Smart BB II – Datenpflege

Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung

Die MPG beschafft aktuell in einem gesonderten Vergabeverfahren „Smart BB II – CAFM“ (Az.: 8407 0804 0368, vgl. EU-Bekanntmachung vom 17.7.2018, Abl. 2018/S 125-285449) die Überlassung einer CAFM-Standardsoftware inklusive Implementierung, Customizing, Projektmanagement, Schulung und Support sowie Service. Das hiesige Vergabeverfahren erfolgt mit dem Ziel, den Auftraggeber bei dem Einsatz des neuen CAFM-Systems durch Katalogmanagement, Prüfung der Plan- und Zeichnungsdaten auf CAFM-Konformität, CAFM-Datenerfassung, -Datenintegration und -Datenpflege sowie TGA-Erfassung, beim Betriebsstart, Mängelmanagement und wiederkehrenden Prüfungen zu unterstützen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-11-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-10-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-10-29 Auftragsbekanntmachung
2018-11-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 84 07 09 02 04/2018/Smart BB II - Datenpflege
Kurze Beschreibung:
Die MPG beschafft aktuell in einem gesonderten Vergabeverfahren „Smart BB II – CAFM“ (Az.: 8407 0804 0368, vgl. EU-Bekanntmachung vom 17.7.2018, Abl. 2018/S 125-285449) die Überlassung einer CAFM-Standardsoftware inklusive Implementierung, Customizing, Projektmanagement, Schulung und Support sowie Service. Das hiesige Vergabeverfahren erfolgt mit dem Ziel, den Auftraggeber bei dem Einsatz des neuen CAFM-Systems durch Katalogmanagement, Prüfung der Plan- und Zeichnungsdaten auf CAFM-Konformität, CAFM-Datenerfassung, -Datenintegration und -Datenpflege sowie TGA-Erfassung, beim Betriebsstart, Mängelmanagement und wiederkehrenden Prüfungen zu unterstützen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: vergabe@gv.mpg.de 📧
URL der Dokumente: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-166ab7b644a-51ef678a3f3a2225 🌏
URL der Teilnahme: http://www.tender24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2018-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-02 📅
Datum des Beginns: 2019-02-05 📅
Datum des Endes: 2021-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 211-482471
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 165-376870
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal (siehe Kap. 1.9.1 der Vergabeunterlagen) abgegeben werden. Die Einreichung von Angeboten auf dem Postwege, per E-Mail oder per Telefax ist nicht zulässig.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“) ist eine überwiegend aus öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur, die derzeit ca. 84 Institute und sonstige (Forschungs-) Einrichtungen unterschiedlicher Größe, Struktur und Aufgabenstellung (im Folgenden „Institute“) unterhält. Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden auch „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten.
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Die Bauabteilung der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft e. V. (MPG-GV) ist ein fachkundiger öffentlicher Bauherr und betreut rund 80 Max-Planck-Institute (MPIs). Jährlich stehen circa 160-200 Mio. EUR für das Bauen zur Verfügung, aktuell befinden sich jeweils circa 400 Baumaßnahmen in der Umsetzung. Insgesamt beträgt der Gebäudebestand der MPG circa 660 000 m
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Im Rahmen des technischen-infrastrukturellen Gebäudemanagements setzt die MPG bis zum 31.12.2018 ein firmenspezifisches FM-Tool „myFM“ ein. Ab dem 1.1.2019 werden die Module Raumbuch und TGA-Anlagen durch eine Branchensoftware mit einer bidirektionalen CAD-Schnittstelle zu AutoCAD-ADT abgelöst. Das Vergabeverfahren „Smart BB II – CAFM“ läuft aktuell (EU-Bekanntmachung vom 17.7.2018, 2018/S 135-308549), so dass das neue CAFM-System noch nicht bekannt ist. Gefordert ist eine Best-Practice-Funktionalität für die gängigen Standardprozesse.
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Die Vergabe erfolgt zur Unterstützung des Auftraggebers bei dem Einsatz dieses neuen CAFM-Systems. Wesentlicher Teil der Leistung des gesuchten Auftragnehmers ist die Bereinigung und Neustrukturierung vorhandener Attribut- und Objektkataloge gemäß IFC 4.0-Standard und gemäß REG-IS (Regelwerksinformationssystem, Kanzlei Rödl & Partner). Die Kataloge sind im Bereich Krankenhaustechnik zu ergänzen und das kundenspezifische Anlagenkennzeichnungssystem ist in den Katalogen zu integrieren. Die Standardattribute der Objekte des Auftraggebers sind mit der CAFM-Connect Initiative abzustimmen, so dass künftig ein verlustfreier Datenaustausch von BIM-Modell-Daten gewährleistet ist.
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Baubegleitend sind die aktuellen Daten durch den Einsatz eines automatisierten Prüftools auf CAFM-Konformität zu prüfen und im Gebäudebestand zu integrieren. Das Prüftool muss von dem hier gesuchten Auftragnehmer vor Beginn der Prüfung der CAFM-Konformität an den CAFM-Standard des Auftraggebers angepasst, und Anfang 2020 einmalig aktualisiert werden. Projektteams sind im Umgang mit den CAFM-Standards des Auftraggebers zu schulen.
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Bereits vorhandene Gebäude und technische Gebäudeanlagen sind durch Ortsbegehung mit allen für die Wartung- und Instandhaltung relevanten Informationen zu erfassen. Favorisiert wird hierfür die kostenfreie CAFM-Connect-Schnittstelle, die den Katalogen des Auftraggebers vor der Erfassung durch den hier gesuchten Auftragnehmer angepasst werden muss. Der Datenaustausch in das neue CAFM-System des Auftraggebers erfolgt via IFC 4.0-Schnittstelle.
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In Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus den Instituten und der Generalverwaltung ist die effiziente Umsetzung der Betreiberpflichten zu erarbeiten und mittels einem „Objekthandbuch Betrieb“ zur Verfügung zu stellen. Zudem muss ein Konzept für halbtägige Schulungen für Betriebsleiter und deren Mitarbeiter erarbeitet werden. Der hier gesuchte Auftragnehmer muss in der Lage sein, diese Schulungen in eigenen Räumen oder/und an Max-Planck-Instituten durchzuführen.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Ablauf der 24-monatigen Basisvertragslaufzeit, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Leistungsbeginns (5.2.2019), kann der Auftraggeber diesen Vertrag zweimal um je 12 weitere Monate verlängern. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt damit 4 Jahre (48 Monate) und endet somit spätestens zum 4.2.2023.
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Beschreibung der Optionen: Zur optionalen Vertragsverlängerung siehe Ziffer II.2.7 dieser Bekanntmachung.
Zusätzliche Informationen:
Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal (siehe Kap. 1.9.1 der Vergabeunterlagen) abgegeben werden. Die Einreichung von Angeboten auf dem Postwege, per E-Mail oder per Telefax ist nicht zulässig.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung – Abteilung III
Hofgartenstraße 8
80539 München

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [EK-01-A]
Nachzuweisen ist das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Hierzu hat der Bewerber unter Verwendung des Formblatts Anlage 4 der VU „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ zu erklären, dass keiner der dort genannten Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 GWB vorliegt. Die Erklärung ist zwingend von jedem Unternehmen (d. h. auch von denjenigen Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft sowie von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft [BG]) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen;
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2) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer und Befähigung zur Berufsausübung
Die hier geforderten Angaben und Nachweise sind zwingend von jedem Unternehmen (d. h. auch von denjenigen Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft sowie von jedem Mitglied einer BG) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
a) Unternehmensdarstellung [EK-02-A]
Verlangt werden folgende Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:
— Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, USt-ID-Nummer, Gründungsjahr, Kontaktperson und -daten (Telefon, E-Mail, ggf. Internetadresse),
— Angaben zur Unternehmensgröße (Vorliegen eines Kleinstunternehmens, eines kleinen Unternehmens oder eines mittleren Unternehmens i. S. d. der Empfehlung der Kommission vom 6.5.2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen [ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36])
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— sowie – falls gegeben – die Angabe des amtlichen Verzeichnisses bzw. Präqualifizierungssystems, in dem der Wirtschaftsteilnehmer erfasst ist (dann Bezeichnung Verzeichnis und Eintragungs- bzw. Zertifizierungsnummer; Angaben zum möglichen Abruf der Dokumente).
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Darüber hinaus wird eine kurze textliche Darstellung über das Leistungsspektrum des Bieters, sein Haupttätigkeitsgebiet sowie über seine organisatorische Gliederung verlangt.
Mindestanforderung: Die Unternehmensgründung liegt am 14.11.2018 mehr als 5 Jahre zurück.
Die Angaben sind unter Verwendung von Anlage 5 der VU „Unternehmensdarstellung“ vorzunehmen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
b) Berufs-/Handelsregistereintragung [EK-03-A]
Mit dem Teilnahmeantrag ist ein aktueller (d. h. die bestehenden aktuellen Gegebenheiten wiedergebenden) Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist (oder ein gleichwertiger Nachweis zur Erlaubnis der Berufsausübung, sofern der Bewerber nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist), einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Alle Anlagen- und Kapitelverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage (VU).
Mindeststandards:
a) Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung [EK-04-A]:
Gefordert wird das Vorliegen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe. Die Versicherungssumme muss dabei
— für Personen- und Sachschäden mindestens 5 Mio. EUR (2-fach maximiert) sowie,
— für Vermögensschäden mindestens 2 Million EUR (2-fach maximiert) betragen.
Mit Abgabe des Teilnahmeantrags muss der Bewerber insofern erklären, dass er über eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügt. Hierzu hat der Bewerber die Anlage 6 der VU „Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung“ zu verwenden. Zudem hat er dies durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Versicherung oder Kopie der Versicherungspolice nachzuweisen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft (BG) oder einer Eignungsleihe haben alle Mitglieder der BG bzw. alle an der Eignungsleihe teilnehmenden Unternehmen das Vorliegen der genannten Mindestdeckung zu erklären und nachzuweisen. Kann ein Unternehmen den Nachweis nicht führen, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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b) Umsatzdarstellung [EK-05 - EK-06-A]
Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber eine Erklärung über
— den Gesamtjahresumsatz des Unternehmens (EK-05-A) sowie,
— den spezifischen Jahresumsatz des Unternehmens im Bereich Facility Management (EK-06-A).
Jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015 – 2017) abzugeben, sofern die entsprechenden Angaben verfügbar sind. Sofern für das Jahr 2017 noch keine abschließenden Zahlen vorliegen, sind ausnahmsweise vorläufige sorgfältige Schätzungen anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen.
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Mindestanforderung: Der Bewerber muss einen gemittelten Gesamtjahresumsatz von mindestens 2,3 Mio. EUR in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017) erzielt haben. Der Bewerber muss diese Mindestanforderung erfüllen, sonst wird er als ungeeignet ausgeschlossen.
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Die Angaben sind unter Verwendung der Anlage 7 „Umsatzdarstellung“ zu tätigen.
Hinsichtlich der Beurteilung der unter dieser Ziffer geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die der BG und den an der Eignungsleihe beteiligten Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung des Umsatzes erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
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c) Arbeitsschutz [EK-07-A]
Die Bewerber müssen über gute Kenntnisse im Bereich Arbeitsschutz verfügen. Zum Nachweis dessen sind Ablichtungen der Qualifikationen der Mitarbeiter der Bewerber als Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI), Sicherheitsingenieur und Brandschutzbeauftragter dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgenden Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. BG haben die hier geforderten Angaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen. Auch im Falle der Eignungsleihe sind die hier geforderten Angaben von dem Bewerber und dem/den anderen Unternehmen getrennt zu nennen. Hinsichtlich der Beurteilung der unter dieser Ziffer geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die der BG und den an der Eignungsleihe beteiligten Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
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Mindeststandards:
Alle Anlagen- und Kapitelverweise beziehen sich auf die VU:
a) CAFM-bezogene Anforderungen [EK-08-A – EK-09-A]
Die Bewerber haben unter Verwendung von Anlage 8 „CAFM-Anforderungen“ zu erklären, dass sie
— zertifiziertes Mitglied im Verband „CAFM-Ring“ sind (EK-08-A) und
— kein eigenes CAFM-System programmieren und vertreiben (EK-09-A).
Der Bewerber muss diese beiden Mindestanforderungen erfüllen, sonst wird er als ungeeignet ausgeschlossen.
b) Unternehmensreferenzen [EK-10-A/B – EK-15-A/B]
Für die Eignung wird vorausgesetzt, dass die Bewerber über Erfahrungen im Zusammenhang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen verfügen. Diese sind über geeignete Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Leistungen von den Bewerbern nachzuweisen, welche die umfassenden Erfahrungen des Bewerbers in Bezug auf die Ausführung von Leistungen der hier ausgeschriebenen Art belegen müssen, d. h. hinsichtlich Aufgaben, Umfang und Anforderung dem hier beschriebenen Vergabegegenstand, insbes. bzgl. der in Kap. 5 ausgeführten Charakteristika der zu vergebenen Leistungen, möglichst nahe kommen.
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Der Bewerber hat hierzu Referenzdarstellungen zu vergleichbaren Leistungen in Bezug auf die unten genannten 6 Leistungsbereiche aus den letzten 5 Jahren auf jeweils ca. 2 DIN A4-Seiten anzugeben. Diese müssen die Vorgaben und Angaben aus der Anlage 9 „Unternehmensreferenzen“ ein-/enthalten. Die Referenzen sind dergestalt zu sortieren, dass die zum Vergabegegenstand vergleichbarste Referenz an erster Stelle steht. Die Referenzen mit geringerer Vergleichbarkeit folgen dann danach. Eine Referenz kann für mehrere Leistungsbereiche genannt werden, wenn in diesem Referenzprojekt die geforderten Leistungen erbracht wurden. Zur Bewertung der Referenzen vgl. Kap. 3.3.
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Hinweis auf die Mindestanforderungen an die Referenzen:
Verlangt wird die Benennung mindestens einer (1) wertbaren Referenz für jeden der 6 unten genannten Leistungsbereiche (vgl. Kap. 3.2.5.2.1 - 3.2.5.2.6), wobei wertbar nur solche Referenzen sind, die nicht vor dem 14.11.2013 abgeschlossen worden sind; der Projektstart darf jedoch vor dem genannten Termin liegen.
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(1) Leistungsbereich 1: Katalogmanagement [EK-10-A/B] – Objektkataloge, die dem CAFM Connect-Standard entsprechen (vgl. Kap. 5.2.1);
(2) Leistungsbereich 2: Prüfung auf CAFM Konformität [EK-11-A/B] – einheitliche Bestandsunterlagen, die den Anforderungen des Auftraggebers entsprechen (vgl. Kap. 5.2.2);
(3) Leistungsbereich 3: CAFM-Datenerfassung [EK-12-A/B] – aktuelle Bestandsgrundrisse; verknüpft mit den alphanumerischen Daten in einem FM-System (vgl. Kap. 5.2.3);
(4) Leistungsbereich 4: Datenintegration/Datenpflege [EK-13-A/B] – aktuelle Bestandsgrundrisse; verknüpft mit den alphanumerischen Daten in einem FM-System (vgl. Kap. 5.2.4);
(5) Leistungsbereich 5: TGA-Erfassung [EK-14-A/B] - einheitliche TGA Stammdaten (Objekte inkl. der beschreibenden Attribute) inkl. der Verortung im Gebäude oder in der Liegenschaft. (Volumen: … m
(6) Leistungsbereich 6: Betriebsstart, Mängelmanagement, wiederkehrende Prüfungen [EK-15-A/B] – Handlungsempfehlung für die Betriebstechnik (vgl. Kap. 5.2.6).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlagen (VU).
a) Verpflichtung zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen (Kap. 4.3.1 i. V. m. Anlage 10) [XK-01-A];
b) Fester ständiger Ansprechpartner (Kap. 4.3.2 i. V. m. Anlage 11) [XK-02-A];
c) Aufrechterhalten einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (Kap. 4.3.3 i.V.m. Anlage 12) [XK-03-A].
Mit Abgabe des Teilnahmeantrags muss der Bewerber erklären, dass er eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung über die gesamte Laufzeit des Vertrags unterhalten wird, bei der die Versicherungssummen
— für Personen- und Sachschäden mindestens 5 Mio. EUR (zweifach maximiert) sowie,
— für Vermögensschäden mindestens 2 Mio. EUR (zweifach maximiert) betragen. Die Angaben hat er unter Verwendung von Anlage 12 „Aufrechterhalten einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung“ zu tätigen und diese mit dem Angebot einzureichen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Sofern mehr als 3 geeignete Bewerber vorhanden sind, werden mindestens die 3 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die bei den unter Kap. 3.2 der Vergabeunterlagen (VU) genannten Bewertungskriterien insgesamt mit der höchsten Punktzahl bewertet wurden. Hierzu wird eine Rangfolge der Bewerber nach den bei den Bewertungskriterien jeweils erreichten Punkten gebildet. Ausgewählt werden – sofern genügend Bewerber vorhanden sind – die 3 Bewerber mit den meisten Punkten. Erreichen jedoch mehrere Bewerber dieselbe Punktanzahl wie der drittbeste Bewerber, so werden diese Bewerber alle (zusätzlich zu dem besten und dem zweitbesten Bewerber) zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Beschleunigtes Verfahren:
Die Verkürzung der Standardfristen erfolgt, weil die Max-Planck-Gesellschaft parallel die Einführung eines CAFM-Systems mit Leistungsbeginn zum 1.1.2019 ausschreibt. Der hier gesuchte Auftragnehmer unterstützt in der Startphase des neuen Systems. Die vordringliche Aufgabe zu Beginn des Jahres 2019 wird die Abstimmung der zentralen Kataloge sein, anschließend werden die Bestandsdaten von dem hier gesuchten Auftragnehmer aktualisiert und durch Ortsbegehung ergänzt. Erst danach können die Institute sukzessive mit ihrer Verwaltung und Betriebstechnik auf dem System produktiv gehen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-12-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-03-07 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des privaten Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Sachgebiet Vergabemanagement
Internetadresse: www.mpg.de 🌏
Dokumente URL: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-166ab7b644a-51ef678a3f3a2225 🌏
URL der Teilnahme: www.tender24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlagen (VU):
Der Teilnahmeantrag ist nach folgender Gliederung zu strukturieren, wobei die Reihenfolge der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise einzuhalten ist:
1) Individuelles Anschreiben des Bewerbers mit Datum:
Das Anschreiben zum Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber individuell, d. h. auf einem gesonderten Dokument zu erstellen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, (d. h. als PDF-Dokument entsprechend hochzuladen). Das vom Vergabeportal „AI-Manager“ zur Verfügung gestellte Anschreiben ist nicht zu verwenden oder lediglich unausgefüllt beizulegen.);
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2) „Erklärungen zur Bewerber-/Bietergemeinschaft“ gemäß Anlage 1 (vgl. Kap. 2.1);
3) „Angaben über Teilleistungen anderer Unternehmen“ gemäß Anlage 2 und – ggf. – „Verpflichtungserklärung“ gemäß Anlage 3 (vgl. Kap. 2.2);
4) Nachweise zur Eignung und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Kap. 3.2 entsprechend der „Abschließenden Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise“ in Kap. 6.1.1;
5) evtl. weitere Anlagen des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich außerdem die Möglichkeit vor, gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 9 VgV bei Dienstleistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen wie der hier ausgeschriebenen bestehen, diese innerhalb von 3 Jahren nach Abschluss des ersten Auftrags im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den Auftragnehmer zu vergeben, der den ersten (hier gegenständlichen) Auftrag erhalten hat. Hierunter fallen folgende Leistungen, deren Beauftragung davon abhängt, ob der Auftraggeber personell in der Lage ist, die noch nicht erfassten Anlagen mit eigenem Personal zu erfassen:
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a) Stammdatenaufnahme TGA in zu 75 % erfasstem Institut, Umfang: 57 294 m
In einem Institut sind die TGA-Anlagen bereits zu ca. 75 % erfasst. Bei Beauftragung mit der übrigen Stammdatenaufnahme werden die Daten dem AN zur Verfügung gestellt und müssen im Zuge der Aufnahme geprüft und/oder erfasst werden.
b) Stammdatenaufnahme TGA in zu 68 % erfassten Instituten, Umfang: 478 332 m
In 23 Instituten sind die TGA-Anlagen bereits zu ca. 68 % erfasst. Bei Beauftragung mit der übrigen Stammdatenaufnahme werden die Daten dem AN zur Verfügung gestellt und müssen im Zuge der Aufnahme geprüft und/oder erfasst werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, muss der Bewerber/Bieter spätestens bis zum Ablauf der unter IV.2.2 mitgeteilten Frist gegenüber der Auftraggeberin bei der oben unter I. 1) benannten Kontaktstelle rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 2 und 3 GWB). Sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften haben Bewerber/Bieter innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gegenüber der Auftraggeberin bei der oben unter I. 1) genannten Kontaktstelle zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Hilft die Auftraggeberin dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber/Bieter einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB nur innerhalb von 15 Kalendertagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Hält der Bieter die vorherig genannten Fristen nicht ein, ist eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ausgeschlossen.
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Die Auftraggeberin bittet darum, Rügen möglichst per E-Mail einzulegen. Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass es im eigenen Interesse des Bewerbers/Bieters liegt, Rügen schriftlich bzw. als E-Mail anzubringen und die Bevollmächtigung für die Einlegung der Rüge nachzuweisen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung; Sachgebiet Vergabemanagement
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
E-Mail: vergabe@gv.mpg.de 📧
Quelle: OJS 2018/S 211-482471 (2018-10-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft z. F. d. W. Generalverwaltung;

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 222-508461
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 211-482471
ABl. S-Ausgabe: 222

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“) ist eine überwiegend aus öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur, die derzeit ca. 84 Institute und sonstige (Forschungs-) Einrichtungen unterschiedlicher Größe, Struktur und Aufgabenstellung (im Folgenden „Institute“) unterhält. Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden auch „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Die Bauabteilung der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft e. V. (MPG-GV) ist ein fachkundiger öffentlicher Bauherr und betreut rund 80 Max-Planck-Institute (MPIs). Jährlich stehen circa 160-200 Mio. Euro für das Bauen zur Verfügung, aktuell befinden sich jeweils circa 400 Baumaßnahmen in der Umsetzung. Insgesamt beträgt der Gebäudebestand der MPG circa 660 000 m
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Beschreibung der Optionen:
Nach Ablauf der 24-monatigen Basisvertragslaufzeit, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Leistungsbeginns (5.2.2019), kann der Auftraggeber diesen Vertrag zweimal um je 12 weitere Monate verlängern. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt damit 4 Jahre (48 Monate) und endet somit spätestens zum 4.2.2023.
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Verfahren
Beschleunigtes Verfahren:
Die Verkürzung der Standardfristen erfolgt, weil die Max-Planck-Gesellschaft parallel die Einführung eines CAFM-Systems mit Leistungsbeginn zum 01.01.2019 ausschreibt. Der hier gesuchte Auftragnehmer unterstützt in der Startphase des neuen Systems. Die vordringliche Aufgabe zu Beginn des Jahres 2019 wird die Abstimmung der zentralen Kataloge sein, anschließend werden die Bestandsdaten von dem hier gesuchten Auftragnehmer aktualisiert und durch Ortsbegehung ergänzt. Erst danach können die Institute sukzessive mit ihrer Verwaltung und Betriebstechnik auf dem System produktiv gehen.
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Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Referenzen Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation CAFM-Sachbearbeiter / TGA-Erfasser
Konzept 1
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept 2
Konzept 3
Konzept 4
Preis (Gewichtung): 100,00

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wir beabsichtigen, das Verfahren binnen Kurzem unter neuen Bedingungen auszuschreiben.
Quelle: OJS 2018/S 222-508461 (2018-11-15)