RV Objektüberwachungsleistungen (BER, SXF, TXL)

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Gegenstand der Ausschreibung Objektüberwachungsleistungen und Objektbetreuung sowie Dokumenta-tionen für Bauleistungen an den Flughäfen SXF/TXL/BER.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-12-17 Auftragsbekanntmachung
2019-05-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-12-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beaufsichtigung der Bauarbeiten
Referenznummer: EB-2018-0196
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung Objektüberwachungsleistungen und Objektbetreuung sowie Dokumenta-tionen für Bauleistungen an den Flughäfen SXF/TXL/BER.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beaufsichtigung der Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dahme-Spreewald 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf / Bauvergabe
Postleitzahl: 12521
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 306091-70641 📠
URL der Dokumente: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-167bba5fd5f-2fc726ddacc21399 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-167bba5fd5f-2fc726ddacc21399 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-12-17 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 245-562207
ABl. S-Ausgabe: 245
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung / während der Bauzeit innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Die Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen; nur bei Lieferaufträgen – Angabe, ob Angebote für Erwerb, Leasing, Anmietung, Abzahlungskauf oder eine Kombination dieser Möglichkeiten benötigt werden) der AN hat alle Grund- und Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 und 9 HOAI und darüber hinaus folgende Leistungen u.a. zu erbringen:
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— Überwachung der Ausführung der Objekte auf Übereinstimmung mit der Genehmigung, Planung, Lastenheftund Leistungsbeschreibung sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik und einschlägigenVorschriften,
— Planmanagement und inhaltliche Planprüfung der vom Generalplaner zu erstellenden Planungen der Lph 3 -5, (die Pläne werden im Format Revit erstellt),
— Überwachen der Ausführung von Tragwerken auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis,
— Inhaltliche Überprüfung der Werk- und Montageplanungen,
— Überwachen des Terminplans,
— Dokumentation des Bauablaufs,
— Nachtragsmanagement,
— Rechnungsprüfung,
— Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen imVergleich zu den Vertragspreisen,
— Kostenfeststellung,
— Koordination der Inbetriebnahme,
— Abnahme der Bauleistungen,
— Antrag auf öffentlich-rechtliche Abnahmen und Teilnahme daran,
— Systematische Zusammenstellung der Dokumentation des Objekts,
— Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche,
— Objektbetreuung während der Verjährungsfristen für Mängelansprüche,
— Stufenweises Erstellen von Baubegleitenden Aufmaßen für die Kostengruppen 300-400,
— Koordination und Qualitätsprüfung von CAD-Fachmodellen des Generalunternehmers und anderer am Bau Beteiligter
Es handelt sich um ca. 20 Einzelmaßnahmen pro Jahr/ pro Anlagengruppe mit anrechenbaren Kosten von ca. 5 000,00 EUR netto bis ca. 5 000 000,00 EUR netto bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren.
Objektüberwachungsleistungen und Dokumentationen und Objektbetreuung für Technische Ausrüstung von Objekten in Anlehnung an die Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 53, Abs. 2, Nr. 1, Nr.2, Nr. 3, Nr. 6 und Nr. 7 und § 54 HOAI für folgende Anlagengruppen:
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—— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
—— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
—— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,
—— Anlagengruppe 6 – Förderanlagen,
—— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen.
Da es sich um eine Rahmenvereinbarung handelt, kann sich die oben dargestellte Gesamtmenge auf mehrere Rahmenvertragspartner ggf. ungleichmäßig verteilen.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Optionale Verlängerung 1 x 12 Monate
Beschreibung der Optionen:
Option 1:
1.1) Die Vereinbarung von Änderungen des Vertrages richtet sich nach §§ 650q und 650b BGB. Hält der AN die begehrte Änderung des Vertrages für undurchführbar, nicht sachdienlich oder unzweckmäßig, so hat er dies dem AG unter Darlegung seiner Gründe unverzüglich in Textform mitzuteilen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten;
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1.2) Von dem Leistungsbild bereits umfasste Überarbeitungen seiner Leistungen stellen keine Änderungen des Vertrages im vorstehenden Sinne dar. Die Erhöhung anrechenbarer Kosten stellt allein keine Grundlage für Honoraranpassungen in Bezug auf eine vereinbarte Honorarpauschale dar;
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1.3) Der AG kann Vertragsänderungen i. S. d. Ziff. 1.1 auch hinsichtlich der Termine und -zeiten (Beschleunigungsanordnungen etc.) begehren, wenn der Betrieb des AN auf die dafür erforderlichen Leistungen eingerichtet ist und sie unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht unzumutbar sind. Die Vergütung für etwaige vorbenannte Vertragsänderungen berechnet sich gemäß den nachfolgend getroffenen Abreden;
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1.4) Das Angebot gemäß § 650b Abs. 1 S. 2 BGB hat der AN in Textform beim AG einzureichen. Es soll nach den Vorgaben gemäß Ziff. 1.5 erstellt werden;
1.5) Das Anordnungsrecht steht dem AG ergänzend zu § 650b Abs. 2 BGB auch dann zu, wenn beide Parteien das Scheitern der Verhandlungen erklären oder der AG nach Ablauf von 7 Kalendertagen nach Zugang des Änderungsbegehrens gegenüber dem AN das Scheitern der Verhandlungen erklärt. Das Scheitern der Verhandlungen kann gleichzeitig mit der Anordnung erklärt werden;
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1.6) Sofern eine Anordnung einer Vertragsänderung erforderlich ist, um eine drohende Gefahr, einen Personenschaden oder einen erheblichen Sach- oder Vermögensschaden für den AG oder einen anderen an dem Bauvorhaben Beteiligten abzuwenden, ist der AG berechtigt, die Vertragsänderung sofort anzuordnen, ohne dass es eines vorherigen Änderungsbegehrens oder Angebotes über die Mehr- oder Mindervergütung bedarf. In diesem Fall hat der AN der Anordnung unverzüglich nachzukommen. Die Rechte des AN nach § 275 BGB bleiben hiervon unberührt;
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1.7) Die Höhe der Vergütung für die Anordnungen von Änderungen des Vertrags wird außer in den Fällen des § 650q Abs. 2 S. 1 BGB, auf Grundlage der Preisermittlungsgrundlagen des Hauptauftrages ermittelt. Dies gilt auch für den Fall, dass der AN die Leistung ausführt, bevor eine Einigung der Parteien oder eine Anordnung des AG erfolgt ist. Der Nachweis etwaigen anordnungsbedingten Mehraufwandes obliegt dem AN.
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Diesen Anspruch hat der AN prüfbar im Rahmen eines Nachtragsangebotes darzulegen. Das Nachtragspreisangebot hat den nachfolgenden Anforderungen und aufgeführten Kalkulationsvorgaben für die Urkalkulation zu berücksichtigen und der Nachtragspreis ist nach den in der Urkalkulation vorgegebenen Kalkulationsbestandteilen aufzuschlüsseln. So hat der AN die Preise des Nachtragsangebotes in
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—— Personalkosten je Mitarbeiter/in,
—— Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter/innen und Stundenaufwand pro Mitarbeiter/innen pro Monat aufgeteilt nach Leistungsstufe sowie jeweils einzelnen Unterpunkten der Leistungsbeschreibung über den gesamten Projektverlauf,
—— Honorarsätze pro Stunde pro eingesetzten Mitarbeiter/innen,
—— Zuschlag für Nebenkosten (allgemeine Geschäftskosten / Projektgemeinkosten),
—— Zuschlag für Wagnis und Gewinn und
—— Prozentuale Aufsplittung der in der Nebenkostenpauschale enthaltenen Aufwendungen aufzugliedern und dabei alle Nebenkosten einzubeziehen und explizit auszuweisen. Weiterhin muss aus der Nachtragskalkulation die angesetzte Gesamtstundenmenge für den kalkulierten Personalaufwand erkenn bar sein.
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1.7.1) Das Nachtragsangebot soll nach den Vorgaben des Formblatts Mehrkostenanzeige/Nachtragsangebot Anlage 2.4.3 eingereicht werden. Für jeden Änderungsantrag ist eine laufende Nummer in der Betreffzeile zu verwenden. Die vorbenannte Nummerierung ist im weiteren Schriftverkehr in der Betreff-Zeile zu verwenden. (Fortführung weiterer Angaben Vgl. Anlage zur Bekanntmachung).
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Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung / während der Bauzeit innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Die Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerbergemeinschaften (BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer;
2) Aktueller Handelsregister-Auszug oder eine Kopie desselben (zum Schlusstermin, vgl. Ziff. IV.2.2) möglichst nicht älter als 6 Monate);
3) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie – soweit anwendbar – § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu das Formblatt Eigenerklärung zur Verfügung;
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4) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgen soll, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. Der AG stellt hierzu das Formblatt BewGe-Erklärung zur Verfügung. BewGe haben in obiger BewGe-Erklärung oder als Anlage zur BewGe-Erklärung eine Erklärung in Textform folgenden Inhalts vorzulegen: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben;
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5) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem Teilnahmeantrag die in Ziff. III.1.2 sowie nach Ziffer III.1.3 dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen. Der AG stellt hierzu das Formblatt Nachunternehmer-Erklärung zur Verfügung;
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6) Sofern eine Vertraulichkeitsvereinbarung gefordert und den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist, ist diese vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag zurückzureichen.
Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2015, 2016, 2017 abgeschlossen wurden.
Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen. Die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der Vergabestelle addiert. Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, werden die Umsätze ebenfalls von der Vergabestelle von allen Unternehmen addiert, sofern die u. g. Verpflichtungserklärung der vorstehend benannten vorgelegt wird. Auch in diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen.
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Soweit der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.1.2) sowie nach Ziffer III.1.3) auch für den Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers / konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine „Verpflichtungserklärung“, Formular).
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Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Als „Mindestanforderung“ für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 1,0 Mio. EUR des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Unternehmensreferenzen
Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2010 erbracht worden sind und die nachfolgend benannten Leistungen im Punkt. 1.1 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d. h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
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Ein ggf. bestehender Rahmenvertrag kann eine längere Laufzeit haben. Für den jeweiligen Einzelauftrag (Abruf) gelten hinsichtlich des Abschlusses der Leistungen die vorbenannten Anforderungen.
Der Nachweis der Erbringung der vorbenannt geforderten vergleichbaren Leistungen nach Art und Umfang kann auch durch die Vorlage von mehreren Referenzen erbracht werden, da die Bewerber nicht alle geforderten vergleichbaren Leistungen in einer Referenz oder einem Auftrag gleichzeitig erbracht haben müssen.
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1.1) Für die geforderten Referenzangaben gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 stellt der Auftraggeber ein Formular „Referenzen“ sowie weitere Informationen zu deren Darstellung auf seiner Internetseite zur Verfügung. Das Formular soll von den Bewerbern genutzt werden.
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Zwei Referenzen aus dem unter 1. genannten Zeitraum;
Leistungsart: Objektüberwachungsleistungen – Bauüberwachung und Dokumentation für Technische Ausrüstung von Objekten mit in Anlehnung an die Leistungsphase 8, Honorarzone II – durchschnittliche Anforderungen oder höher, gemäß § 53, Abs. 2, Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr. 6 und Nr. 7 HOAI.
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Leistungsumfang je Referenz: ≥ 2 000 000,00 EUR anrechenbare Kosten addiert über alle Anlagengruppen (Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr. 6 und Nr. 7)
Der Nachweis der Erbringung der vorbenannten geforderten vergleichbaren Leistungen zum Leistungsumfang kann auch durch die Vorlage von mehreren Referenzen erbracht werden. Nicht jede Teilreferenz muss alle Anlagengruppen umfassen, aber jede Anlagengruppe muss mindestens einmal mit einer Referenz aufgeführt werden.
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Mindeststandards:
2) Beschreibung der personellen Ausstattung für die zu erbringenden Leistungen (Mindestanforderungen):
2.1) Nachweis über den aktuellen Mitarbeiterstand nach Qualifikationen, mit Bezeichnung des Ausbildungsabschlusses. Die Auflistung der betreffenden Mitarbeiter soll in Tabellenform abgegeben werden und muss folgende Angaben beinhalten:
Beschäftigung von jahresdurchschnittlich mindestens 5 Mitarbeitern/ -innen in den Jahren 2015, 2016, 2017 (Qualifikationsniveau ≥ DQR-Level 6, auf dem Gebiet der technischen Ausrüstung) in den genannten Anlagengruppen (siehe Ziffer III 1.3.1.1).
Für die geforderten Personalangaben gemäß Punkt 2.1 stellt der Auftraggeber ein Formular „Personal“ sowie weitere Informationen zu deren Darstellung auf seiner Internetseite zur Verfügung. Das Formular soll von den Bewerbern genutzt werden.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der gem. Ziff. III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten.
Die Prüfung der Eignung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Die Verfahrensschritte sind in der Anlage zu dieser Bekanntmachung detailliert beschrieben.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen, das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von 3 Wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt unberührt. Der AG behält sich vor, gem. § 15 Abs. 4 SektVO einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen, ohne mit den Bietern in Verhandlungen zu treten.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der AN hat bei Einzelaufträgen über ein Auftragsvolumen von ≥ 250 000,00 EUR netto auf Anforderung des AG eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme eines in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Bürgens zu stellen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft Bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften Müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
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— Für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die Vergabestelle ein Formular „Teilnahmeantrag inklusive Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formular) auf ihrer Internetseite zur Verfügung, das von Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
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Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. III.1.1) verwiesen.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Das einzusetzende Personal im Sicherheitsbereich gem. § 8 LuftSiG muss bei Leistungsbeginn gem. § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sein.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Flughafengesellschaft GmbH
Land: Berlin 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Energie und Wasser GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-167bba5fd5f-2fc726ddacc21399 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der AG führt als Sektorenauftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung i. S. d. 4. Teils des GWB u. der SektVO durch.
Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben – *kein Angebot*. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen;
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2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens EB-2018-0196 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 09.01.2019, 11:00 Uhr, an die unter Ziffer I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o. verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend;
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3) Die Bewerber haben zu beachten, dass der TNA vollständig auszufüllen ist. Der TNA ist entweder von allen Mitgliedern einer BWG o. dem bevollmächtigten Vertreter vollständig auszufüllen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter handelt, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der BWG beizufügen;
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4) Die TNA u. deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat unter Nutzung der Funktionalitäten der Vergabeplattform unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EB-2018-0196 zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung in Papierform oder anderer elektronischer Form ist nicht zulässig). Es sind die auf der Vergabeplattform des AG veröffentlichten Formulare zu verwenden;
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5) Der AG ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen;
6) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu;
7) Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem TNA eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem TNW ergeben, muss der AG zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten;
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8) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1617 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem AG gerügt werden;
2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
3) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB vorliegen;
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5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-400 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Quelle: OJS 2018/S 245-562207 (2018-12-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung Objektüberwachungsleistungen und Objektbetreuung sowie Dokumentationen für Bauleistungen an den Flughäfen SXF/TXL/BER.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf/Bauvergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 098-238317
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 245-562207
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung/während der Bauzeit innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Die Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen; nur bei Lieferaufträgen 0 Angabe, ob Angebote für Erwerb, Leasing, Anmietung, Abzahlungskauf oder eine Kombination dieser Möglichkeiten benötigt werden).
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Der AN hat alle Grund- und Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 und 9 HOAI und darüber hinaus folgende Leistungen u.a. zu erbringen:
— Überwachung der Ausführung der Objekte auf Übereinstimmung mit der Genehmigung, Planung, Lastenheft und Leistungsbeschreibung sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik und einschlägigen Vorschriften,
— Planmanagement und inhaltliche Planprüfung der vom Generalplaner zu erstellenden Planungen der Lph 3-5, (die Pläne werden im Format Revit erstellt),
— Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen,
— Stufenweises Erstellen von baubegleitenden Aufmaßen für die Kostengruppen 300-400,
— Koordination und Qualitätsprüfung von CAD-Fachmodellen des Generalunternehmers und anderer am Bau Beteiligter.
Es handelt sich um ca. 20 Einzelmaßnahmen pro Jahr/pro Anlagengruppe mit anrechenbaren Kosten von ca. 5 000,00 EUR netto bis ca. 5 000 000,00 EUR netto bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren.
Objektüberwachungsleistungen und Dokumentationen und Objektbetreuung für Technische Ausrüstung von Objekten in Anlehnung an die Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 53, Abs. 2, Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr. 6 und Nr. 7 und § 54 HOAI für folgende Anlagengruppen:
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— Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
— Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 6 – Förderanlagen,
— Anlagengruppe 7 – nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen.
Beschreibung der Optionen:
1.1) Die Vereinbarung von Änderungen des Vertrages richtet sich nach §§ 650 q und 650 b BGB. Hält der AN die begehrte Änderung des Vertrages für undurchführbar, nicht sachdienlich oder unzweckmäßig, so hat er dies dem AG unter Darlegung seiner Gründe unverzüglich in Textform mitzuteilen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten;
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1.4) Das Angebot gemäß § 650 b Abs. 1 S. 2 BGB hat der AN in Textform beim AG einzureichen. Es soll nach den Vorgaben gemäß Ziff. 1.5 erstellt werden;
1.5) Das Anordnungsrecht steht dem AG ergänzend zu § 650 b Abs. 2 BGB auch dann zu, wenn beide Parteien das Scheitern der Verhandlungen erklären oder der AG nach Ablauf von 7 Kalendertagen nach Zugang des Änderungsbegehrens gegenüber dem AN das Scheitern der Verhandlungen erklärt. Das Scheitern der Verhandlungen kann gleichzeitig mit der Anordnung erklärt werden;
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1.7) Die Höhe der Vergütung für die Anordnungen von Änderungen des Vertrags wird außer in den Fällen des § 650 q Abs. 2 S. 1 BGB, auf Grundlage der Preisermittlungsgrundlagen des Hauptauftrages ermittelt. Dies gilt auch für den Fall, dass der AN die Leistung ausführt, bevor eine Einigung der Parteien oder eine Anordnung des AG erfolgt ist. Der Nachweis etwaigen anordnungsbedingten Mehraufwandes obliegt dem AN.
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— Personalkosten je Mitarbeiter/in,
— Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter/innen und Stundenaufwand pro Mitarbeiter/innen pro Monat aufgeteilt nach Leistungsstufe sowie jeweils einzelnen Unterpunkten der Leistungsbeschreibung über den gesamten Projektverlauf,
— Honorarsätze pro Stunde pro eingesetzten Mitarbeiter/innen,
— Zuschlag für Nebenkosten (allgemeine Geschäftskosten/Projektgemeinkosten),
— Zuschlag für Wagnis und Gewinn und
— Prozentuale Aufsplittung der in der Nebenkostenpauschale enthaltenen Aufwendungen aufzugliedern und dabei alle Nebenkosten einzubeziehen und explizit auszuweisen. Weiterhin muss aus der Nachtragskalkulation die angesetzte Gesamtstundenmenge für den kalkulierten Personalaufwand erkennbar sein.
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Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung/während der Bauzeit innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Die Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-05-13 📅
Name: IGP Ingenieur AG
Postanschrift: Friedrichstraße 185
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3021015100 📞
E-Mail: vgv-berlin@igp-ag.com 📧
Land: Berlin 🏙️
Name: IGP Technik AG
Postanschrift: Am Coloneum 6
Postort: Köln
Postleitzahl: 50829
Land: Köln 🏙️
Internetadresse: https://igp-ag.com/ 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2019/S 098-238317 (2019-05-17)