Rechenzentrumsdienstleistungen SAP und non SAP Systeme

Gesobau AG

Die GESOBAU AG sowie die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin schreiben getrennt nach Losen die Erbringung von Rechenzentrumsdienstleistungen für SAP und non SAP Systeme sowie weitere Dienstleistungen (u. a. User Help Desk, IT-Security-Leistungen, Virtualisierung, IT-Administration, Betreuung Netzwerk, Support) aus. Darüber hinaus kann auch die Lieferung von Hardware erforderlich werden. Beide Unternehmen beziehen die zu vergebenen Leistungen derzeit bei externen Dienstleistern. Der Leistungsumfang umfasst somit auch die Transition der vorhandenen Systeme. Aufgrund der bestehenden Verträge wäre eine Transition im 4. Quartal 2018 zu planen und vorzunehmen. Die Aufteilung erfolgt in den folgenden Losen: Los 1 – GESOBAU AG; Los 2 – Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-07 Auftragsbekanntmachung
2018-10-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Datenverarbeitungsdienste
Kurze Beschreibung:
Die GESOBAU AG sowie die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin schreiben getrennt nach Losen die Erbringung von Rechenzentrumsdienstleistungen für SAP und non SAP Systeme sowie weitere Dienstleistungen (u. a. User Help Desk, IT-Security-Leistungen, Virtualisierung, IT-Administration, Betreuung Netzwerk, Support) aus. Darüber hinaus kann auch die Lieferung von Hardware erforderlich werden. Beide Unternehmen beziehen die zu vergebenen Leistungen derzeit bei externen Dienstleistern. Der Leistungsumfang umfasst somit auch die Transition der vorhandenen Systeme. Aufgrund der bestehenden Verträge wäre eine Transition im 4. Quartal 2018 zu planen und vorzunehmen. Die Aufteilung erfolgt in den folgenden Losen: Los 1 – GESOBAU AG; Los 2 – Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenverarbeitungsdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Computerunterstützung und -beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau ag
Postanschrift: Wilhelmsruher Damm 142
Postleitzahl: 13439
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gesobau.de 🌏
E-Mail: einkauf@gesobau.de 📧
Telefon: +49 3040731772 📞
Fax: +49 3040731788 📠
URL der Dokumente: http://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-07 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-09 📅
Datum des Beginns: 2018-11-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 048-105560
ABl. S-Ausgabe: 48
Zusätzliche Informationen
1) Für die Ausführung des Auftrags gelten folgende besondere Bedingungen: 1.1) Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. 1.2) Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle. 2. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formulare (www.berlin.de/vergabeplattform) möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. 3. Die Bewerbung ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben unter der Bezeichnung: Teilnahmeantrag für das Vergabeverfahren „Rechenzentrumsdienstleistungen SAP und non SAP Systeme“ bei der GESOBAU AG, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin einzureichen. 4. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 5. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche / telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Fragen werden anonymisiert und zusammen mit den Antworten als „Fragen- und Antwortenkatalog“ im Internet (siehe Ziffer I.3 der Bekanntmachung) veröffentlicht. 6. Bei einer Bewerbung auf beide Lose müssen die Unterlagen nur einfach eingereicht werden. Ein Hinweis, dass sich die Bewerbungsunterlagen auf beide Lose beziehen, ist durch den Bewerber vorzunehmen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Rechenzentrumsdienstleistungen GESOBAU AG
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die GESOBAU AG (GESOBAU) ist eines von sechs städtischen Wohnungsunternehmen im Eigentum des Landes Berlin. Die Bewirtschaftung und Entwicklung von eigenen Wohnungsbeständen sowie damit verbundenen Gewerbeobjekten ist Kerngeschäft des Unternehmens. Die GESOBAU legt einen besonderen Fokus auf die sozial verträgliche Wohnraumversorgung zu angemessenen Mieten. Der Schwerpunkt der Immobilienbestände mit 37 060 eigenen Wohnungen liegt im Berliner Norden; in Reinickendorf, Pankow und Weißensee. Weitere größere Bestände befinden sich in Zentrumsnähe in Wedding und in Wilmersdorf. Attraktive Wohnungsbestände mit einem gesunden Mix aus Neu- und Altbauten in nachgefragten Lagen sowie die solide finanzielle Lage der Gesellschaft schaffen Spielräume für eine nachhaltige Entwicklung. Um diese Leistungen IT-seitig zu unterstützen, werden verschiedene IT-Systeme eingesetzt (u.a. SAP ERP 6.0, Terminalserver, Portale, Datensicherungsdienste). Eine wichtige Rahmenbedingung ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
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Beschreibung der Verlängerungen:
Werden die qualitativen Anforderungen in Hinblick auf Verfügbarkeit, Performance, Ausfallsicherheit, Servicequalität während der Vertragslaufzeit erfüllt, ist eine Verlängerung um 12 Monate möglich.
Bezeichnung des Loses: Rechenzentrumsleistungen Gewobag
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Gewobag steht als bedeutende Berliner Wohnungsbaugesellschaft für „Die ganze Vielfalt Berlins“. Mit rund 60 000 Wohnungen sowie einem breiten Angebot an Dienstleistungen zählt sie zu den größten Immobilienunternehmen bundesweit. Stuckaltbauten in Gründerzeitquartieren, 30er-Jahre-Häuser im Bauhausstil und Neubauten: In fast 100 Jahren hat die Gewobag einen qualitätsvollen Wohnungsbestand aufgebaut und umfassendes Know-how erworben. Als städtisches Unternehmen verbindet sie Tradition mit aktuellen Aufgaben: Berlin wächst und auch die Gewobag plant, ihren Bestand bis 2026 auf insgesamt 72 600 Wohnungen zu erweitern, davon 10 200 Wohnungen durch Neubau. In den Bestand wird fortlaufend (auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes) investiert. Damit ist die Gewobag auch eine stabile Größe der lokalen Wirtschaft. Um diese Leistungen IT-seitig zu unterstützen, werden verschiedene IT-Systeme eingesetzt (u.a. SAP ERP 6.0). Eine wichtige Rahmenbedingung ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Die in den Ziffern III.1, III.1.2 und III.1.3 aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen (Details siehe Auftragsunterlagen). Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers gem. Ziff. III.1.1.1, III.1.1.2, III.1.1.3, III.1.1.6, III.1.2.2, III.1.3.3, III.1.3.5 und III.1.3.6 dieser Bekanntmachung führen zum Ausschluss von der Bewerberauswahl, wenn diese nicht vorgelegt werden.
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b) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle Kriterien (III.1.1.1 bis III.1.1.6) gelten für beide Lose gleichermaßen. Die erforderlichen Formulare sind im Internet abzurufen (siehe VI.3 Nr. 2 bzw. I.3).
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III.1.1.1: Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit und Verpflichtungserklärung.
III.1.1.2: Eigenerklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV).
III.1.1.3: Scientology-Schutzerklärung.
III.1.1.4: Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Bewerber- / Bietergemeinschaften und Benennung der vorgesehenen Nachauftragnehmer soweit die Nachauftragnehmer zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages bereits bekannt.
III.1.1.5: Erklärungen der vorgesehenen und zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages bereits bekannten Nachunternehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Nachunternehmer eingesetzt werden.
III.1.1.6: ausgefüllt Formular zur Prüfung von Einträgen im Korruptionsregister ein möglicherweise geforderte Mindeststandards:
III.1.1.1 Mindestanforderung: Abgabe der geforderten Eigenerklärungen.
III.1.1.2 Mindestanforderung: Abgabe der geforderten Eigenerklärungen.
III.1.1.3 Mindestanforderung: Abgabe der geforderten Eigenerklärungen.
III.1.1.6 Mindestanforderung: Abgabe der geforderten Eigenerklärungen.
c) Vorgehen bei der Prüfung:
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise.
2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe;
3. Prüfung der Befähigung zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Sollten danach mehr als vier Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber diejenigen Bewerber auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen (gemessen am veröffentlichen Bewertungskatalog; siehe Vergabeunterlagen). Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei dem nachfolgend genannten Kriterium III.1.2.2 handelt es sich um ein Ausschlusskriterium. Alle Kriterien (III.1.2.1 bis III.1.2.8) gelten für beide Lose gleichermaßen. Die erforderlichen Formulare sind im Internet abzurufen (siehe VI.3 Nr. 2 bzw. I.3).
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III.1.2.1: Unternehmensdarstellung mit Benennung der Geschäftsfelder.
III.1.2.2: Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 5 000 000 EUR für den Vertrag und für Sach- und Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt höchstens jedoch bis zu 10 000 000 EUR für den Vertrag oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, Eigenerklärung über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall.
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III.1.2.3: Nettoumsatzerlöse des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre.
III.1.2.4: Nettoumsatzerlöse des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre in dem hier relevanten Geschäftsfeld Rechenzentrumsdienstleistungen SAP und SAP-Support.
III.1.2.5: Gesamtanzahl Beschäftigte (festangestellte Arbeitnehmer / innen, inkl. Inhaber / innen und Gesellschafter / innen) im Jahresmittel in den letzten 3 Geschäftsjahren.
III.1.2.6: Gesamtanzahl Beschäftigte im Geschäftsfeld Rechenzentrumsdienstleistungen SAP und SAP-Support (festangestellte Arbeitnehmer/innen, inkl. Inhaber und Gesellschafter) im Jahresmittel in den letzten 3 Geschäftsjahren.
III.1.2.7: Gesamtanzahl Beschäftigte im Geschäftsfeld Rechenzentrumsdienstleistungen non SAP und non SAP-Support (festangestellte Arbeitnehmer / innen, inkl. Inhaber und Gesellschafter) im Jahresmittel in den letzten 3 Geschäftsjahren.
III.1.2.8: Bitte beschreiben Sie formlos differenziert die Maßnahmen Ihres Unternehmens zum Thema Nachhaltigkeit. Die Darstellung sollte sich auf das drei Säulenmodell (ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit) beziehen. Wenn Sie über Zertifizierungen (z.B. Öko-Audit, TÜV) verfügen, sind diese als Kopie beizufügen.
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Mindeststandards:
III.1.2.2: Nachweis Versicherung bzw. Erklärung zum Abschluss einer Versicherung mit den geforderten Summen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei nachfolgend genannten Kriterien III.1.3.3, III.1.3.5, III.1.3.6 handelt es sich um Ausschlusskriterien. Alle Kriterien (III.1.3.1 bis III.1.3.12) gelten für beide Lose gleichermaßen. Die erforderlichen Formulare sind im Internet abzurufen (siehe VI.3 Nr. 2 bzw. I.3).
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III.1.3.1: ADV-Vereinbarung, Nachweis BSI Zertifizierung nach ISO 27001 (Kopie) oder Eigenerklärung.
III.1.3.2: Zertifizierungen zu auditierten Geschäftsprozessen, zum Risikomanagement, zum Rechenzentrum (z.B. TÜV, ISO 9001:2000, ISO 31000, SOC-1 oder SSAE 16 (ehem. SAS 70), Tier 4-RZ oder vergleichbar. Beifügung Fotokopie der Zertifizierung / des Nachweises oder Eigenerklärung.
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III.1.3.3: Partnerstatus bei SAP (z.B. Software Solution, Education). Beifügung Fotokopie der Zertifizierung / des Nachweises oder Eigenerklärung.
III.1.3.4: Beschreibung fachinhaltlicher Kompetenz im Bereich der Wohnungswirtschaft, z.B. durch aktuelle betriebswirtschaftliche Herausforderungen / Handlungsfelder in der Wohnungswirtschaft.
III.1.3.5: Angabe von mindestens einem Referenzprojekt, das nicht älter als fünf Jahre und mit dem Ausschreibungsgegenstand insoweit gleichwertig ist, als es die gleichzeitige Betreuung und Betrieb von SAP und non SAP Lösungen in der Wohnungswirtschaft enthält.
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Das Formular F24b ist für eine REFERENZBESTÄTIGUNG zu nutzen.
III.1.3.6: Nachweis von Erfahrungen anhand von mindestens einem Referenzprojekt, das nicht älter als fünf Jahre sind und mit dem Vergabegegenstand insoweit gleichwertig ist, als das es die Inhalte:
a) SAP Betrieb,
b) Betrieb Oracle oder andere SAP-kompatible Datenbank,
c) Durchführung User Help Desk (Standardsoftware / SAP), 1st Level Support, 2nd und 3rd Level Support
d) Betrieb Business Objects umfasst und der Referenzkunde über mehr als 200 Endnutzer hat. Das Formular F24b ist für eine REFERENZBESTÄTIGUNG zu nutzen.
III.1.3.7: Nachweis von Erfahrungen anhand von Referenzprojekten, die nicht älter als fünf Jahre sind und mit dem Vergabegegenstand insoweit gleichwertig ist, als das es die Inhalte
Durchführung User Help Desk (Standardsoftware / SAP), 1st, 2nd & 3rd Level Support, Betrieb Business Objects, Betrieb Exchange-Server, Durchführung Netzwerkadministration, Betrieb einer Interessentenverwaltung, Betrieb Citrix, Betrieb Unternehmensplanungssoftware (BI / BO-Werkzeuge, Nennung der Erfahrungen), umfasst und der Referenzkunde über mehr als 200 Endnutzer hat.
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III.1.3.8: Qualifikation, Kompetenz und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für folgende Positionen im SAP-Umfeld:
Projektmanagement, IT-Administrator, Systemadministrator SAP, Basisbetreuung SAP, Entwickler SAP, Mitarbeiter User Help Desk (1st/2nd Level), HANA, nach Möglichkeit mit dem Identity-Provider (IDP), SAP Cloud, Oracle, Administration und der Programmierung von SAP-Portalen (JAVA-Stack).
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III.1.3.9: Qualifikation, Kompetenz und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter (non SAP):
NetApp, MS SQL Server 2016 oder aktueller, Citrix XenApp, VMware, Storagesysteme, Cicso, ITIL-Zertifizierung, MCSE-Zertifizierungen, Check Point Security, Zertifizierung für Mobile Device Management-SW, Open Text Enterprise Scan und Open Text Imaging, Records Management, Realtech Transportmanager, Symantec Antivirenlösung, Skype for Business, MS Cloud-Dienste, MS Exchange, IT-Sicherheit, Projektmanagement.
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III.1.3.10 Zeitspanne für eine regelmäßige (ungeplante) Vor-Ort Verfügbarkeit der die Gewobag bzw. GESOBAU betreuenden Service-Organisation (deutschsprachige Support-Person).
III.1.3.11: Backup-Rechenzentrum? Bitte benennen Sie den Standort (Land, Stadt).
III.1.3.12: Beschreibung der Maßnahmen, die zur Aus- und Weiterbildung der eigenen Beschäftigten dienen. Bezifferung der durchschnittlichen Höhe der Aus- und Fortbildungskosten je Beschäftigtem. Anzahl Ausbildungsplätze.
Mindeststandards:
III.1.3.3: Mindestanforderung: Partnerstatus bei SAP
III.1.3.5: Mindestanforderung: ein Projekt (und Referenzbestätigung)
III.1.3.6: Mindestanforderung: ein Projekt (und Referenzbestätigung); Referenzprojekt muss mehr als 200 Nutzer / innen umfassen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Vertragsgrundlage ist ein EVB-IT-Systemvertrag, der um Service-Agreements je Leistungsart ergänzt wird. Ein ausgefülltes Vertragsmuster ist Teil der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Siehe Unterlagen Teilnahmewettbewerb (Bildung einer Rangfolge aufgrund der Bepunktung der Teilnahmeanträge). Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-04-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin
Postanschrift: Alt-Moabit 101 A
Postleitzahl: 10559
Land: Berlin 🏙️
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungsbaugesellschaft
Kontakt
Kontaktperson: Herr Matthias Brinker (Hauptkontaktstelle)
Internetadresse: www.gesobau.de 🌏
Kontaktperson: Siehe obe, Hauptkontaktstelle
E-Mail: r.knopp@gewobag.de 📧
Internetadresse: www.gewobag.de 🌏
Dokumente URL: www.berlin.de/vergabeplattform 🌏
URL der Dokumente: www.berlin.de/vergabeplattform 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Für die Ausführung des Auftrags gelten folgende besondere Bedingungen:
1.1) Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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1.2) Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle.
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2. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formulare (www.berlin.de/vergabeplattform) möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
3. Die Bewerbung ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben unter der Bezeichnung: Teilnahmeantrag für das Vergabeverfahren „Rechenzentrumsdienstleistungen SAP und non SAP Systeme“ bei der GESOBAU AG, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin einzureichen.
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4. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
5. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche / telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Fragen werden anonymisiert und zusammen mit den Antworten als „Fragen- und Antwortenkatalog“ im Internet (siehe Ziffer I.3 der Bekanntmachung) veröffentlicht.
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6. Bei einer Bewerbung auf beide Lose müssen die Unterlagen nur einfach eingereicht werden. Ein Hinweis, dass sich die Bewerbungsunterlagen auf beide Lose beziehen, ist durch den Bewerber vorzunehmen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Sätze 2 und 3 GWB bleiben unberührt. II. Gemäß § 101b Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. III. Konkretisierung der unverzüglichen Rügefrist Unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB heißt ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 BGB). Bei objektiv einfach gelagerten Situationen ist eine Rüge je nach Einzelfall unverzüglich, wenn sie binnen 1, 2 oder maximal 3 Tagen, jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften erhoben wird (Zugang maßgeblich!). In objektiv schwierigen Situationen kann die Rügefrist je nach Einzelfall bis zu maximal 2 Wochen jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften betragen (Zugang maßgeblich!).
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Quelle: OJS 2018/S 048-105560 (2018-03-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gesobau AG sowie die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin schreiben getrennt nach Losen die Erbringung von Rechenzentrumsdienstleistungen für SAP und non SAP Systeme sowie weitere Dienstleistungen (u. a. User Help Desk, IT-Security-Leistungen, Virtualisierung, IT-Administration, Betreuung Netzwerk, Support) aus. Darüber hinaus kann auch die Lieferung von Hardware erforderlich werden. Beide Unternehmen beziehen die zu vergebenen Leistungen derzeit bei externen Dienstleistern. Der Leistungsumfang umfasst somit auch die Transition der vorhandenen Systeme. Aufgrund der bestehenden Verträge wäre eine Transition im 4. Quartal 2018 zu planen und vorzunehmen. Die Aufteilung erfolgt in den folgenden Losen: Los 1– Gesobau AG; Los 2 – Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau AG
Kontakt
E-Mail: matthias.brinker@gesobau.de 📧
Telefon: +49 304073-1772 📞
Fax: +49 304073-1788 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 200-455165
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 048-105560
ABl. S-Ausgabe: 200

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Rechenzentrumsdienstleistungen Gesobau AG
Kurze Beschreibung:
Die Gesobau AG (Gesobau) ist eines von sechs städtischen Wohnungsunternehmen im Eigentum des Landes Berlin. Die Bewirtschaftung und Entwicklung von eigenen Wohnungsbeständen sowie damit verbundenen Gewerbeobjekten ist Kerngeschäft des Unternehmens. Die Gesobau legt einen besonderen Fokus auf die sozial verträgliche Wohnraumversorgung zu angemessenen Mieten. Der Schwerpunkt der Immobilienbestände mit 37.060 eigenen Wohnungen liegt im Berliner Norden; in Reinickendorf, Pankow und Weißensee. Weitere größere Bestände befinden sich in Zentrumsnähe in Wedding und in Wilmersdorf. Attraktive Wohnungsbestände mit einem gesunden Mix aus Neu- und Altbauten in nachgefragten Lagen sowie die solide finanzielle Lage der Gesellschaft schaffen Spielräume für eine nachhaltige Entwicklung. Um diese Leistungen IT-seitig zu unterstützen, werden verschiedene IT-Systeme eingesetzt (u. a. SAP ERP 6.0,Terminalserver, Portale, Datensicherungsdienste). Eine wichtige Rahmenbedingung ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
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Bezeichnung des Loses: Rechenzentrumsleistungen Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin
Kurze Beschreibung:
Die Gewobag steht als bedeutende Berliner Wohnungsbaugesellschaft für „Die ganze Vielfalt Berlins“. Mit rund 60 000 Wohnungen sowie einem breiten Angebot an Dienstleistungen zählt sie zu den größten Immobilienunternehmen bundesweit. Stuckaltbauten in Gründerzeitquartieren, 30er-Jahre-Häuser im Bauhausstil und Neubauten: in fast 100 Jahren hat die Gewobag einen qualitätsvollen Wohnungsbestand aufgebaut und umfassendes Know-how erworben. Als städtisches Unternehmen verbindet sie Tradition mit aktuellen Aufgaben: Berlin wächst und auch die Gewobag plant, ihren Bestand bis 2026 auf insgesamt 72 600 Wohnungen zu erweitern, davon 10.200 Wohnungen durch Neubau. In den Bestand wird fortlaufend (auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes) investiert. Damit ist die Gewobag auch eine stabile Größe der lokalen Wirtschaft. Um diese Leistungen IT-seitig zu unterstützen, werden verschiedene IT-Systeme eingesetzt (u.a. SAP ERP 6.0). Eine wichtige Rahmenbedingung ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Übergreifende Anforderungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Rechenzentrumsdienstleistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Service und Verschiedenes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Preis (Gewichtung): 100

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-10-09 📅
Name: Comline Computer + Softwarelösungen AG
Postanschrift: Am Borsigturm 54
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13507
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin - Luther - Straße 105
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I) Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Sätze 2 und 3 GWB bleiben unberührt.
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II) Gemäß § 101b Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden,wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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III. Konkretisierung der unverzüglichen Rügefrist Unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB heißt ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 BGB). Bei objektiv einfach gelagerten Situationen ist eine Rüge je nach Einzelfall unverzüglich, wenn sie binnen 1, 2 oder maximal 3 Tagen, jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften erhoben wird (Zugang maßgeblich!). In objektiv schwierigen Situationen kann die Rügefrist je nach Einzelfall bis zu maximal 2 Wochen jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften betragen (Zugang maßgeblich!).
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Quelle: OJS 2018/S 200-455165 (2018-10-15)