Schienenersatzverkehr mit Bussen auf den Linien RB 73 und RE 82 in Ostwestfalen-Lippe (OWL)

Keolis Deutschland GmbH & Co. KG

Durchführung von Dienstleistungen der öffentlichen Personenbeförderung mit Niederflurbussen im Rahmen eines Schienenersatzverkehrs im Zeitraum 15.6.2018 bis zum 15.3.2019 auf den Linien:
RB 73 Bielefeld – Lemgo – Lüttfeld,
Auf dem Streckenabschnitt von Lage (Lippe) bis Lemgo – Lüttfeld,
RE 82 Detmold – Bielefeld,
Auf dem Streckenabschnitt von Detmold / Horn Bad Meinberg bis Bielefeld – Sieker.
Der Schienenersatzverkehr umfasst ein Volumen von ca. täglich 58 Fahrten Montag bis Freitag, ca. 29 Fahrten am Samstag und ca. 14 Fahrten am Sonntag, jeweils zw. ca. 6.00 und 23.00 Uhr. Im genannten Zeitraum insgesamt ca. 13 431 Fahrten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-04-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-03-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-03-06 Auftragsbekanntmachung
2018-05-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Verkehr (Straße)
Referenznummer: Keolis-OWLSEV-2018
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Dienstleistungen der öffentlichen Personenbeförderung mit Niederflurbussen im Rahmen eines Schienenersatzverkehrs im Zeitraum 15.6.2018 bis zum 15.3.2019 auf den Linien: RB 73 Bielefeld – Lemgo – Lüttfeld, Auf dem Streckenabschnitt von Lage (Lippe) bis Lemgo – Lüttfeld, RE 82 Detmold – Bielefeld, Auf dem Streckenabschnitt von Detmold / Horn Bad Meinberg bis Bielefeld – Sieker. Der Schienenersatzverkehr umfasst ein Volumen von ca. täglich 58 Fahrten Montag bis Freitag, ca. 29 Fahrten am Samstag und ca. 14 Fahrten am Sonntag, jeweils zw. ca. 6.00 und 23.00 Uhr. Im genannten Zeitraum insgesamt ca. 13 431 Fahrten.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordrhein-Westfalen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: KEOLIS Deutschland GmbH & Co. KG
Postanschrift: Immermannstraße 65c
Postleitzahl: 40210
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.keolis.de 🌏
E-Mail: klaas.korte@keolis.de 📧
Telefon: +49 15118017930 📞
URL der Dokumente: https://www.eurobahn.de/aktuelle-ausschreibungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2018-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 047-104176
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen stehen teilweise für einen direkten Zugang gebührenfrei unter der o. g. Internetadresse (Ziffer I.3) zur Verfügung. Bestimmte Vergabeunterlagen (Teil B) unterliegen einer Vertraulichkeit und werden nur gegen Rücksendung einer gesonderten Vertraulichkeitsverpflichtung (s. Formblatt unter der o. g. Internetadresse Ziffer I.3) zur Verfügung gestellt.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Dienstleistungen der öffentlichen Personenbeförderung mit Niederflurbussen im Rahmen eines Schienenersatzverkehrs im Zeitraum 15.6.2018 bis zum 15.3.2019 auf den Linien:
RB 73 Bielefeld – Lemgo – Lüttfeld,
Auf dem Streckenabschnitt von Lage (Lippe) bis Lemgo – Lüttfeld,
RE 82 Detmold – Bielefeld,
Auf dem Streckenabschnitt von Detmold / Horn Bad Meinberg bis Bielefeld – Sieker.
Der Schienenersatzverkehr umfasst ein Volumen von ca. täglich 58 Fahrten Montag bis Freitag, ca. 29 Fahrten am Samstag und ca. 14 Fahrten am Sonntag, jeweils zw. ca. 6.00 und 23.00 Uhr. Im genannten Zeitraum insgesamt ca. 13 431 Fahrten.
Die Auftraggeberin betreibt den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr auf den Linien RB 73 „Der Lipperländer“ (Bielefeld – Lemgo) und RE 82 „Der Leineweber“ (Bielefeld – Detmold – Altenbeken) im Auftrag der Aufgabenträgers Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).
Mehr anzeigen
Aufgrund von geplanten Baumaßnahmen auf Teilabschnitten der Linien ist ein Schienenersatzverkehr mit Niederflurbussen einzurichten. Im Rahmen ihrer Beauftragung wurde der Auftraggeberin die Organisation und Beauftragung des Schienenersatzverkehrs im Rahmen festgelegter Qualitätsstandards übertragen. Mit dem hier zu vergebenden Auftrag übernimmt der Auftragnehmer die Aufgabe, diese Ziele in Bezug auf den Schienenersatzverkehr für die Auftraggeberin zu erfüllen.
Mehr anzeigen
Die Leistungen sind ab 15.6.2018 bis geplant 15.3.2019 gemäß dem SEV – Fahrplans der Auftraggeberin auf den Streckenabschnitten Lage (Lippe) – Lemgo – Lüttfeld und Detmold bzw. Horn Bad – Meinberg und Bielefeld – Sieker zu erbringen. Die Leistungserbringung hat flexibel zu erfolgen. Betriebsbedingt kann es zu Leistungsschwankungen kommen, z. B. aufgrund reduzierten Bedarfs an Wochenenden oder bei stark erhöhtem Bedarf aufgrund von Sonderveranstaltungen (z. B. Fußball, Konzerte, Karneval).
Mehr anzeigen
Auf Basis des SEV – Fahrplans schätzt die Auftraggeberin den Auftragsumfang wie folgt:
— ca. 11 840 Fahrten Montag bis Freitag,
— ca. 1 073 Fahrten am Samstag,
— ca. 518 Fahrten am Sonntag.
Abhängig von der Planung der Auftraggeberin sowie von den Vorgaben der Aufgabenträger können einige Fahrten jedoch entfallen (abbestellt) oder verschoben werden. Zusätzliche Fahrten sind jeweils nach Bedarf bzw. auf Abruf der Auftraggeberin durchzuführen. Die in Ziffer II.2.4) und in den Vergabeunterlagen angegebene Anzahl der Fahrten stellt eine Schätzung des voraussichtlichen Auftragsumfangs auf Basis des geplanten Ersatzfahrplans dar. Die tatsächliche Anzahl der Fahrten kann jedoch hiervon abweichen.
Mehr anzeigen
Dauer: 9 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftrag kann von der Auftraggeberin zwei Mal um jeweils 4 Wochen verlängert werden.
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabeunterlagen stehen teilweise für einen direkten Zugang gebührenfrei unter der o. g. Internetadresse (Ziffer I.3) zur Verfügung. Bestimmte Vergabeunterlagen (Teil B) unterliegen einer Vertraulichkeit und werden nur gegen Rücksendung einer gesonderten Vertraulichkeitsverpflichtung (s. Formblatt unter der o. g. Internetadresse Ziffer I.3) zur Verfügung gestellt.
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Auf den Linien der RE 73 und RE 82 im Bereich Lemgo, Detmold, Lage, Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung (auf Formblatt) mit allgemeinen Angaben zum Unternehmen (Gründung, Tätigkeitsschwerpunkte, Konzernverbundenheit, Ansprechpartner) und Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123 bis 126 GWB sowie § 21 AEntG und § 19 MiLoG;
Mehr anzeigen
2. Kopie eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 3 Monate) aus dem Berufs- oder Handelsregister für das Unternehmen sowie im Falle von Personengesellschaften (z. B. KG, GbR) auch für die persönlich haftenden Gesellschafter (jeweils soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform vorhanden) oder andernfalls (bei fehlender Registerpflicht) Darstellung der Inhaber/Gesellschafter und gesetzlichen Vertreter des/der Unternehmen/s;
Mehr anzeigen
Die vorgenannten Unterlagen nach Ziffer III.1.1) sind im Falle einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot von/für jedem/-s Mitglied, im Falle einer Eignungsleihe mit dem Angebot von/für dem/den Eignungsverleiher und im Falle eines Unterauftragnehmereinsatzes (ohne Eignungsleihe) auf gesondertes Verlangen von/für dem/den Unterauftragnehmer vorzulegen.
Mehr anzeigen
Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein Unternehmen für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor Zuschlagserteilung weitere Unterlagen zu verlangen (z.B. zu Rechtsform, Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherungsträger, Eintragungen im Gewerbezentral- oder Wettbewerbsregister, Eintragungen im Bundeszentralregister für die gesetzlichen Vertreter und Führungskräfte des Unternehmens). Diese weiteren Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin Anlass zu einer Überprüfung der Eigenerklärungen besteht.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung (auf Formblatt) zu (a) Gesamtjahresumsatz des Unternehmens, (b) zum Jahresumsatz des Unternehmens mit Leistungen des Busverkehrs im öffentlichen Personenverkehr.
2. Eigenerklärung (im Angebotsschreiben) zum Bestehen bzw. Abschluss
(a) einer Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch Unfälle beim Betrieb von Kraftomnibussen verursachten Personenschäden und Sachschäden bei einem im Inland zum Betrieb einer solchen Haftpflichtversicherung befugten Versicherer abzuschließen und aufrechtzuerhalten. Die Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt insgesamt 20 Millionen EUR je Schadensereignis und muss für jede Versicherungsperiode mindestens zweimal zur Verfügung stehen
Mehr anzeigen
(b) einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Nettoauftragswertes im Falle der Auftragserteilung (s. Ziffer III.1.6)
Die Umsatzangaben (Nr. 1) sind im Falle einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot von/für jedem/-s Mitglied, im Falle einer wirtschaftlichen oder finanziellen Eignungsleihe mit dem Angebot auch von/für dem/den Eignungsverleiher und im Falle eines Unterauftragnehmereinsatzes (ohne Eignungsleihe) auf gesondertes Verlangen von/für dem/den Unterauftragnehmer vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss die Haftpflichtversicherung alle Mitglieder und die Vertragserfüllungsbürgschaft die Gemeinschaft (Gesamtbürgschaft) erfassen; eine Eignungsleihe in Bezug auf die Haftpflichtversicherung und Vertragserfüllungsbürgschaft ist ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein Unternehmen für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor Zuschlagserteilung weitere Unterlagen zu verlangen (z. B. Jahresabschlüsse bzw. Gewinn-/Verlustrechnungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, Angaben zu laufenden Verbindlichkeiten, Liquiditätsnachweise, Eigenkapitalbescheinigungen oder Bankbestätigungen, Nachweis der Möglichkeit zum Abschluss einer ausreichenden Haftpflichtversicherung und Vertragserfüllungsbürgschaft). Diese weiteren Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin Anlass zu einer genaueren Überprüfung der Leistungsfähigkeit besteht, insbesondere wenn nachstehende Mindestanforderungen nur knapp erreicht werden.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Ein Unternehmen ist wirtschaftlich und finanziell leistungsfähig, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin davon auszugehen ist, dass es die erforderlichen Kapazitäten besitzt, um seine laufenden finanziellen Belastungen und Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hier zu vergebenden Auftrag (auch hinsichtlich Vorlaufkosten, Anschubinvestitionen und Leistungsschwankungen / Spitzenbedarfe) ordnungsgemäß zu erfüllen. Davon ist in der Regel nicht auszugehen, wenn folgende Mindestanforderungen schon nicht erreicht werden:
Mehr anzeigen
Durchschnittlicher Mindestjahresumsatz des Unternehmens mit Leistungen des Busverkehrs im öffentlichen Personenverkehr in Höhe von ca. 5 Mio. Euro in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (oder alternativ: in den letzten 36 Kalendermonaten vor dem Termin zur Abgabe der Angebote).
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung (auf Formblatt) zur Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Kalenderjahren (Jahresdurchschnitt oder zum Stichtag 31.12.) sowie zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gegliedert nach Führungs- und Verwaltungsmitarbeitern sowie Fahrern (mit Angabe des Anteils geringfügig Beschäftigter; ohne entliehenes Personal oder freie Mitarbeiter) samt Beschreibung, in welchem Umfang diese Beschäftigten für die Ausführung des hier zu vergebenden Auftrags zur Verfügung stehen, oder einem kurzen Konzept (z. B. drei locker aufgeteilte DIN A4 Seiten) wie die zur Auftragsausführung erforderlichen personellen Ressourcen bis zum Leistungsbeginn akquiriert werden;
Mehr anzeigen
2. Eigenerklärung (auf Formblatt) u. a. mit detaillierten Angaben und Beschreibungen zu vergleichbaren vom Unternehmen seit dem 1.1.2013 erbrachten Referenzleistungen (s. Mindestanforderungen). Eine vollständige Liste aller erbrachten Leistungen ist nicht verlangt; es genügen nachvollziehbare und aussagekräftige Angaben in Ansehung der Mindestanforderungen.
Mehr anzeigen
3. Eigenerklärung mit Angaben zu Anzahl der vorhandenen Niederflurbusse zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe (mit Angabe von Hersteller, Baujahr, Ausstattung, Umweltstandard) samt Beschreibung, in welchem Umfang diese Fahrzeuge für die Ausführung des hier zu vergebenden Auftrags zur Verfügung stehen, oder einem kurzen Konzept (z. B. drei locker aufgeteilte DIN A4 Seiten) wie die zur Auftragsausführung erforderlichen Ressourcen unter Berücksichtigung der vorgegebenen Anforderungen bis zum Leistungsbeginn akquiriert werden.
Mehr anzeigen
4. Angabe der Teilleistungen, die durch Unterauftragnehmer erbracht werden.
Die Angaben zur Beschäftigtenzahl (Nr. 5) und Anzahl der Niederflurbusse (Nr. 7) sind im Falle einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot von/für jedem/-s Mitglied, im Falle einer diesbezüglichen Eignungsleihe mit dem Angebot auch von/für dem/den Eignungsverleiher und im Falle eines Unterauftragnehmereinsatzes (ohne Eignungsleihe) auf gesondertes Verlangen von/für dem/den Unterauftragnehmer vorzulegen.
Mehr anzeigen
Die Referenzangaben (Nr. 6) sind mit dem Angebot im Falle einer Bietergemeinschaft für das jeweilige Mitglied bzw. im Falle einer diesbezüglichen Eignungsleihe für den jeweiligen Eignungsverleiher (Unterauftragnehmer) vorzulegen, welches/-r die entsprechenden Leistungen tatsächlich ausführen wird. Es ist insoweit auf eine Übereinstimmung mit den Angaben zum Leistungsanteil in der Bietergemeinschaftserklärung bzw. Erklärung zu Unterauftragnehmerleistungen (s. auch Nr. 8) zu achten. Im Falle eines Unterauftragnehmereinsatzes (ohne Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen entsprechende Referenznachweise von/für dem/den Unterauftragnehmer vorzulegen.
Mehr anzeigen
Die Auftraggeberin behält sich vor (insbesondere soweit ein Unternehmen für die Zuschlagserteilung in Frage kommt), vor Zuschlagserteilung weitere Angaben zu erbrachten Leistungen in den vergangenen drei Kalenderjahren zu verlangen. Darüber hinaus behält sich die Auftraggeberin vor, die Qualifikation und Erfahrung der für die Auftragsausführung vorgesehenen Führungs-/Leitungspersonen (s. Ziffer III.2.2) vor Zuschlagserteilung zu prüfen und entsprechende Nachweise zu verlangen. Diese weiteren Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin Anlass zu einer genaueren Überprüfung der Leistungsfähigkeit besteht, insbesondere wenn nachstehende Mindestanforderungen nur knapp erreicht werden oder wenn im Falle einer Bietergemeinschaft/Eignungsleihe die jeweiligen Leistungsanteile genauer aufzuklären sind. Die Auftraggeberin behält sich darüber hinaus vor, eigene Recherchen anzustellen und insbesondere die im Angebot benannten Referenzauftraggeber zu kontaktieren.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Ein Unternehmen ist technisch und beruflich leistungsfähig, wenn nach der Beurteilung der Auftraggeberin davon auszugehen ist, dass es über die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen sowie Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können. Davon ist in der Regel nicht auszugehen, wenn folgende Mindestanforderungen schon nicht erreicht werden:
Mehr anzeigen
Zu 1: Die Angaben zu den personellen Ressourcen müssen nachvollziehbar sein und eine belastbare Prognose rechtfertigen, dass zum Leistungsbeginn eine ausreichende und nachhaltige Personaldecke vorhanden ist.
Zu 2.: Das ausführende Unternehmen muss mindestens einen vergleichbaren Auftrag zur Durchführung von Personenbeförderung mit Bussen im öffentlichen Personenverkehr ausgeführt haben.
Zu 3: Die Angaben zu den Ressourcen an Fahrzeugen müssen nachvollziehbar sein und eine belastbare Prognose rechtfertigen, dass zum Leistungsbeginn eine ausreichende und nachhaltige Ressource an Niederflurbussen vorhanden ist. Die Auftraggeberin geht hierbei von einem Bedarf von 6 Niederflurbussen aus, es sein denn, das Konzept des Auftragnehmers weist schlüssig einen anderweitigen Bedarf nach.
Mehr anzeigen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: S. Ziffern III.1.1) bis III.1.3) sowie Ziffer VI.3)
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungs-Bankbürgschaft in Höhe von 5 % des Nettoauftragswertes. Haftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen (jeweils mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr): Die Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt insgesamt 20 Millionen EUR je Schadensereignis und muss für jede Versicherungsperiode mindestens zweimal zur Verfügung stehen.
Mehr anzeigen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: S. Vergabeunterlagen. (Verweis auf 1.3))
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung für die Ausführung des Auftrags (§ 421 BGB). Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot eine Bietergemeinschaftserklärung abzugeben in der alle Mitglieder mit vollständigem Namen (Unternehmensbezeichnung) angegeben sind, Art und Umfang der von den Mitgliedern jeweils zu übernehmenden Leistungsteile angegeben sind, eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfalle für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags benannt ist und die Mitglieder der Bietergemeinschaft erklären, dass sie im Auftragsfalle für die Durchführung des Vertrags gesamtschuldnerisch haften.
Mehr anzeigen
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten die für Nachunternehmer im Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) vorgesehenen Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung. Mit dem Angebot haben die Bieter entsprechende Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung abzugeben. Im Übrigen s. Vergabeunterlagen.
Mehr anzeigen

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2018-04-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Klaas Korte
Internetadresse: www.keolis.de 🌏
Dokumente URL: https://www.eurobahn.de/aktuelle-ausschreibungen/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Es obliegt den interessierten Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme dieser Bekanntmachung per E-Mail bei der Kontaktstelle (Ziffer I.1) unter Angabe eines Ansprechpartners und einer aktiven (jederzeit empfangsbereiten) E-Mail-Adresse zu registrieren (z. B. durch Einreichung der Vertraulichkeitsverpflichtung gemäß Ziffer II.2.14). Zusätzliche Hinweise, Erläuterungen oder Antworten auf Bieterfragen sowie etwaige Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen wird die Auftraggeberin nur registrierten Unternehmen mitteilen. Die Vergabeunterlagen werden gemäß Ziffer II.2.14) bereitgestellt.
Mehr anzeigen
(2) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die in Ziffer III.1.8) vorgesehene Bietergemeinschaftserklärung mit dem Angebot abzugeben. Die von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils übernommenen Leistung(an)teile sind nach Art und Umfang anzugeben und werden bei der Eignungsprüfung berücksichtigt. Im Übrigen gelten die Hinweise zu Bietergemeinschaften in den Ziffern III.1.1) bis III.1.3).
Mehr anzeigen
(3) Sofern sich ein Bieter zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen („Dritte“ oder „Eignungsverleiher“) beruft („Eignungsleihe“), sind die Eignungsverleiher im Angebot namentlich zu benennen und es sind das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie die entsprechenden Kapazitäten des Eignungsverleihers mit dem Angebot nachzuweisen (s. Ziffer III.1.1. bis III.1.3). Darüber hinaus hat der Bieter mit dem Angebot nachzuweisen, dass ihm die angegebenen Kapazitäten des Eignungsverleihers tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung). Beruft sich der Bieter auf die Kapazitäten eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (s. Ziffer III.1.2), so hat der Bieter mit dem Angebot eine Vereinbarung oder Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers vorzulegen, wonach dieser mit dem Bieter gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet. Beruft sich der Bieter auf die Referenzen/Erfahrungen eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die erforderliche berufliche und technische Leistungsfähigkeit (s. Ziffer III.1.3), so hat er den Eignungsverleiher für die Ausführung der (Teil-)Leistungen, für die diese Erfahrungen benötigt werden, als Unterauftragnehmer einzusetzen.
Mehr anzeigen
(4) Sofern der Bieter beabsichtigt, (Teil-) Leistungen an Unterauftragnehmer zu vergeben, sind diese (Teil-)Leistungen im Angebot anzugeben (s. Ziffer III.1.3). Soweit nicht zugleich eine Eignungsleihe vorliegt (dann gilt der vorstehende Absatz) hat der Bieter auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer namentlich zu benennen, das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für die Nachunternehmer zu belegen und nachzuweisen, dass ihm die Unterauftragnehmer zur Ausführung der für sie vorgesehenen Leistungen tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung). Die Auftraggeberin behält sich vor, bei kritischen (Teil-)Leistungen die Eignung der Unterauftragnehmer nach den Anforderungen der Ziffern III.1.2) und III.1.3) entsprechend den für sie vorgesehenen (Teil-)Leistungen zu prüfen und vor Zuschlagserteilung hierfür entsprechende Erklärungen und Nachweise von den/für die Unterauftragnehmer zu verlangen.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2114753131 📞
E-Mail: poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de 📧
Fax: +49 2114753989 📠
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 160 Abs. 3, 135 Abs. 2, 168 Abs. 2 GWB:
Die Vergabekammer (Ziffer VI.4.1) leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn der Antragsteller den zur Nachprüfung beantragten Vergaberechtsverstoß zuvor rechtzeitig beim Auftraggeber gerügt hat. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Eingang der Rüge beim Auftraggeber (Ziffer I.1). Eine Rüge ist nicht rechtzeitig, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen erfolgt nachdem der Antragsteller den Vergaberechtsverstoß erkannt oder sich dieser Kenntnis mutwillig verschlossen hat. Eine Rüge ist außerdem nicht rechtzeitig, wenn der Vergaberechtsverstoß aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Angebote (Angebotsfrist) erfolgt ist.
Mehr anzeigen
Der Nachprüfungsantrag ist auch unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers beim Antragsteller, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Der Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Zuschlag wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf 15 Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des Vertrages durch den Auftraggeber an die betroffenen Bieter geschlossen werden; bei Übermittlung dieser Information per Fax oder auf elektronischem Weg verkürzt sich diese Frist auf zehn Kalendertage. Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der vorgenannten Information, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 047-104176 (2018-03-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Dienstleistungen der öffentlichen Personenbeförderung mit Niederflurbussen im Rahmen eines Schienenersatzverkehrs im Zeitraum 15.6.2018 bis zum 15.3.2019 auf den Linien: RB 73 Bielefeld – Lemgo – Lüttfeld auf dem Streckenabschnitt von Lage (Lippe) bis Lemgo – Lüttfeld, RE 82 Detmold – Bielefeld auf dem Streckenabschnitt von Detmold/Horn Bad Meinberg bis Bielefeld – Sieker. Der Schienenersatzverkehr umfasst ein Volumen von ca. täglich 58 Fahrten Montag bis Freitag, ca. 29 Fahrten am Samstag und ca. 14 Fahrten am Sonntag, jeweils zw. ca. 6.00 und 23.00. Im genannten Zeitraum insgesamt ca. 13 431 Fahrten.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 1 140 292 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Keolis Deutschland GmbH & Co. KG

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-05-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 095-217386
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 047-104176
ABl. S-Ausgabe: 95

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
RB 73 Bielefeld – Lemgo – Lüttfeld auf dem Streckenabschnitt von Lage (Lippe) bis Lemgo – Lüttfeld,
RE 82 Detmold – Bielefeld auf dem Streckenabschnitt von Detmold/Horn Bad Meinberg bis Bielefeld – Sieker.
Der Schienenersatzverkehr umfasst ein Volumen von ca. täglich 58 Fahrten Montag bis Freitag, ca. 29 Fahrten am Samstag und ca. 14 Fahrten am Sonntag, jeweils zw. ca. 6.00 und 23.00. Im genannten Zeitraum insgesamt ca. 13 431 Fahrten.
Die Leistungen sind ab 15.6.2018 bis geplant 15.3.2019 gemäß dem SEV – Fahrplans der Auftraggeberin auf den Streckenabschnitten Lage (Lippe) – Lemgo – Lüttfeld und Detmold bzw. Horn Bad – Meinberg und Bielefeld – Sieker zu erbringen. Die Leistungserbringung hat flexibel zu erfolgen. Betriebsbedingt kann es zu Leistungsschwankungen kommen, z.B. aufgrund reduzierten Bedarfs an Wochenenden oder bei stark erhöhtem Bedarf aufgrund von Sonderveranstaltungen (z.B. Fußball, Konzerte, Karneval).
Mehr anzeigen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-04-30 📅
Name: BVO Busverkehr Ostwestfalen GmbH
Postort: Bielefeld
Land: Deutschland 🇩🇪
Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Es obliegt den interessierten Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme dieser Bekanntmachung per E-Mail bei der Kontaktstelle (Ziffer I.1) unter Angabe eines Ansprechpartners und einer aktiven (jederzeit empfangsbereiten) E-Mail-Adresse zu registrieren (z.B. durch Einreichung der Vertraulichkeitsverpflichtung gemäß Ziffer II.2.14). Zusätzliche Hinweise, Erläuterungen oder Antworten auf Bieterfragen sowie etwaige Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen wird die Auftraggeberin nur registrierten Unternehmen mitteilen. Die Vergabeunterlagen werden gemäß Ziffer II.2.14) bereitgestellt.
Mehr anzeigen
(3) Sofern sich ein Bieter zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen („Dritte“ oder „Eignungsverleiher“) beruft („Eignungsleihe“), sind die Eignungsverleiher im Angebot namentlich zu benennen und es sind das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie die entsprechenden Kapazitäten des Eignungsverleihers mit dem Angebot nachzuweisen (s. Ziffer III.1.1. bis III.1.3). Darüber hinaus hat der Bieter mit dem Angebot nachzuweisen, dass ihm die angegebenen Kapazitäten des Eignungsverleihers tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung). Beruft sich der Bieter auf die Kapazitäten eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (s. Ziffer III.1.2), so hat der Bieter mit dem Angebot eine Vereinbarung oder Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers vorzulegen, wonach dieser mit dem Bieter gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet. Beruft sich der Bieter auf die Referenzen/Erfahrungen eines Eignungsverleihers im Hinblick auf die erforderliche berufliche und technische Leistungsfähigkeit (s. Ziffer III.1.3), so hat er den Eignungsverleiher für die Ausführung der (Teil-)Leistungen, für die diese Erfahrungen benötigt werden, als Unterauftragnehmer einzusetzen.
Mehr anzeigen
(4) Sofern der Bieter beabsichtigt, (Teil-)Leistungen an Unterauftragnehmer zu vergeben, sind diese (Teil-)Leistungen im Angebot anzugeben (s. Ziffer III.1.3). Soweit nicht zugleich eine Eignungsleihe vorliegt (dann gilt der vorstehende Absatz) hat der Bieter auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer namentlich zu benennen, das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für die Nachunternehmer zu belegen und nachzuweisen, dass ihm die Unterauftragnehmer zur Ausführung der für sie vorgesehenen Leistungen tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung). Die Auftraggeberin behält sich vor, bei kritischen (Teil-)Leistungen die Eignung der Unterauftragnehmer nach den Anforderungen der Ziffern III.1.2) und III.1.3) entsprechend den für sie vorgesehenen (Teil-)Leistungen zu prüfen und vor Zuschlagserteilung hierfür entsprechende Erklärungen und Nachweise von den/für die Unterauftragnehmer zu verlangen.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Zuschlag wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf 15 Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des Vertrages durch den Auftraggeber an die betroffenen Bieter geschlossen werden; bei Übermittlung dieser Information per Fax oder auf elektronischem Weg verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der vorgenannten Information, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 095-217386 (2018-05-18)
Neue Beschaffungen in verwandten Kategorien 🆕