Beschreibung der Beschaffung
Bei der Hauptstelle der IHK Köln handelt es sich um ein fünf- bzw. sechsgeschossiges Gebäude mit 2 Untergeschossen, errichtet in Stahlbetonskelettbauweise und Stahlleichtbauweise. Das Gebäude besteht aus 2 Bauteilen, die 1950/51 und 1955/56 errichtet wurden. Im Jahr 1970 erfolgte die Aufstockung des 1955/56 errichteten Bauteils um ein Geschoss. Im Jahr 1993 wurde das Objekt unter der laufenden Nummer 6920 in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen.
Im Erdgeschoss befinden sich als Veranstaltungsräume der Börsen-, Camphausen- und Merkenssaal. Vor dem Börsen- und Camphausensaal liegen Foyerbereiche.
In den Obergeschossen befinden sich Büroräume der Verwaltung sowie Konferenzräume, Gästeapartments, Teeküchen, Sanitärbereiche und Räume mit technischen Einrichtungen.
Im ersten Untergeschoss befinden sich Lager- und Technikräume, die zentrale Garderobenanlage sowie die Tiefgarage, Büros, Pausenräume, Sanitärbereiche und eine ehemalige Großküche.
Das zweite Untergeschoss hat eine deutlich geringere Fläche als das erste Untergeschoss. Hier befinden sich Lagerräume, Technikräume sowie im östlichen Bereich eine Tiefgarage die, von den Außenmaßen her, baugleich zur Tiefgarage im ersten Untergeschoss ist.
Bestehende Raumaufteilungen und Funktionszuordnungen des Gebäudes bleiben auch nach der Sanierung weitestgehend erhalten. Die vertikale Erschließung wird im Zuge der Sanierung in einigen Teilen, insbesondere zur Einhaltung der Barrierefreiheit, saniert und baulich verändert. In den Untergeschossen und im Erdgeschoss werden in Teilen eine neue Verortung der Funktionen und eine Änderung der Raumzuschnitte vorgenommen. Die Bürobereiche der Obergeschosse bleiben dagegen weitestgehend beibehalten und werden insbesondere mit Kühlgeräten in Deckenkoffern und neuen Fenstern ausgestattet. Die Hofanlage wird durch den Abbruch eines Technikanbaus am Camphausensaal und deren Verlagerung in einen Anbau an den nördlichen Verwaltungstrakt umgestaltet.
Das gesamte Projekt verfügt über eine Brutto- Grundfläche von 16 223,42 m. Die Baumaßnahme beinhaltet neben dem Teilrückbau im Wesentlichen, aber nicht abschließend, folgende Maßnahmen:
— eine brandschutztechnische Sanierung,
— eine Schadstoffsanierung,
— eine teilweise Herstellung der Barrierefreiheit,
— eine Erneuerung und Modernisierung gebäudetechnischer Anlagen inkl. eines neuen Technikanbaus,
— eine denkmalgerechte Instandsetzung der Fassaden und einiger Innenräume/Säle,
— umfangreiche Renovierungsarbeiten,
— eine Erneuerung sämtlicher Dachflächen,
— eine Erneuerung der WC-Anlagen und
— eine Erneuerung der Außenanlagen.