Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek, Blücherstr. 6, 41061 MG – Tragwerksplanung

Stadt Mönchengladbach, Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt – VI/V – Vergabestelle –

Sanierung und Erweiterung der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus Mönchengladbach – Vergabeverfahren Tragwerksplanung

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-08-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-07-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-07-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-07-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VI/V-2018-233
Kurze Beschreibung:
Sanierung und Erweiterung der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus Mönchengladbach – Vergabeverfahren Tragwerksplanung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mönchengladbach, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Mönchengladbach, Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt – VI/V – Vergabestelle –
Postanschrift: Markt 11
Postleitzahl: 41236
Postort: Mönchengladbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.moenchengladbach.de 🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle-dezernatvi@moenchengladbach.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYD0YZV0 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-30 📅
Einreichungsfrist: 2018-08-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-08-01 📅
Datum des Beginns: 2018-12-01 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 146-334425
ABl. S-Ausgabe: 146
Zusätzliche Informationen
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen: — Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen: Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will. Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen. Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Interessierte Büros werden gebeten, ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die Stadt Mönchengladbach Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt — VI/V – Vergabestelle – Rathaus Rheydt, Eingang G, 2. OG Zimmer 2017 Markt 11 41236 Mönchengladbach Zu übersenden. Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 17.8.2018 über das Kommunikationsmodul des Vergabemarktplatzes NRW einzureichen. Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0YZV0
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Zentralbibliothek Mönchengladbach ist ein stark frequentierter Magnet für die Innenstadt und das Quartier, sie erreicht nahezu alle Gruppen der Stadtgesellschaft.
In den sechziger Jahren wurde sie für Gladbach konzipiert und 2013 unter Denkmalschutz gestellt.
An Ihrem Standort ist sie auch städtebaulich von herausragender Bedeutung.
Heute ist das Gebäude dringend sanierungsbedürftig, die technische Ausstattung ist veraltet, die Publikumsflächen sind zu gering, die ursprünglich hohen Aufenthaltsqualitäten sind durch intensive Nutzung stark beeinträchtigt.
Somit kann sie den hohen Anforderungen einer Bibliothek des 21. Jahrhunderts nicht gerecht werden –
Das große Potenzial der Einrichtung wird bei weitem nicht ausgeschöpft.
Im Zuge einer Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes soll die Chance genutzt werden, das Konzept der Stadtbibliothek funktional und gestalterisch optimal für heutige und zukünftige Nutzerbedürfnisse umzusetzen und dabei auch die Ausstattung zu modernisieren. Darüber hinaus soll auch nach außen die räumliche und städtebauliche Wirkung gestärkt werden.
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Ziel ist eine offene Bibliothek: geographisch – räumlich, konzeptionell und zeitlich – auch sonntags – offen. Sie soll in das Quartier und für das Quartier als attraktive und zukunftsfähige Zentralbibliothek wirken. Mit dem Förderprojekt „Soziale Stadt Rheydt“ ist mit der interkulturellen Familienbibliothek dazu ein beispielhaftes Projekt bereits umgesetzt worden.
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Das Vorhaben ist für die Stadt Mönchengladbach von großer Bedeutung und im integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept Alt-Mönchengladbach (IHEK) ausführlich dargestellt. Das Bauvorhaben soll unter anderem mit Mitteln der Städtebauförderung im Rahmen des Programms „soziale Stadt“ sowie des EFRE im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere – Starke Menschen“ finanziert werden.
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Derzeit wird ein Architektenwettbewerb mit dem Ziel durchgeführt, die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Bestandsgebäudes in Abstimmung mit der Stadtbibliothek zu konzipieren. Weiterhin sollen auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes realisierbare Vorschläge zu einer Erweiterung der Publikumsfläche ausgearbeitet werden. Dabei ist vorrangig die Nutzung der bisher durch die Bibliotheksverwaltung genutzten Flächen zu betrachten. Weiterhin werden Vorschläge zur Erweiterung des Gebäudes zu erarbeiten sein. Hierauf soll auf Vorüberlegungen zurückgegriffen werden, die eine unterirdische Erweiterung in Richtung Blücherstraße beziehungsweise alternativ die Überbauung des Gebäudeflügels entlang der Blücherstraße betrachten.
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Ergänzend zu dem derzeit durchgeführten Architektenwettbewerb soll mit diesem Verfahren die Leistung der Tragwerksplanung gem. § 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI vergeben werden.
Beschreibung der Optionen:
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 in den Leistungsbildern der Tragwerksplanung.
Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.
Die Stufen werden wie folgt vorgesehen:
— Stufe 1: LP 1-3
— Stufe 2: LP 4
— Stufe 3: LP 5-6
Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen vollständig bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 zu bearbeiten sind.
Nach Abschluss der Leistungsphase 3 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.
Der anliegende Vertragsentwurf dient als Mustervorlage. Die genauen Vertrags- und Leistungsinhalte werden im Zusammenhang mit dem Verhandlungsverfahren festgelegt.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Efre
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Blücherstr. 6 41061 Mönchengladbach

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
— Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung
Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 2 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie über 2 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
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Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderung durch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
— Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen,
— Nachweis Projektreferenzen
Gewertet werden insgesamt 3 vergleichbare Referenzen die jeweils durch den in Anlage 6 eingetragenen „Verantwortlichen Planer Tragwerksplanung (Ansprechpartner des AG)“ in den
Letzten 5 Jahren (Juni 2013 bis Juni 2018) erbracht wurden.
Als Fertigstellung zählt im Allgemeinen der Abschluss der LP 8, bei der Tragwerksplanung der Abschluss der LP 6.
Voraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist:
— Nachweis der Sanierung und / oder Neubaus von Gebäuden für die öffentliche Nutzung, als verantwortlicher Planer für die Tragwerksplanung, eingeordnet in Honorarzone III mit einer BGF von mindestens 3 000 m
— Kosten KG 300 > 3 000 000 EUR brutto, je Projekt
— Kosten KG 400 > 700 000 EUR brutto, je Projekt
— Mindestens bearbeitete Leistungsphasen: 2 – 6 HOAI, je Projekt
— Mindestens 1 Projekt Umbau / Sanierung im Bestand
— Mindestens 1 Projekt im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers
— Erklärung zu beschäftigten und vorgesehenen Fach- und Führungskräften
Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Fach- und Führungskräfte.
Ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter werden gewertet.
— Erklärung zur technischen Ausstattung
Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
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Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist.
Folgende Eignungskriterien werden gewertet
(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 6 %
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 6 %
(2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens
Mittlere Anzahl beschäftigter Fach- und Führungskräfte der letzten 3 Jahre: 6 %
Anzahl für das Projekt vorgesehenen Fach- und Führungskräfte: 6 %
(3) Fachliche Eignung des Bewerbers
Verantwortlicher Planer Tragwerksplanung –
Berufserfahrung in Jahren: 4 %
Anzahl Projekte: 4 %
Stellvertreter: Verantwortlicher Planer Tragwerksplanung –
Berufserfahrung in Jahren, Berufserfahrung in Jahren: 4 %
Anzahl Projekte: 4 %
(4) Projektreferenzen
Art des Auftraggebers: 12 %
Erbrachte Leistung: 12 %
Gegenstand des Auftrags: 12 %
BGF in m
Baukosten KG 300 nach DIN 276 in EUR brutto: 8 %
Baukosten KG 400 nach DIN 276 in EUR brutto: 8 %
Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.
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Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-09-27 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.moenchengladbach.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYD0YZV0 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen:
— Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Interessierte Büros werden gebeten, ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die Stadt Mönchengladbach
Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt
— VI/V – Vergabestelle –
Rathaus Rheydt, Eingang G, 2. OG Zimmer 2017
Markt 11
41236 Mönchengladbach
Zu übersenden.
Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 17.8.2018 über das Kommunikationsmodul des Vergabemarktplatzes NRW einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0YZV0

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 25
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 21147-3055 📞
Fax: +49 21147-2891 📠
Internetadresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/bek_internet/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist dieser unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, oder gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder gem. § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
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Ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wegen dieser Nichtabhilfeentscheidung ist bei der Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf einzureichen. Der Antrag ist schriftlich einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
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In der Begründung ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Quelle: OJS 2018/S 146-334425 (2018-07-30)