Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Zum Nachweis der Eignung sind mit dem Angebot einzureichen:
1) Mindestens 2 Referenzen sollen mit der hier ausgeschriebenen Leistung sowohl in Art, Komplexität und Größe vergleichbar und in den Jahren 2015-2018 ausgeführt worden sein. Hierfür ist die beigefügte Excel-Tabelle komplett auszufüllen und zudem ist jeweils ein Referenzschreiben des Auftraggebers beizufügen. Die Eignung liegt vor, wenn der jährliche Auftragswert je Referenz bei mind. 200 000 EUR brutto pro Jahr liegt;
2) Allgemeine Unternehmensvorstellung: Als Eignungskriterium ist eine allgemeine verbale Unternehmensvorstellung in Form eines Konzeptes einzureichen. Das Unternehmen sollte sich in ihrer Struktur, Größe und Art vorstellen, um die Eignung zur Durchführung der ausgeschriebenen Leistungen prüfen zu können;
3) Kopie der Gewerbeanmeldung;
4) Tariftreueerklärung zum aktuellen Tarifvertrag im Wach- und Sicherheitsgewerbe;
5) Eigenerklärung über die Erlaubnis nach §34a GewO;
6) Bescheinigung der Sozialversicherungsbehörde über Entrichtung der Sozialbeiträge;
7) Nachweis über das Betreiben einer Notruf- und Serviceleitstelle mit VdS-Zertifizierung 3138;
8) Bescheinigung Finanzamt über Erfüllung aller steuerlichen Verpflichtungen;
9) Zertifikat über Erreichung min. Stufe 2 nach DIN 77200 Anhang A;
10) Eigenerklärung zum Abschluss einer Betriebshaftpflicht- und Schlüsselversicherung mit folgenden Mindestversicherungssummen je Versicherungsfall (je Einzelschaden) bei Zuschlagserteilung:
a. Personenschäden (für die einzelne Person) 5 000 000,00 EUR;
b. Sachschäden 5 000 000,00 EUR;
c. Vermögensschäden sowie Schäden gemäß Bundesdatenschutzgesetz 5 000 000,00 EUR;
d. Beschädigung und Abhandenkommen (Verlust) bewachter Sachen 5 000 000,00 EUR;
e. Abhandenkommen (Verlust) von Schlüsseln/Codekarten 250 000,00 EUR.
11) Eigenerklärung der Reaktionszeit bei Intervention
12) Nachweis Teilnahme Pflichttermin
13) Eigenerklärung zur Eignung für alle Unternehmen in Offenen Verfahren (beinhaltet Angaben: zum Umsatz; zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung; zu vergleichbaren, erbrachten Leistungen/Referenzen; zu Insolvenzverfahren und Liquidation; das Nichtvorhandensein schwerer Verfehlungen, Vorhandensein der erforderlichen Arbeitskräfte, Eintragung in das Berufsregister; Verpflichtung zur Zahlung von Mindestlohn falls notwendig).
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind zum Nachweis der Eignung entsprechend der o. g. Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen: Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der für Sie zuständigen Berufsgenossenschaft, die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
Sollten Nachunternehmer zum Einsatz kommen, ist mit Angebotsabgabe ein Verzeichnis der Nachunternehmer (Formblatt 235) einzureichen. Die Verpflichtungserklärung (Formblatt 236), die „Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes“ sowie die „Eigenerklärung zur Eignung in Öffentlichen Ausschreibungen“ muss auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch den Nachunternehmer, vollständig ausgefüllt und unterschrieben, nachgereicht werden. Bei Bedarf können entsprechende Formulare abgefordert werden.