Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg / Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist. Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-03-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-02-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-02-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten
Referenznummer: ON.16078
Kurze Beschreibung:
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg / Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist.
Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg / Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist.
Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ontras Gastransport GmbH
Postanschrift: Maximilianallee 4
Postleitzahl: 04129
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.ontras.com🌏
E-Mail: dorit.landgraf@ontras.com📧
Telefon: +49 341271115845📞
Fax: +49 341271112479 📠
URL der Dokumente: https://dms.henkel-pm.de/s/88pHwAn3m6UFT2N🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2018-02-16 📅
Einreichungsfrist: 2018-03-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-02-20 📅
Datum des Beginns: 2018-10-01 📅
Datum des Endes: 2020-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 035-077067
ABl. S-Ausgabe: 35
Zusätzliche Informationen
Vergabeunterlagen stehen gem. § 41 (1) SektVO unter dem Link gem. I.3.) kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1. Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, Ausschluss- u. Auswahlkriterien, Kennzettel)
2. Unterlagen für Verhandlungsverfahren NUR zur Info (im Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) nicht auszufüllen!): Angebotsbedingungen u. Anlagen; Vertragsmuster u. Anlagen (siehe VI.3))
Vergabeunterlagen stehen gem. § 41 (1) SektVO unter dem Link gem. I.3.) kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1. Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, Ausschluss- u. Auswahlkriterien, Kennzettel)
2. Unterlagen für Verhandlungsverfahren NUR zur Info (im Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) nicht auszufüllen!): Angebotsbedingungen u. Anlagen; Vertragsmuster u. Anlagen (siehe VI.3))
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg / Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist.
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg / Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist.
Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Siehe Vergabeunterlagen unter dem I.3) benannten Link (Anlage A1 zum Angebotsbegleitschreiben-Leistungsbeschreibung) sind folgende Leistungen für das Vorhaben „Teilneubau FGL061 incl. Nebenanlagen“ ausgeschrieben:
Tiefbau- und Rohrbauleistungen (Material wird vom Auftraggeber beigestellt) für:
— im Bereich zwischen Leps und Apollensdorf, ca. 38,6 km in DN500 DP25,
— im Bereich zwischen Apollensdorf und Piesteritz, ca. 2,9 km Nachverlegung Kabelschutzrohr,
— im Bereich zwischen Piesteritz und Trajuhn, ca. 8,4 km in DN400 DP70,
— im Bereich des 24 km umfassenden, umfangreich sanierten Leitungsabschnittes westlich von Leps bis Neugattersleben sind zur Herstellung der Molchbarkeit dieses Bereiches 18 Einzelmaßnahmen erforderlich - davon 3 Dükerbauwerke mit betonummantelten Dükern an Bode, Saale und Elbe,
— im Bereich des 24 km umfassenden, umfangreich sanierten Leitungsabschnittes westlich von Leps bis Neugattersleben sind zur Herstellung der Molchbarkeit dieses Bereiches 18 Einzelmaßnahmen erforderlich - davon 3 Dükerbauwerke mit betonummantelten Dükern an Bode, Saale und Elbe,
— die Erneuerung von 6 Armaturenstationen in der Hauptleitung, zusätzlich funktionale Erweiterung von 3 Stationen als Molchstationen, Ersatzloser Rückbau von 3 Armaturenstationen,
— 3 Bahnkreuzungen (2 Microtunnel, 1 HDD).
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die komplette rohrtechnische Auswechslung benannter Leitungsabschnitte der Haupt- und Anschlussleitungen entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen in Verbindung mit dem DVGW- Regelwerk, dem Arbeitsblatt G 463 und den Werksnormen der ONTRAS Gastransport GmbH.
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die komplette rohrtechnische Auswechslung benannter Leitungsabschnitte der Haupt- und Anschlussleitungen entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen in Verbindung mit dem DVGW- Regelwerk, dem Arbeitsblatt G 463 und den Werksnormen der ONTRAS Gastransport GmbH.
Der Umfang der rohrleitungstechnischen Auswechslungslänge an der Hauptleitung beträgt rund 47 km. Die Rohrauswechslung der Hauptleitung erfolgt vom Grundsatz her im selben Rohrgraben der zu demontierenden Bestandsleitung, jedoch mindestens im bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Die Altleitungsabschnitte sind zu demontieren bzw. zur Stilllegung im Kreuzungsbereich mit Straßen und Bahnen zu verpressen.
Der Umfang der rohrleitungstechnischen Auswechslungslänge an der Hauptleitung beträgt rund 47 km. Die Rohrauswechslung der Hauptleitung erfolgt vom Grundsatz her im selben Rohrgraben der zu demontierenden Bestandsleitung, jedoch mindestens im bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Die Altleitungsabschnitte sind zu demontieren bzw. zur Stilllegung im Kreuzungsbereich mit Straßen und Bahnen zu verpressen.
Im Gesamtabschnitt werden zur Modernisierung der Übertagungstechnik zwei Kabelschutzrohre mitverlegt, welche zur Aufnahme der LWL-Kabel dienen.
Von den 10 bestehenden Armaturenstationen in der Hauptleitung werden 6 Stück zur Erneuerung ausgewechselt. Die beiden Stationen am Leitungsbeginn und -ende sowie eine Zwischenstation werden zusätzlich als Molchstationen funktional erweitert. Drei Stationen entfallen mit Zusammenlegung von Stationen bzw. dem ersatzlosen Ausbau. Ausgewählte Armaturengruppen werden automatisiert.
Von den 10 bestehenden Armaturenstationen in der Hauptleitung werden 6 Stück zur Erneuerung ausgewechselt. Die beiden Stationen am Leitungsbeginn und -ende sowie eine Zwischenstation werden zusätzlich als Molchstationen funktional erweitert. Drei Stationen entfallen mit Zusammenlegung von Stationen bzw. dem ersatzlosen Ausbau. Ausgewählte Armaturengruppen werden automatisiert.
Weitere Gewerke, welche begleitend zu den Tief- und Rohrbauleistungen durch separat vom Bauherrn zu bindende Unternehmen ausgeführt werden, unterliegen der Koordination des Auftragnehmers für die Tief- und Rohrbauleistungen. Für die Abstimmungen hierzu ist durch den Unternehmer des Tief- und Rohrbaues ein detaillierter Bauablaufplan zu erstellen und über die gesamte Bauzeit ohne Abweichungen umzusetzen.
Weitere Gewerke, welche begleitend zu den Tief- und Rohrbauleistungen durch separat vom Bauherrn zu bindende Unternehmen ausgeführt werden, unterliegen der Koordination des Auftragnehmers für die Tief- und Rohrbauleistungen. Für die Abstimmungen hierzu ist durch den Unternehmer des Tief- und Rohrbaues ein detaillierter Bauablaufplan zu erstellen und über die gesamte Bauzeit ohne Abweichungen umzusetzen.
Zusätzliche Informationen:
Vergabeunterlagen stehen gem. § 41 (1) SektVO unter dem Link gem. I.3.) kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1. Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, Ausschluss- u. Auswahlkriterien, Kennzettel)
2. Unterlagen für Verhandlungsverfahren NUR zur Info (im Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) nicht auszufüllen!): Angebotsbedingungen u. Anlagen; Vertragsmuster u. Anlagen (siehe VI.3))
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Von Neugattersheim, Salzlandkreis
Nach Trajuhn, Landkreis Wittenberg
Sitz AG: ONTRAS Gastransport GmbH, Maximilianallee 4, 04129 Leipzig
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit Teilnahmeantrag sind alle die in Anlage 1 zum Bewerbungsbogen – Ausschlusskriterien benannten Mindestanforderungen zur Teilnahme am Verfahren zu erfüllen. Zu diesem Zweck ist der Bewerbungsbogen auszufüllen und alle gem. Bewerbungsbogen und Anlage 1 zum Bewerbungsbogen – Ausschlusskriterien geforderten Erklärungen/Nachweise einschließlich Anlagen abzugeben bzw. einzureichen.
Mit Teilnahmeantrag sind alle die in Anlage 1 zum Bewerbungsbogen – Ausschlusskriterien benannten Mindestanforderungen zur Teilnahme am Verfahren zu erfüllen. Zu diesem Zweck ist der Bewerbungsbogen auszufüllen und alle gem. Bewerbungsbogen und Anlage 1 zum Bewerbungsbogen – Ausschlusskriterien geforderten Erklärungen/Nachweise einschließlich Anlagen abzugeben bzw. einzureichen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Teilnahme erfolgt über den vorgegebenen Bewerbungsbogen (s. Link unter I.3.), der vollständig ausgefüllt im Original (verschlossen, DIN A4 gebunden, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen ist. Einreichung per Email oder per Fax ist unzulässig.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die Teilnahme erfolgt über den vorgegebenen Bewerbungsbogen (s. Link unter I.3.), der vollständig ausgefüllt im Original (verschlossen, DIN A4 gebunden, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen ist. Einreichung per Email oder per Fax ist unzulässig.
Gem. § 51 (2) SektVO hat der AG ein Entschließungsermessen dahingehend, ob er fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordert. Der AG bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht vorab. Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit erhalten, Unterlagen nachzureichen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Gem. § 51 (2) SektVO hat der AG ein Entschließungsermessen dahingehend, ob er fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordert. Der AG bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht vorab. Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit erhalten, Unterlagen nachzureichen.
Rückfragen sind ausschließlich schriftlich an die unter I.3) genannte E-Mail zu richten.
Enthalten die Bekanntmachung oder Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Anspruch mit diesen Einwendungen präkludiert.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Enthalten die Bekanntmachung oder Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Anspruch mit diesen Einwendungen präkludiert.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Sicherheiten gemäß Vertragsmuster Punkt 21
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen gemäß Punkt 13 im Vertragsmuster
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für Erklärung kann vorgegebenes Formblatt verwendet werden, das als Anhang dem Bewerbungsformular beiliegt. Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für Erklärung kann vorgegebenes Formblatt verwendet werden, das als Anhang dem Bewerbungsformular beiliegt. Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Unternehmen bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig (siehe auch Angebotsbedingungen Punkt 2.15.).
Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Unternehmen bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig (siehe auch Angebotsbedingungen Punkt 2.15.).
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt im 2-stufigen Verfahren:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt im 2-stufigen Verfahren:
1. Stufe – formale Prüfung: Teilnahmeanträge, die die Teilnahmebedingungen (Formale Ausschlusskriterien / Mindestbedingungen siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen) nicht erfüllen, werden formal ausgeschlossen.
2. Stufe – Auswahl anhand von festgelegten Auswahlkriterien: Die weitere Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen anhand einer Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien – siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen), wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es können maximal 300 Punkte erreicht werden. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Stufe – Auswahl anhand von festgelegten Auswahlkriterien: Die weitere Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen anhand einer Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien – siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen), wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es können maximal 300 Punkte erreicht werden. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Wichtung gesamt: 40 %.
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.1 Durchschnitt der Umsätze (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Tief- und Rohrbau, 10 %
1.2 Wirtschaftliche Stabilität durch stabile oder steigende Gesamtumsatzentwicklung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Vorlage GuV), 6 %
1.3 Gewinnentwicklung in allen Geschäftsbereichen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Vorlage Bilanz), 12,0 %
1.4 Bonität (Vorlage Nachweis Creditreform oder gleichwertig), 12 %
Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit, Wichtung gesamt: 60 %.
2. Fachliche Eignung – Referenzen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft: Vergleichbare Referenzen aus dem Bereich Tief- und Rohrbau, 10 %
3.1.1 Berufspraxis des technischen Projektleiters, 10 %
3.1.2 Vergleichbare persönliche Referenzen, 10 %
3.2 Qualifikation des Bauleiters
3.2.1 Berufspraxis des Bauleiters, 10 %
3.2.2 Vergleichbare persönliche Referenzen, 10 %
3.3 Schweißer: Anzahl der festangestellten Schweißer, 5 %
3.4 Gefahrgutbeauftragter: Nachweis eines Gefahrgutbeauftragten mit Vorlage entsprechender Zulassung / Zertifizierung, 2,5 %
3.5 Abfallbeauftragter: Nachweis eines Abfallbeauftragten mit Vorlage entsprechender Zulassung/Zertifizierung, 2,5 %
Weitere Unterkriterien sowie konkrete Anforderungen an die einzelnen Kriterien und die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage 2 – Auswahlkriterien) zum Bewerbungsbogen entnommen werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Weitere Unterkriterien sowie konkrete Anforderungen an die einzelnen Kriterien und die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage 2 – Auswahlkriterien) zum Bewerbungsbogen entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-12-31 📅
1. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen / Nachweise für jedes Mitglied gem. Angaben im Bewerbungsbogen abzugeben.
2. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
3. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch oder Englisch vorgelegt werden (Mindestanforderung).
4. Für Ausarbeitung Bewerbungs- / Angebotsunterlagen werden Bewerbern / Bietern keine Kosten erstattet.
5. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- / Angebotsunterlagen.
6. Nichteinhaltung der geforderten Mindestanforderungen (siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen) führt zur Nichtbeteiligung im weiteren Verfahren.
7. AG behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben.
8. Alle Vergabeunterlagen werden im Teilnahmewettbewerb allen Bewerbern zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen und der Musterbauvertrag dienen der Information der Bewerber. Mit Angebotsaufforderung werden die endgültigen Unterlagen zu Angebotsbedingungen und Mustervertrag (jeweils einschl. Anlagen) allen im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern als verbindliche Unterlagen zur Verfügung gestellt. AG behält sich das Ändern dieser Unterlagen ausdrücklich vor.
8. Alle Vergabeunterlagen werden im Teilnahmewettbewerb allen Bewerbern zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen und der Musterbauvertrag dienen der Information der Bewerber. Mit Angebotsaufforderung werden die endgültigen Unterlagen zu Angebotsbedingungen und Mustervertrag (jeweils einschl. Anlagen) allen im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern als verbindliche Unterlagen zur Verfügung gestellt. AG behält sich das Ändern dieser Unterlagen ausdrücklich vor.
9. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
9. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
10. Weitere Informationen zum Verfahren, z.B. Rückfragenkataloge können unter dem Link gem. Pkt. I.3) abgerufen werden. Da keine automatische Registrierung erfolgt, werden Interessierte nicht automatisch über Informationen (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten, dass diese sich regelmäßig über den benannten Link eigenständig informieren. Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail (gemäß Pkt. I.3) zu stellen, werden vom AG beantwortet, anonymisiert und allen Interessierten per Rückfragenkatalog auf dem benannten Link zur Verfügung gestellt.
10. Weitere Informationen zum Verfahren, z.B. Rückfragenkataloge können unter dem Link gem. Pkt. I.3) abgerufen werden. Da keine automatische Registrierung erfolgt, werden Interessierte nicht automatisch über Informationen (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten, dass diese sich regelmäßig über den benannten Link eigenständig informieren. Rückfragen sind ausschließlich per E-Mail (gemäß Pkt. I.3) zu stellen, werden vom AG beantwortet, anonymisiert und allen Interessierten per Rückfragenkatalog auf dem benannten Link zur Verfügung gestellt.
11. In dem Musterbauvertrag sowie in der Leistungsbeschreibung sind Normen benannt, die auf dem Werksnormenportal der ONTRAS zur Verfügung stehen. Auf Anfrage (E-Mail gemäß Pkt. I.3) können nutzerspezifische Login-Daten für Zugriff auf das Werksnormenportal angefordert werden.
11. In dem Musterbauvertrag sowie in der Leistungsbeschreibung sind Normen benannt, die auf dem Werksnormenportal der ONTRAS zur Verfügung stehen. Auf Anfrage (E-Mail gemäß Pkt. I.3) können nutzerspezifische Login-Daten für Zugriff auf das Werksnormenportal angefordert werden.
12. Der Auftraggeber weist vorsorglich darauf hin, dass Auskünfte zum Vergabeverfahren durch die Bewerber bzw. Bieter bis spätestens 8 Kalendertage vor Einreichungs- bzw. Eröffnungstermin einzureichen sind. Rechtzeitig gestellte Anfragen werden in der Regel bis spätesten 6 Kalendertage vor Ende der Einreichungsfrist der Teilnahmeanträge bzw. Angebote beantwortet. Für die Beantwortung der gestellten Fragen werden unter dem Link gem. Pkt. I.3 Bewerberinformationen zu Änderungen und Ergänzungen der Ausschreibungsunterlagen eingestellt. Diese Informationen und deren Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Die Bewerber- bzw. Bieterinformationen und deren Anlagen sind bei der Ausarbeitung des Teilnahmeantrages bzw. Angebotes in gleicher Weise wie die Ausschreibungsunterlagen zu berücksichtigen. Bei Abweichung zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und den Antworten aus den Bewerber- bzw. Bieterinformationen gelten die Antworten der Bewerber- bzw. Bieterinformationen. Die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, den Link gem. Pkt. I.3 regelmäßig jedenfalls aber letztmalig nicht früher als 5 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist hinsichtlich Bewerber- bzw. Bieterinformationen einzusehen (Holpflicht).
12. Der Auftraggeber weist vorsorglich darauf hin, dass Auskünfte zum Vergabeverfahren durch die Bewerber bzw. Bieter bis spätestens 8 Kalendertage vor Einreichungs- bzw. Eröffnungstermin einzureichen sind. Rechtzeitig gestellte Anfragen werden in der Regel bis spätesten 6 Kalendertage vor Ende der Einreichungsfrist der Teilnahmeanträge bzw. Angebote beantwortet. Für die Beantwortung der gestellten Fragen werden unter dem Link gem. Pkt. I.3 Bewerberinformationen zu Änderungen und Ergänzungen der Ausschreibungsunterlagen eingestellt. Diese Informationen und deren Anlagen werden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. Die Bewerber- bzw. Bieterinformationen und deren Anlagen sind bei der Ausarbeitung des Teilnahmeantrages bzw. Angebotes in gleicher Weise wie die Ausschreibungsunterlagen zu berücksichtigen. Bei Abweichung zwischen den ursprünglichen Ausschreibungsunterlagen und den Antworten aus den Bewerber- bzw. Bieterinformationen gelten die Antworten der Bewerber- bzw. Bieterinformationen. Die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, den Link gem. Pkt. I.3 regelmäßig jedenfalls aber letztmalig nicht früher als 5 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist hinsichtlich Bewerber- bzw. Bieterinformationen einzusehen (Holpflicht).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1/ der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1/ der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2/ Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3/ Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4/ mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 035-077067 (2018-02-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-12-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg/Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist. Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Die Ferngasleitung FGL061 von Neugattersleben bei Bernburg bis zu der Reglerstation Wittenberg/Trajuhn nordöstlich von Wittenberg hat eine Gesamtlänge von ca. 74 km in der Nennweite DN500 DP25. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt von Apollensdorf bis Piesteritz-Heuweg, der auf einer Länge von ca. 3 km in DN400 und DP63 ausgeführt ist. Der Bereich zwischen dem NKP Neugattersleben bis Leps, wenige Kilometer östlich der Elbe, wurde nach 1990 bereits umfangreich saniert. In diesem Bereich sind nur die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe zu erneuern sowie einzelne Maßnahmen zur Herstellung der Molchbarkeit durchzuführen. Im Bereich des Leitungsabschnittes östlich von Leps erfolgten nach 1990 lediglich vereinzelte Sanierungsmaßnahmen an diversen Bauwerkskreuzungen. Es ist geplant, die FGL061 über die Teillänge von ca. 38,6 km zwischen Leps und Apollensdorf in der bestehenden Nennweite DN500 DP25 und auf ca. 8,4 km zwischen Piesteritz und Trajuhn in DN400 DP70 neu zu bauen.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Folgende Vergabeunterlagen standen gemäß § 41 (1) SektVO kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1) Unterlagen für die Erstellung des Teilnahmeantrags: Bewerbungsbogen, Ausschlusskriterien, Auswahlkriterien, Kennzettel
2) Unterlagen für das Verhandlungsverfahren zur Information:
— Angebotsbedingungen einschl. Anlagen,
— Vertragsentwurf einschl. Anlagen.…
Folgende Vergabeunterlagen standen gemäß § 41 (1) SektVO kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1) Unterlagen für die Erstellung des Teilnahmeantrags: Bewerbungsbogen, Ausschlusskriterien, Auswahlkriterien, Kennzettel
2) Unterlagen für das Verhandlungsverfahren zur Information:
— Angebotsbedingungen einschl. Anlagen,
— Vertragsentwurf einschl. Anlagen.…
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gemäß der veröffentlichten Vergabeunterlagen waren folgende Leistungen für das Vorhaben „Teilneubau FGL061 incl. Nebenanlagen“ ausgeschrieben:
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die komplette rohrtechnische Auswechslung benannter Leitungsabschnitte der Haupt- und Anschlussleitungen entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen in Verbindung mit dem DVGW- Regelwerk, dem Arbeitsblatt G 463 und den Werksnormen der ONTRAS Gastransport GmbH. Der Umfang der rohrleitungstechnischen Auswechslungslänge an der Hauptleitung beträgt rund 47 km. Die Rohrauswechslung der Hauptleitung erfolgt vom Grundsatz her im selben Rohrgraben der zu demontierenden Bestandsleitung, jedoch mindestens im bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Die Altleitungsabschnitte sind zu demontieren bzw. zur Stilllegung im Kreuzungsbereich mit Straßen und Bahnen zu verpressen. Im Gesamtabschnitt werden zur Modernisierung der Übertagungstechnik 2 Kabelschutzrohre mitverlegt, welche zur Aufnahme der LWL-Kabel dienen. Von den 10 bestehenden Armaturenstationen in der Hauptleitung werden 6 Stück zur Erneuerung ausgewechselt. Die beiden Stationen am Leitungsbeginn und -ende sowie eine Zwischenstation werden zusätzlich als Molchstationen funktional erweitert. 3 Stationen entfallen mit Zusammenlegung von Stationen bzw. dem ersatzlosen Ausbau. Ausgewählte Armaturengruppen werden automatisiert.
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die komplette rohrtechnische Auswechslung benannter Leitungsabschnitte der Haupt- und Anschlussleitungen entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen in Verbindung mit dem DVGW- Regelwerk, dem Arbeitsblatt G 463 und den Werksnormen der ONTRAS Gastransport GmbH. Der Umfang der rohrleitungstechnischen Auswechslungslänge an der Hauptleitung beträgt rund 47 km. Die Rohrauswechslung der Hauptleitung erfolgt vom Grundsatz her im selben Rohrgraben der zu demontierenden Bestandsleitung, jedoch mindestens im bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Die Altleitungsabschnitte sind zu demontieren bzw. zur Stilllegung im Kreuzungsbereich mit Straßen und Bahnen zu verpressen. Im Gesamtabschnitt werden zur Modernisierung der Übertagungstechnik 2 Kabelschutzrohre mitverlegt, welche zur Aufnahme der LWL-Kabel dienen. Von den 10 bestehenden Armaturenstationen in der Hauptleitung werden 6 Stück zur Erneuerung ausgewechselt. Die beiden Stationen am Leitungsbeginn und -ende sowie eine Zwischenstation werden zusätzlich als Molchstationen funktional erweitert. 3 Stationen entfallen mit Zusammenlegung von Stationen bzw. dem ersatzlosen Ausbau. Ausgewählte Armaturengruppen werden automatisiert.
Zusätzliche Informationen:
Folgende Vergabeunterlagen standen gemäß § 41 (1) SektVO kostenfrei und ohne Registrierung zur Verfügung:
1) Unterlagen für die Erstellung des Teilnahmeantrags: Bewerbungsbogen, Ausschlusskriterien, Auswahlkriterien, Kennzettel
2) Unterlagen für das Verhandlungsverfahren zur Information:
— Angebotsbedingungen einschl. Anlagen,
— Vertragsentwurf einschl. Anlagen.…
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: 1) Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Quelle: OJS 2018/S 235-538263 (2018-12-05)