ÜSTRA_Aufarbeitung_TW 6000

ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft

Ziel des Ausschreibungsverfahrens ist es, einen Rahmenvertrag über die Aufarbeitung von Stadtbahnwagen des Typs TW 6000 abzuschließen. Auf Basis des Rahmenvertrags sind durch den künftigen Auftragnehmer 18 Stadtbahnwagen [=Basisauftrag] (inklusive Optionen der Aufarbeitung weiterer, bis zu 22 Stadtbahnwagen [=Option/en]) vom Typ TW 6000 aufzuarbeiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-05-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-04-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2018-04-25 Auftragsbekanntmachung
2019-01-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2018-04-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbahnpersonenwagen
Referenznummer: 2018_04_TW 6000
Kurze Beschreibung:
Ziel des Ausschreibungsverfahrens ist es, einen Rahmenvertrag über die Aufarbeitung von Stadtbahnwagen des Typs TW 6000 abzuschließen. Auf Basis des Rahmenvertrags sind durch den künftigen Auftragnehmer 18 Stadtbahnwagen [=Basisauftrag] (inklusive Optionen der Aufarbeitung weiterer, bis zu 22 Stadtbahnwagen [=Option/en]) vom Typ TW 6000 aufzuarbeiten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbahnpersonenwagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Instandsetzung von Schienenfahrzeugen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hannover 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Postanschrift: Am Hohen Ufer 6
Postleitzahl: 30159
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.uestra.de 🌏
E-Mail: alexandra.losch@hlp-rae.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHSY9V2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-25 📅
Einreichungsfrist: 2018-05-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 081-182496
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 117-235446
ABl. S-Ausgabe: 81
Zusätzliche Informationen
Die Aufarbeitung des Basisauftrags soll binnen 24 Monaten erfolgen. Die Ziehung weiterer Optionen führt zu einer Vertragsverlängerung. Die Vergabestelle erwartet, dass mindestens 2 Stadtbahnwagen pro Monat gem. Lastenhefte aufgearbeitet werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fahrzeugelektrotechnik soll beibehalten werden. Vereinzelte Kabelbäume aus dem Gelenkbereich müssen ersetzt werden. Zu den geplanten Arbeiten werden gehören: Faltenbälge, Neubeplankung Außenhülle unterhalb des Fensterbandes auf Fahrzeuggerippe, Neulackierung, Erneuerung Sekundärrollenbalgfeder, Erneuerung Fußboden im gesamten Fahrzeug, Tausch Hydraulikverrohrung und Gelenkleitungen, Aufarbeitung Drehkranz, Fenster- und Gummiaustausch, Erneuerung Seitenverkleidungen im Innenraum, Erneuerung Bordrechner und Funk, Einbau einer Fahrerraumklimaanlage, Umbau des Fahrerstandes nach ergonomischen Gesichtspunkten, Errichtung eines Mehrzweckabteils, Einbau Fahrgastfernsehen und Fahrgastsprechstellen, Umbau auf LED Fahrgastraumbeleuchtung nebst Gestaltungsidee für optische Gestaltung.
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Die Drehgestelle werden durch ÜSTRA selbst aufgearbeitet.
Eine grobe Übersicht des Aufarbeitungsbedarfs ergibt sich aus einem Gutachten vom 29.4.2015 der TÜV Rheinland InterTraffic GmbH. Der konkrete Aufarbeitungsbedarf ist jeweils individuell fahrzeugweise zu ermitteln. Der Rahmenvertrag bezieht sich auf die Aufarbeitung des Basisauftrags über 18 (nebst Option bis zu weiteren 22) Stadtbahnwagen. Der Rahmenvertrag wird Gegenstand der Verhandlungen sein.
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Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Im Fall der Ziehung der ausgeschriebenen Optionen wird der abzuschließende Vertrag angemessen verlängert. ÜSTRA erwartet, dass monatlich mindestens 2 Stadtbahnwagen instand gesetzt werden.
Beschreibung der Optionen: Bestellmöglichkeit der Aufarbeitung weiterer, bis zu 22 Stadtbahnwagen.
Zusätzliche Informationen:
Die Aufarbeitung des Basisauftrags soll binnen 24 Monaten erfolgen. Die Ziehung weiterer Optionen führt zu einer Vertragsverlängerung. Die Vergabestelle erwartet, dass mindestens 2 Stadtbahnwagen pro Monat gem. Lastenhefte aufgearbeitet werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
ÜSTRA
Am Hohen Ufer 5
30159 Hannover
Betriebshof Glocksee, Ira-Wolkowa-Weg 1

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung zum Unternehmen, zum Firmenprofil sowie zum Personalbestand gemäß Formblatt F3.
b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 f. GWB (Formblatt F4).
c) Einzureichen ist ein Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- sowie für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Mindestdeckungssumme für Personenschäden sowie für Sach- und Vermögensschäden hat jeweils mindestens drei (3) Mio. Euro zu betragen. Es genügt eine verbindliche Erklärung, dass eine entsprechende Versicherung für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall abgeschlossen wird und ein in der EU zugelassenes Versicherungsunternehmen die Bereitschaft zum Abschluss des Versicherungsvertrages schriftlich bestätigt (Erklärung auf Formblatt F3).
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d) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate zum Stichtag der Bewerbungsfrist oder soweit dieser nicht existiert, eine Gewerbeanmeldung. Sollte der Bewerber in einem EU-Mitgliedsland ansässig sein, sind die vergleichbaren Bescheinigungen des EU-Mitgliedslandes vorzulegen.
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e) Nachweis einer Zertifizierung gem. DIN 15085 sowie gem. DIN EN 6701-2.
f) Bewerbergemeinschaftserklärung nebst Angabe der Haftung, sofern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre und der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Formblatt F5);
b) Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen des Unternehmens für die letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bewerber und, sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften sind neben dem Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachfolgende Erklärungen und nachfolgende Nachweise zu erbringen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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a) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren Beschäftigen, gegliedert nach Projektleitung, technische und kaufmännische Abteilung inklusive der Darstellung der beruflichen Qualifizierung der Projektleitung;
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b) Angabe der technischen Ausstattung der Betriebsstätte;
c) Referenzen über abgeschlossene vergleichbare Projekte der letzten 10 Jahre der Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft. Vergleichbar sind Leistungen, die die Aufarbeitung von Stadtbahnwagen oder von Schienenfahrzeugen des Nahverkehrs zum Gegenstand haben. Nachzuweisen sind mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren über abgeschlossene Aufarbeitungsleistungen an mindestens fünf (5) innerhalb von 12 Monaten parallel aufgearbeiteten Fahrzeugen, die der BOStrab unterliegen, oder der gleichen Anzahl von Schienenfahrzeuge des Nahverkehrs.Anzugeben ist neben der Beschreibung des jeweiligen Referenzprojektes
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— die Art und die Auftragssumme der jeweils erbrachten Leistungen,
— der Auftraggeber,
— Ort und Zeit der Ausführung,
— Ansprechpartner mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse,
— Art der Aufarbeitung und der erbrachten Leistungen.
d) Angabe des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Der Nachweis kann durch eine Zertifizierung für Qualitätsmanagement, z. B. DIN ISO 9001, erfolgen.
Mindeststandards:
Nachzuweisen sind mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren über abgeschlossene Aufarbeitungsleistungen an mindestens 5 innerhalb von 12 Monaten parallel aufgearbeiteten Fahrzeugen, die der BOStrab unterliegen, oder Schienenfahrzeuge des Nahverkehrs. Details wie oben.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand folgender Kriterien und den nachfolgend benannten Gewichtungen:
a) Referenzen („Kompetenz und Erfahrung“) der Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, 50 %
Für die Auswahl entscheidend ist zu 50 % die nachgewiesene Kompetenz und Erfahrung anhand des Grades der Vergleichbarkeit und der Anzahl der eingereichten Referenzen über die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar erbrachten Leistungen gemäß Formblatt F6 (Bestandteil des Anlagenkonvolutes 2 – Formblätter zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Vergabestelle wird anhand der eingereichten Referenzen die Kompetenz und Erfahrung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft durch Vergabe von Punkten 1-10 bewerten. Positiv berücksichtigt werden Erfahrungen und Kompetenzen anhand der nachgewiesenen Referenzprojekte mit einer hohen Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung. Positiv bewertet werden Referenzleistungen über parallel aufgearbeitete Fahrzeuge, die zeitlich aktuell abgearbeitet wurden. Konkret wird somit eine Referenz, die aus jüngerer Zeit stammt und sich über parallel aufgearbeitete Fahrzeuge verhält, besser bewertet als Referenzen aus älterer Zeit, die jeweils nur Aufarbeitungen einzelner Fahrzeuge belegen. Die am höchsten vergleichbare Referenz wird mit 10 Punkten bewertet, die übrigen erhalten eine entsprechend der Vergleichbarkeit hohe Punktzahl. Der entsprechende Punktwert wird mit dem Faktor 50 multipliziert.
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b) Technische Ausstattung, 20 %
Bewertet wird die technische Ausstattung und Möglichkeit zur Aufarbeitung mehrerer Fahrzeuge aufgrund der Angaben des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. Positiv bewertet wird eine technische Infrastruktur, die die parallele Aufarbeitung von mehr als 3 Fahrzeugen ermöglicht. Ferner wird eine technische Ausstattung positiv bewertet, die qualifizierte technische Abnahmevorrichtungen umfasst, etwa eine Gleisanlage mit Stromabnahme, die die Abnahmevoraussetzungen belastbar sicherstellt.
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Die qualitativ beste technische Ausstattung wird mit 10 Punkten bewertet, die übrigen erhalten eine entsprechend der Vergleichbarkeit hohe Punktzahl. Der entsprechende Punktwert wird mit dem Faktor 20 multipliziert.
c) Grad der Kundenzufriedenheit, 30 %
Bestandteil der Vergabeunterlagen ist das Formblatt F9, das als Mustervorlage verwandt werden kann. Gewertet wird jeweils nur der Grad der nachgewiesenen Zufriedenheit einer vergleichbaren Referenz. Ein Bewerber erhält für jeden sehr zufriedenen Referenzkunden pro ausgefülltem Formblatt 5 Punkte, für jeden zufriedenen Kunden 2 Punkte. Für alle sonstigen Referenzbestätigungen erhält der Bewerber 0,5 Punkte. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl erhält 10 Wertungspunkte. Die übrigen Bewerber erhalten anteilig weniger Wertungspunkte.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: HLP. Dr. Alexandra Losch
Internetadresse: www.uestra.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHSY9V2 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHSY9V2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Digitalisierung und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw-niedersachsen.de 📧
Fax: +49 41311529-43 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Wettbewerbsteilnehmern steht der vergaberechtliche Rechtsschutz gemäß den §§ 160 ff. GWB zur Verfügung. Ein Nachprüfungsverfahren ist nur auf Antrag zulässig. Antragsbefugt ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oderzu entstehen droht. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB unzulässig, soweit.
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1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügtwerden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
§ 135 Satz 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 081-182496 (2018-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-01-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 010-020208
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 081-182496
ABl. S-Ausgabe: 10
Zusätzliche Informationen
Die Aufarbeitung des Basisauftrags soll binnen 24 Monaten erfolgen. Die Ziehung weiterer Optionen führt zu einer Vertragsverlängerung. Die Vergabestelle erwartet, dass mindestens zwei Stadtbahnwagen pro Monat gem. Lastenhefte aufgearbeitet werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen: Bestellmöglichkeit der Aufarbeitung weiterer, bis zu 22 Stadtbahnwagen
Zusätzliche Informationen:
Die Aufarbeitung des Basisauftrags soll binnen 24 Monaten erfolgen. Die Ziehung weiterer Optionen führt zu einer Vertragsverlängerung. Die Vergabestelle erwartet, dass mindestens zwei Stadtbahnwagen pro Monat gem. Lastenhefte aufgearbeitet werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: ÜSTRA Am Hohen Ufer 5 30159 Hannover Betriebshof Glocksee, Ira-Wolkowa-Weg 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es gingen keine wirtschaftlichen Angebote ein, daher erfolgt die ersatzlose Aufhebung des Verfahrens. Die ausgeschriebenen Leistungen werden nicht extern vergeben.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHSYGV7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Wettbewerbsteilnehmern steht der vergaberechtliche Rechtsschutz gemäß den §§ 160 ff. GWB zur Verfügung.Ein Nachprüfungsverfahren ist nur auf Antrag zulässig. Antragsbefugt ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach
Mehr anzeigen
§ 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
Dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
Quelle: OJS 2019/S 010-020208 (2019-01-10)