); 3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigten Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften; 4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß §47 Abs.1 S.1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sogenannte Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen in seinem Angebot benennen und für dieses Unternehmen die unter III.2.2) und III.2.3)bezeichneten Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter oder der Bietergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. §47 Abs.1 S.1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist. Beabsichtigt der Bieter oder die Bietergemeinschaft, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Nachunternehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen. Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter/die Bietergemeinschaft Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen; 5) Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht vorgelegte Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Frist nachzufordern. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYX6S
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 340 000 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Lieferung von Flaschengasen
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung: Lieferung von Flaschengasen in Form von Reingasen und Prüfgasen/Gasgemischen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 260 000 EUR 💰
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Automatische Verlängerung um 2 weitere Jahre bis zum 31.12.2022, sofern nicht der AG den Vertrag spätestens 3 Monate vor Ablauf des 31.12.2020 kündigt.
Bezeichnung des Loses: Flüssiggase und Tankanlagen
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Lieferung von technischen Gasen in Form von Flüssiggasen inklusive der Montage von Tankanlagen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 80 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Automatische Verlängerung um weitere 2 Jahre bis zum 31.12.2022, sofern nicht der AG den Vertrag spätestens 3 Monate vor Ablauf des 31.12.2020 kündigt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Alte Heerstraße 111
53757 Sankt Augustin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es sind die als Formular zur Verfügung gestellten Eigenerklärungen zu verwenden.
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers: allgemeine Angaben zum Bieter (Anschrift, Gründungsjahr, Kernkompetenz, Ansprechpartner, Art der Bewerbung usw.);
2) Erklärung, dass keiner der in § 123 und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe vorliegt;
3) Erklärung, dass ein notwendiger Eintrag in das Berufs-/Handelsregister vorliegt (ein entsprechender Nachweis ist in Kopie beizufügen; nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Angebotsfristendes), dass die Krankenversicherungsbeiträge der Mitarbeiter ordnungsgemäß abgeführt wurden und alle steuerlichen Verpflichtungen erfüllt wurden und dass ggf. die Mitgliedschaft in einer zuständigen Berufsgenossenschaft besteht.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Erklärung (vom Auftraggeber zur Verfügung gestellter Vordruck), bzw. Nachweis (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht alter als 6 Monate) über das Bestehen bzw. den rechtzeitigen Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Gefordert wird der Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung, die insbesondere eine Produkthaftpflichtversicherung sowie eine Umwelthaftpflichtversicherung und eine erweiterte Produktdeckung mit folgenden Deckungssummen je Schadensfall pro Jahr 2-fach maximiert umfasst:
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Personen- und Sachschäden 5 000 000 EUR
erweiterte Produktdeckung (Vermögensschäden) 5 000 000 EUR
oder eine Erklärung, dass der Bieter eine solche Versicherung spätestens bis zur Auftragserteilung abgeschlossen haben wird (=Mindeststandard). Es muss erkennbar sein, dass der Versicherungsschutz (auch) für den Bieter gilt.
2) Angabe in EUR netto des Gesamtjahresumsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Es wird ein Gesamtjahresumsatz von 200 000,00 EUR netto pro Geschäftsjahr gefordert. (Mindestanforderung)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Erklärung (vom Auftraggeber zur Verfügung gestellter Vordruck), bzw. Nachweis (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote nicht alter als 6 Monate) über bestehende DIN EN ISO/IEC 17025 (2017)- Zertifizierung oder gleichwertige Zertifizierung oder gleichwertige Qualifikation.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2018-11-05 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Stabilität der Gase
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lieferzeit der Prüfgase/Gasgemische
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Preis (Gewichtung): 70 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des Privatrechts
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6CYX6S 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt, d. h. der aktuelle Stand der beantworteten Bieterfragen ist nur im DTVP-Projektraum abgebildet. Deshalb ist es entscheidend, dass hierzu Zugang besteht;
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2) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Unklarheiten hin zu prüfen. Fragen und Anmerkungen zu Bekanntmachung und Vergabeunterlagen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zum Ablauf der in der Angebotsaufforderung genannten Frist ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen(ebenfalls über den DTVP-Projektraum als Nachrichten der Vergabestelle);
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3) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigten Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften;
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4) Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß §47 Abs.1 S.1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sogenannte Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen in seinem Angebot benennen und für dieses Unternehmen die unter III.2.2) und III.2.3)bezeichneten Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft.
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Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens oder des Mitglieds der Bietergemeinschaft vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter oder der Bietergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt.
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Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. §47 Abs.1 S.1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist.
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Beabsichtigt der Bieter oder die Bietergemeinschaft, Teile der zu vergebenden Leistung durch Nachunternehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Nachunternehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen. Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter/die Bietergemeinschaft Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen;
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5) Die Vergabestelle behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht vorgelegte Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Frist nachzufordern.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYX6S

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-undtechnologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB wird explizit hingewiesen:
Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 191-431410 (2018-10-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2018-12 (Bekanntmachung verg. Auftrag)
Kurze Beschreibung:
Vertragsgegenstand ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Lieferung von technischen Gasen: Los 1 Lieferung von Flaschengasen, Los 2 Flüssiggase und Tankanlagen.
Gesamtwert des Auftrags: 340 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 007-011549
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 191-431410
ABl. S-Ausgabe: 7
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CYGQS

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-12-19 📅
Name: Linde AG
Postanschrift: Seitnerstraße 70
Postort: Pullach
Postleitzahl: 82049
Land: Deutschland 🇩🇪
München, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 125 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff des Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 135 Abs. 2 GWB wird explizit hingewiesen.
§ 135 GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1) gegen § 134 verstoßen hat oder;
2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2019/S 007-011549 (2019-01-09)