Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-05) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Wasser- und Abwasserverband Osterholz
Postanschrift: Schwaneweder Str. 273
Postort: Schwanewede
Postleitzahl: 28790
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Dipl.-Ing. Stefan Giese
Telefon: +49 4209-9159-0📞
E-Mail: giese@wav-osterholz.de📧
Region: Osterholz🏙️
URL: www.wav-osterholz.de🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Vergabe von Generalplanerleistungen zum Bau einer zentralen Klärschlammfaulung für den WAV Osterholz in Hambergen”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Generalplanerleistungen: Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI, Koordination...”
Kurze Beschreibung
Generalplanerleistungen: Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI, Koordination von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen gemäß BaustellV
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 470 000 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planung von Rohrleitungen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Ort der Leistung: Osterholz🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hambergen
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz unterhält an den Standorten Worpswede, Hambergen und Grasberg Kläranlagen. Im Rahmen einer energetischen...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz unterhält an den Standorten Worpswede, Hambergen und Grasberg Kläranlagen. Im Rahmen einer energetischen Optimierung wurde der Bau einer zentralen Klärschlammfaulung in einer ersten Konzeptstudie planerisch betrachtet. Die weiteren planerischen Überlegungen sollen im Zuge der ausgeschriebenen Planungsleistungen (siehe II.1.4) erfolgen.
Die o. g. Konzeptstudie wird den Bietern zur zweiten Stufe des Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Die anrechenbaren Herstellkosten (netto) belaufen sich auf:
— 1 500 000 EUR (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI),
— 900 000 EUR (Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI),
— 220 000 EUR (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI – Anlagengruppe 4),
— 880 000 EUR (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI – Anlagengruppe 7).
Die Honorarzonen werden wie folgt bewertet:
— III (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI),
— III (Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI),
— III (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI – Anlagengruppe 4),
— III (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI – Anlagengruppe 7).
Es wird beabsichtigt, die Leistungen gemäß II.2.4) in Stufen zu beauftragen.
1) Stufe: Lph 2-3 Ingenieurbauwerke (IngBW)/Lph 2-3 Technische Ausrüstung (TA)/Lph 1-3 Tragwerksplanung (TWP);
2) Stufe: Lph 4-7 Ingenieurbauwerke (IngBW)/Lph 4-7 Technische Ausrüstung (TA)/Lph 4-6 Tragwerksplanung (TWP)/Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGeKo) in der Planungsphase;
3) Stufe: Lph 8-9 Ingenieurbauwerke (IngBW inkl. örtl. Bauüberwachung/Lph 8-9 Technische Ausrüstung (TA)/Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGeKo) in der Ausführungsphase.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufliche Qualifikation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung des Projektteams (anhand abgewickelter Bauvorhaben)
Preis (Gewichtung): 25
Umfang der Beschaffung
Informationen über die Fonds der Europäischen Union: ZW2-85014479
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2018/S 101-231207
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“Vergabe von Generalplanerleistungen zum Bau einer zentralen Klärschlammfaulung für den WAV Osterholz in Hambergen”
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-11-01 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Der Auftrag wurde an eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern vergeben ✅ Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: aqua consult Ingenieur GmbH | DAHLEM Beratende Ingenieure
Postanschrift: Mengendamm 16
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30177
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Hannover🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅
Name:
“aqua consult Ingenieur GmbH | DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG” Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 450 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 470 000 💰
“1) Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das...”
1) Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der „Drees & Sommer Bieterplattform“ heruntergeladen werden kann (Link siehe 1.3 der Bekanntmachung). Der Zugang zur Bieterplattform ist uneingeschränkt und ohne Registrierung möglich. Es wird jedoch die Registrierung empfohlen! Bitte beachten Sie, dass nicht auf der Vergabeplattform registrierte Bewerber nicht über die Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Beantwortung der Bieterfragen informiert werden können. Für den Einsatz von „PKM" benötigen Sie einen aktuellen Browser (z. B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien über das httpsProtokoll von der Firewall gestattet sein. Es wird darauf hingewiesen, dass den Bewerbern die Bewerbungsunterlagen der Stufe 1 (Präqualifikation) nicht zurück gesandt werden;
2) Formale Ausschlusskriterien:
— Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr.1 und Abs. 3 VgV,
— Vollständigkeit des Teilnahmeantrages.
3) Rechtliche Ausschlusskriterien:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs.1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV,
— Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG.
4) Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist,
— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es gilt die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 Abs. 2 GWB:
Informations- und Wartefrist. Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
— § 135 Abs. 2 GWB: Unwirksamkeit.
Die Unwirksamkeit [des öffentlichen Auftrags] kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
Öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union,
— § 160 Abs. 3 GWB: Einleitung, Antrag.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.