Tapetenmuseum – Szenograf, Medientechnik, Mediengrafik

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Gegenstand der Ausschreibung ist die Entwicklung und planerische Ausarbeitung der Szenographie und der Ausstellungsgestaltung inkl. Objektplanung Innenräume, Vitrinenbeleuchtung, Grafik und Medien der Ausstellungsflächen, sowie die Betreuung der Realisierung bis zur Übergabe an den Nutzer.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-10-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-08-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-08-29 Auftragsbekanntmachung
2019-03-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-08-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: VG-0454-2018-1528
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Entwicklung und planerische Ausarbeitung der Szenographie und der Ausstellungsgestaltung inkl. Objektplanung Innenräume, Vitrinenbeleuchtung, Grafik und Medien der Ausstellungsflächen, sowie die Betreuung der Realisierung bis zur Übergabe an den Nutzer.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Museumsausstellungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6031-167-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-164eb254922-1a8cc1c9d2f72dd2 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-08-29 📅
Einreichungsfrist: 2018-10-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-09-01 📅
Datum des Beginns: 2019-01-02 📅
Datum des Endes: 2024-06-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 168-382742
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt; 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734); 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742); 6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Hessen errichtet bis voraussichtlich 2023 unter Einbeziehung der historischen Torwache in Kassel den Neubau des Deutschen Tapetenmuseums.
Verwirklicht wird der Bau durch das Büro Harry Gugger Studio LTD, Basel. Das Gebäude weist zukünftig ca. 3 000 qm Fläche auf, von denen 1 424 qm (zzgl. 135 qm für die Grimm-Wohnung) für die ständige Präsentation vorgesehen sind. Geplant ist die Eröffnung für die erste Jahreshälfte 2024.
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Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) weist weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen zur Tapetenkunst auf, die ca. 23 000 Objekte umfasst.
Die Sammlung reicht dabei vom 16. bis 21. Jahrhundert und umfasst frühe Ledertapeten, frühe, handgemalte Papiertapeten und handgedruckte Tapeten des 18. und 19. Jahrhunderts – wobei darunter vor allem die Panoramatapeten hervorzuheben sind – ausgewählte Tapetenproduktionen des Historismus bis hin zu Tapeten des 21. Jahrhunderts.
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Grundsätzlich erfolgt die Gliederung in chronologischer Reihenfolge, wobei allerdings als Vermittlungsebene die Themen Materialität/Surrogat/Wettkampf der Künste/Neue Techniken im Vordergrund stehen und für den Besucher die Erzählstruktur bilden.
Die Ausstellungsgliederung soll durch eine flexible Gestaltung erfolgen, wobei hier mit der Tapetenrestaurierung Befestigungssysteme und -möglichkeiten zu entwickeln sind. Der Objektbestand reicht von (überwiegend) exemplarischen Ausschnitten (Rapporte, Fragmente) bis hin zu Panoramatapeten in einer Größe von maximal 17 Metern (Länge) bis 3,50/4,50 Metern (Höhe).
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Belebt wird die Ausstellung durch einzelne Möbel, Gemälde, Lichtkästen und kunsthandwerkliche Objekte, die die Tapete in einen Raumkontext stellen. Die präsentierten Materialgattungen unterschiedlichster Größe umfassen Holz- und Kunststoffobjekte, Keramik, Arbeiten auf Papier (Papiertapeten, kolorierte Lithographien, Aquarell und Gouache), Leder (Ledertapeten), Öl auf Leinwand (Leinwandtapeten), Metall und Textilien. Um den Charakter als Wanddekor zu stärken, sollen sie teilweise durch modern interpretierte Sockelzonen eine architektonische Bindung erhalten.
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Dabei sollen die Objekte möglichst freistehen. Grundsätzlich sind Vitrinen auf ein Minimum zu reduzieren. Diese sind nach geltenden Sicherheitsstandards, mit entspiegelten Gläsern des höchsten Standards sowie innenliegender Beleuchtung mittels Lichtgeneratoren zu planen.
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Insgesamt gilt es ca. 25 bis 30 Kabinette mit insgesamt ca. 150 Objekten zu gestalten.
Fortführung der Beschreibung der Beschaffung im ergänzenden Dokument „TMK_Anl_Beschr-Besch-Szenograf_LBIH_180828.pdf“.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 des Innenausbaus, der Grafik sowie der Medientechnik inkl. Vitrinenbeleuchtung beauftragt. Die Leistungsphasen 5 – 9 und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
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Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Brüder-Grimm-Platz 1
34117 Kassel
Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zu Vergabesperren;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 3 000 000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Ausstellungsgestaltung der Ausstellungsflächen: mind. 200 000,00 EUR netto/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeitern in den in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angaben zum vorgesehene Personal:
a) Projektleiter und dessen Stellvertreter: Qualifikation/Ausbildung, Funktion im Unternehmen, Berufserfahrung in Jahren, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit sowie Baustellenerfahrung in Jahren (jeweils max.1 Seite DIN-A4).
Für beide Personen ist jeweils ein Qualifikationsnachweis (Zeugnisse. Diploma, Bescheinigungen) beizufügen.
b) weiteres für die Ausführung vorgesehenes Personal; Qualifikation/Ausbildung, Funktion im Unternehmen, Berufserfahrung in Jahren, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit (jeweils max. 1 Seite DIN-A4).
3) Darstellung von 3 Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 6 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Nutzung (Ausstellung, Museum, Museum im Bereich Kunst- und/oder Kulturgeschichte),
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der betreuten Herstellkosten (Kostengruppen 600),
— Angabe der Ausstellungsfläche (Nutzfläche NF 5),
— Projektlaufzeit,
— Erbrachte Leistungsphasen (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen),
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe des beauftragen und erbrachten Leistungsumfangs),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten und öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderungen an beschäftigte Mitarbeiter:
— Nachweis über mindestens 2 festangestellte Mitarbeiter, die mit vergleichbaren Leistungen betraut sind.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen:
die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Alle Referenzen müssen eine Mindestgröße von 500 qm Ausstellungsfläche (NF 5) ausweisen.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzprojekte (1 bis 3) erfüllt sein müssen:
— Von den eingereichten Referenzen muss mindestens eine
fertiggestellt sein,
ein Museum oder ein Ausstellungsgebäude sein.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien;
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 zu jeweils 1/3): gesamt 100 %;
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (gem. § 75 Abs. 6 VGV).
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Die zum Verhandlungsgespräch geladenen Bieter, werden dabei zu einer Arbeitsprobe aufgefordert, die mit 1 500 EUR je Arbeit entschädigt wird.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Arbeitsprobe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot (Grundleistungen und Bes. Leistungen incl. Nebenkosten)
Kostenkriterium (Gewichtung): 16,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 4,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-164eb254922-1a8cc1c9d2f72dd2 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
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6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2018/S 168-382742 (2018-08-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 220024.71 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Kontakt
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 055-127492
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 168-382742
ABl. S-Ausgabe: 55

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Hessen errichtet bis voraussichtlich 2023 unter Einbeziehung der historischen Torwache in Kassel den Neubau des Deutschen Tapetenmuseums. Verwirklicht wird der Bau durch das Büro Harry Gugger Studio LTD, Basel. Das Gebäude weist zukünftig ca. 3 000 qm Fläche auf, von denen 1 424 qm (zzgl. 135 qm für die Grimm-Wohnung) für die ständige Präsentation vorgesehen sind. Geplant ist die Eröffnung für die erste Jahreshälfte 2024. Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) weist weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen zur Tapetenkunst auf, die ca. 23 000 Objekte umfasst. Die Sammlung reicht dabei vom 16. bis 21. Jahrhundert und umfasst frühe Ledertapeten, frühe, handgemalte Papiertapeten und handgedruckte Tapeten des 18. und 19. Jahrhunderts – wobei darunter vor allem die Panoramatapeten hervorzuheben sind – ausgewählte Tapetenproduktionen des Historismus bis hin zu Tapeten des 21. Jahrhunderts. Grundsätzlich erfolgt die Gliederung in chronologischer Reihenfolge, wobei allerdings als Vermittlungsebene die Themen Materialität/Surrogat/Wettkampf der Künste/Neue Techniken im Vordergrund stehen und für den Besucher die Erzählstruktur bilden. Die Ausstellungsgliederung soll durch eine flexible Gestaltung erfolgen, wobei hier mit der Tapetenrestaurierung Befestigungssysteme und -möglichkeiten zu entwickeln sind. Der Objektbestand reicht von (überwiegend) exemplarischen Ausschnitten (Rapporte, Fragmente) bis hin zu Panoramatapeten in einer Größe von maximal 17 Metern (Länge) bis 3,50/4,50 Metern (Höhe). Belebt wird die Ausstellung durch einzelne Möbel, Gemälde, Lichtkästen und kunsthandwerkliche Objekte, die die Tapete in einen Raumkontext stellen. Die präsentierten Materialgattungen unterschiedlichster Größe umfassen Holz- und Kunststoffobjekte, Keramik, Arbeiten auf Papier (Papiertapeten, kolorierte Lithographien, Aquarell und Gouache), Leder (Ledertapeten), Öl auf Leinwand (Leinwandtapeten), Metall und Textilien. Um den Charakter als Wanddekor zu stärken, sollen sie teilweise durch modern interpretierte Sockelzonen eine architektonische Bindung erhalten. Dabei sollen die Objekte möglichst freistehen. Grundsätzlich sind Vitrinen auf ein Minimum zu reduzieren.
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Die Leistungen Ausstellungsgestaltung umfassen die Planung und Bauleitung der Objektplanung Innenräume der Ausstellungsräume sowie des Foyers mit Kassen- und Shopbereich, die Ausstellungsgraphik, die Medienplanung und die Lichtplanung von Vitrinen.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 des Innenausbaus, der Grafik sowie der Medientechnik inkl. Vitrinenbeleuchtung beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 und die besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-01-22 📅
Name: Homann Güner Blum
Postanschrift: Hinüberstr. 4a
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30175
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 511/1612730 📞
E-Mail: stracke@hgb44.com 📧
Land: Hannover 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 220024.71 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2019/S 055-127492 (2019-03-14)