U6-Tunnelsanierung West, Grunderneuerung der Bauwerksabdichtung: Ingenieurleistungen Objektplanung LPH 2 – 5

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der Leistungsphase 2 bis 5 gemäß HOAI, §§ 41 ff im Leistungsbild Ingenieurbauwerke.
Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes.
Weiter siehe II.2.4)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-05-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-04-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-04-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2018-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der Leistungsphase 2 bis 5 gemäß HOAI, §§ 41 ff im Leistungsbild Ingenieurbauwerke. Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes. Weiter siehe II.2.4)
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.se3@bvg.de 📧
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2018-05-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 073-162961
ABl. S-Ausgabe: 73
Zusätzliche Informationen
a) Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 02.05.2018 ausschließlich per E-Mail bei der in ZifferI.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden; b) die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht; c) sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerbervorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden; d) die Teilnahmeanträge sind schriftlich, ungebunden und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/9261/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3, U6-Tunnelsanierung West: Grunderneuerung der Bauwerksabdichtung Ingenieurleistungen Objektplanung LPH 2 - 5, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig; e) die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden; f) bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der Leistungsphase 2 bis 5 gemäß HOAI, §§ 41 ff im Leistungsbild Ingenieurbauwerke.
Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes.
Weiter siehe II.2.4)
Das Bezirksamt von Berlin plant die grundhafte Erneuerung der Müllerstraße im oben genannten Bereich. Auf Grund des Bauwerksalters und der festgestellten Schäden und um Synergien zu nutzen ist die Bauwerkserhaltung und die Sicherung der Funktionstüchtigkeit der U-Bahnhofsanlagen durch eine umfassende Erneuerung der Außenabdichtung erforderlich. Diese Baumaßnahmen werden nach Abschluss der Arbeiten zur Erhöhung der Betriebssicherheit und Gebrauchstauglichkeit der BVG Tunnelbauwerke Linie U6 beitragen.
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Auf der zu sanierenden Strecke sind zahlreiche Kriegsschäden im Wand und Deckenbereich zu verzeichnen. Im Sinne der Bauwerkserhaltung und somit der Sicherung der Funktionstüchtigkeit der baulichen U-Bahnanlagen, sollen in Verbindung mit einer Straßensanierung der Müllerstraße umfassende Abdichtungsarbeiten am Tunnelbauwerk durchgeführt werden. Angesichts des Bauwerksalters und der festgestellten Schäden (siehe Anlagen Bauwerksbücher) sind diese Baumaßnahmen als Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit des U-Bahnverkehrs zu sehen.
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Die Tunnelbauwerke, Streckenabschnitt km 100,7 + 71 bis 101,8 + 60 zwischen U6 Strecke (Se-Lpo) und U-Bhf. Wedding (WE) sind Teil der U-Bahn Linie U6 der Berliner Verkehrsbetriebe.
Der zu beplanende zweigleisige Tunnelabschnitt befindet sich unter der zweispurigen Müllerstraße und wird von der Seestraße und Lynar- bzw. Lindowerstraße (S-Bahn Viadukt) begrenzt. Es befinden sich folgende U-Bahnhöfe auf der zu sanierenden Strecke:
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— U-Bhf. Leopoldplatz (1 und 2-fache Tiefenlage; Linie U6/U9-Kreuzungsbahnhof, 2 Gleise pro Bahnhof), hier nur die 1-fache Tiefenlage,
— U-Bhf. Wedding (1-fache Tiefenlage, 2 Gleise, Linie U6),
Vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an die zeitgerechte, qualitative und wirtschaftliche Planungsdurchführung beauftragt die BVG einen Planer mit den Leistungen.
— gemäß HOAI 2013, in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph. 2-5,
— Leistungsteile der Tragwerksplanung,
— und besondere Leistungen.
Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung.
Dauer: 9 Monate
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant:
1. Beauftragungsstufe: Objektplanung gemäß § 41 ff Lph 2 bis 3 (anteilig) inkl. bes. Leistungen.
2. Beauftragungsstufe: Objektplanung gemäß § 41 ff Lph 3 (anteilig) bis 5 inkl. bes. Leistungen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer I.3 angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Für Bewerbergemeinschaften ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung zur Eignung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Teilnahmeunterlagenenthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
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Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärung zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“:
— Zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG).
— Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärung zur Eignung):
— Zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:
Eigenerklärung zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“:
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte. Folgende Nachweise/ Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
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A) Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft muss den Nachweis bringen, dass mindestens ein Mitarbeiter des Unternehmens im Besitz eines gültigen SIVV-Scheins ist oder über die Qualifikation eines sachkundigen Planers Betoninstandsetzung verfügt.
Die Sachkunde ist fortlaufend für den gesamten Leistungszeitraum für min. 1 Mitarbeiter nachzuweisen;
B) aus einer der folgenden Referenzen 1) und 2) muss hervorgehen, dass es sich beim Leistungsumfang um eine Sanierungsmaßnahme eines Tunnelbauwerks im Bestand handelt:
1) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung Lph. 2-5 nach §§ 41 HOAI;
2) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung Lph. 2-5 nach §§ 41 HOAI;
Zu 1.), 2.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Referenzbeschreibung,
— Bauwerksart / Typologie,
— Bruttoabdichtungsfläche,
— Baukosten (KG 300 und 400),
— Leistungszeitraum,
— Leistungsinhalt,
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
Mindeststandards:
1) Es ist eine Referenz einzureichen, die belegt, dass Leistungen der Objektplanung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke der Leistungsphasen 2-5 für die Außenabdichtungserneuerung eines konstruktiven Ingenieurbauwerks im innerstädtischen Bereich erbracht wurden. Die Bruttoabdichtungsfläche muss mindestens 300,00 m
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Die Referenzangabe muss zusätzlich eine Kurzbeschreibung der Maßnahme, die insgesamt erbrachten Leistungen, die Angabe des Auftraggebers und die Baukosten umfassen;
2) es ist eine Referenz einzureichen, die belegt, dass Leistungen der Objektplanung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke der Leistungsphasen 2-5 für die Außenabdichtungserneuerung eines konstruktiven Ingenieurbauwerks im innerstädtischen Bereich erbracht wurden. Die Referenz muss Baukosten von mindestens 1 Mio. EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 umfassen. Die Referenz muss sich mindestens in der baulichen Umsetzung befinden, der Leistungsbeginn soll nach dem 1.1.2008 erfolgt sein.
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Die Referenzangabe muss zusätzlich eine Kurzbeschreibung der Maßnahme, die insgesamt erbrachten Leistungen, die Angabe des Auftraggebers und die Baukosten umfassen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/ oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes Systemzugrunde gelegt:
1). Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);
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2). der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;
3). darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.1.1) bis III.1.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben;
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4). daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen;
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5). alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Postanschrift: Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2, Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15-17
Kontaktperson: BVG, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Strategischer Einkauf Infrastruktur, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 02.05.2018 ausschließlich per E-Mail bei der in ZifferI.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden;
b) die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht;
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c) sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerbervorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden;
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d) die Teilnahmeanträge sind schriftlich, ungebunden und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/9261/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3, U6-Tunnelsanierung West: Grunderneuerung der Bauwerksabdichtung Ingenieurleistungen Objektplanung LPH 2 - 5, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig;
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e) die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden;
f) bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Quelle: OJS 2018/S 073-162961 (2018-04-13)