Für die Umsetzung der Zentralisierung der OP + ITS und die bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche sind 4 Bauphasen (A-D) geplant: A) vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz); B) Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG); C) Umbau der bestehenden OP-Abteilung zur ITS/IMC-Abteilung sowie der bestehenden Entbindungsabteilung zur ZNA mit Angliederung an die ITS/IMC-Abteilung; Einbau zweiter Aufzugsanlage im Kernbereich des Hauses.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-12-28.
Auftragsbekanntmachung (2018-12-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Für die Umsetzung der Zentralisierung der OP + ITS und die bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche sind 4 Bauphasen (A-D) geplant:
A) vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
B) Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
C) Umbau der bestehenden OP-Abteilung zur ITS/IMC-Abteilung sowie der bestehenden Entbindungsabteilung zur ZNA mit Angliederung an die ITS/IMC-Abteilung; Einbau zweiter Aufzugsanlage im Kernbereich des Hauses.
Für die Umsetzung der Zentralisierung der OP + ITS und die bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche sind 4 Bauphasen (A-D) geplant:
A) vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
B) Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
C) Umbau der bestehenden OP-Abteilung zur ITS/IMC-Abteilung sowie der bestehenden Entbindungsabteilung zur ZNA mit Angliederung an die ITS/IMC-Abteilung; Einbau zweiter Aufzugsanlage im Kernbereich des Hauses.
Referenz Daten
Absendedatum: 2018-12-28 📅
Einreichungsfrist: 2019-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 001-000637
ABl. S-Ausgabe: 1
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.2.7: s. Ziff. II.2.14) bei Los 2
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Umsetzung der Zentralisierung der OP + ITS und die bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche sind 4 Bauphasen (A-D) geplant:
A) vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
A) vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
B) Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
B) Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
C) Umbau der bestehenden OP-Abteilung zur ITS/IMC-Abteilung sowie der bestehenden Entbindungsabteilung zur ZNA mit Angliederung an die ITS/IMC-Abteilung; Einbau zweiter Aufzugsanlage im Kernbereich des Hauses.
Bezeichnung des Loses: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1, 2 und 7 (Feuerlöschanlagen) nach HOAI §53
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
A: vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
A: vorgezogene Maßnahmen (Verlegung der Kälteerzeugung [derzeit Untergeschoss Haus Bethanien] ins Dachgeschoss von Bauteils C; Neuverlegung Hochspannungskabel, Neuinstallation Mittelspannungsanlage und Neuverlegung Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Anbindung ans städtische Netz);
B: Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
B: Errichtung des Neubaus (u.a. mit 4 Operationsräume einschließlich Nebenraumzone/Aufwachraum im 2.OG; Pflegestation Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit insgesamt 26 Betten [Frauenheilkunde 12 Betten, Geburtshilfe 14 Betten] im 1. OG; Foyerbereich mit Empfang/Backoffice und Abteilung Handchirurgie im EG; haustechnische Zentralen im UG);
C. Umbau der bestehenden OP-Abteilung zur ITS/IMC-Abteilung sowie der bestehenden Entbindungsabteilung zur ZNA mit Angliederung an die ITS/IMC-Abteilung; Einbau zweiter Aufzugsanlage im Kernbereich des Hauses;
D: Um- und Ausbau der bestehenden IST-Räumlichkeiten im 2.OG, Haus C, sowie des übrigen Stationsbereichs im Haus C zum Sozialmedizinischen Zentrum SMZ;
Die Baumaßnahmen sollen abschnittsweise und bei laufendem Betrieb realisiert werden. Während aller Bauphasen soll eine weitgehend uneingeschränkte Betriebsfähigkeit gewährleistet sein.
Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude des Gesundheitswesens; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Erweiterungsbau; 3. Bruttogrundfläche BGF Erweiterungsbau: ca. 5.950 qm, Nutzungsfläche NUF Umbaumaßnahmen: ca. 4.830 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 300-400 nach DIN 276): rund 20,5 Mio. Euro brutto. 5. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 400 nach DIN 276): rund 9,0 Mio. Euro brutto. Die geschätzten Bauwerkskosten in den Kostengruppen 410, 420 und 475 nach DIN 276 betragen davon rund 1,7 Mio. € brutto.
Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude des Gesundheitswesens; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Erweiterungsbau; 3. Bruttogrundfläche BGF Erweiterungsbau: ca. 5.950 qm, Nutzungsfläche NUF Umbaumaßnahmen: ca. 4.830 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 300-400 nach DIN 276): rund 20,5 Mio. Euro brutto. 5. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 400 nach DIN 276): rund 9,0 Mio. Euro brutto. Die geschätzten Bauwerkskosten in den Kostengruppen 410, 420 und 475 nach DIN 276 betragen davon rund 1,7 Mio. € brutto.
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1-3, 7 und 8 nach HOAI §53, unterteilt in zwei Lose: hier Los 1 – Anlagengruppen 1-2 und 7 [Feuerlöschanlagen] gem. § 53 HOAI, jeweils Grundleistungen der Leistungsphasen 3 teilweise, soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, und 5 bis 9, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11. „Optionen“).
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1-3, 7 und 8 nach HOAI §53, unterteilt in zwei Lose: hier Los 1 – Anlagengruppen 1-2 und 7 [Feuerlöschanlagen] gem. § 53 HOAI, jeweils Grundleistungen der Leistungsphasen 3 teilweise, soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, und 5 bis 9, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11. „Optionen“).
Ergebnis der zu vergebenden Leistung soll eine vollständige, mangelfreie und ausführungsreife TGA-Planung in den Anlagengruppen des betreffenden Loses sein.
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Landesmittel. Der gesamte Planungs- und Realisierungsprozess ist unter Beachtung/ Einhaltung der Förderbedingungen zu gestalten.
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Landesmittel. Der gesamte Planungs- und Realisierungsprozess ist unter Beachtung/ Einhaltung der Förderbedingungen zu gestalten.
Folgende Unterlagen/Ausarbeitungen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet (s. Ziff. I.3) abgerufen werden können: Formblätter für Bewerbung (s. Ziff. VI.3 (1)); Zuschlagskriterien/ Wertungsmatrix Stufe 2; Vertragsentwurf; Leistungsbild; Maßnahmenbegründung und Baubeschreibung zum Förderantrag; Planunterlagen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Lagepläne); Entwürfe Terminpläne; Kostenberechung; im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärung (Selbstverpflichtung zur Wahrung der ethischen Anforderungen für Dienstleister und Lieferanten, Betriebsordnung - Richtlinie für Fremdfirmen und Fremdpersonal).
Folgende Unterlagen/Ausarbeitungen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet (s. Ziff. I.3) abgerufen werden können: Formblätter für Bewerbung (s. Ziff. VI.3 (1)); Zuschlagskriterien/ Wertungsmatrix Stufe 2; Vertragsentwurf; Leistungsbild; Maßnahmenbegründung und Baubeschreibung zum Förderantrag; Planunterlagen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Lagepläne); Entwürfe Terminpläne; Kostenberechung; im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärung (Selbstverpflichtung zur Wahrung der ethischen Anforderungen für Dienstleister und Lieferanten, Betriebsordnung - Richtlinie für Fremdfirmen und Fremdpersonal).
Zeitrahmen: 1. Beauftragung: voraussichtlich 03/2018; 2. Planung/Baudurchführung: bis 05/2023; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Dauer: 57 Monate
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung;
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung;
(2) Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 3 teilweise (soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) gem. HOAI §55 beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind;
(2) Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 3 teilweise (soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) gem. HOAI §55 beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind;
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit;
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit;
(4) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, sollen optional ausgewählte Besondere Leistungen (s. Vergabeunterlagen, hier: spezifiziertes Leistungsbild [Anlage zum Vertrag]) vergeben werden;
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.14) hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote.
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.14) hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote.
Zusätzliche Informationen: Hinweis zu Ziff. II.2.7: s. Ziff. II.2.14) bei Los 2
Bezeichnung des Loses: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 3, 7 (Medizinische Gase) und 8 nach HOAI §53
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Für die Umsetzung der Zentralisierung der OP + ITS und die bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche sind 4 bauliche Maßnahmen (A-D) geplant:
Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude des Gesundheitswesens; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Erweiterungsbau; 3. Bruttogrundfläche BGF Erweiterungsbau: ca. 5.950 qm, Nutzungsfläche NUF Umbaumaßnahmen: ca. 4.830 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 300-400 nach DIN 276): rund 20,5 Mio. Euro brutto. 5. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 400 nach DIN 276): rund 9,0 Mio. Euro brutto. Die geschätzten Bauwerkskosten in den Kostengruppen 430, 470 [Medizinische Gase] und 480 nach DIN 276 betragen davon rund 3,6 Mio. € brutto.
Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude des Gesundheitswesens; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Erweiterungsbau; 3. Bruttogrundfläche BGF Erweiterungsbau: ca. 5.950 qm, Nutzungsfläche NUF Umbaumaßnahmen: ca. 4.830 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 300-400 nach DIN 276): rund 20,5 Mio. Euro brutto. 5. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen KGr 400 nach DIN 276): rund 9,0 Mio. Euro brutto. Die geschätzten Bauwerkskosten in den Kostengruppen 430, 470 [Medizinische Gase] und 480 nach DIN 276 betragen davon rund 3,6 Mio. € brutto.
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1-3, 7 und 8 nach HOAI §53, unterteilt in zwei Lose: hier Los 2 - Anlagengruppen 3, 7 [Medizinische Gase] und 8 gem. § 53 HOAI, jeweils Grundleistungen der Leistungsphasen 3 teilweise, soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, und 5 bis 9, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11. „Optionen“).
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1-3, 7 und 8 nach HOAI §53, unterteilt in zwei Lose: hier Los 2 - Anlagengruppen 3, 7 [Medizinische Gase] und 8 gem. § 53 HOAI, jeweils Grundleistungen der Leistungsphasen 3 teilweise, soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich, und 5 bis 9, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11. „Optionen“).
Ergebnis der zu vergebenden Leistung soll eine vollständige, mangelfreie und ausführungsreife TGA-Planung in den Anlagengruppen sein.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
(2) Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 3 teilweise (soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) gem. HOAI §55 beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.
(2) Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 3 teilweise (soweit in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) gem. HOAI §55 beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(4) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, sollen optional ausgewählte Besondere Leistungen (s. Vergabeunterlagen, hier: spezifiziertes Leistungsbild [Anlage zum Vertrag]) vergeben werden.
Zusätzliche Informationen:
Hinweis zu Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht Leistungsphase 9 sowie die Gewährleistungszeit.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen;
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1;
f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/ einer Bietergemeinschaft, werden – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -ausgeschlossen, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/ einer Bietergemeinschaft, werden – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -ausgeschlossen, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren;
b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI §55.
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Die Versicherungssumme muss jährlich mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Die Versicherungssumme muss jährlich mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
Mindeststandards:
Los 1: Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 2 und 7 [hier: Feuerlöschanlagen]: Mindestanforderung größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt;
Los 1: Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 2 und 7 [hier: Feuerlöschanlagen]: Mindestanforderung größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt;
Los 2: Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 3, 7 [hier: Medizinische Gase] und 8: Mindestanforderung größer/gleich 220 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Los 2: Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 3, 7 [hier: Medizinische Gase] und 8: Mindestanforderung größer/gleich 220 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag 4.2) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag 4.2) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
a. Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung (TGA) im Sinne HOAI 2013 §55, Anlagengruppen (AGr) 1 bis 2 und 7 [hier: Feuerlöschanlagen] im Sinne HOAI 2013 §53;
b. Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung (TGA) im Sinne HOAI 2013 §55, AGr 3, 7 [hier: Medizinische Gase] und 8 im Sinne HOAI 2013 §53;
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Für das in Ziffer II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) je Los mindestens 2 und maximal 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
(3) Für das in Ziffer II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) je Los mindestens 2 und maximal 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land/Auftraggeber,
— Name des Auftragnehmers,
— Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber),
— Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen 410-420 und 470 [hier: Feuerlöschanlagen] nach DIN 276 [Los 1] bzw. Summe Kostengruppen 430, 470 [hier: Medizinische Gase] und 480 nach DIN 276 [Los 2]) in Euro netto,
— Bruttogrundfläche BGF,
— Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand [Umbau und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2]; Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme / Andere [Wiederaufbau, Instandsetzung u.ä.]),
— Bearbeitete Anlagengruppen im Sinne HOAI 2013 §53 / Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen in den jeweils maximal 4 Referenzprojekten je Los (siehe Teilnahmeantrag für Los 1 und Los 2, jeweils Punkt 5.2.1 bis 5.2.4) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen in den jeweils maximal 4 Referenzprojekten je Los (siehe Teilnahmeantrag für Los 1 und Los 2, jeweils Punkt 5.2.1 bis 5.2.4) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber/Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber/Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1. Los 1: Anzahl der festangestellten Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 2 und 7 [Feuerlöschanlagen] im Sinne HOAI 2013 §53 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
1. Los 1: Anzahl der festangestellten Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 2 und 7 [Feuerlöschanlagen] im Sinne HOAI 2013 §53 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Los 2: Anzahl der festangestellten Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 3, 7 [Medizinische Gase] und 8 im Sinne HOAI 2013 §53 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Los 2: Anzahl der festangestellten Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 3, 7 [Medizinische Gase] und 8 im Sinne HOAI 2013 §53 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
3. Es dürfen nur Referenzen benannt werden (Bewerbungsformular 5.2), die folgende Bedingungen erfüllen:
Referenzen Los 1:
— Bauwerkskosten (Summe Kosten Kostengruppen 410-420, 470 [Feuerlöschanlagen] nach DIN 276) größer/gleich 0,5 Mio. Euro netto,
— Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 12/2012 bis 11/2018).
Für die mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a.) mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten Kostengruppen 410-420, 470 [Feuerlöschanlagen] nach DIN 276) größer/gleich 1,0 Millionen Euro netto;
b.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahmen im Sinne HOAI 2013 §2;
c.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2;
d.) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 8 im Sinne HOAI 2013 §55 für die Anlagengruppen 1, 2 und 7 [Feuerlöschanlagen] im Sinne HOAI 2013 §53 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Referenzen Los 2:
— Bauwerkskosten (Summe Kosten Kostengruppen 430, 470 [Medizinische Gase] und 480 nach DIN 276) größer/gleich 1,0 Mio. Euro netto,
a.) mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten Kostengruppen 430, 470 [Medizinische Gase] und 480 nach DIN 276) größer/gleich 2,0 Millionen Euro netto;
c.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI §2;
d.) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 8 im Sinne HOAI 2013 §55 für die Anlagengruppen 3, 7 [Medizinische Gase] und 8 im Sinne HOAI 2013 §53 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen je Los erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure (VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44):
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden;
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Pkt. 6).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Die örtliche Präsenz in Braunschweig ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die Realisierung erfolgt bei laufendem Betrieb / in Bauabschnitten. Die personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen;
(1) Die örtliche Präsenz in Braunschweig ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die Realisierung erfolgt bei laufendem Betrieb / in Bauabschnitten. Die personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen;
(6) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. §1 Verpflichtungsgesetz abgeben;
(7) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.4;
(8) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2013): Festlegung AG §56: Honorarzone II bzw. III Mindestsatz.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3;
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 800 Punkte * (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,6 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,4 %). Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden;
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 800 Punkte * (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,6 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,4 %). Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden;
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5.Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5.Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 815 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,25 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,75 %). Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 815 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,25 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,75 %). Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden.
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Fachtechnische Lösungen (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
4. Präsentation/Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 55
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft (BG) zwingend ausgeschlossen.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft (BG) zwingend ausgeschlossen.
Im Falle einer BG sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) oder schriftlich (in Papierform) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen. Bei elektronischer Einreichung ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des Bietertools auf der Vergabeplattform hochzuladen. Bei Einreichung in Papierform ist der äußere Umschlag mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel sowie dem Firmennamen und der Adresse des Unternehmens zu versehen. Den Formblättern nebst Anlagen in Papierform ist eine CD/ USB-Stick (PDFs der Unterlagen) beizufügen.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) oder schriftlich (in Papierform) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen. Bei elektronischer Einreichung ist der Teilnahmeantrag nebst Anlagen einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des Bietertools auf der Vergabeplattform hochzuladen. Bei Einreichung in Papierform ist der äußere Umschlag mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel sowie dem Firmennamen und der Adresse des Unternehmens zu versehen. Den Formblättern nebst Anlagen in Papierform ist eine CD/ USB-Stick (PDFs der Unterlagen) beizufügen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der BG vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag und die ggf. weiteren erforderlichen Formblätter (Bewerbergemeinschaftserklärung / Erklärung Nachunternehmer) vollständig ausgefüllt mit den notwendigen Anlagen eingereicht wird.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag und die ggf. weiteren erforderlichen Formblätter (Bewerbergemeinschaftserklärung / Erklärung Nachunternehmer) vollständig ausgefüllt mit den notwendigen Anlagen eingereicht wird.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 / Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und weitere Auskünfte abgerufen werden. Die Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 / Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und weitere Auskünfte abgerufen werden. Die Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt maximal 255 Punkte je Los erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier: Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt maximal 255 Punkte je Los erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier: Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postort: Lüneburg
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammergegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammergegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
(2) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.