Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Architekten / Dipl.-Ingenieuren in den letzten 3 Geschäftsjahren (Aufgeschlüsselt nach Teilleistungen) ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Nachweise der Kompetenz in Medizintechnikplanung, Planung von Ingenieurbauwerken, Landschafts- und Freiraumplanung sowie Brandschutz;
3) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./ Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
4) Darstellung von einer Referenz je Teilleistungsbereich nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen, die min. in Leistungsphase 5 und nicht vor dem 01.01.2014 fertiggestellt worden sind) mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben):
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau),
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),
— Besonderheiten des Bauwerks bzw. des Ablaufs,
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (z. B. Neubau mit Bestandsanschluss),
— Angabe der Nutzungsfläche NUF und der Bruttogeschossfläche BGF,
— Angabe der Honorarzone,
— Projektzeit,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 4 DIN-A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren). Die maximale Gesamt-Dateigröße aller hochgeladenen soll 50 MB nicht überschreiten
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.