Umbau und Erweiterung der Feuer- und Rettungswache Arnsberg, Generalplanungsleistungen

Stadt Arnsberg Fachdienst Beschaffung/Vergaben

Der Standort des 1965 in Betrieb genommenen Feuerwehrgerätehauses an der Ruhrstraße wurde seitdem nicht an die stetig veränderten Erfordernisse angepasst. Ziel des Umbaus und der Erweiterung ist, den Standort in Zukunft für eine kombinierte Feuer- und Rettungswache zu nutzen. Der im Jahr 2016 – mit Beteiligung der HSK-Kommunen – fortgeschriebene Rettungsbedarfsplan des Kreises sieht für die kommunale Rettungswache im Ortsteil Arnsberg Veränderungen vor. An der Ruhrstraße sollen künftig 2 Rettungswagen (RTW) stationiert werden. Außerdem sollen dort Aufenthalts- und Sozialräume für das hauptamtliche Feuerwehr – sowie das Rettungsdienstpersonal entstehen. Des Weiteren ist angedacht, die Verwaltung der Feuerwehr an die Ruhrstraße zu verlegen. Die Bauarbeiten sollen in 4 Abschnitten zwischen 2018 und 2021 bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-07-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-06-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-06-13 Auftragsbekanntmachung
2019-04-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-06-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Der Standort des 1965 in Betrieb genommenen Feuerwehrgerätehauses an der Ruhrstraße wurde seitdem nicht an die stetig veränderten Erfordernisse angepasst. Ziel des Umbaus und der Erweiterung ist, den Standort in Zukunft für eine kombinierte Feuer- und Rettungswache zu nutzen. Der im Jahr 2016 – mit Beteiligung der HSK-Kommunen – fortgeschriebene Rettungsbedarfsplan des Kreises sieht für die kommunale Rettungswache im Ortsteil Arnsberg Veränderungen vor. An der Ruhrstraße sollen künftig 2 Rettungswagen (RTW) stationiert werden. Außerdem sollen dort Aufenthalts- und Sozialräume für das hauptamtliche Feuerwehr – sowie das Rettungsdienstpersonal entstehen. Des Weiteren ist angedacht, die Verwaltung der Feuerwehr an die Ruhrstraße zu verlegen. Die Bauarbeiten sollen in 4 Abschnitten zwischen 2018 und 2021 bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Arnsberg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Arnsberg Fachdienst Beschaffung/Vergaben
Postanschrift: Niedereimerfeld 22
Postleitzahl: 59823
Postort: Arnsberg
Kontakt
Internetadresse: https://www.arnsberg.de 🌏
E-Mail: s.gillert@stadtwerke-arnsberg.de 📧
Telefon: +49 2932/201-3252 📞
Fax: +49 2932 / 201-773252 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E37383777 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E37383777 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-13 📅
Einreichungsfrist: 2018-07-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 112-255147
ABl. S-Ausgabe: 112
Zusätzliche Informationen
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben. In NRW gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW. Es ist am 30.3.2018 in Kraft getreten.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 200 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Am Standort des Neubaus der Feuer- und Rettungswache Arnsberg befinden sich momentan die hauptamtliche Feuerwache sowie das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr mit entsprechendem Fahrzeugpark und Gerät. Im Zuge des Baufortschritts ist dort ebenfalls eine Rettungswache mit anzugliedern.
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Es soll eine Überplanung des Grundstücks erfolgen:
— Abbruch abgängiger Gebäude sowie Gebäudeteile im Rahmen der Überplanung,
— Errichtung von Räumlichkeiten für die Angliederung einer Rettungswache gemäß den aktuellen Vorschriften,
— Errichtung und Anpassung der Räumlichkeiten im Bereich der Feuerwehr gemäß den aktuellen Vorschriften,
— Errichtung eines Kaltlagers für den Bereich Hochwasserschutz,
— Errichtung von erforderlichen Stellplätzen auf dem Grundstück.
Den Ausschreibungsunterlagen liegt ein Lageplan sowie das Raumprogramm bei. Die gesamt erforderliche Nutzfläche für die Feuer- und Rettungswache beträgt ca. 3 300 m
Für die beschriebenen Baumaßnahmen sollen sämtliche Planungsleistungen erbracht werden. Grundlage ist das beigefügte Raumprogramm (Flächenbedarf). Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind:
a) Objektplanungsleistungen für Gebäude i.S.d. Anlage 10 zu § 34 HOAI in den LPhen 1-8;
b) Leistungen der Tragwerksplanung i.S.d. Anlage 14 zu § 51 HOAI in den LPHen 1-8 einschl. der Erbringung der bauphysikalischen Nachweise;
c) Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung i.S.d. Anlage 15 zu § 55 HOAI in den LPhen 1-8 in den Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 i.S.d. § 53 Abs. 2 HOAI und
d) Leistungen der Freianlagenplanung i.S.d. Anlage 11 zu § 39 HOAI in den LPhen 1-8. Die Beauftragungen von Sonderfachleuten wie Bodengutachter, Vermesser, Prüfstatiker usw. erfolgen durch den Bauherrn gesondert.
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise:
1) LPhen 1-3;
2) LPhe 4;
3) LPhen 5-8.
Die Baumaßnahme soll Ende 2021 fertiggestellt werden.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung der einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben.
In NRW gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW. Es ist am 30.3.2018 in Kraft getreten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Generalplanungsleistungen zum Umbau und Erweiterung der Feuer- und Rettungswache Arnsberg
Ruhrstraße 74
59821 Arnsberg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberbogens (siehe hierzu Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1) Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;
2) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. §§ 123 und 124 GWB; der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen. Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern;
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3. Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbegemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
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1) Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017) getrennt nach Jahren.
2) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i.H.v. mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 500 000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, nicht älter als 3 Monate, Kopie ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend).
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Mindeststandards:
Mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden;
Mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden;
Zweifach maximiert pro Jahr;
Nicht älter als 3 Monate;
Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers (Kopie ausreichend);
Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend),
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
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1) Angaben zu den in den letzten 8 Jahren (seit 03/2010) erbrachten Leistungen vergleichbarer Art (Planungsleistungen der unter Ziff. II.2.4 der Bekanntmachung bezeichneten Art) mit Projektbeschreibung und Angaben zu den Baukosten KG 300 bis KG 700 nach DIN 276 brutto, den konkret erbrachten Planungsleistungen (Leistungsbilder und Leistungsphasen nach HOAI und Angabe, inwieweit die jeweiligen Leistungen selbst/in einer Arbeitsgemeinschaft oder als/durch Nachunternehmer ausgeführt wurden), zum Leistungszeitraum und dem Auftraggeber nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten; zu den einzelnen Projekten sind nach Möglichkeit Referenzschreiben der jeweiligen Auftraggeber beizufügen (Kopie ausreichend);
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2) Angabe der in den letzten 3 Kalenderjahren (2015, 2016, 2017) jahresdurchschnittlich fest angestellten Beschäftigten, gegliedert nach Architekten/Ingenieuren und sonstigen Mitarbeitern.
Mindeststandards:
Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den Zeitraum der letzten 8 Jahre (seit 03/2010) folgende Referenzlage nachweisen:
1 Referenzobjekt, das jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllt:
— Planung eines Neubaus oder eines Umbaus/einer Erweiterung einer Feuer- und/oder Rettungswache mit Kosten der KG 300 bis KG 700 nach DIN 276 von zusammen mind. 2 500 000 EUR brutto,
— innerhalb des Referenzzeitraums bearbeitete Leistungsphasen: mind. 2-5 i.S.d. Anlage
10 zu § 34 HOAI.
15 zu § 55 HOAI für mindestens 4 der 8 in § 53 HOAI aufgeführten Anlagengruppen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 75 VgV berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 75 Abs. 3 VgV. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss den Namen der Erklärenden von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft enthalten. Im Falle der Auftragserteilung ist die Erklärung zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft zu unterzeichnen. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden 3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1) Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt;
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2) Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die geforderten Mindeststandards an die technische Leistungsfähigkeit (s. III.1.3) erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV. 3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 3 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage der letzten 8 Jahre (ab 3/2010) vertieft betrachtet, welche Planungsleistungen der Leistungsbilder Gebäude oder Technische Ausrüstung für den Neubau/Umbau oder die Sanierung von Feuer- und/oder Rettungswachen betreffen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Büros, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Zu diesem Zweck werden die eingereichten Referenzen wie folgt bepunktet:
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— Umbau/Erweiterung: 20 Punkte,
— Neubau: 10 Punkte,
— Referenzauftrag umfasst Planungsleistungen des Leistungsbilds
Gebäude i.S.d. § 34 HOAI: 20 Punkte,
Freianlagen i.S.d. § 39 HOAI: 10 Punkte,
Tragwerksplanung i.S.d. § 51 HOAI: 10 Punkte,
Technische Ausrüstung i.S.d. § 55 HOAI in mind. 4 Anlagengruppen: 20 Punkte,
— Baukosten (KG 300 bis 700 nach DIN 276 brutto) > 2 500 000 EUR: 20 Punkte.
Je Referenz sind damit max. 110 Punkte erzielbar. Die Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 36 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stephanie Gillert
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E37383777 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal www.subreport-elvis.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, sich regelmäßg über etwaige Bieterrundschreiben zu informieren. Die kostenlose Registrierung wird empfohlen;
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2) Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist elektronisch, unsigniert über das Vergabeportal www.subreport-elvis.de/E37383777; Bereich „Angebote abgeben“, bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, könnnen nicht berücksichtigt werden;
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3) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o.g. Vergabeportal übersendet werden;
4) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grundsätzlich nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat;
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5) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen;
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6) Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit – der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 112-255147 (2018-06-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-04-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Standort des 1965 in Betrieb genommenen Feuerwehrgerätehauses an der Ruhrstraße wurde seitdem nicht an die stetig veränderten Erfordernisse angepasst. Ziel des Umbaus und der Erweiterung ist, den Standort in Zukunft für eine kombinierte Feuer- und Rettungswache zu nutzen. Der im Jahr 2016 -mit Beteiligung der HSK-Kommunen- fortgeschriebene Rettungsbedarfsplan des Kreises sieht für die kommunale Rettungswache im Ortsteil Arnsberg Veränderungen vor. An der Ruhrstraße sollen künftig 2 Rettungswagen (RTW) stationiert werden. Außerdem sollen dort Aufenthalts- und Sozialräume für das hauptamtliche Feuerwehr- sowie das Rettungsdienstpersonal entstehen. Des Weiteren ist angedacht, die Verwaltung der Feuerwehr an die Ruhrstraße zu verlegen. Die Bauarbeiten sollen in 4 Abschnitten zwischen 2019 und 2022 bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 1307542.34 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 070-166076
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 112-255147
ABl. S-Ausgabe: 70

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Den Ausschreibungsunterlagen liegt ein Lageplan sowie das Raumprogramm bei. Die gesamt erforderliche Nutzfläche für die Feuer- und Rettungswache beträgt ca. 300 m
a) Objektplanungsleistungen für Gebäude i. S. d. Anlage 10 zu § 34 HOAI in den LPhen 1-8,
b) Leistungen der Tragwerksplanung i. S. d. Anlage 14 zu § 51 HOAI in den LPHen 1-8 einschl. der Erbringung der bauphysikalischen Nachweise,
c) Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung i.S.d. Anlage 15 zu § 55 HOAI in den LPhen 1-8 in den Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 i. S. d. § 53 Abs. 2 HOAI und d) Leistungen der Freianlagenplanung i. S. d. Anlage 11 zu § 39 HOAI in den LPhen 1-8. Die Beauftragungen von Sonderfachleuten wie Bodengutachter, Vermesser, Prüfstatiker usw. erfolgen durch den Bauherrn gesondert.
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Die Baumaßnahme soll Ende 2022 fertiggestellt werden.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): fachlich-inhaltliche Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): methodisch-organisatorische Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachvollziehbarkeit der Darstellungsweise des Projektkonzeptes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung der/des verantwortlichen Projektleiters/in
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Höhe des angebotenen Honorars
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-03-28 📅
Name: planungsgruppeK
Postanschrift: Rembrandtstraße 2
Postort: Unna
Postleitzahl: 59423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2303254250 📞
E-Mail: kemper@planungsgruppek.de 📧
Land: Unna 🏙️
Internetadresse: www.planungsgruppek.de 🌏
Name: reich + hölscher Ingenieurbüro
Postanschrift: Steubenstraße 6
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33609
Telefon: +49 5219321202 📞
Land: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Schröder & Partner Beratende Ingenieure VBI für Elektrotechnik
Telefon: +49 5219321201 📞
E-Mail: info@ib-schroeder.de 📧
Name: Geldmacher + Schöning Ingenieure GmbH
Postanschrift: Obermassener Kirchweg 45
Telefon: +49 2303257720 📞
E-Mail: info@geldmacher-schoening.de 📧
Gesamtwert des Auftrags: 1307542.34 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal www.subreport-elvis.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, sich regelmäßg über etwaige Bieterrundschreiben zu informieren. Die kostenlose Registrierung wird empfohlen.
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2) Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist elektronisch, unsigniert über das Vergabeportal www.subreport-elvis.de/E37383777; Bereich „Angebote abgeben“, bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, könnnen nicht berücksichtigt werden.
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3) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o. g. Vergabeportal übersendet werden.
4) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grundsätzlich nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
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5) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit – der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
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Quelle: OJS 2019/S 070-166076 (2019-04-05)